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> Jazz + Jazzgruppen in Göttingen

> 2011 Jazzfestival mit Angriffen gegen einen Musiker
Dabei richtete sich eine Protestaktion gegen einen Musiker israelischer Herkunft mit kritischer Haltung gegenüber der israelischen Regierungspolitik

Jazzfestival Göttingen - Geschichte

Wenn Veteranen der Festivalorganisationen sich an die Vorläuferveranstaltungen des Jazzfestivals erinnern, dann erzählen sie von Bühnen aus zusammengeschobenen Tischen in der Mensa und fürchterlichen akustischen Bedingungen damals. Richtig angefangen hat es dann 1978, als Musiker aus dem "Blue Roseland Orchestra" anlässlich ihres 10 jährigen Bühnenjubiläums ein zweitägiges Big Band Festival mit Oldtimebands organisierten. Schon im folgenden Jahr wurde das Festival auf alle Stilbereiche des Jazz ausgeweitet und ein Organisationskomitee gebildet. Die grundlegende Konzeption des Festivals ist bis heute dieselbe geblieben: Es soll ein breites stilistisches Spektrum - vom traditionellen bis zum zeitgenössischen Jazz - abgedeckt und ein vielfältiges Programm für unterschiedliche Hörgewohnheiten und Altersschichten geboten werden. Dazu werden international bekannte, stilbildende und -prägende Jazzmusiker und -gruppen, soweit es der Finanzrahmen zulässt, nach Göttingen eingeladen. Zum anderen wird Gruppen aus der Göttinger Jazzszene und Schülerbands beim Festival ein Forum neben den "Stars" und die Möglichkeit gegeben, ihre Musik und ihre Weiterentwicklung in einem repräsentativen Rahmen darzustellen. Ohne die Bereitschaft der Göttinger Musikerinnen und Musikern, auch für eine kleine Gage zu spielen, gäbe es kein Festival dieser Bandbreite und Vielfalt.

Einige Mitglieder des Jazzfestival e.V. während der Programmvorstellung des Festivals 2013 im Deutschen Theater

 

Links Dr. Ove Volquartz, 1. Vorsitzender des Jazzfestival e.V. , Jazz-Saxofonist mit Dr. Jan Strümpel (Lektor Steidlverlag)

Links Sebastian Otto (Geschäftsführung) und Hilmar Beck (Fachdienst Kultur Stadt Göttingen)
Links Jochen Beyer Kontrabassist und Sousaphonspieler bei der Band New Orleans Syncopators und Jörg Bachmann (Einbeck / "Kultur im Esel")

Veranstalter: Jazzfestival Göttingen e.V., c/o Fachdienst Kultur Stadt Göttingen, Tel. 05 51 / 400-2489 >> Jazzfestival-Goettingen e.V. (Homepage)


Mitglieder des Jazzfestival-Vereins und MitveranstalterInnen. Im Oktober 2012

 

Programmüberblick Jazzfestival 2016
Ausführliche Infos auf >>jazzfestival-goettingen.de

Rahmenprogramm

3.11.16, Nörgelbuff, Groner Straße 23 , 21.00 Uhr Deep In The Groove Die Jazz ­Session für Gruppen und Einzelkünstler jeden ersten Donnerstag im  Monat natürlich im Nörgelbuff! Das Rahmenprogramm bestreitet eine Göttin ger Jazzband. Danach ist die Bühne frei für alle, die Groove, Jazz, Blues, Funk,  Electro und Freestyle lieben. Eintritt 3 Euro. Mit Kulturticket der Uni Göttingen frei!

4 .11.16 Kultur im Esel, Sülbeck 20.00 UhrSOFIASisters in Jazz

6 .11.16  Nörgelbuff, 20.00 UhrGroner Straße 23 El Groove Capital y Tres Sapos Cocinados

6.11.16 St. Johanniskirche, ., 18.00 Uhr Jazz in der Kirche (mit religiöser Ansprache) – Bach and More, Olaf Kordes p / Wolfgang Tetzlaff b / Karl Godejohann dr / Eintritt frei

6.11.16  Restaurant im Universitätsklinikum 11.00 Uhr , Robert ­Koch ­Straße 40 Jazzfrühstück mit den Swing Club Cats Wojtek Bolimowski vl  Andreas Jäger  g  Bernd Nawothnig  vib, voc  Martin Tschoepe b  Eintritt 2 Euro plus Frühstück 

7.11.16  Lumière, Geismarlandstr. 19 Charlie Mariano – Last Visits, Ein Film von Axel Engstfeld

9.11.16 Altes Rathaus, Markt 4, Studnitzky Quartett – KY 20.00 Uhr

10.11.16 KIM Kultur, Angerstr. 1c, Karsten Gohde & Friends

10.11.16 musa, Hagenweg 2a19.00 Uhr Thursday Night Hop  LindyHop-Workshop mit den New Orleans Syncopators

13.11.16 musa, Hagenweg 2a 20.00 Uhr Phunkguerilla ft. Cosmo Klein , Einlass 19.00 Uhr, Beginn 20.00 Uhr, Der Veranstaltungsort ist nicht bestuhl. "Für die Phunkguerilla standen die ganz Großen des Funk und Soul Pate – James Brown, George Clintons Parliament und allen voran Prince". Phunkguerilla ft. Cosmo Klein/Cosmo Klein voc /Hanno Busch g /Tobias Philippen und Till Sahm keyb /Claus Fischer b /Hardy Fischötter dr

20.11.16 , Osthalle im Universitätsklinikum, Robert Koch Straße 40, 19.00 Uhr Clemens Christian Pötzsch bei Kult(o)ur am Sonntag Klaviermusik zwischen den Genres. Elemente der zeitgenössischen Popmusik und Klassik treffen auf Improvisationen. Eintritt frei

Deutsches Theater / Samstag 12.11.16
Einlass 19.00 Uhr, Beginn 19.15 Uhr, Kein Sitzplatzanspruch

DT 1 Hauptbühne

 

20.00 Uhr

Oregon
Ralph Towner g, p , Paul McCandless, oboe, , english horn, sax, cl, fl , Paolino Dalla Porta, b , Mark Walker, dr, „ fusioniert sie  Elemente der europäischen, asiatischen und lateiname rikanischen Traditionen mit Jazz und Americana. www.oregonband.com

22.00 Uhr

Adam Baldych & Helge Lien Trio

24.00 Uhr

Ed Motta

DT 2 Studio

 

19.15 Uhr

Jazztified

20.30 Uhr

Mora

21.45 Uhr

Volquartz – Hughes – Lücker

23.00 Uhr

Rahalla

00.15 Uhr

XY JazZ

DT X Keller

 

19.30 Uhr

Groove Instinct

20.45 Uhr

New Orleans Syncopators

22.00 Uhr

Swing Is Here

23.15 Uhr

Henning Dathe Trio

00.30 Uhr

Vintage Jazz Orchestra

01.30

Oldtime Session

 

Deutsches Theater / Samstag 12.11.16
Einlass 19.00 Uhr, Beginn 19.15 Uhr, Kein Sitzplatzanspruch

DT 1 Hauptbühne

 

20.00 Uhr

Christian Scott aTunde Adjuah afroamerikanische Musik

22.00 Uhr

David Helbock Trio (Piano, Schlagzeug, Bass Ukulele) www.davidhelbock.com

24.00 Uhr

Omer Avital Quintet
Mit seinen Ensembles überbrückt er immer wieder neu die Grenzen des Genres Jazz in Richtung jemenitischer, marokkanischer und jüdischer Folklore
www.omeravital.com

DT 2 Studio

 

