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goettinger stadtinfo Reale und andere Satiren (best viewed with open eyes) Sie befinden sich auf der Satire-Seite - zu Risiken und Nebenwirkungen befragen Sie Ihren Verstand Leute, die eine Satire nicht verstehen produzieren mit ihrer Reaktion eine neue Satire: eine launige Zusammenstellung vor ca. 10 Jahren zur Farbe Rot unter dem Titel die "Rote Gefahr" zeigt rote Stiefel, rote Lippen usw. und fragt was war eigentlich noch mal "die rote Gefahr"? und nun klärt uns ein Leser auf mit den Worten: "Damit war der Kommunismus gemeint". Ja danke auch
Lechts und Rinks kann man nicht velwechsern
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Der Begriff "Volk" ist des Teufels Volker hört Signale - Überall wo der Begriff Volk vorkommt sehen kritische BeobachterInnen besonders jene mit antideutschem Touch die Gefahr von Rechts. Wie massiv diese Bedrohung ist zeigt folgende Betrachtung: Kein
Volksfest mehr, evtl, auch kein Folk-Festival mehr? Volksmusik jedenfalls nicht
und Volkslieder auch nicht. Das Institut für Völkerkunde hat keine Chance mehr
und wer Volkskunde oder Ethnologie studiert müßte sich was anderes suchen! Wer
Volksweisheiten äußert macht sich schon mal verdächtig. Der Paragraf Volksverhetzung
wird erstmal gestrichen? Gar nicht
so einfach mit dem Volk , gell? Nachtrag 30.1.09: Volxküche in Vegane Soliküche umbenannt - die Realität holt die Satire ein. Also
das hat ja gedauert ! Wir schrieben vor mehreren Jahren in dieser Satire über
den Kampf gegen das Wort "Volk": "Aber wir müssen doch in den
eigenen Reihen kritisch bleiben, schaut euch doch nur das Juzi an mit seiner Volx-Küche
... jaja da lassen wir uns nichts vormachen, wir wissen genau dass das eigentlich
"Volks-küche" heissen soll auch wenn der Begriff inzwischen hinter der
Abkürzung "Vokü" versteckt wird. " |
Arbeitslose gründen eigene Privatbank EABD 8.10.08 / Die Idee war genial und kühn: warum nicht selbst eine Bank gründen? Kaum jemand nahm die Idee ernst, als eine engagierte kleine Gruppe um arbeitslose ehemalige Bankangestellte ihre Überlegungen zur Diskussion stellte. Die erste Reaktion war und ist immer noch die Frage : "Woher sollen Arbeitslose das Geld bekommen?" Aber das Konzept trägt anscheinend tatsächlich. Entstanden ist alles bei einem Zusammentreffen der InitiatorInnen während eines europäischen Seminars. Die Gruppe besteht seitdem aus einem virtuellen Verbund von Mitgliedern in verschiedenen Städten (Göttingen, Köln, Frankfurt, Stuttgart, Berlin, Hamburg, Bochum, Halle) wobei Göttingen wegen der Lage und steuerlicher Aspekte zentraler Firmensitz werden soll.
