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2026 Bericht
und Kommentar zum Treffen des „Bündnis gegen Kürzungen“ Seit 27 Jahren immer wieder Proteste gegen Sozialabbau. 2026 begann es nun wieder am Samstag den 18.7.26 mit einer Demonstration des Bündnis "Göttingen gegen Kürzungen",(> Aufruf) ab 12 Uhr Neues Rathaus bis Auditorium. DGB und einzelne DGB Gewerkschaften, IGM, verdi vor allem UMG-Arbeitsüberlastete, Grüne, DKP und GöLinke, Antifa, Partei DieLinke, Forum Waageplatzviertel, Nachbarschaftszentrum, Weende/Nordstadt und vielel die einfach sauer sind, insgesamt ca 700 Am Montag den 31.8.26 wurde von seiten Verdi versucht eine Mobilisierung zu den gewerkschaftlichen Protesten gegen die sozialen Kürzungen am 26.9. in Hannover auf den Weg zu bringen. Der "Sozialratschlag" fand ab18 Uhr in der ver.di-Geschäftsstelle , Groner-Tor-Straße 32 statt. Der Versuch setzt eine Reihe von Protesten gegen Sozialabbau fort und ist gleichzeitig ein erneuter Versuch, dabei ein Bündnis zwischen den Initiativen, Verbänden und Gewerkschaften aufzubauen. Einen Überblick über frühere Proteste gegen Sozialabbau findet sich weiter unten.
Bereits
am 18.7.26 hatte eine Demo des Bündnisses „Göttingen
gegen Kürzungen“ mit ca. 700 Personen stattgefunden. Motto: „Solidarität
von unten, statt Sozialabbau von oben“. In den Einladungen zu dieser
ersten Demo und wurden die Forderungen der Initiator*innen beschrieben:
Zu
einem neuerlichen Treffen trafen am 31.8.26 ca 30 Personen in der Verdi-Geschäftsstelle zusammen. Anwesend
waren von verdi u.a. die Gewerkschaftssekretärin Julia Niekamp und –sekretär Thilo Jahn.
Aus dem kirchlichen Bereich Leute aus der Diakonie, jemand von der IGMetall
und der GEW, eine Frau von den Omas gegen Rechts, aus der Kita der UMG, Soziales Zentrum, Interventionistische Linke. Die meisten kamen aus dem Stadtgebiet,
einige von außerhalb wie Duderstadt (Caritas) und Northeim. Die
Organisator*innen sprechen vom „Zivilgesellschaftliches
Bündnis“ und der „breiten
vielseitigen Stadtgesellschaft Göttingens (…) von Nachbarschaftsvereinen, über politische Gruppen
bis hin zu Betrieben und der Kinder- und Jugendhilfe. So organisieren
sich hier etwa Beschäftigte der UMG, der Asklepios Kliniken und weiterer
lokaler Arbeitgeber im Sozial- und Gesundheitsbereich. U. a. Wirken
mit das Soziale Zentrum Göttingen, das Forum Waageplatz, die IL und
die Falken.“ verschiedene Stadtgruppen, Gewerkschaften, organisierte
Studierende und Kolleg*innen Moderiert wurde die Veranstaltung von drei jungen Frauen von Verdi. In einem Einführungsvortrag wurde die komplexe Vielzahl der Kürzungen sozialer Leistungen und die Eliminierung rechtlicher Schutzregeln für Kranke, Rentner*innen, Pflegebedürftige und Angehörige, Arme und Arbeitnehmer*innen, im Kultur- und Sozialbereich aufgelistet. Es
wurde sehr stark auf eine Demonstration des DGB „gegen soziale Kürzungen“
am 26.9.26 in Hannover hin orientiert, da die Gesetzesvorhaben „bis
zum Jahresende in ihre entscheidende parlamentarische Phase eintreten
werden.“ Die Strategie ist also getragen von der Hoffnung, dass
sich Vertreter*innen im Bundestag von Massendemonstrationen beeindrucken
lassen und die Gesetzesvorhaben noch ändern. Gleichzeitig wird als Ziel
aber auch genannt: „eine langfristige
Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Initiativen, Verbänden und Gewerkschaften
aufzubauen.“ Kommentar
goest 3.9.2026: |