19.15 Uhr

Small Big Band

20.30 Uhr

Tres Sapos Cocinados

21.45 Uhr

UniRoyal

23.00 Uhr

Ground Effect

00.15 Uhr

Earl Mobilé Orquestra Latin, Swing, Gipsy und Balkan

DT X Keller

 

19.30 Uhr

Chimes & Crimes
Andreas Düker g ,Wilfried Bode b , Frank Dau dr

20.45 Uhr

Harmony Hoppers

22.00 Uhr

Viaveritsa
Sonja LehmeierEine musikalische Reise vom Schwarzen Meer bis ans Mittelmeer. Bulgarische Tänze, rumänischen Geigenblues, griechischen Rembetiko, französischen Gypsy­Jazz und italienische Filmmusik

23.15 Uhr

JazzXpress

00.30 Uhr

red:men

01.30 Uhr

Modern Session

 

 

2015
Jazzfestival Programmüberblick
>>Detailiertes Programm
Sa 31.10.

20.00 Uhr, Kultur im Esel, Einbeck-Sülbeck Nicole Johänntgen & Rémi Panossian Trio, Nicole Johänntgen sax Rémi Panossian p Maxime Delporte b Frédéric Petitprer dr

So, 1.11.,

18.00 Uhr, Jazz in der Johanniskirche

So, 1.11.,

19.00 Uhr, Osthalle im Uniklinikum, "Sietske & Band"

Di, 3.11.,

Carlo, Keep Swingin’ (Film) 18.00 Uhr, Lumiére, Geismarlandstraße 19 Deutschland 2014, 83 Min., Regie: Elizabeth Ok Mitwirkende: Anita Honis Bohländer, Keith Copeland, Dusko Goykovich, Paul Kuhn, Günter Lenz, Gustl Mayer, Wilson de Oliveira, Bill Ramsey, Fritz Rau, Werner Wunderlich u.a.

Mi, 4.11.,

19.00 Uhr, KIM Kultur, Angerstraße 1c TANN Dirk Häfner g René Bornstein b Demian Kappenstein dr, Rock-Jazz Die Palette reicht von Klezmer über Schlager und Soul bis hin zu Deutschpop. Eintritt frei, Spende erbeten

Do, 5.11.,

20.00 Uhr, Altes Rathaus, Omer Klein Trio, Omer Klein p Haggai Cohen-Milo b Amir Bresler dr

   
Fr, 6.11.

Deutsches Theater (Einlass 19 Uhr)

Große Bühne
20.00 Andromeda Mega Express Orchestra
22.00 Christy Doran’s New Bag
24.00 Omar Sosa Quarteto AfroCubano
(Siehe goest-Bericht vom Festival 2005)

Studio
19.15 Jazzaholics
20.30 Tales Of Kanyaru
21.45 Recall ’68
23.00 Tres Sapos Cocinados
00.15 Earl Mobilé Orquestra

Keller
19.30 Chimes & Crimes
20.45 Groove Instinct
22.00 New Orleans Syncopators
23.15 red:men
00.30 Swing Club Cats
01.30 Modern Session

Sa. 7.11.

Deutsches Theater (Einlass 19 Uhr)

Große Bühne
20.00 Tony Malaby TubaCello
22.00 Iiro Rantala
24.00 Ray Anderson Organic Quartet

Studio
19.15 Jazztified
20.30 Ground Effect
21.45 Volquartz – Mimmo – Schlechta
23.00 Rahalla
00.15 XY JazZ

Keller
19.30 Jazz Cussion
20.45 UniRoyal
22.00 Harmony Hoppers
23.15 JazzXpress
00.30 Vintage Jazz Orchestra

01.30 Oldtime Session

 

So, 8.11.,

20.00 Uhr, musa, Hagenweg 2a Mo’ Blow Felix F. Falk sax, perc Matti Klein rhodes Tobias Fleischer b André Seidel dr / Jazzfunk-Quartett aus Berlin

So, 8.11.

11.00 Uhr, Restaurant im Uniklinikum, Jazzfrühstück mit Live-Musik

So, 8.11.

19.00 Uhr, Osthalle im Universitätsklinikum, "Hang2Halo & Alien Voices"

Mo, 9.11.

19.30 Uhr, Hörsaal 552 Kino im Uniklinikum, Robert-Koch-Straße 40 "Jazzclub – Der frühe Vogel fängt den Wurm"

 

 

Jazzfestival 2014 - Notizen

17.11.14 / Da die Konzerte in drei verschiedenen Räumen gleichzeitig stattfinden ist es logischerweise unmöglich über alle Gruppen zu berichten, ganz abgesehen von der physischen Anstrengung, die es bedeuten würde, zwei Tage von 19.30 bis 1 Uhr ein Konzert nach dem anderen zu besuchen. Im Grunde schafft man es ohne Stress nur, wenn man den Besuch auf nur einige wenige Konzerte beschränkt. Naturgemäß wollen viele BesucherInnen nicht vorrangig jene Gruppen im Studio oder Keller sehen, sondern die Hauptacts auf der Großen Bühne. Da aber viel zu viele BesucherInnen im Haus sind und es keine Platzkarten gibt, muß man sich überlegen ob man viel Zeit investiert um frühzeitig einen Sitzplatz zu okkupieren oder ob man am Ende die ganze Zeit über an der Wand rumstehen muß. Das bremst den Spaß ziemlich.

Riech ich "Chili con Carne", denke ich ans Jazzfestival
Etwas, was bereits traditioneller Bestandteil des Jazzfestivals ist, fällt mit seiner störenden Wirkung wahrscheinlich vielen gar nicht mehr auf: der durch das ganze Haus wabernde Duft von "Chili con Carne", das im Bistro verkauft wird. Zu teilweise sphärischen Klängen und bis aufs äußerste ausbalancierte Tonerzeugungen passt dieser Duft irgendwie nicht . Die Mettwurstbrötchen auch nicht, aber die riechen wenigstens nicht bis ins Große Haus. Das hatte die Verwaltung des DT während der DT-Party geschickter gelöst: da waren Imbißstände draußen vor der Tür des Theaters im Freien. Aber früher wars halt kälter im November.

Die charakteristische Struktur des Festivals im Deutschen Theater besteht in der Zweiteilung von Hauptacts auf der Großen Bühne und dem Auftritt von Jazzgruppen der Göttinger Region im Studio und im Keller. Ein Jazzmusiker im Gespräch am Rande der Veranstaltungen war übrigens der Auffassung, man könne feststellen, dass bei den Hauptacts stets nur wenige bis keine deutsche Gruppen vertreten seien. Diesmal ware allerdings am Freitag mit Christof Lauer und der NDR-Bigband eine große Gruppe präsent.

 

Youn Sun Nah (Korea) & Ulf Wakenius (Schweden)
Youn Sun Nah voc, Ulf Wakenius git

Dieses Konzert war zweifellos für viele BesucherInnen das Highlight des Festivals.
Zunächst trat der schwedische Gitarrist Ulf Wakenius alleine auf und übte das Publikum im Zuhören eines langsamen, leisen Liedes. Diese Einstimmung machte Sinn im Hinblick auf die Tatsache, dass Youn Sun Nah sagt: "Es ist meine Natur. Ich bin asiatisch! Ich tue selten die Dinge so schnell. Ich versuche sie zu verzögern.Ich überlege viel, stelle mir viele Fragen zu dem was ich tue und zum Leben im Allgemeinen." (übersetzter Auszug aus dem französischen Interview in >>
Citizen Jazz

Aber YSN steht nur mit einem Bein in Südkorea, sie ist Globetrotter in Sachen Jazz. In Korea selbst gibt es auch noch keine lange Jazztradition. Sie ist lange in Paris gewesen und trat beim Jazzfestival mit dem schwedischen Gitarristen Wakenius auf. Der westlich geprägte Jazz ist zum Teil ihres Gesangs geworden, aber eben nur zu einem Teil. So sind ihre Auftritte Lehrstücke im Verschmelzen bzw. dem Abwechseln von westlichen und asiatischen musikalischen Elementen. Eindeutig ins Westliche schlug das Pendel aber aus bei der gesanglichen Lautspielerei analog zu den geschlagenen Seiten der Gitarre, da war nichts mehr von der asiatischen Ruhe und Verzögerung vorhanden. Vielmehr ging YSN mehrmals an die Grenzen ihrer stimmlichen Möglichkeiten im Hinblick auf Höhe und Geschwindigkeit. (>>Video)

Das Publikum war außerordentlich begeistert. Ein Paar dem ich nach dem Auftritt von YSN begegnete meinte, sie gingen jetzt nachhause, besser könne es nicht werden und sie möchten diese Stimmung noch mitnehmen und behalten. Aber es gab auch Ausnahmen insbesondere die scheinbar gespielte Schüchternheit bei den ganz leise Ansagen ging einigen auf die Nerven, war aber wie anderswo zu hören war gar nicht künstliche gespielt sondern sie sei wirklich so.

