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Ostern

Kritischer Osterspaziergang auf den Spuren von Otto Hahn 2015
Städtische Terminregelungen an Ostern
Oster"marsch"

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Städtische Terminregelungen an Ostern

  • Osterfeuer 19.30 Uhr an verschiedenen Stellen >Überblick-Tabelle
  • Die Termine zur Abfuhr von Restabfällen, Papier- und Biotonnen sowie die Sammlung der gelben Säcke verschieben sich in der Zeit von Karfreitag, bis zum folgenden Freitag,, um jeweils einen Tag. .
  • Das Büro des Göttingen Tourismus e.V. im Alten Rathaus hat am Karfreitag,von 10.00 bis 14.00 Uhr, am Karsamstag, , von 10.00 bis 18.00 Uhr und am Ostersonntag, sowie am Ostermontag, , jeweils von 10.00 bis 14.00 Uhr geöffnet.
  • Das Städtische Museum bleibt am Karfreitag und Ostermontag geschlossen. Besucherinnen und Besucher sind aber am Karsamstag und Ostersonntag jeweils von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr willkommen.
  • Das Städtische Museum bleibt am Karfreitag und Ostermontag geschlossen. Besucherinnen und Besucher sind aber am Karsamstag und Ostersonntag von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr willkommen.
  • Die Stadtbibliothek bleibt vom Karfreitag, bis einschließlich Ostermontag geschlossen.
  • Die Termine zur Abfuhr von Restabfällen, Papier- und Biotonnen sowie die Sammlung der gelben Säcke verschieben sich in der Zeit von Karfreitag,bis zum folgenden Freitag,um jeweils einen Tag.
  • Der Wochenmarkt endet am Sonnabend, wie gewohnt um 14.00 Uhr, der Ostermarkt am Gänseliesel am gleichen Tag um 17.00 Uhr.

    Discoverbot am Karfreitag Veraltete Gesetze gängeln im Auftrag des klerikalen Machtanspruchs
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Ostern-Friedensdemonstration

Begrifflichkeiten: Ostern-Friedensdemo statt "Ostermarsch"

Eigentlich sollte man sich mal einen anderen Begriff anstelle von "Marsch" einfallen lassen. Normalerweise finden Märsche und Marschmusik ja in unfriedlichen Bereichen statt. Vielleicht "Österliches Friedens-Lustwandeln" oder "Oster-Schlendrian". In der Tat wird inzwischen auch schon der Zusatz (= Wanderung) verwendet. Aber das Wort Demonstration täte es ja auch. 2015 endlich mal eine neue Idee: "Osterspaziergang". Ostern-Friedensdemonstration oder Ostern-Demonstration ginge ja auch.
Vor 50 Jahren fand der erste Ostermarsch in Großbritannien statt, zwei Jahre später ertsmals auch in Deutschland. 1994 ist die Bundeswehr aus der Kaserne in Göttingen abgezogen. Seitdem finden hier auch keine Ostermärsche mehr statt. Ab 2003 etablierte sich stattdessen zeitweise der Eichsfelder Osterfriedensmarsch.

2016 Osterfriedens-Demonstration
("Ostermarsch") in Kassel und Goslar ... Göttingen Fehlanzeige

Göttingen: Keine Osternfriedens-Demonstration in Göttingen: Die Friedensbewegung in Göttingen besteht nicht mehr in der früheren Form von Friedensbündnis und Friedensbüro. >Politische Spaltungen haben Fliehkräfte entwickelt, die die Bewegung in Göttingen auseinandergebrachen. Aktivitäten erfolgen weiterhin durch Aktionsgruppen z.B. gegen die Bundeswehrwerbung in Schulen und gegen das Auftreten von Bundeswehr-Musikcorps. Ausserdem gab es eine Verlagerung zum 1. September als Antikriegstag. Teilweise Überlappungen gibt es mit den Anti-AKW-Gruppen.

Kassel hingegen ist Schwerpunkt für Friedens- und Antikriegsaktivitäten. Gemeinsam mit Vertretern anderer Organisationen und Parteien hat das Kasseler Friedensforum den diesjährigen Ostermarsch-Aufruf diskutiert und verabschiedet. Die Kasseler Oster-Friedensdemonstration findet am 28. März 2016 Route1: Bebelplatz, Route 2: Halitplatz, ab 10:45 Uhr, statt.
Goslar: Dem Kasseler Aufruf hat sich z.B. der DGB-Ortsverband Goslar Goslar angeschlossen und will nach 13 Jahren wieder einen Ostermarsch in Goslar durchführen. Überregional sind in 70 Städten Osterdemonstrationen für Frieden angekündigt. Unter dem Motto "Schluss mit Krieg und Terror!" wird am Samstag, dem 26. März 2016, ab 10 Uhr eine Demonstration ab Bahnhofsvorplatz Goslar stattfinden mit abschließender Kundgebung vor dem Standesamt in der Rosentorstraße

Aufruf es Kasseler Friedensforum 2016 (http://www.kasseler-friedensforum.de)

Schluss mit Krieg und Terror!

