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Die Leine

Leine Umgestaltung
Leineaue, das grüne Band der Stadt
Leine Umwelt- und Naturschutz, Tiere

Unfälle mit Gifteinleitung
Leine - Wasserspiele - Vorschlag 2003
> Leinebadetage 2008 und 2009
> Rundgang mit Architekt Brandi
> Hochwasser der Leine

Bilder von der Leine (BiWo-Archiv)
> Paddelboote auf der Leine
> Paar im Schlauchboot
> Altes Mühlrad am Leinekanal
> Leinekanal
> Malerinnen am Leineufer
> Blaugrünes Leinewasser
> Flüthewehr
> Leine bei Hochwasser
> Polizeiboot auf der Leine
> Elefanten in der Leineaue

 

Kanufahrten auf dem Leinekanal

Juni 2014 ist schon ausgebucht!
31 August 2014 Zeit: Tour I: 10.00-11.30 Uhr / Tour II: 11.30-13.00 Uhr / Tour III: 13.00-14.30 Uhr / Tour IV: 14.30-16.00 Uhr / Tour V: 16 -17.30 Uhr
Kosten: Erwachsene: 12 € / Kinder bis 12 Jahre: 8 € Voraussetzung: Schwimmfähigkeiten, Vorerfahrungen beim Kanufahren Anmeldeschluss: 22. 08. 2014

Göttingen hat eine zauberhafte Innenstadt und die Besonderheit, dass mitten durch die Stadt eine Wasserader führt: Der Leinekanal. Dessen Wasser wurde im Mittelalter u.a. als Brauwasser für das berühmte Göttinger Bier genutzt, die Lohmühle und die Odilienmühle nutzten die Wasserkraft. Mit den Leinekanalfahrten möchten wir Bürgerinnen und Bürgern die Gelegenheit geben, Göttingen einmal aus einer ganz anderen Perspektive kennenzulernen: Vom Wasser aus. Die Kanutour beginnt auf dem Vereinsgelände der Vereinigung Göttinger Faltbootfahrer (VGF) und führt vorbei am Badeparadies Eiswiese, der Lohmühle und der Odilienmühle. Spannend wird es bei der Durchfahrt des Tunnels unter dem Finanzamt, den wir für Sie extra beleuchten werden. Bei der Sparkassen-Arena befindet sich der Ausstieg, von wo aus Shuttle-Busse Sie zurück zum Einsatzpunkt bringen. Zur Verfügung stehen kippsichere Kanadier, 2er Kajaks oder auf Wunsch auch 1er Kajaks. Von 10.00 - 17.30 Uhr veranstalten wir jeweils 5 Touren (à 1,5 Stunden) im Juni und August. Pro Tour können ca. 30 Personen fahren.

Einstieg: Vereinshaus Vereinigung Göttinger Faltbootfahrer (Kiesseestr. 148 an der Leine) Ausstieg: Sport Arena Schützenplatz

Verpflegung sorgt die VGF auf Ihrem Vereinsgelände an der Leine Organisation: SSB Göttingen, Göttinger Paddler-Club (GPC), Vereinigung Göttinger Faltbootfahrer (VGF), Wassersportvereinigung von 1908 (Waspo 08)

 

Umbau der Leineaue zwischen Otto-Frey-Bücke und Eisenbahnbrücke

pm Stadt Gö / 27.7.11 / Ab Montag, 1. August 2011, werden die Tiefbauarbeiten für den Hochwasserschutz entlang der Leine im Bauabschnitt V zwischen der Otto-Frey-Brücke und den Eisenbahnbrücken auf einer Länge von 350 Metern aufgenommen. Neben der erforderlichen Deicherhöhung von maximal 40 bis 50 cm auf der Ostseite wird auch in diesem Abschnitt der technische Hochwasserschutz mit der ökologischen Aufwertung der Leineaue kombiniert. So werden Teile der erforderlichen Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen, wie schon im Vorjahr hinter der Lokhalle, aus dem landschaftspflegerischem Begleitplan direkt vor Ort umgesetzt. Der durch die bereits durchgeführten Maßnahmen entstandene Verlust von Einzelbäumen wird durch Pflanzungen von 18 Bäumen in der Leineaue ersetzt. Die Umgestaltung der Uferbereiche wird durch Abgrabungen und Röhrichtflächen zu einer Verbesserung der Lebensräume für Vogel- und Fischarten führen. Das Land Niedersachen und die Europäische Union beteiligen sich mit 70 Prozent an den Baukosten in Höhe von rund 180.000 Euro. Für die seit 2001 bereits abgeschlossenen fünf der insgesamt acht Bauabschnitte wurden bislang 4,3 Millionen Euro investiert.