Das Erlebnis YSN bestätigte wieder: Jazz und Musik allgemein live ist mehr als nur Hören – hinzu kommt Gestik, sichbare Kommunikation der Musiker_innen, Raumgefühl, Publikum, Ansagen , Kommunikation mit dem Publikum – weil dies alles zusammengehört geht man ins Live-Konzert und beschränkt sich nicht auf das Hören in heimischen 4 Wänden aus der Konserve. Was allerdings niemand hinderte anschließend auch eine CD mitzunehmen.

Im Ankündigungstext hieß es: "Youn Sun Nah singt, fast ein halbes Jahrhundert nach Ella Fitzgerald, wieder einen Jazz, der keine in Wohlklang aufgelöste Absichtserklärung ist, sondern echte Risiken eingeht." "Kongenial begleitet sie Ulf Wakenius an der Gitarre. Der Schwede spielte viele Jahre im Quartett von Oscar Peterson. Mit Youn Sun Nah bildet er seit fünf Jahren ein weltweit gefeiertes Dream Team, in dessen Händen alles zu Jazz wird, gleich ob Metallicas "Enter Sandman" oder Johnny Cashs "Ghostriders In The Sky".

www.younsunnah.com
www.ulfwakenius.net

 

Chimes & Crimes / Brainville Desperados (Göttingen)
Andreas Düker sitar-g, g Wilfried Bode b Frank Dau dr
Der Namen ist wohl dem Mitbegründer der britischen Punkband "Clash" geschuldet. Terry Chimes, alias Tory Crimes war deren Schlagzeuger. (z.B.: Should I stay oder should I go)

Im Ankündigungstext schrieben Chimes & Crimes: Sie hätten "zufällig im Straßengraben des Mainstream ein verängstigtes, hilfloses, völlig dehydriertes Wesen entdeckt, das sich selbst Jazz nannte. Mit Hilfe ihres Reisedefibrillators gelang es ihnen, das Wesen zu retten. Aus Dankbarkeit wich es von nun an nicht mehr von seiner Seite, und egal, ob die Band Blues, Funk, Bossa Nova oder World Music spielte, immer sagten die Leute: "Ja, aber das ist doch Jazz!?!"

Multi-Musik-Aktionist Andreas Düker ist in mehr als 10 verschiedenen Ensembles als Lautist, Gitarrist und Spieler anderer Instrumente unterwegs. So war es auch nicht verwunderlich, dass er beim diesjährigen Jazzfestival gleich in zwei Gruppen mitspielte: Chimes&Crimes (mit Wilfried Bode und Frank Dau) am Freitag und beim Freejazz Improvisationskunsttrio "Brainville Desperados" (mit Ove Volquartz und Christian Dreher) am Samstag. Bei den Göttinger Jazzfestivals ist er schon mehrmals aufgefallen bei der Übertragung anderer Stilarten in den Jazz – insbesondere die von ihm besonders durchdrungene Barockmusik.
Bei Chimes&Crimes klangen auf seiner E-Gitarre Erinnerungen an Blues, Rock etc. an – dabei kam mir aber der Gedanke, eine E-Gitarre ist - eine E-Gitarre ist - eine E-Gitarre ist - eine E-Gitarre ist ... und wenn schon Anklänge von Rock und Blues, dann gehört die entsprechende Power dazu – das charakteristische geht sonst verloren.

Das war bei den Brainville Desperados ganz anders, da kam die E-Gitarre von Düker voll zur Geltung beim abenteuerlichen freien Improvisieren. Wunderbar der Dialog von Schlagzeug und dunkel eingestellter E-Gitarre abwechselnd mit dem tiefen Sound des Bass-Saxophons von Ove Volquartz (Mitorganisator und 1. Vorsitzender des Jazzfestivals-Vereins)

 

China Moses & Raphaël Lemonnier Band.
China Moses voc, Pierre Bauzerand p, Alexander Davis b, Shaney Forbes dr, Luigi Grasso sax

Notiz einer Jazzfestivalbesucherin für goest:
"I love to tell stories, I see myself as a jazz storyteller and I like to make sure that people smile in between songs.“
China Moses. Das gesprochene „ Storytelling stets mit Rotweinglas in der Hand, dass in kräftigen Schlucken geleert wurde, geriet China Moses für den Geschmack mancher Zuhörer und Zuschauer vielleicht ein wenig zu sehr zur Attitüde, so dass hier der Funke zum Publikum nicht immer übersprang. Umso mehr begeisterte sie jedoch sobald ihre Raum und Emotionen ergreifende Stimme erklang . In ihren Songinterpretationen klang nichts „geklaut“ oder anachronistisch, hier spürte man Authentizität und tiefes Eintauchen in eine musikalische Welt, die ganz ihre eigene ist und beim Zuhörer Glücksgefühle auslösen kann. Ebenbürtig war ihr dann nur noch der wunderbare Jazzpianist Raphaël Lemonnier für den sie gerne die Bühne frei machte und der ein Publikum wohl auch den Abend über alleine hätte unterhalten können. Gemeinsam allerdings waren sie ein Genuss der Extraklasse.

 

Jazzfestival 2014 - PROGRAMM

Programmüberblick / ausführliches Programm auf der >> Homepage des Jazzfestivals

Externe Veranstaltungen im Rahmen des Festivals in heller Farbe abgesetzt

Mo 3.11.14, 19.30 Uhr Uni-Klinikum, Robert-Koch-Str. 40 "Ray" bei Kino im Klinikum

Fr 7.11.14, 20 Uhr Cholet / Känzig / Papaux Trio" >>video live
Auftrittsort >>"Zum Esel" in Sülbeck


Cholet / Känzig / Papaux Trio // Foto Credits : © Peter Purgar | www.jazzimbild.at

Auch wenn Sülbeck/Einbeck ein ganzes Stück weit weg von Göttingen auf dem Land liegt , war der kleine Saal des Veranstaltungsortes "Zum Esel" mit 70 Leuten gut gefüllt.

