goettinger
stadtinfo Antikriegsgruppen
in Gö | |
| Krieg
der USA gegen Irak 2003 | >Proteste gegen Kriegsankündigung (Jan/Feb 03) >Antikriegsdemo vor Kriegsbeginn 1.3.03 >Demos zum Kriegsbeginn 20.3.03 ff >Meldungen während Irakkrieg >Protest gegen CDU-Haltung 25.3.03 >Demos während des Krieges 28.3.03 >Mahnwachen gegen Krieg (März 03) >Aktionstag gegen den Krieg Juni 03 >Antikriegsaktionen (Fa. Linos, Soldatenfriedhof) |
| 2002 2001 | >Grüne&Krieg
- was denn nun? >Protest gegen "Heeresmusikkorps" 19.11.02 >Aktionstag gegen Krieg 2002 6.04.2002 >Protest gegen Ankündigung des Irak-Kriegs Okt 02 >Gesammelte Berichte über Ereigniss 2001 > Wertmüller (DGB) gegen Antiamerikanismus 3.10.01 |
| Spaltung
der Linken: >"Antifagruppe" für Scharons Kriegspolitik 25.4.02 | |
Antikriegstag 2009
"Antikriegstag":
Der Antikriegstag ist ein ursprünglich gewerkschaftlicher Gedenktag,
der an den Beginn des 2. Weltkriegs am 1.9.1939 mahnend erinnert. Die bundesweite
Friedensbewegung begeht diesen Tag jährlich in lokalen Aktionen. Da sich
dieses Jahr der Beginn des verheerenden 2. Weltkriegs zu 70sten Mal jährt,
wird sich eine Reihe politischer Gruppen aus Göttingen an der Kundgebung
und Mahnwache beteiligen ( Sozialproteste, Die Linke Göttingen, Friedensbüro
Göttingen u.a.), denen daran liegt, die Öffentlichkeit auf die Gefahren
von Rüstung und Militär und die Gefahren der aktuellen Kriegs- und Krisenherde
hinzuweisen. Dazu gehört z.B. der bedrohlich eskalierende Afghanistaneinsatz
unter NATO-Führung, an dem sich Deutschland mit der Bundeswehr unkritisch
beteiligt. Dieser Einsatz verschlingt immer größere Geldsummen, fordert
immer mehr Opfer und trägt keineswegs, zur Verbesserung der humanitären
Probleme des Landes bei. Sehr zu Recht wird er daher seit Jahren von einer wachsenden
Mehrheit von MitbürgerInnen abgelehnt, die sich darin klüger, weitsichtiger
und menschlicher als die Regierung erweisen.
"Deutschland
als Rüstungsproduzent und Rüstungsexporteur"
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Internationaler Afghanistan-Kongress, 7./8. Juni 2008, Hannover Der
Kongress steht unter dem Motto: "Dem Frieden eine Chance -- Truppen raus aus Afghanistan!"
Mit Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland, mit Betroffenen aus Afghanistan,
mit Kriegsverweigerern und Friedensaktivisten aus Europa und Übersee wollen wir
den Unwahrheiten und Verdrehungen der herrschenden Politik von Washington bis
Berlin entgegen treten und dem weltweiten Widerstand gegen den Krieg eine Stimme
verleihen. Das Friedensbüro behandelt den Libanonkrieg im Zusammenhang mit Iran Im Flugblatt das am Infostand verteilt wurde, äußert man die Vermutung "Hätte eine in die Enge getriebene Hisbollah ihre Drohung tatsächlich wahr gemacht und Tel Aviv mit Mittelstreckenraketen iranischer Bauart angegriffen, hätten USA und Israel vermutlich nicht gezögert, am UN-Sicherheitsrat vorbei Teheran, vor allem aber die iranischen Atomanlagen und sonstige militärische Einrichtungen zu bombardieren." Dabei wird eine normalerweise verschwiegene Tatsache deutlich ausgesprochen: "Israel bedroht als bislang einzige Atommacht im Nahen Osten die ganze Region. Iran bedroht über die Mittelstreckenraketen im Libanon das Kernland Israels mit konventionellen Waffen."