In
der Anlehnung an die Einrichtung innerhalb deren sich die Geschäftsidee ergab
erfolgte auch die Namensfindung EABD was allerdings inzwischen zu ersten Problemen
wegen der Namensrechte geführt hat. Die Banker E. Magerm und die Bankerin Angelika Maier-Mersebach sowie ihr Team formulieren als ein denkbares Ziel für die kommenden Jahre eine vollständige Refinanzierung der Firmengründungs- und Betriebskosten und planen zum Zeitpunkt der ersten Kreditvergaberechte die großzügigste Vergabe von Krediten an Arbeitslose. Auf die Frage, ob sie die Kreditrisiken bei Arbeitslosen nicht etwas unrealistisch einschätzen antworteten sie, daß nur Investitionen in den Konsumsektor die Wirtschaft in Bewegung bringen können und dadurch wieder Arbeitslosigkeit abgebaut würde, so daß dann die Kredite zurückbezahlt werden könnten. Damit sehen sie sich auf einer Linie mit dem DGB, den Lohnforderungen der IGM und den Positionen der Partei DieLinke. Zur Risikoabsicherung fügen sie hinzu, daß mit dem Erfolg der Bank gleichzeitig deren Einfluß wachse und Ziel sei es, eine systemrelevante Bank zu werden, die im Fall eines Modellscheiterns letztlich Sicherheitsleistungen des Staates erzwänge, so daß das Modell rundum abgesichert sei. Interview:
goest.de |
Wir haben die ganze Zeit überlegt, an was uns dieses Logo erinnert - nun endlich ist es klar ... beim Blick auf einen Bürgersteig, ...fiel es uns ein. (9.11.05). Und die braune Farbe passt auch aus einem anderen Grund ganz gut, denn dieser Spruch hat einen Vorläufer zu dem diese Farbe gut passt. |
| Schleichwerbung
bei der Fußball-WM Es
ist schon eine Unverfrorenheit sondergleichen nötig, um derart massiv Schleichwerbung
auf dem zentralten Sportinstrument der Fußball-Weltmeisterschaft, dem Ball,
zu plazieren. Die Werbung für Slipeinlagen widerspricht in eklatanter Weise
der Tatsache, dass bei der WM aussschließlich Männermanschaften beteiligt
sind und ist eine Zumutung für die ehrenhaften Sportler, die hiermit der
Lächerlichkeit preisgegeben werden. Da war die Werbung für das >> Pentagon ja doch noch verständlicher, da es über die Verbindung zum agressiven Militär immerhin über eine maskuline Assoziationssemantik verfügte (Siehe kleines Bild rechts.) |
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| Junkern-Moschee in Dubai > Moschee Es
gibt einen Ausgleich dafür, daß im Königsstieg eine Moschee gebaut wird. Die denkmalgeschützte
Junkernschänke ist so baufällig, daß sie möglicherweise sowieso abgerissen werden
muß. Deshalb hat sich jemand angeboten, der die Junkernschänke in einem Architekturpark
in Dubai wiederaufbauen will. Diese ausgleichende Gerechtigkeit müßte doch sowohl
die Anwohner als auch Herrn Thielbörger beruhigen, die gegen den Bau der Moschee
wettern . Minarett ... Und dann noch einmal zu dem Problem des hohen Minaretts, das ja mit 17 Metern noch höher (!) als der Sprungturm des Groner Freibads (10 Meter) geplant war, was die Leute natürlich richtig neidisch macht. Was spricht eigentlich dagegen, die Moschee vielleicht etwas mehr ans Schwimmbad zu verlegen und das Minarett, das sowieso nur zum Schmuck da ist auch funktional als Sprungturm für das Schwimmbad zu verwenden? Das wären immerhin 17 Meter ! Wenn auf den Vorschlag niemand eingeht wird als Rache zum Ausgleich in der Dubaier Junkernschänke zukünftig Eichsfelder Mettwurst angeboten !! |
Gutes von Gestern im Sarg
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Wenn Gas zu teuer ist, dann bauen Sie sich doch ein kleines Atomkraftwerk.
16.6.07 / Was der BGH zur Frage der Gaspreise da entschieden hat ist so etwas
wie eine "einstweilige Verwirrung". Er meinte, dass Gaspreise nicht der Forderung
nach Mäßigung (entsprechend § 315 BGB) bei Monopolanbietern unterliegen,
weil die VerbraucherInnen ja auch z.B. auf Strom umsteigen könnten und dadurch
eine Konkurrenzsituation auf dem Wärmemarkt existiere. Eine
andere Strategie soll wohl folgende sein: wenn man sowohl Elektroöfen, Gasheizungen,
Holzhackschnitzelheizkraftwerk, Biogasanlage, Solaranlage, Erdwärme, Windrat,
usw. alles gleichzeitig bereithält , kann man gaaaanz leicht von einer Heizart
in die andere umschalten - tja da würde sich die Energiewirtschaft aber wundern
über diese Konkurrenz auf dem Markt. |
| Neue Mohammed-Karikatur aufgetaucht? Ausgerechnet in Göttingen!