Sa 8.11.14, 20 Uhr Altes Rathaus, Markt 4 Martina Eisenreich Quartett

So 9.11.14, 20 Uhr Musa, Hagenweg 2a, Veranstaltungsort nicht bestuhlt , Colosseum feat. Barbara Thompson / Meldung am 22.10. : "ausverkauft"

 

So 9.11.14, 19 Uhr St. Marien, Neustadt 21 "Jazzgottesdienst mit Waves"

Mo 10.11.14, 19 Uhr Kim Kultur, Angerstr. 1c , Melt Trio

Mo 10.11.14, 18 Uhr Lumière, Django Reinhardt – Three-Fingered Lightning (Film)

Di 11.11.14, 20 Uhr Literarisches Zentrum, Düstere Str. 20 "Keep swinging" – Karsten Jahnke Längst ist seine Konzertdirektion eine renommierte Adresse - mit der sensationell kurzen webseiten-adresse "kj.de" - für die Vermittlung von Rock-Stars, Pop-Sternchen und Entertainer- Größen. Unter anderem veranstaltet der die Tournee mit einem der Highlights beim diesjährigen Jazzfestival Youn Sun Nah & Ulf Wakenius. Der inzwischen 77jährige Karsten Jahnke ist eine Legende im Musikveranstaltungsgeschäft. Bei ca. 500 Konzerten im Jahr hatte er u.a. zu tun mit Achim Reichel, Alexis Korner, The Dubliners, Herbert Grönemeyer, Peter Gabriel, Elton John, Bob Dylan, U2, Sting.". Im Jazz: Dave Brubeck, Herbie Hancock, aber auch jüngere Musiker wie Michael Wollny. Musikjournalistin Sarah Seidel (Hamburg) gestellt bekommt, NDR-Hörern bekannt durch die Sendung Play Jazz unterhält sich mit ihm. (In Kooperation mit dem Jazzfestival Göttingen e. V,)

Mi 12.11.14, 20 Uhr Lumière, Geismarlandstr. 19 Charlie Haden – Rambling Boy (Film) 15

Di 12.11.14, 20 Uhr Altes Rathaus, Markt 4 Chinermany

Do 13.11.14, 20 Uhr Altes Rathaus,

Duo: Efrat Alony voc, electronics // Childo Thomás electric bass, electronics
&
Quartett: Christoph Busse p Rodolfo Paccapelo b Nene Vasquez perc Ray Kazcinski dr


Jazzfestival - Wochenende im Deutschen Theater

Freitag 14.11.14 Einlass 19.00 Uhr, Beginn 19.15 Uhr
Meldung am 7.11. Freitag komplett ausverkauft

Große Bühne
20.00 Uhr Christof Lauer & NDR Bigband
22.00 Uhr Youn Sun Nah
& Ulf Wakenius
24.00 Uhr The Tiptons Sax Quartet & Drums

Studio
19.15 Uhr Jazzaholics
20.30 Uhr Chimes & Crimes
21.45 Uhr Jentzen Groh Sommerfeld Trio
23.00 Uhr Recall ’68
00.15 Uhr Earl Mobilé Orquestra

Keller
19.30 Uhr Susanne Vogt Band
20.45 Uhr red:men
22.00 Uhr Sway’n Swing
23.15 Uhr JazzXpress
00.30 Uhr Uni Royal
01.30 Uhr Modern Session


Youn Sun Nah mit einem atemberaubendem "Stimminstrument"


Samstag 15.11.14 / Einlass 19.00 Uhr, Beginn 19.15 Uhr
Meldung am 28.10.: Samstag komplett ausverkauft

Große Bühne
20.00 Uhr Jacob Karlzon 3
22.00 Uhr Uwe Kropinski Trio
24.00 Uhr China Moses & Raphaël Lemonnier Band

Studio
19.15 Small Big Band
20.30 Uhr Brainville Desperados
21.45 Uhr Jazztified
23 Uhr Tres Sapos Clandestinos
00.15 Uhr XY Jazz

Keller
19.30 Uhr Groove Instinct
20.45 Uhr Rahalla
22.00 Uhr New Orleans Syncopators
23.15 Uhr Harmony Hoppers
00.30 Uhr Vintage Jazz Orchestra
01.30 Uhr Oldtime Session


Jacob Karlzon
, schwedischer Jazzpianist
>>Hör und Seeprobe
Seine neueste CD "Shine" ist nominiert für "Preis der deutschen Schallplattenkritik“ The winner will be announced November 15 (!)

So 16.11.14, 11 Uhr

Jazzfrühstück** mit mit dem Göttinger StringVibeSwing Quartett im Restaurant des Uni-Klinikum Robert-Koch-Str. 40,. Einlass 10:30 Uhr. Eintritt 2 Euro.

Das Quartett spielt Swing, die Pop- und Tanzmusik der 1930er und 40er Jahre von Musikern wie Benny Goodman, Duke Ellington, Glenn Miller, Nat King Cole, Billie Holiday oder Ella Fitzgerald

Über 120 Gäste hörten die Musik der Göttinger Jazzmusiker des StringVibeSwing Quartetts. Zu dieser Veranstaltung wurden nur sehr moderate 2 Euro Eintritt erhoben. Zwei Stunden lang spielten Bernd Nawothnig, Mitorganisator des Jazzfestivals, (Vibraphon und Gesang), Wojtek Bolimowski, 2. Konzertmeister des Göttinger Symphonieorchesters (Violine), Andreas Jäger (Gitarre) und Martin Tschoepe (Kontrabass). Dazu gab es Frühstücksangebote


(von links nach rechts): Andreas Jäger (git) Wojtek Bolimowski, (Violine, 2. Konzertmeister des Göttinger Symphonieorchesters) Bernd Nawothnig (Vibraphon, Gesang) und Martin Tschoepe (Kontrabass).


So 16.11.14, BALTIC BREEZE
20.00 Uhr K 19.05 Uhr Kult(o)ur am Sonntag: Baltic Breeze 49 - Eintritt frei
Osthalle im Universitätsklinikum, Robert-Koch-Straße 40
Domenic Eggers sax Volkan Aydogdu sax Christoph Grages tb Marvin Zimmermann tp Daniel Zeinoun tp BALTIC BREEZE – das ist die Brass Band der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Im Mittelpunkt ihrer Konzerte steht die Musik von Michael B. Nelson. Nelson und seine 5-köpfige Band HORN- HEADS tourten von 1991-2001 mit Prince und nahmen gemeinsam 20 CDs auf.

 

Jazzfestival 2013

Die beiden Veranstaltungsabende im Deutschen Theater am Freitag >>Programm 8.11. und Samstag >>Programm 9.11.13 sind ausverkauft.

Unsere Empfehlung für die Programmauswahl der Hauptacts an den beiden Haupttagen nach Durchhören des Soundmaterials sind Freitags 20 Uhr >>Marius Neset Quartett und Samstags 22 Uhr das absolute >>Spitzenkonzert mit Omar Hakim, Rachel Z, Victor Bailey und Bob Francheschini. Wenn am Freitag um 24 Uhr die Brassband "The Soul Rebels" die Hauptbühne entert könnte Bewegung in den Saal kommen. Im DT-Studio macht das "Spezialprojekt Löffel" neugierig das am Samstag um 20.30 spielt, es ist eine Kooperation von 3 polnischen Jazzmusikern mit dem Göttinger Saxofonisten und Ove Volquartz.

Was es sonst noch gibt

Weil 8./9.11. ausverkauft sind haben wir im Folgenden vor allem Hinweise auf diejenigen Veranstaltungen zusammengestellt, die außerdem noch stattfinden.


ganz ähnlich wie 2012 ist das grafische Deckblatt des Programmheftes 2013, das von Steffi Riemann stammt.

KARL SEGLEM ACOUSTIC JAZZ QUARTETT

Freitag, 1.11., 20.00 Uhr >>Im "Esel", Deichstr. 11, 37574 Einbeck/Sülbeck
Eintritt: VVK 14 Euro / AK 16 Euro
.

Karl Seglem verleiht der norwegischen Folklore und dem zeitgenössischen Jazz eine neue, lyrische Musiksprache. In seiner Musik geht der Tenorsaxofonist und Ziegenhornbläser auf eine visionär anmutende Klangreise durch norwegische Landschaften. Leichte, verträumte Klänge von geradezu unheimlicher Intensität. Die Quellen seiner Musik bleiben präsent und erleben in den Interpretationen des akustischen Jazzquartetts einen musikalischen Sonnenaufgang.