 

Umgestaltung der Leine

19.9.10 / Wer z.Zt. den Blick von der Godehardbrücke auf die Leineaue richtet, der sieht ein grausiges Bild. Die Leineaue ist durch Baggerarbeiten verwüstet. Dass dies unter der Überschrift "Renaturierung" stattfindet müssen die Kritiker des BUND als zynisch empfinden, die bereits 2008 vor dieser Naturzerstörung gewarnt hatten.


Leine hinter der Lokhalle bisher

nach Beginn der Arbeiten Sept. 2010

Infos vom Bauschild:

"Hochwasserschutz Göttingen" Bauabschnitt VI, Linienschutz Leine und Renaturierung zwischen Groner Landstr. und Godehardstr.
An diesem Vorhaben, gefördert durch das Programm zur Entwicklung im ländlichen Raum Biedersachsen und Bremen (Profil-Schwerpunkt 1 Hochwasserschutz im Binnenland) in Höhe von 125.000 € beteiligt sich die Europäische Union mit dem Europäischen landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELEER) in Höhe von rd. 190.000 € .
Projektsteuerung/Bauleitung: Stadt Göttingen, Baudezernat Fachdienst "Straßen-u Wasserbau", Fachdienst "Stadtgrün".
Entwurfs- und Ausführungsplanung Prof. Dr. Ing W. Hartung und Partner Braunschweig, Dipl. Ing. Gero Hille und Jürgen Müller Braunschweig.
Bauausführung Fa. RST GmbH, Bovenden,
Bauzeit September 2010 - Dezember 2010. Kosten 450.000 Euro.

Die Leine ist zum Gegenstand planerischer Umgestaltung geworden. In bester Absicht soll die Leine als Landschaftsraum attraktiver gestaltet werden. In Verbindung damit sollen gleichzeitig Maßnahmen zum Hochwasserschutz umgesetzt werden.
An der Leine kann aber nicht wie an einem beliebigen Kanal herumgebaggert werden. Die Leine ist ein wesentlich artenreicherer Lebensraum als man gemeinhin annimmt. Sowohl sehr viele Fischarten, darunter solche, die kaum noch irgendwo anders zu finden sind (wie z.B. Bachneunauge und Groppe) als auch viele Vogelarten leben in und um die Leine herum.

2008 / BUND und BGS warnten vor der Leineumgestaltung

Die Göttinger Naturschutzverbände BUND und BGS hatten prognostiziert, der gewachsene Lebens- und Naturraum würde gefährdet, wenn die geplanten Eingriffe durchgeführt werden

Bei einem Pressegespräch am 4.10.2008 im GUNZ nahmen Dr. Ralph Mederake vom BUND und Hans-Heinrich Dörrie von der "Biologischen Schutzgemeinschaft" zu der ganzen Entwicklung Stellung.

Zwecks Entdeckung als Freizeitgebiet soll es durch die Abflachung der Ufer möglich werden, bei normalem Wasserstand gut an den Flußlauf heranzukommen . Geplant ist die ebenso die Ausbaggerung des Leinebettes und die Aufschüttung von Kiesstrecken. Ein weiterer Problembereich ist die Planung der Bepflanzungen. Es sind aber auch Erhöhungen der Deiche als Hochwasserschutz geplant. Dies alles schafft keine Renaturierung oder Verbesserung der Natur, sondern zerstört sie. Eine Renaturierung wäre viel kostengünstiger zu erreichen, indem man der natürlichen Entwicklung z.B. von Mäandern und Leineauebewuchs ihren Lauf lässt.

Eine Ausbaggerung würde sich insbesondere auf die Kieslaicher Äsche, Bachtorelle, Bachneunauge, Groppe und Elritze, auswirken werden. Beim Ausheben des Gewässerbetts wird der Aufwuchsbereich zerstört und die teilweise jahrelang ini Sediment lebenden Querder (Übergangsform der Fische) abgetötet.