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![]() Imbißstand auf dem Weihnachtsmarkt 2005 |
Vietnamesische Rentiere Die Tierwelt Vietnams ist reich und vielfältig. In den Dschungelgebieten gibt es noch Großkatzen, darunter Leoparden und Tiger. Es leben weiterhin Elefanten, Bären, Affen und Rotwild in den Wäldern. Leider wurden durch unkontrollierte und illegale Jagd, sowie durch die Zerstörung ihrer Lebensräume viele einheimische Tierarten ausgerottet. Dazu gehört das weihnachtliche Rentier, das nur noch sehr selten zu beobachten ist. ;-) |
| Fragentest:
Die Homepage goettingen.de hat einen Frageassistenten Auf
der Homepage goettingen.de gibt es neuerdings seit 22.11.05 einen Fragenassistenten.
Das ist nichts anderes als ein Eingabefeld für Fragen kombiniert mit einer
Datenbankanbindung und Stichwortsuchen. Es wird angekündigt mit den tollsten
Erwartungen: Boaaaa! dachten wir uns und haben es gleich mal getestet. in der Tat sekundenschnell kamen die tollsten Antworten. Frage:
"wann kommt ein ortsrat für die innenstadt?" Tja das war wohl nix.
Die
Fragen "Wo finde ich Protokolle der Ratssitzungen?" oder "Wann
ist die Sitzung des Finanzausschusses" sind natürlich viel zu kompliziert
, das ist gemein und es gibt keine Antwort, also machen wir es dem System mal
gaaaanz einfach und fragen "Wo ist das Gänseliesel" - Diese Frage
ist wieder mal zu einfach. Man landet nur bei Infos die den Quatsch mit dem Küssen
erzählen, aber wo das Liesel steht darauf gibts keine Antwort. Also besser
wäre es wohl, wenn man einfach alle Fragen, die richtig beantwortet werden
können auflistet, so dass man sich eine aussuchen kann. Und
nunmal ganz ernst: Diese Investition deren Kosten wir mal auf mindestens (!) ca.
65.000 Euro plus Folgekosten für Datenbankbetrieb schätzen ist im Bereich
des Oberbürgermeisters vorgenommen worden, der z.B. sagt, es gäbe kein
Geld für Ortsräte. |
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Fahndung
mit selbst gezeichnetem Phantombild
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| Die
tolle Idee : Ein
gemeinnütziger Träger stellt für das soziale Zentrum Anträge an die Arbeitsagentur
zur Förderung von 1- Eurojobs nach SGB III und BSHG 19 Abs. 3. Motivierte und
qualifizierte Kräfte werden für die politische Aufklärungsarbeit und die Organisation
der Proteste gegen Hartz 4 eingestellt. Die Inititiative bekommt dafür von der
Agentur monatlich 500 Euro pauschal pro eingesetzter Person. 300 Euro werden jeweils
an einen Beschäftigten gezahlt, 200 Euro, so die Planung gehen in Raummiete für
den Arbeitsplatz und Flugblätter, Arbeitsmaterial, Telefonkosten usw.. Man strebt
die Schaffung von möglichst vielen solcher Stellen an. Dies wird bei 5 Stellen
immerhin monatlich 1000 Euro in die Kasse der Initiative bringen und einen kontinuierlichen
Bürodienst in angemieteten Räumen ermöglichen. Übrigens: Bei einer Veranstaltung des Sozialen Forums (nicht Soziales Zentrum) zur Kritik an Hartz IV hatte man im Eingangsbereicht des Ratssaales 1 Euro-Jobber zum Verkauf von Brötchen etc. eingesetzt - die Realtiät überholt so oft die Satire ... |
Abwrackprämie
für mehr als 5 Jahre alte Fahrräder 30.1.09 / Es wird bald wieder Frühling und die Finanzkrise ist noch lange nicht zuende. Die dunklen Wintermonate haben bei vielen Polizeikontrollen gezeigt, wie viele, nicht mehr verkehrstüchtige Fahrräder unterwegs sind. Mangelhafte Beleuchtung und Reflektoren, fehlende Klingel, mangelhafte Bereifung, nicht funktionsfähige Bremsen, ja selbst schadhafte Rahmen fielen bei den Kontrollen auf. Da kommt ein neues Teilprogramm des Konjunkturpaketes gerade recht: Im Zuge einer Gleichbehandlung der VerkehrsteilnehmerInnen wurde eine attraktive Idee auf den parlamentarischen Weg gebracht, die sich an der Abwrackprämie für Personenkraftfahrzeugen orientiert: Fahrräder, die älter als 5 Jahre