Karl Seglem sax Andreas Ulvo p Sigurd Hole b Jonas Howden Sjovaag dr Karl Seglem

 

SWING CLUB CATS

Sonntag, 3. November 2013, Einlass 10:30 Uhr,11:00 Uhr im Restaurant des Universitätsklinikums .Robert-Koch-Straße 40 Eintritt 2 Euro

Die Band nimmt ihre Zuhörer mit auf eine musikalische Reise in die große Zeit des Swing. Das Quintett aus Göttinger Jazzmusikern spielt Arrangements der großen Bigbands von Benny Goodmann, Count Basie, Duke Ellington und anderen.

 


Werner Kiefer (Tenorsaxophon, Klarinette) Gregor Kilian (Piano), Tim Schäfer (Tenorsaxophon, Sopransaxophon, Klarinette), Bernd Nawothnig Schlagzeug, Arrangements, Lothar Kohn (Gitarre, Vocals) / Foto UMG, am 3.11.13 im Gastronomiebereich des Klinikums (UMG)

 

MicRoBe Trio

Johanniskirche am 3. November 2013, 18.00 Uhr
Ein Jazzgottesdienst mit zum Teil bekannten Chorälen, Originalkompositionen und Songs bekannter Jazzgrößen. MICHAEL MÜLLER, der zurzeit an der Uni Kassel Musik studiert, erhielt seine Jazzpiano-Ausbildung bei Christoph Spendel und Rolf Zielke, zu seinen Einflüssen zählt er Brad Mehldau und Herbie Hancock. 2011 gewann er den Stuvo-Jazz-Contest Berlin in der Kategorie bester Nachwuchs-Jazzsolist. Er spielt u.a. auch mit der Kasseler Unibigband, Diego Jascalevich und war zu hören bei der Salsaband "Cuba Libre". ROLF DENECKE, der Vorsitzende des Fördervereins Kasseler Jazzmusik e.V., ist seit Jahren über die Grenzen Kassels bestens bekannt als Mitglied ungezählter Bands, BERND NAWOTHNIG Studium und Abschluss an der New School und dem Drummers Collective, New York City. Schon früh beginnt Bernd Nawothnig zu komponieren und arrangieren. Bernd Nawothnig spielte und spielt in unterschiedlichen Jazzformationen zusammen mit Alan Skidmore, Marty Cook, Wayne Darling und dem John Coltrane Mitstreiter Marion Brown.

Michael Müller piano Rolf Denecke doublebass Bernd Nawothnig drums Special Guest: Henning Dathe Guitar

MILES ELECTRIC

Montag, 4.11., 18.00 Uhr Dienstag, 5.11., 18.00 Uhr Kino Lumière, Geismarlandstraße 19 –

A Different Kind of Blue (2005) Frankreich, Deutschland, Italien 2011, 83 Min. Originalfassung mit deutschen Untertiteln Regie: Murray Lerner Mit Miles Davis, Chick Corea u.v.a.
Auf dem Isle Of Wight Festival gab Miles Davis im Sommer 1970 ein bemerkenswertes Konzert. Gut 35 Minuten lang improvisierte er sich ohne Atempause durch eine elektrisierende Folge von Grooves.

 

DEEP IN THE GROOVE - Jazz Session
Donnerstag, 7.11., 21.00 Uhr Nörgelbuff, Groner Straße 23 , Eintritt: 3 Euro

Die Jazz-Session für Gruppen und Einzelkünstler – jeden ersten Donnerstag im Monat – natürlich im Nörgelbuff! Die erste Stunde bestreitet jeweils eine Göttinger Jazzformation. Danach ist die Bühne frei für alle die Groove, Jazz, Blues, Funk, Electro und Freestyle lieben.

 

DEFUNKT
Sonntag, 10.11., 20.00 Uhr (Einlass: 19.00 Uhr) musa, Hagenweg 2a

"Als Defunkt Anfang der achtziger Jahre auf der internationalen Bildfläche erschien, war die Musikwelt begeistert: Die Band spielte eine kompromisslose, wunderbar grobkörnige Mischung aus Funk, Jazz und Rock. Und sie gab schweißtreibende Konzerte, in denen der Funken sofort aufs Publikum übersprang. Die Band um den Posaunisten und Sänger Joe Bowie, Bruder der Jazzlegende Lester Bowie, wurde zum Inbegriff für energetische Wucht und kompromisslose Freiheit. Heute, 35 Jahre nach ihrer Gründung, steht die Kultband erneut in Ur-Besetzung auf der Bühne. Auch musikalisch kehrt sie zurück zu ihren Wurzeln: »Back to the Roots of Defunkt«. Das ist der Sound ihres frühen Erfolgsalbums »Thermonuclear Sweat« (1982) mit den treibenden Beats, dem elektrischen Funk von Bassistin Kim Clarke und dem charismatischen Bowie an Posaune und Mikrofon. Defunkt – die Reunion, live in der Musa! "

Joseph Bowie tb, lead voc / John Mulkerin tp / Bill Backford g / Ronny Drayton git / Kim Clarke b / Kenny Martin dr /

www.josephbowie.com

 

JAZZAHOLICS

Sonntag, 10.11., 18 Uhr Osthalle Klinikum, Robert-Koch-Straße 40 Eintritt frei

"Eine poetische Begegnung der Kulturen Die „Jazzaholics“ präsentieren ihr neues Programm mit Klassikern aus Swing, Pop, Latin und modernem Fusionjazz. Dabei überzeugt die Schulbigband des Otto-Hahn-Gymnasiums Göttingen mit Spielwitz und jugendlicher Frische. Besonders freuen darf sich das Publikum auf die Nachwuchssängerin Frederike Anton, die mit Stücken wie „Feeling good“ für Begeisterung sorgen dürfte."

Ina Dewenter, Falk Wachsmuth, Kirsten Sebode, Nina Viöl, Aaron Berger sax Johanna Eckes, Vitus Obermann, Leonie Bertram, Kira Brandenburg tp Rahel Kemna, Michel Schilling, Philipp Anthony, Justus Wenzel tb Nina Lajcsak p Björn Limberg b Vanessa Schimke git Michel Zimmer dr Tjark Quambusch perc Frederike Anton voc Cedric Donges tech


SALON SCHWING

Jazzfestival Samstag, 16.11., 22 Uhr musa, Hagenweg 2a – Eintritt: 4 Euro

Electro-Swing-Party mit DJ Ringo In den Clubs in London, Paris und Berlin, Köln überall wird wieder Swing gespielt – aufgepeppt mit elektronischen Beats sind die Klassiker modern und tanzbar geworden. DJ Ringo lädt euch ein, mit viel Glitzer, hochprozentigem Absinth und kleinen Überraschungen ein rauschendes Fest im Stil der goldenen Zwanziger mit Perlenketten, Hosenträgern und fantasievollen Kopfschmuck zu feiern. Elektro Swing: Eine Menge Leidenschaft aus Afro Beat, Gospel Breaks, World Big Beat und andere elektronische Spielereien!