Den
Krieg gegen Libanon sieht das Friedensbüro als die Vorbereitung eines Krieges
gegen den Iran: "Angesichts einer denkbaren Intervention der USA und Israels gegen
den Iran wäre mit der Zerschlagung der Raketenbasen der Hisbollah ein entscheidendes
Hindernis aus dem Weg geräumt. Diese Beweggründe erklären u. a.
auch, weshalb die USA und Großbritannien Israel für dessen Bodenoffensive
grünes Licht gaben." Veranstaltung: Der Konflikt um Irans Nuklearprogramm - Hintergründe und Folgen Referent: Dr. Behrouz Khosrozadeh (Dozent f. Intern. Beziehungen Uni Gö.) Mittwoch, 13. September 2006 Reformierte Gemeinde (Untere Karspüle 11 um 20 Uhr Göttinger Friedensbüro und DGB Region Südniedersachsen-Harz |
Demonstration gegen Bombardierung Libanon Pressemitteilung
Polizei 26.7.06 Nachtrag
goest: Augenzeugen berichteten es wären überwiegend junge Leute,
Kinder, Jugendliche auf der Demo gewesen. Nach dem Gespräch mit einem Libanesen,
der an der Demo teilgenommen hatte und der aus persönlicher Kenntnis bisher
als völlig unpolitisch eingestuft werden konnte meinte, bei den Teilnehmern
an der Demo dominierten auf der Demonstration Libanonfahnen (rot , weiß
mit grüner Zeder) und Palästinaflaggen er selbst habe keine Hisbollahflagge
gesehen (Ein Arm der eine Maschinenpistole hochhält mit arabischen Schriftzeichen)
. Der befragte Teilnehmer selbst stammt aus Libanon, seine Familie so erzählte
er mußte vor den Bombardierungen der Israelis nach Zypern flüchten,
er selbst arbeitet in Göttingen. Er meinte, es wären wahrscheinlich
500 Leute auf der Demo gewesen. Er meinte mehrfach, man solle daran denken, dass
es zunächst darum gegangen sei, dass Israel die 80 "Geiseln" freilassen
solle. Aber erst nach mehrmaligen nachfragen konnte er sich vorstellen, gemeinsam
mit Vertretern israelischer Friedensinitiativen für einen Stopp des Krieges
zu demonstrieren: "Frieden wollen doch vielleicht nur 2 % der israelischen
Bevölkerung". Pressemitteilung
(Auszug) "a:ka" 26.7.06 ("Antideutsche"
Gruppe die stets stramm an der Sicht der israelischen Regierung und des Militärs
orientiert ist ): Kommentar
26.7./27.7. 27.7.06
Stellungnahme Patrick Humke / Die Linke (PDS / WASG) Siehe aber auch andere Stellungnahme der Wähler/innengemeinschaft Göttinger Linke 8.8.06 |
Schweigen
zum Krieg? 17.7.06
/ Die Göttinger Linke, die Friedens- und Antikriegsbewegung schweigen zum
Nahostkrieg. Nun wiederholt sich, was schon vor Beginn des Irakkrieges bestaunt
werden konnte : Schweigen angesichts von massiven Kriegsvorbereitungen und nun
auch bei einem aktuell stattfindenden Krieg. Man tut sich neuerdings schwer in
der Bewertung von Kriegen. Die Stellungnahmen
2002/2003 skizzierten die unterschiedlichen Positionen. Nachtrag: 25.7.06 Als der Kommentar geschrieben wurde herrschte noch Schweigen - inzwischen gibt es Stellungnahmen. Allerdings auch solche wie des "Antideutschen" Thomas von Osten-Sacken der in der Zeitung "Die Welt" erklärt: "Ich bin für den Krieg". Seit Beginn der Kampfhandlungen sind insgesamt mehr als 400 Menschen ums Leben gekommen, die meisten davon libanesische Zivilisten. (tagesschau 25.7.06) |
Katastrophe in Nahost! Was will Israel? So
sehr die Friedensbewegung die Anwendung terroristischer Gewalt verabscheut, so
sehr verurteilt sie den staatlich ausgeübten Terror durch Israel im Gazastreifen
und im Westjordanland
Eine andere Katastrophe, nämlich eine politische und moralische für Israel sieht der Historiker Tony Judt von der New York University (Süddeutsche Zeitung vom 20.Mai 06, also noch vor der jüngsten Eskalation!). Der Sieg Israels im Juni 1967, seine fortwährende Besetzung der eroberten Gebiete und die ständigen Menschen- und Völkerrechtsverletzungen hätten zu einem Verlust der Glaubwürdigkeit Israels und seines Ansehens geführt. Wir fragen uns: Weiche Schlüsse wird Israel daraus ziehen? Wird es einen radikalen Wandel in seiner bisherigen Politik vornehmen und einen im Dialog mit der Palästinenserregierung geschaffenen lebensfähigen Palästinenser-Staat als eigene Chance begreifen?Oder setzt es weiter auf Gewalt? Bis zu welchem Ende??