Die als "Schussrinne" gestaltete Leine müßte wieder eine Mäandrierung erhalten, also die Schlangenlinien eines natürlichen Flußlaufes. Dazu müßte auch Bewuchs im Leinebecken erlaubt werden - dafür wiederum müßte aber der Hochwasserschutz schon VOR dem Stadtgebiet gewährleistet werden.

2008 / BUND warnt vor der Umgestaltung: Werden die geplanten Maßnahmen durchgeführt , wird es möglicherweise ein schlimmes Erwachen geben. Etliche streng geschützte Fischarten werden die Ausbaggerung nicht oder nur stark dezimiert überstehen, die Kiesstrecken würden bei einem starken Hochwasser weggespült und müssten erneuert werden (bis zum nächsten Hochwasser). Bäume würden wegen der Aufschüttung der Deiche evtl. eingehen, wenn rundherum um den Stamm Erde hochgezogen würde. Die Sicht auf die Leine von den Wegen aus würde schon durch die höheren Deiche erschwert und es ergäbe eine "sterilisierte" Landschaft. Es wird also alles andere als eine schöne Leineaue entstehen.

2016 BUND lobt die Umgestaltung
Auf der Homepage des BUND wird 2016 die Umgestaltung der Leine im Abschnitt Ottof-Frey-Brücke bis Godehardbrücke folgendermaßen bewertet:
"Gewässerrevitalisierung der Leine und ihrer Nebengewässer. Die Revitalisierung der Leine im Stadtbereich zwischen Eisenbahnbrücke und Godehardstraße war sehr erfolgreich: die Göttinger haben die Leine als Erholungsraum wiederentdeckt und die Biodiversität ist explodiert."

2017 BUND überrascht und begeistert
4.7.17 / Pressemitteilung des BUND
Die renaturierte Leineaue ist ein Biodiversitäts-Hotspot. Exkursionsteam von BUND und BSG findet im renaturierten Abschnitt der Leineaue eine große Vielfalt von Pflanzen- und Tierarten
Am bundesweit veranstalteten GEO-Tag der Natur (www.geo-tagdernatur.de) untersuchten 8 Experten und ca. 20 interessierte BürgerInnen den renaturierten Abschnitt der Leineaue auf Höhe der Lokhalle. Innerhalb von nur eineinhalb Stunden haben die Naturfreunde und -Experten insgesamt 116 (75 Pflanzenarten, 13 Vogelarten, 6 Hautflüglerarten (Bienen und Hummeln), 5 Schmetterlingsarten, 5 Schwebfliegenarten, 8 Arten des Makrozoobenthos, eine Libellenart und drei Fischarten) Pflanzen- und Tierarten gefunden und bestimmt. Darunter waren u. a. mehrere Exemplare des Ockergelben Dickkopffalters (Thymelicus sylvestris), der in Niedersachsen auf der „Roten Liste“ der gefährdeten Schmetterlinge steht, die Schmetterlingsexperte Hans Günther Joger fand. Gewässerökologe Jürgen Rommelmann zeigte am Rande einer Sandbank die Kinderstube von Elritzen, welche in Niedersachsen stark gefährdet sind. Die botanische Artenliste führte die Naturschutzbeauftragte Britta Walbrun.
Die TeilnehmerInnen waren überrascht und begeistert. Innerhalb weniger Jahre sind durch die Revitalisierungsmaßnahmen (Entfernen der Steinbefestigung am Rande des Normalwasserbetts, Abflachen der Böschungen, Einbringen von Röhricht) und die Eigendynamik des Fließgewässers aus einem strukturlosen Hochwassertrog Sand- und Kiesbänke, kleine Inseln sowie ruhige und stark bewegte Bereiche entstanden. Diese vielen Kleinststandorte ermöglichen jetzt, dass so viele verschiedene Pflanzen- und Tierarten auf kleinem Raum leben können. (...)