 

STEPHANIE NEIGEL & BAND

Jazzfestival 4 18. Nov. 20.30 Uhr Apex, Burgstr. 46, Eintritt 10 € / 8 €, AK 12 € / 10 €

"Jazz, Soul und Blues finden unter ihren Fingern zu einer ganz eigenen Mischung. Eingängiger, radiotauglicher Pop entsteht, der es vermag zu beschwingen, nachdenklich zu machen, träumen zu lassen."
Stephanie Neigel - Vocals Nils Becker - Gitarre Volker Engelberth - Piano Alex Merzkirch - Bass Martin Rott - Schlagzeug

HILDEGARD LERNT FLIEGEN

Und dann noch - obwohl ausverkauft - ein Hinweis auf die verrückteste Band beim diesjährigen Jazzfestival Wer Jandl mag, mag auch diesen Jazz! Wer sonst kommt auf die Idee aus "one two three" und "uno due tres quatro" usw ein Jazzstück zu machen.
Samstag, 9.11., 24.00 Uhr Deutsches Theater, Große Bühne

Andreas Schaerer voc Andreas Tschopp tb Benedikt Reising sax, cl Matthias Wenger sax Christoph Steiner dr, perc Marco Müller cb

www.hildegardlerntfliegen.ch

 

Jazzfestival 2012

34 Einzelveranstaltungen und Konzerte an den sieben Tagen 4.11. - 11.11.12

Plakat Bildmotiv i von >Renate Bethmann

Programmhefte mit näheren Informationen über Programm, Timetable, Karteneintrittspreise sind an allen Vorverkaufsstellen und bekannten Auslagestellen im Stadtgebiet erhältlich und unter >>jazzfestival-goettingen.de als pdf-Datei herunterladbar.

 

Große DT-Bühne mit internationalen Musiker/innen

Bands der lokalen Szene Göttingens im DT-Studio und DT-Keller Zwanzig ausgewählte Gruppen aus Göttingen und Umgebung bieten das gesamte Spektrum von traditionell bis experimentell. Infos zu den lokalen Gruppen auf der goest-Seite >Jazz

Rahmenprogramm Film und Städtekooperation
Auch an anderen Orten ist die ganze Festivalwoche hindurch Jazz zu erleben: Sie beginnt mit einem Film über den Pianisten Michel Petrucciani und einem Abend mit dem Jazzpublizisten Karl Lippegaus. Danach ist mit der Jinling Dragon World Music Band aus der Stadt Nanjing, die mit Göttingen durch eine Städtekooperation verbunden ist, ein chinesisches Jazz-Crossover zu erleben.

Tanzbarer Abschluß
Den traditionell tanzbaren Abschluss des Göttinger Jazzfestivals bildet die NuJazz-Band Nighthawks in der Musa 20 Uhr am Sonntag

 

Impressionen / Jazzfestival 2012

Kenny Garrett Quintett
www.kennygarrett.com 22.00 Uhr
Kenny Garrett sax Vernell Brown p Marcus Bailor dr Rudy Bird perc Corcoran Holt b
Kenny Garrett war ohne Zweifel der Mittelpunkt auch im Sinne der Bühnengeometrie (kein Wunder bei Erfahrungen im Duke Ellington Orchestra, bei Art Blakeys Jazz Messengers, Miles Davis. John McLaughlin und Chick Corea, Sting, Peter Gabriel, Bruce Springsteen und dem Rapper Guru)
Kenny Garret wurde bei seinem Auftritt im DT von Vernell Brown p Marcus Bailor dr Rudy Bird perc Corcoran Holt b bedient. Sie bereiteten den Teppich in virtuoser Interaktion, so etwas wie einen chaotisch-harmonischen Klangteppich, der sich gelegentlich in Geschwindigkeit und Intensität so steigerte, dass dieser Teppisch zu flattern und zu fliegen begann mit und den Signalmann am Saxophon der mit seinem Spiel die Flugrichtung angab auf dem fliegenden Teppich forttrug. Zwischendrin gab es von Garrett immer wieder diese Geste zum Percussionsiten oder zum Pianisten eine Handbewegung mit der er aufforderte "Hey komm los auf jetzt, komm!". Diese Handbewegung mit der in Matrix 1 Morpheus den "Erlöser" Neo beim Training aufforderte loszulegen und dazu trainierte auf seine eigene Kraft zu vertrauen. Diese Handbewegung sollte noch das Publikum in Wallung bringen. Als das Ende der Vorstellung erreicht schien, war es nicht das Ende, es war noch nicht einmal der Anfang eines beginnenden Endes, es wurde noch 5 oder 6 mal ein Ende zelebriert, das doch keines war. Das Publikum wurde zum Klatschen und Jubeln aufgestachelt, je mehr das Ende zu nahen schien umso lauter und als dann wirklich Ende zu sein schien, begann das Melodie-Motiv über das Saxophon wieder leise vorn vorne, eine wahnwitzig häufige Wiederholung folgte und steigerte den Übermut des Publikums, von dem fast alle aufstanden, die Arme schwenkten, schrien, klatschten, pfiffen - immer wieder durch diese Handbewegung angefeuert. Und schließlich als dann nach Zeitüberziehung wirklich Schluß war, dasshatte sich die Wiederholungsmelodie als Ohrwurm eingepflanzt.

Panzerballett
http://www.panzerballett.de 24.00 Uhr
Jan Zehrfeld g Joe Doblhofer g Alexander von Hagke sax Heiko Jung b Sebastian Lanser dr
Die Jungs vom Panzerballett trafen nach Kenny Garretts Vorstellung auf ein aufgekratztes Publikum, standen nach kurzer Umbauphase schon wartend mit ihren Gitarren auf der Bühne und dasses Josef Doplhofer, an der Gitarre dabei langweilig wurde deutete er zaghaft das Leitmotiv des furiosen Endes von Garrett an, was zur Erheiterung des Publikums und zu einem spontanen Einlagenduett mit seinem Gitarrenpartner führte. Aber richtig beginnen konnten sie erst, nachdem Jan Zehrfeld ("writing and arranging the music and producing the albums") seine Headbanging-Perücke aufgesetzt hatte, die allerdings mehr eine Head-Banging Skulptur darstellte, bestehend aus einem ausgedünnten Set dünner Dreadlocks. Das dürfte den Vorteil haben, dass beim Kopfschütteln nicht so viele Haare die Sicht stören. Seine Bewegungen auf der Bühne drückten permanent die Referenz an die Metal-Elemente aus. Seine Ansagen war einigermaßen kryptisch oder schlicht unverständlich abgebrochen, sackgassenverirrt und endeten auch mal mit dem Satz, "ja wie auch immer, wir müssen dassjetzt gemeinsam durch" ein gewisse Koketterie gegenüber einem Publikum, demzuliebe die Gruppe angeblich ihre übliche Lautstärke um 30 oder 40 % reduziert hätte. In der Tat war die Lautstärke dann doch so, dass HNO-Ärzte wahrscheinlich Ohrenstöpsel zum Schutz des Gehörs empfohlen hätten Ein Musiker mit Metal-Vergangenheit meinte später, also dass die so gut seien, hätte er nicht erwartet, "das ist die Zukunft". Diese Äußerung koinzidiert mit der Einschätzung im Ankündigungstext: " "Einer, der sein Ohr immer am Puls der Zeit hatte, der große Jazztrompeter Randy Brecker, lobte: "Panzerballett ist die erste Band, die ich gehört habe, die Musik wirklich ins 21. Jahrhundert führt." (Mich führte sie allerdings bedauerlicherweise wegen der Lautstärke etwas früher aus dem Saal.) #

 

Maria João & Mário Laginha
Das war Jazz für Ohren und Augen. Maria João stand dasswie eine große Puppe, in leuchtend oranger Bluse und blauem Glockerock mit orangen Tupfern, die Haare an den Seiten zu zwei Büschen gebunden. Ihre Stimme beim leisen Gesang klingt wie die eines kleinen Mädchens, das ihrer Puppe vorsingt. Der ganze Körper schlängelt sich zu ihrem Gesang, die Arme und Hände in Wellenbewegungen, sie geht in die Hocke, streckt wieder aufgerichtet die Arme in die Höhe und begleitet balletierend so ihren eigenen Gesang. Kontrastierend zur unschuldigen Mädchenstimme bricht es beim Sprechgesang aus ihr heraus: tiefe Stimme, gurren, knurren, gurgeln - unheimliches Geraune wie Stimmen der Unterwelt - Geisterstimmen, plötzliches Schreien und dann wieder fortfahren in der "Geisterunterhaltung" - ein bißchen Voodoo. Wenn sie im Sprechgesang ein Gespräch zwischen mehreren Personen imaginiert hat es afrikanische Anklänge, ihre Mutter stammt aus Moszambique