sind, können verschrottet werden und gegen den Nachweis ihrer Verschrottung erhält der Käufer eines neuen Fahrrades eine Fahrrad-Abwrack-Prämie von 250 Euro. Der Nachweis der Einhaltung von CO²-Ausstoßgrenzen entfällt natürlich, wie Vertreter des ZIV - Zweirad-Industrie-Verband e.V. auf einer Pressekonferenz schmunzelnd anfügten. Die Umsetzung auf kommunaler Ebene zeigt jedoch erhebliche Anlaufschwierigkeiten. Bei einer Nachfrage in den Recycling-Unternehmen Resebek und Hampe zeigten sich die Unternehmensleitungen noch wenig informiert über diese Regelung. Sie waren allerdings bereit, auch vor einer endgültigen Überwindung der letzten parlamentarischen Hürde bereits eine formlose Bestätigung über abgewrackte Fahrräder auszustellen. Von Städten wie Göttingen wird durch die Fahrrad-Abwrackprämie ein zusätzlicher Impuls für die Konjunkturankurbelung in einem ökologisch besonders wertvollen Teilbereich der Wirtschaft erwartet.
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Kampagnen Update : Schon 4 Wochen keine Demo ! 21.12.09 / Bereitschaftspolizei untätig in den Kasernen, Polizeistatistik fehlen die Großeinsätze. Personal- und Sachmittelzuwendungen in Frage gestellt. >> Neue Wasserwerfer (Kosten pro Fahrzeug mehr als 1 Mio Euro) stehen untätig in den Hallen. Schon seit 4 Wochen keine Demo mehr, die ein großes Polizeiaufgebot rechtfertigt, die Kampagne fängt an zu wirken ! Neben goest verzichten auch andere Internetportale auf politisch aufreizende Berichte, die einen Ausbau der Polizei rechtfertigen könnten (z.B. Monsters of Göttingen bringt auch nur noch Kultur!). Mit einigen friedlichen Aktionen wie z.B. Lichterketten der GfbV wird der Nerv der Polizei getroffen. Sie können das viele Geld für die Polizei nicht mehr rechtfertigen. Aufruf
zur Untätigkeit: Demonstrations-Streik , Empörung in Polizeikreisen 26.11.09
/ Nun ist durchgesickert: In Polizeikreisen wird händeringend auf die nächsten
Demonstrationen gewartet, weil medienwirksame Großereignisse geeignet sind,
Forderungen der Polizei die nach mehr Geld, Personal und teuerem Gerät zu
rechtfertigen. Da kann schon einmal bei Polizisten der Gedanke aufkommen: "Ja warum hauen wir nicht selbst etwas kaputt? Dann wird denen da oben schon klar, daß wir mehr Geld brauchen bei der Polizei". Das geht natürlich nicht und so staut sich mancherorts ein Frust auf, der sich gerade bei gewaltfreien Demonstranten entlädt, die durch ihre Untätigkeit der Entwicklung der Polizei schaden. Ein wenig kann die mangelnde Realität auch durch übertreibende Darstellungen in den Medien passend gemacht werden. Entsprechende Presseberichte werden den Journalisten nicht immer gedankt , gerade bei der Connydemo bekam ein Journalist der zuarbeitenden Presse einen polizeilichen Schlag ab. Großzügig werden sehr hohe TeilnehmerInnenzahlen bekannt gegeben, wenn dies große Einsätze rechtfertigen soll. Von VeranstalterInnen braucht man bei Übertreibungen der Demogröße keine Korrektur zu befürchten, weil die sich ja bei der Nennung größerer Zahlen bestätigt fühlen. Ein anderer Trick ist die statistische Einordnung von Bagatellfällen bzw. konstruierten Fällen ("Hey Frau Nachbarin ich glaub da sind sie beleidigt worden, wollen sie nicht mal eine Anzeige aufgeben? Alles weitere machen wir dann schon") die dann als "Fall" z.B. unter polizeiliche Staatsschutzaufgaben eingeordnet werden und damit die Statistik verfälschen. Diese Tätigkeitsstatistik ist entscheidend für Personal und Mittelzuweisungen bei der Polizei. Wie dem auch sei. Diese durchgesickerte Problematik der Polizei hat zu einer Initiative geführt, die eine völlig neue Methode anwendet , um sich gegen einen Wildwuchs im Polizeibereich zu wehren. Eine bislang nicht bekannte "Graue Zelle" hat begonnen für einen Demostreik zu werben. Zunächst als Pilotprojekt "6 Monate lang keine Demonstration mehr ! Und