Hochwasserschutz

Der Hochwasserschutz müßte an einer ganz anderen Stelle ansetzen, nämlich bei dem Verbot, in den Auen zu bauen und beim Verzicht auf die Versiegelung von Flächen auf denen sich das Wasser bei Hochwasser ausbreiten und wo es versickern kann da die Leine in der Vergangenheit als sogenannte "Schussrinne" ausgebaut wurde, in der das Wasser möglichst schnell durchfliessen soll, hat man im Bereich der Stadt inzwischen wenig Möglichkeiten, Überlaufgebiete zu schaffen.
Die einzig sinnvolle Lösung die es für den Hochwasserschutz gibt, wird von der Landesregierung blockiert und von Seiten der Stadt nicht nachdrücklich genug gefordert: der Ausbau eines Auffangbeckens vor dem südlichen Rand der Stadt, bevor die Leine den Kiessee erreicht vor der Flüthe im Bereich Reinshof. Dort existiert bereits ein Damm, die Ackerflächen dort könnten zum Auffangbecken werden. Dann könnte die Leine mit sinnvollen Maßnahmen renaturiert werden ohne dass der Hochwasserschutz vernachlässigt wird.
Der BUND beantragte daher "Auf die Erhöhung der. Deiche und den Bau von Hochwasserschutzmaßnahmen ist zu verzichten." Der Hochwasserschutz muß aber unbedingt an anderer Stelle ansetzen "So gab es von der Stadt fast keinen Protest, als das Land die Verwirklichung des geplanten Rückhaltebeckens Reinshof auf Eis legte. Nach dem Hochwasser am letzten Wochenende wäre es an der Zeit, dass die Stadt aktiv wird, um Überschwemmungsflächen im Süden von Göttingen für den Hochwasserschutz nutzbar zu machen" . Der BUND hat auch beantragt, die angenommen Mengen zukünftiger Hochwässer einfach herabzusetzen, weil dann weniger Umbaumaßnahmen legitimiert werden können, dies wiederum widerspricht den Vorhersagen zur Entwicklung zukünftiger Hochwasserereignisse. Dieser Antrag kann nur in einer unauflöslichen Verbindung mit einem Rückhaltebecken Reinshof sinnvoll sein

Und schließlich ist die Erhöhung der Deiche auch noch interessanterweise in Höhe Blümchenviertel auf die östliche Seite der Leine beschränkt. Wenn auf einer Uferseite eine Deicherhöhung vorgenommen wird und auf der anderen Seite beim Blümchenviertel der Weststadt nicht, dann bedeutet dies einen Verzicht auf Hochwasserschutz für den Bereich des Blümchenviertels.

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Die Leineaue, das grüne Band durch die Stadt

Parkgelände hinter der Lokhalle - Am 19.11.05 fand eine Exkursion, ein Rundgang oder "mobiler Workshop" unter dem Titel Gestaltung der Leineauen statt. Initiator war der Verein StadtundPlanung, konzipiert war der Rundgang entlang der Ideen von Architekt Brandi (leider kurze Zeit später bei einem Aufenthalt in Marroko verstorben).

Leine im Winter bei Hochwasser
Eisenbahnbrücke

Leine zu einer Zeit mit normalem Wasserstand z.B. am 16. Februar 2001 von der Brücke am Schützenplatz aus :

Zwischen Eisenbahnbrücke und Tierheim ist auf 2,4 km Länge auf der östlichen Leineseite (auf dem Foto also rechts) die Erhöhung der Deiche um durchschnittlich 40 cm vorgesehen.


Leineaue hinter der Lokhalle im Herbst

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Tiere in der Leineaue

Vorübergehnd weideten Tiere des Vereins "Unterwegs" in der Leineaue auf einer abgesteckten Koppel.

Es weideten in der Aue auch schon mal Elefanten, sieh entsprechendes Bild der Woche (das ist KEINE Fotomontage!)

> Elefanten in der Leineaue

Reiher im Leinegebiet

Es gibt hier noch insgesamt 50 weitere Vogelarten wie z.B. der Eisvogel, der Kormoran usw.