Maria Joao & Mario Laginha (Piano)

Was die portugiesische Sängerin Maria Joao so in der Lage ist auf der Bühne zu veranstalten zeigt das

>>Video von ihrem Auftritt beim Elbjazz 2011

oder das >>Video vom Sibiu Jazzfestival 2011

Die VeranstalterInnen schreiben: "Was sie mit ihrer Stimme macht, ist eine aberwitzige Erkundung von Möglichkeiten und Grenzüberschreitungen. Ihr Spektrum umfasst weit mehr als den Jazz und ist von lateinamerikanischer, brasilianischer und afrikanischer Musik ebenso geprägt wie von Avantgarde und gelegentlich auch symphonischen Elementen. Ihr wichtigster Partner jedoch, der sie seit Beginn ihrer Karriere begleitet, ist ihr Landsmann, der Pianist und Komponist Mário Laginha, mit dem sie hunderte von Konzerten gegeben und ein Dutzend Alben aufgenommen hat. Die beiden verstehen sich blind und stacheln einander auf bei ihrer weltmusikalischen Tour de force. "

 

Tingvall Trio
www.tingvall-trio.de 20.00 Uhr
Martin Tingvall p Omar Rodriguez Calvo b Jürgen Spiegel dr
Übereinstimmend erzählten BesucherInnen dieses Auftrittes von einer vorwiegend ruhigen Darbietung, manche empfanden sie geradezu lyrisch, träumerisch. Eine Besucherin war begeistert von den kleinen pfiffigen Abwandlungen in einem scheinbar sehr normalen Ablauf. Bedauerlich also es verpasst zu haben. Die Erzählungen stimmen mit dem Ankündigungstext überein wo es hieß: "Es erkundet die gesamte Bandbreite lyrischen und expressiven Ausdrucks und lässt dabei augenblicklich atmosphärische Bilder vor dem inneren Auge entstehen. "Wenn es allerdings heißt, es sei in der Musik des Tingvall Trio "der Geist des Nordländischen aufgerufen" kann dies nur vom Pianist Tingvall aus Schweden kommen, denn der Bassist Omar Rodriguez Calvo kommt aus Kuba und die Soulsängerin Nneka aus Nigeria und ob Jürgen Spiegel aus Bremen ist auch noch nicht so extrem "nordisch".

 

Keller 22.00 Sway’n Swing, [hin- und herbewegen und schaukeln ...aha] der richtige Einstieg zum Abend, wenn man schon so spät erst an diesem Abend im DT ankommt. Die drei Sängerinnen Doris Heidenreich (Sopran), Dagmar Schulz (Mezzosopran) und Kerstin Herbold-Plaisir (Alt) im Stil der Andrew Sisters singen im Keller, haben überraschenderweise rote Nikolausmützen auf. Die melodische Darbietung fordert dem Zuhörer beim Einstieg ins Jazzfestival noch keine gutwillige Verständnisleistung ab, sondern erlaubt einfach Wohlfühlen. Im Unterschied zum männerdominierten Gesamtprogramm stehen hier drei Frauen im Vordergrund, der Instrumentenhintergrund wird abgedeckt durch die Göttinger Jazzmusiker Jochen Decker am Klavier, Hans Lecke am Bass und Matthias Gebel am Schlagzeug. (Sway´n Swing gibt es seit 2008 und trat erstmals bei Jazzfestival 2010 auf, hat aber seine Wurzeln in der gemeinsamen Arbeit bei der Gruppe "Lazy Sunday Afternoon" in den 90ern). Nachdem während der Vorstellung im DT-Keller Zuckerstangen verteilt und ins Publikum geworfen worden waren wechselte ich dann zur Hauptbühne wo das Kenny Garrett Quintett bereits begonnen hatte.

22.00 Michael Wollny’s [em]
Entscheidend bei dieser Gruppe - so der Bericht einer Korrespondentin - war die Kommunikation sowohl zwischen den Musikern als auch zwischen Band und Publikum. Es war eine glaubwürdige, authentische Verbindung im Hier und Jetzt. Die Wechselwirkung in dieser "Trinität" und die Interaktion der "Trinität" mit dem Publikum stellte eine starke Verbindung her, die sich in der hohen Zahl anschließend gekaufter CDs und Signierungswünschen ausdrückt. Manche kauften gleich alle verfügbaren Alben des Trios. Die Berichterstatterin meinte, das wäre "in echt live" im Unterschied zu der Beobachtung einer Performance gewesen, man habe wirklich das Gefühl gehabt dabei zu sein, ganz dicht bei dem was dassstattfand. Ganz im Sein dabei - hineingeholt durch das hohe Maß an Authentizität der Musiker, die Glaubwürdigkeit ihrer offensichtlichen Spielfreude. Letzteres aber auch beeinflußt durch den Zeitpunkt des Konzerts, mit dem für sie der Abschluß einer Tournee stattfand. Auch der Ankündigungstext spricht vom "gleichberechtigten Interplay freier Geister", www.michael-wollny.de www.bb-mb.de

 

 

Jazzfestival 2011 /

14.11.11 / G. Schäfer /
Die Veranstaltungen des Jazzfestivals während der beiden Haupttage Freitag und Samstag im Deutschen Theater finden zeitlich parallel statt auf der Hauptbühne im Großen Saal, im DT-Keller und im noch tiefer liegenden DT-Studio (keine Stühle, nur terassenförmige Holzstufen alles in Schwarz). Auf der Hauptbühne im barocken großen Saal treten die überregional, international bekannten und berühmten JazzmusikerInnen auf, im DT-Keller und Studio die regionalen und lokalen Jazzgruppen. Mit den "Zugpferden" der internationalen Größen werden somit die lokalen Gruppen in ein Ereignis von größerer Anerkennung eingebunden und gefördert.
dassdie Veranstaltungen zur gleichen Zeit nebeneinander stattfinden ist das Versäumen vieler Auftritte vorprogrammiert. Nachdem ich in den Vorjahren stets den Besuch schwergewichtig auf lokale Gruppen gelegt hatte - wie es sich für ein lokales Internetmagazin gehört - habe ich diesmal a) die Kamera zuhause gelassen und b) schwerpunktmäßig Auftritte auf der Hauptbühne besucht.

Iva Bittová
Mein persönliches Highlight wurde gleich zum Beginn des Streifzuges am Freitag präsentiert: Iva Bittova mit der Band Cikori; die im Jahr 1999 von Iva Bittová und Vladimir Vaclavek gegründet worden war. Bandmitglieder sind: Gitarrist und Komponist Vladimir Vaclavek / Trompete Komponist und Pianist Oskar Török. / Bassist Jaromi Honzak / Percussionist Milos Dvoracek. Das "musikalische Spektrum der Band umfasst sowohl Jazz als auch Elemente der südosteuropäischen Folklore." (Jazzfestivaltext)
Die Violinistin, Sängerin, Tänzerin, Schauspielerin Iva Bittová setzt Gestik, Bewegung und Lautmalerei ein. Bei manchen Auftritten auch Masken und Installationen. Bei den Videos im Netz wurde auf die Schnelle keines gefunden, das mit dem Auftritt in Göttingen vergleichbar wäre. Eines der >>Video gibt jedoch eine ungefähre Vorstellung vom Einsatz ihrer Stimme. Gesang und Lautmalerei trugen Merkmale arabischer, jiidischer, indianischer Musik und steigerten sich von leisen Geräuschen in laute Schreie. Innerhalb der Kompositionsgrenzen blieb sie in hohem Maß spontan. Diese Spontanität erschien als eine Interaktion zwischen Körperbewegung, Gestik einerseits, und Stimme andererseits, was sich dann wiederum mit der Musikgruppe oder ihrem eigenen Violinenspiel wechselseitig beeinflußte. Bei ihrem Auftritt im DT steigerte sie ihre Performance mehrmals bis an den Rand der Ekstase.