schon gar keine Ankündigung einer militanten Demonstration!" Damit , so die Initiative , kommt die Polizei in arge Legitimationsnöte und wird über kurz oder lang Personal abbauen müssen. Konversionsstrategie: Verschrottungsentgelte für Wasserwerfer und Räumpanzer sowie Verkauf von Transportfahrzeugen z.B. können als Mittelzufluss in die Ausstattung von Kitas, Schulen und anderer Bildungseinrichtungen sowie generell die Ausstattung sozialer Leistungen fliessen. Dies führt dann letztlich z.B. auch noch zu weniger Jugendkriminalität , was wiederum Mittel im Polizeibereich freisetzt. Überflüssige Videokameras der Polizei könnten dann übrigens für Medienprojekte von Jugendlichen eingesetzt werden - es gibt ja so viele kreative Möglichkeiten. Nach dem Bekanntwerden dieser Initiative hat es einzelne Versuche verdeckter Vermittler seitens der Polizei gegeben, radikal eingestellte Jugendliche davon abzuhalten, diese Initiative zu unterstützen. Mit Gewaltvideos und historischen Aufnahmen von Protesten sollte die Jugendlichen noch einmal gezeigt werden "wie geil Widerstand" ist und sie sollten zu einem Überdenken eines Demostreiks angeregt werden. Sogar der Hinweis auf die Demonstrationsfreiheit im Grundgesetz wurde zum Aufstacheln benutzt. Die Goest-Redaktion würde sich an der Kampagne ebenfalls beteiligen. Keine auch nur andeutungsweise politische Berichterstattung. Stärkere Hervorhebung von Kultur und Ästhetik - folglich keine Berichte über Polizei usw. Im Demo-Streik-Verbund und gleichzeitig mit anderen politischen Blättern/Medien würde dies erheblichen Legitimationsdruck auf die beobachtende Staatspolizei ausüben. Sie könnten ihre Stellen nicht mehr auf Dauer halten wenn es ihnen nicht gelingt ihre Untätigkeit zu kaschieren. Allerdings ist Wachsamkeit angesagt, denn wenn Menschen unter existentiellen Druck geraten sind sie zu unbedachten Taten in der Lage. Es muß verhindert werden, daß bei einem gelingenden Demonstrations- und politTaten-Streik plötzlich Beamte die Nerven verlieren und sich zu verdeckten Taten hinreissen lassen, die einen Einsatz rechtfertigen. Also erklärt Euch solidarisch - Entzieht der Polizei die Rechtfertigungsgrundlage - Keine Demo! Entzieht der Polizeirepression den Arbeitsgegenstand ! Sie werden uns noch auf den Knien bitten endlich wieder zu demonstrieren! (Bitte die Erläuterung am Anfang der Seite beachten! Ja es ist Satire, aber es wurden ja auch schon andere Satiren von goest in die Realität umgesetzt ... z.B. die Bank für Arbeitslose wollte eine Initiative in Norddeutschland umsetzen . |
| Schneckengrippe 22.2.06
/ Als wäre Rügen noch nicht gestraft genug mit dem Ausbruch der Vogelgrippe
im Natur- und Touristenparadies: nun folgt auch noch die zweite Welle einer anderen
Tiererkrankung: Schneckengrippe. Diesmal betrifft es Gott sei Dank eine Tierart
die aufgrund ihrer spezifisch geringeren Reichweite und Fortbewegungsgeschwindigkeit
auch die Verbreitungsgeschwindigkeit reduziert. Mit einer Ausnahme: die Mecklenburg-Vorpommersche
amphibische Wanderschnecke (Gastropoda Migraris) kann durch ihre größere
Reichweite evtl, auch die Seuche auf das Festland übertragen. |
| Briefkasten in der Nikolaistraße Die Namen wurden unkenntlich gemacht, das Foto wurde vor mehreren Monaten gemacht, der Briefkasten ist inzwischen wieder völlig weiß. |
| Sozialhilfe und Karate 22.6.04 / Städtische MitarbeiterInnen hatten im Februar 2004 Techniken aus Karate, ATK (Anti-Terror-Kampf) Judo, Tae Kwon Do, Jiu Jitsu, Aikido, Kick- und Thaiboxen erlernt, um sich gegen Angriffe im Amt verteidigen zu können. Nachdem sich 18 MitarbeiterInnen aus
den Fachbereichen Ordnung und Soziales in Techniken asiatischer Kampfsportarten
unterrichten ließen, was Ihnen sehr viel Spaß und Muskelkater gebracht hat, sollen
nun auch entsprechende Kurse für SozialhilfeempfängerInnen eingerichtet werden.