2006 Reiher

19.1.07 bei Hochwasser Bisame am Ufer

 

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Leine von Kirchgandern bis Flüthewehr/Göttingen vergiftet

Am 3.9.03 hieß es in einer Pressemitteilung der Polizei: "Durch eine bislang unbekannte Flüssigkeit ist die Leine bei Niedergandern (Kreis Göttingen) verschmutzt worden. Etliche Fische trieben bäuchlings an der Wasseroberfläche. Es wird vermutet, dass die Verschmutzung aus einem noch nicht bekannten Ort aus Thüringen stammt. Die Untere Wasserbehörde und Angehörige verschiedener Feuerwehren sind vor Ort. Die benachbarten Dienststellen in Thüringen wurden eingeschaltet."
9.9.03. Inzwischen ist klar, dass die Sauerei von der Fa. MCI in thüringischen Kirchgandern und den thüringischen Behörden zu verantworten ist. Ein löchriges Faß mit Aromakonzentrat für Limonade war ausgelaufen und wurde durch Regen durch den Gully in die Leine geleitet.
Lt. dem vom Landkreis Göttingen beauftragten Gutachter R. Hartmann sei erst am 6.9., d. h.3 Tage (!) nach Feststellung der Verschmutzung im Landkreis Göttingen, seitens der thüringischen Aufsichtsbehörden damit begonnen worden, den thüringischen Leinebereich zu säubern. Dadurch wurde es versäumt, die Schäden im unteren Leinebereich so gering wie möglich zu halten. Das verseuchte Kanalrohr der Fa. MCI wurde auch erst am 6.9.03 gespült und gereinigt
Betroffen ist auch die Trinkwassergewinnung für das Stadtgebiet aus dem Tiefbrunnen Stegemühle, der Landkreis Göttingen hat die Göttinger Stadtwerke aufgefordert hat, auf Trinkwasserentnahmen im Tiefbrunnen Stegemühle zu verzichten. Skandalös ist, dass die thüringischen Aufsichtsbehörden erst nach zweimaliger Intervention durch den Landkreis Göttingen reagierten.  Die Grünen beurteilen das "Verhalten des Verursachers als auch die zögerliche Handlungsverweise der thüringischen Aufsichtsbehörden ist als grob fahrlässig" und verlangen, dass Schadensersatzforderungen gegen thüringische Landesbehören (Amtshaftungsansprüche) und die Firma MCI gestellt werden.

Nitrat in der Leine
Stadtradio 2.8.04: "Im Rahmen einer Untersuchung des Nitratverlaufs in der Leine haben Mitglieder des VSR-Gewässerschutz in Northeim die höchste Belastung festgestellt. Dort lag der im vergangenen Monat gemessene Wert bei 26,5 Milligramm Nitrat pro Liter, heißt es in einer Mitteilung des Verbandes. Bis Salzderhelden sinke die Belastung auf 16,8 Milligramm ab. Grundwasseruntersuchungen hätten gezeigt, dass die Ursache der Belastung in der hohen Nitratkonzentration des oberflächennahen Grundwassers liege. In einem Gutachten des „Rates von achverständigen für Umweltfragen“ werden Nitratwerte unter 8 Milligramm pro Liter für Flüsse gefordert, die der Nordsee zufließen. Fast über den gesamten Verlauf der Leine lägen die Werte aber mehr als doppelt so hoch."

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Leine-Wasser-Spiele

2003 / Im Zusammenhang mit dem Weststadtfest wurde immer wieder mal die Idee von "Leine-Wasserspielen" eingebracht. Die nahe gelegene Leine lädt einfach dazu ein, ins Weststadtfest eingebunden zu werden. Zusammen mit dem THW, der Feuerwehr, der DLRG, dem Kanuclub, Schwimmvereinen und anderen - so die Überlegung - müsste es doch möglich sein, sportlich-witzige Aktivitäten am, auf und überm Wasser zu veranstalten. Wegen der Beteiligung vieler Kinder natürlich mit Schwimmwesten und unter Aufsicht von DLRG. dasswäre also einiges mal zu prüfen: Wettrennen in Badewannen von einer Brücke zur anderen, Seile über die Leine rüber rollen, Seile zum drüberhangeln, Balken als schmale Brücke über die Leine und Wettkampf mit Stangen, wer reinfällt hat verloren. Die Brücken bieten gute Zuschauertribünen. Der Leinebadetag hat einen kleinen Eindruck vermittel wie die Leineaue belebt werden könnte.

 

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