(c) Pressefotos bittova.com/fotogalerie-press

Körperlichkeit steht im scheinbar "vergeistigten" Jazz traditionsgemäß nicht im Vordergurnd der Performance. Allerdings ist es unübersehbar, dass Musiker stets eigene körperliche Ausdrücke als notwendige Begleiterscheinung entwickeln, aber sie setzen sie nicht bewußt ein, sondern produzieren sie als naturwüchsige Verrenkungen, Verzerrungen des Gesichts etc. produzieren. Man denke beispielsweise an die Armbewegungen von Joe Cocker, die keiner Choreographie wie in der Popmusik folgen, sondern körperliche Notwendigkeit zu sein scheinen. Um so schöner also die "ganzheitliche" Darbietung von Iva Bittova. Sie geriet vor allem mit dem Stimmeinsatz in nahezu ekstatische Bereiche. In diesen Momenten dachte ich, nun käme gleich ein Ausbruch wie von Jimi Hendrix und es würde ein Instrument auf der Bühne zertrümmert, ein Vorhang heruntergerissen, Kleidung zerfetzt oder sonstiges Grenzüberschreitendes fände statt. Aber sie berührte nur die Grenze und kam dann zurück in ruhigere Gefilde.

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Zu der Randerscheinung des Boykottaufrufes gegen Gilad Atzmon siehe die gesonderten Texte auf einer gesonderten Seite

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Jazzfestival 2010 3.10. – 7.11.2010 Programm

3.11, St. Jacobi 20.00 Uhr,Leszek Zadlo (sax) & Claus Bantzer (orgel)
4.11, Apex 20.00 Uhr Frederik Köster Quartett

5.11.10,
Deutsches Theater (Einlass 19 Uhr)

Große Bühne
20.00 Günter Baby Sommer Quartett
22.00 Rita Marcotulli Trio
24.00 Victor Bailey Group

Studio
19.15 Small Big Band
20.15 From Miles Around
21.15 Jazztified
22.15 Tilico
23.15 Tres Sapos Cocinados
00.15 Uniroyal

Keller
19.30 Sway’n Swing
20.30 Mojo Freeway
21.30 Jazz Night Trio Plus One
22.30 Harmony Hoppers
23.30 JazzXpress
00.30 German Vintage Jazz Orchestra
01.30 session

6.11.10,
Deutsches Theater (Einlass 19 Uhr)

Große Bühne
20.00 Donny McCaslin – Uri Caine Quartett 22.00 Karl Seglem & Band
24.00 Squeezeband feat. Chico Freeman

Studio
19.15 Jazzaholics
20.15 Zobelfish
21.15 Brainville Desperados
22.15 Kama Frajo
23.15 Groove Connection
00.15 XYJazZ

Keller
19.30 Das Waldrand Orchester
20.30 Nuages
21.30 Jazz Cussion
22.30 Groove Instinct
23.30 New Orleans Syncopators
00.30 Jean Quadrat
01.30 session


7.11.10, Musa (Einlass 19 Uhr) Keine Sitzplätze! . De Phazz

Die Heidelberg Band De PHAZZ, [DEstination PHuture jAZZ), begann eine Musikrichtung zu gestalten, die man später mit „Lounge“ umschrieben hat. „Godfathers of Lounge“ sind eine der weltweit populärsten deutschen Bands. Nach Göttingen kommen De Phazz mit ihrem neuen Album Lala 2.0, , musikalisch besticht es durch die für die Band typische Stilmischung von elektronischen synthetisierten Sounds, verschiedensten Instrumenten und zahlreichen Vokalisten aus dem musikalischen Kreis der Band, vorneweg Pat Appleton (Foto)

Pressemitteilung Jazzfestival
"Die Vielseitigkeit, stilistische Bandbreite und ständige Entwicklung des Jazz präsentieren über 200 internationale, nationale und lokale Musikerinnen und Musiker in 33 Einzelkonzerten beim 33. Göttinger Jazzfestival am ersten Wochenende im November. Renommierte Jazzgrößen wie Günter „Baby“ Sommer, Barre Philipps, Manfred Schoof & Gianluigi Trovesi, Rita Marcotulli, Palle Danielsson & Roberto Gatto, Victor Bailey Group, Donny McCaslin & Uri Caine, Karl Seglem Band, Reto Webers Squeezeband feat. Chico Freeman werden am Freitag, dem 5.11., und Samstag, dem 6.11., im Deutschen Theater Göttingen auf der Hauptbühne präsentiert. Dazu kommen 24 Göttinger Bands auf zwei parallel bespielten Bühnen im Theater. Davor schon am Mittwoch, dem 3.11., zur Festivaleröffnung in der St. Jacobikirche in Kooperation und im Rahmen der Internationalen Orgeltage Leszek Zadlo & Claus Bantzer mit ihrem Programm „Illumination“ - Improvisationen für Saxophon und Orgel. Am Donnerstag, dem 4.11., im und zur Unterstützung des Apex Echo- Nachwuchspreisträger Frederik Köster im Quartett, „eines der spannendsten Ensembles der jungen Jazzszene“ (Deutschlandfunk). Zum Abschluss des Festivals in der Musa am Sonntag, dem 7.11., kommt mit De Phazz ein Highlight nicht nur für Lounge-Fans. De Phazz präsentiert ihr neues Album „Lala 2.0“. Der Vorverkauf startet am 6. September 2010 an allen Göttinger Vorverkaufsstellen und über www.ticketonline.com. Kartenpreise mit Ermäßigungsregelungen zwischen 10,- und 51,- €. Programm, Karten und Informationen unter www.jazzfestival-goettingen.de."

Vorverkauf
Tageskarte St. Jacobikirche 3.11. 15 EUR / 10 EUR ermäßigt
Tageskarte Apex 4.11. 13 EUR / 10 EUR ermäßigt
Tageskarte Deutsches Theater 5. bzw. 6.11.: 27 EUR / 22 EUR ermäßigt
Tageskarte Musa 7.11.: 20 EUR / 18 EUR ermäßigt
2-Tages-Pass Deutsches Theater 5. + 6.11.: 49 EUR / 40 EUR ermäßigt
(Alle Preise inkl. MwSt.; Vorverkaufs- und Systemgebühren)
Abendkasse
Tageskarte St. Jacobikirche 3.11. 15 EUR / 10 EUR ermäßigt
Tageskarte Apex 4.11. 15 EUR / 12 EUR ermäßigt
Tageskarte Deutsches Theater 5. bzw. 6.11.: 29 EUR / 24 EUR ermäßigt
Tageskarte Musa 7.11.: 22 EUR / 20 EUR ermäßigt
2-Tages-Pass Deutsches Theater 5. + 6.11.: 51 EUR / 42 EUR ermäßigt
(Alle Preise inkl. MwSt.)
Ermäßigte Kartenpreise,
soweit angeboten, erhalten bei Vorlage entsprechender Berechtigungsausweise
Schüler, Auszubildende, Studierende, Sozialcard-Inhaber, Zivil-/
Wehrdienstleistende sowie Schwerbehinderte (ab 70%).

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