Auf die Idee einer solchen ungewöhnlichen Maßnahme kam man durch die Auseinandersetzung
mit der MSDO-"Philosophie". Der Ausbilder der städtischen Mitarbeiter
schreibt auf seiner Webseite
u.a.: "Es kann jeden treffen, zu jeder Zeit und an jedem Ort.
Die stetige Zunahme von Gewalttaten verunsichert zunehmend die Schwächeren dieser
Gesellschaft,.." Die Schwächeren
sind meist die SozialhilfeempfängerInnen und nun wurde vielfach in wissenschaftlichen
Untersuchungen festgestellt, daß Aggressionen gerade aus einem Gefühl der Unterlegenheit
heraus als Verzweiflungstat entstehen. Erst die Hoffnungslosigkeit des Ausgeliefertsseins
führt zu unüberlegten aggressiven Handlungen. Wenn nun zu dem institutionell vorgegebenen
Machtgefälle Sozialhilfesachbearbeiter - SozialhilfempfängerIn noch hinzukommt,
daß sich die BesucherInnen einem kampfsporterprobten städtischen Mitarbeiter gegenüberstehen,
dann könnten diese Unterlegenheitsgefühle noch verstärkt werden. Der Einführung
von Kursen auch für SozialhilfeempfängerInnen liegt nun folgender Gedanke zugrunde:
Die Erfahrung der eigenen Kraft, das Bewußtsein der eigenen Stärke sind ein geradezu
ideales Mittel um der hilflosen Aggression vorzubeugen. Es schafft den selbstbewußten
Sozialhilfeempfänger bzw. die Sozialhilfempfängerin, der/die sich ihrer Möglichkeiten
bewußt ist und es nicht nötig hat, in unkontrollierte Aggression zu verfallen.