Die gespannte Lage in Nahost ist mit der Entführung zweier israelischer Soldaten durch die libanesische Hisbollah-Miliz und dem Einmarsch Israels in den Südlibanon weiter eskaliert. Zeitlich folgen Aktion und Gegenaktion in immer kürzeren Abständen, räumlich weitet sich der Konflikt rasch aus. Gemeinsam mit der israelischen Friedensbewegung fordern wir von den Konfliktparteien:
Die US-Regierung und ihre willfährigen Helfer fordern wir auf:
An die verantwortlichen Politiker in der UNO, der EU und an die Bundesregierung appellieren wir nicht nachzulassen in konstruktivem Vermitteln mit dem Ziel eines gerechten Friedens zwischen einem lebensfähigen palästinensischen Staat und einem zukunftsfähigen Israel. | ||||
Pressemitteilung Göttinger Antikriegsbündnis / 16.01.2006 "15 Jahre Irak-Krieg mit deutscher Beteiligung - und kein Ende in Sicht! Am 17. Januar 1991 begann der als "Wüstensturm" verharmloste Krieg gegen den Irak. Obwohl es in vielen Städten Deutschlands, so auch in Göttingen, lang anhaltende und heftige Proteste gegen diesen Krieg in Form von Demonstrationen, Straßen- und Tankstellenblockaden, Aktionen von SchülerInnen etc. gab, beteiligte sich Deutschland aktiv an diesem Krieg. Vordergründig sollte die Besetzung Kuwaits durch irakische Truppen dadurch beendet werden. Mit ca. 9 Mrd. EUR (damals 17 Mrd. DM) unterstützte die Bundesregierung die 33 Staaten umfassende Kriegskoalition unter Führung der USA. Darüber hinaus wurden Kriegsschiffe der Deutschen Marine in das Mittelmeer sowie Flugabwehrraketen aus Norddeutschland in die Türkei verlegt. Damit sollten die Flugzeuge der angreifenden Armeen "militärisch gesichert" werden. Neben diesen veröffentlichten direkten Beteiligungen, können weitere bis heute geheim gebliebenen, befürchtet werden. Nach dem Krieg wurde ein ebenso völkerrechtswidriges Embargo gegen die irakische Bevölkerung ausgesprochen. Dieses 12 Jahre dauernde Embargo wurde von der deutschen Regierung mit getragen und u.a. mit militärischen Mitteln durchgesetzt. Es wurden sogar Medikamentenlieferungen gerichtlich verboten - und das auf ausdrücklichen Wunsch der christlich-liberalen Bundesregierung. 2003 - 12 Jahre später - beteiligte sich die neue Bundesregierung - trotz anders lautender Bekundungen - abermals am Krieg gegen den Irak: so gewährte die deutsche Regierung den Bombenflugzeugen und den Folterflugzeugen ungestörte Starts und Landungen in Deutschland. Ferner waren es gerade deutsche Soldaten in den AWACS-Flugzeugen, die die Angriffsziele lokalisierten. Dass jetzt endlich die BND-Aktivitäten zur Unterstützung des Krieges bekannt werden, ist nicht wirklich überraschend. Das Antikriegsbündnis will an die vielen Opfer des lang andauernden Krieges gegen die Bevölkerung des Irak erinnern. Dies tun wir, indem wir erneut massiv gegen die deutsche Kriegsbeteiligung unter den Kanzler/innen Kohl, Schröder und nun Merkel protestieren." |