Die aus der Hilflosigkeit der Unterlegenheit hervorgerufenen Verzweiflungstaten
werden vermieden, weil die SozialhilfeempfängerInnen sich den Sozialhilfesachbearbeitern
von vorneherein körperlich gewachsen fühlen. Um die Beziehungen zwischen Sachbearbeiter und Klientel zu verbessern wurde weiterhin überlegt, wie sportlicher Wettstreit zu einem Kontakt in klar reglementiertem Rahmen zum Abbau von Aggressionen zwischen den Gruppen genutzt werden könnte. Nach einem Pilotversuch im März kam es bei den betreffenden Personen anschließend neben den sachbezogenen Gesprächen im Amt bereits gelegentlich zu einem Austausch über gemeinsamen Erfahrungen bei Erlernung dieser Kampftechniken. Dies schafft zwar ein gutes Verhältnis zwischen städtischen Mitarbeitern und Klientel, in einzelnen Fällen aber ging es so weit, daß während der Sprechzeiten gemeinsam auch praktische Übungen im Büro (!) versucht wurden. Um das Verletzungsrisiko zu minimieren, wird die Forderung nach einer sportliche Ausstattung von Zusatzräumen ins Spiel gebracht, was allerdings auf Schwierigkeiten angesichts der bekannten Finanzsituation stieß und mit den Worten "das ginge zu weit" kommentiert wurde. Problematisch und von sportlicher Seite aus kritisiert wird bei der ganzen Sache allerdings folgende Aussage: "Viele Techniken des M.S.D. würden bei einem sportlichen Wettkampf zur Disqualifikation führen. Aber: Wenn etwas bei Wettkämpfen oder im Kampfsport als Verstoß gewertet wird, ist es hervorragend für die Selbstverteidigung geeignet" und "In allen Kampfsportarten gibt es Wettkampfregeln, im M.S.D. nicht. Somit hat man im Rahmen der Verhältnismäßigkeit freie Wahl, um den Angreifer aufzuhalten." Quelle: http://modern-self-defence.com/lewudy2003.htm. Dies hebt das Ziel einer klaren Regelorientierung wieder auf. |
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Chaos am Chaostag Folgender
Bericht wurde am 10 Mai verfaßt also komme bitte kein Rechtsfanatiker auf die
Idee, hierin einen Aufruf für den 1. Mai 2004 zu sehen - das wäre dann die nächste
Satire. Die
"gefährlichen" Internet-Ankündigungen: Das Ergebnis war dann folgendes: Ein paar wenige Punker irrten durch die Innestadt Göttingens und suchten die Chaostage, fanden sie aber nicht. Die Polizei aber tat so als fänden sie dennoch statt und ging demensprechend gegen die Punker vor. Im
Stadtradio Göttingen wurde gemeldet: "Die Polizei hat am Vorabend des 1.
Mai gegen mehrere Personen Platzverweise für die Göttinger Innenstadt verhängt.
Entsprechende StadtRadio-Informationen bestätigte Polizeisprecher Joachim Lüther.
So hätten bereits am Bahnhof 12 Personen einen Platzverweis erhalten. 14 weitere
Fälle habe es bei punktuellen Kontrollen im Stadtgebiet gegeben.
absurd, unverhältnismäßig und rechtswidrig |
20.3.07 / Der Artikel "Revolte ohne Wandel" in der Göttinger Drucksache Nr. 568 kündigte eine Veranstaltung im Theaterkeller an. Dabei bedienten sich die AutorInnen einer derart aufgeblähten Sprache, dass es einen graust. Dass es auch anders geht , zeigt die folgende Übersetzung des Textes.
Auf diesen unseren Vereinfachungsversuch werden die Freunde der verklausulierten Schreibweise möglicherweise folgendermaßen urteilen: "Die Reduktion von Komplexität, die der vorgefundenen Realität inhärent ist auf eine, den durchschnittlichen kognitiven Voraussetzungen und hermeneutischen Fähigkeiten angepasste Erscheinungsweise, kann nicht ohne einen, die eigentliche inhaltliche Substanz verzehrenden Transformationsprozess vonstatten gehen. Die Bedingung der Möglichkeit eines Verständnisses kann nicht vom Gelingen selbiger abhängig gemacht werden." ( Dialektik als die Kunst sich in Widersprüche zu verwickeln). |
Kritik an Weihnachtshilfe für Hartz4 EmpfängerInnen - Popolitisch statt populistisch. Die GöLinke forderte 2006 Weihnachtshilfe für Hartz4 EmpfängerInnen - Der damalige CDU Ratsherr Arnold lehnte das mit hocherregter Empörung ab - 2009 fordern zwei CDU-Vertreter der Bundesebene Weihnachtshilfe für Hartz4 EmpfängerInnen. Nachtrag 11. Dezember 2009 Verückte Welt, 3 Jahre später nachdem die GöLinke Ratsfraktion Weihnachtsgeld für Hartz4 EmpfängerInnen gefordert hat haben Vertreter der Bundes-CDU das auch gefordert und zwar z.B. Gerald Weiß, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Arbeitnehmergruppe CDA. Das Gesicht von Arnold möchte ich jetzt gern mal sehen. Milde
Weihnachtsgaben werden von Herrn Arnold als "populistische" abgelehnt Hat Arnolds
Kontakt zu schlagenden Verbindungen ideologische Auswirkungen? |