| Antikriegstag 2005 Das Göttinger Friedensbüro wird zusammen mit dem DGB-Südniedersachsen-Harz - in Erinnerung an den Beginn des Zweiten Weltkrieges am 1. September 1939 - auch in diesem Jahr Veranstaltungen zum Antikriegstag 2005 in Göttingen durchführen. Unter dem Motto "Den Deserteuren" soll an die Enthüllung der Gedenktafel für Deserteure durch die Stadt Göttingen vor genau 15 Jahren (Antikriegstag 1990) erinnert werden. Veranstaltungendes Göttinger Friedensbüro sind eingebunden in die Veranstaltungsreihe "Frei davongekommen zum 60. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus":
Hintergrund-Informationen Motiv und Schriftzug der Göttinger Gedenktafel, die den Deserteuren gewidmet ist, beziehen sich auf den Roman "Die Kirschen der Freiheit" von Alfred Andersch, in dem dieser seine eigene Desertion aus der Wehrmacht im Juni 1944 beschreibt. Am 1. September 1990, also vor genau 15 Jahren, wurde das Steinrelief am sog. "Amtshaus", der ehemaligen Kaserne des Göttinger 82er Regiments, auf dem Hiroshima Platz vom damaligen Oberbürgermeister Arthur Levi enthüllt. Damit wurde Göttingen die erste Stadt in der Bundesrepublik, die offiziell eine Gedenktafel setzte gegen die anhaltende Diskriminierung und Kriminalisierung von Deserteuren. Für die Initiatoren des Deserteurdenkmals, die Göttinger Gruppe "Reservisten verweigern den Kriegsdienst", war es - beginnend am sog. Volkstrauertag 1987 - ein langer, drei Jahre währender Weg zum Ziel, mit öffentlichen Aktionen, Auseinandersetzungen mit lokalen aber auch überregionalen Politikern und Medienarbeit. Die durch die Errichtung von Deserteur-Denkmalen auch in anderen Städten begonnene Rehabilitierung von Fahnenflüchtigen der deutschen Wehrmacht wurde über das rein Symbolische hinaus fortgesetzt vor allem von einem der Betroffenen: Ludwig Baumann, 1942 in Frankreich aus der Hitler-Armee desertiert, erreichte nach unermüdlichem politischem Kampf über mehr als ein Jahrzehnt, dass die NS-Richtersprüche gegen Deserteure durch einen Bundestagsbeschluss 2002 pauschal aufgehoben wurden. |
| . Kontakte zu Gruppen gegen den Krieg Friedensbüro: Gotmarstr. 3, Tel: 45074, Fax: 45139, Treffen: jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat jeweils um 19.00 Uhr im Friedensbüro, friedensbuero-goettingen@web.de , Friedensbündnis: (c/o Uwe Reinecke; Tel. 378129) friedensbuendnis@freenet.de Antikriegsbündnis: Treffen Di., 18 Uhr Lange Geismar Str. 72, bei "Arbeit und Leben" >> Analyse, Informationen, Positionen zu Nahost von der "AG Friedensforschung der Uni Kassel - Veranstalter des Friedenspolitischen Ratschlages" |
| Göttinger
Friedensbündnis an EKD-Synode November
2003 Das Göttinger Friedensbündnis hat die unten dokumentierte Eingabe EKD-Synodaltagung vom 3. bis 9. November 2003 in Trier eingereicht. Diese Eingabe wurde offiziell registriert und die Synode hat eine schriftliche Antwort nach der Synodaltagung zugesichert. Erfahrungen der letzten Jahre (Eingaben gegen die derzeitige Form der Militärseelsorge) haben allerdings gezeigt, dass ein solches Versprechen nicht immer eingehalten wird. Eingabe des
Friedensbündnisses: Die EKD-Synode möge beschließen Begründung |