Wieder beteiligt sich Deutschland an einem Krieg, diesmal in Syrien: Ohne völkerrechtliche Legitimation durch ein UN-Mandat, ohne Ziel und Folgen zu bedenken. Die westlichen Militärinterventionen der vergangenen Jahre haben den Terrorismus nicht besiegt, sondern die Zahl der Terroristen und ihre geografische Basis erheblich vergrößert. Dass sich der "Islamische Staat" (IS) gebildet hat, ist auch eine Folge des Krieges der USA im Irak. Zu seiner Ausdehnung nach Syrien ist es maßgeblich durch den Bürgerkrieg im Land gekommen.

Angesichts der vielen Kriegsparteien in Syrien, die vorgeben, den IS zu bekämpfen, aber vorrangig eigene Interessen verfolgen, ist die Situation äußerst komplex. Die Türkei bekämpft vor allem die Kurden und ist so wie die USA, Saudi-Arabien und Katar seit Beginn des Bürgerkrieges daran interessiert, einen Regimewechsel zu erzwingen. Nur durch die aktive Einmischung von außen, mit finanziellen Mitteln, Waffen und Kämpfern konnte der Krieg mit hunderttausenden Opfern derart eskalieren. Die zunehmende Zahl von Kriegsteilnehmern in Syrien führt auch durch Luftangriffe zu steigenden Opferzahlen. Immer mehr Menschen werden zur Flucht gezwungen.

Weltweit gibt es in nie dagewesener Zahl 60 Millionen Menschen, die fliehen müssen. Eine Ursache dafür sind die Waffenexporte - auch aus Deutschland, auch aus Kassel.

Was ist zu tun?

--- Die Bundesregierung muss die Beteiligung am sogenannten "Krieg gegen den Terror" beenden.
--- Die deutschen Waffenexporte, zuallererst in die Krisenregionen, sind zu stoppen.
--- Für Länder wie Saudi-Arabien, Katar und Türkei muss die direkte oder indirekte Unterstützung des IS Konsequenzen haben.
--- Die Bundesregierung muss Druck auf die türkische Regierung ausüben, damit diese die Grenzen für jegliche IS-Unterstützung wie Öl- und Kulturgüterverkauf, Waffenhandel, Ein- und Ausreise von IS-Kämpfern schließt und den Krieg gegen die Kurden einstellt. Es ist der falsche Weg, die türkischen Regierung zu hofieren, damit sie Flüchtlinge von den Grenzen der EU fernhält.
--- Deutschland muss alle diplomatischen Mittel dafür einsetzen, damit der innersyrische Dialog - der in Wien begonnen hat - den Weg für eine politische Lösung des Konfliktes freimacht.
--- Nicht die Flüchtlinge, sondern die Fluchtursachen sind zu bekämpfen. Legale Fluchtwege sind zu schaffen, damit nicht wieder wie 2015 fast 4000 Menschen beim Versuch Europa zu erreichen ums Leben kommen.
--- Zur friedlichen Regulierung internationaler Konflikte ist die Vollversammlung der UN zu stärken.
--- Die Zusammenarbeit mit Russland muss normalisiert werden. Sicherheit in Europa kann es nur mit und nicht gegen Russland geben. Die NATO-Osterweiterung erhöht nur die Spannungen.
--- Für alle Länder sind die demokratischen Rechte und die sozialen und ökonomischen Interessen der Bevölkerung zu respektieren. Freihandelsabkommen, die die wirtschaftliche Dominanz von Großkonzernen und Demokratie- und Sozialabbau zur Folge haben, sind abzulehnen.
--- Die Bundeswehr-Werbung in Schulen und Hochschulen, bei Volksfesten und auf Ausbildungsmessen ist einzustellen.
--- Die Neonazi-Aktivitäten, rassistische und rechtspopulistische Hetze sind zu unterbinden: Straftaten wie Mord, Körperverletzung, Nötigung und Brandstiftung sind entschieden zu verfolgen.

 

2015 Kritischer Osterspaziergang auf den Spuren von Otto Hahn
30.3.15 / Statt der monatlichen Anti-Atom-Mahnwache veranstaltet die Anti-Atom-Initiative am Ostermontag (6. April 2015) einen Spaziergang auf den Spuren von Otto Hahn. Die Wanderung in beginnt um 14 Uhr am Pavillon auf der Schillerwiese und führt zur „Otto-Hahn-Bank“ im Hainberg. Einen längeren Zwischenhalt mit Redebeitrag wird es gegen 15:20 Uhr am Kehr (Hainholzhof) geben. Der Chemiker Otto Hahn war nicht nur Begründer des Atomzeitalters, er beteiligte sich auch maßgeblich an der Entwicklung und dem Einsatz von Giftgas im Ersten Weltkrieg. Der erste Gasangriff jährt sich in diesem Monat zum einhundertsten Mal. Kritisiert wird der verschleiernde Umgang mit den dunklen Kapiteln in Hahns Biografie. Den Mythos „Hahn“ umgibt bis heute ein Nimbus, der jede Kritik abprallen lässt. Nach ihm sind in Göttingen Straßen und Schulen benannt. Das Bündnis Anti-Kriegsforschung richtete am 24.März 2015 einen Appell an die Stadtratsfraktionen, die 1959 unter fragwürdigen Umständen verliehene Ehrenbürgerwürde neu zu bewerten. Siehe >Dokumentation zu Otto Hahn

2013 Ostern-Friedensdemo - nur in Kassel
Aus der näheren Umgebung ist lediglich bekannt ein Kasseler Ostermarsch 2013 - vermutlich Montag den 1.4.13 "Eine Welt ohne Krieg ist möglich!", Auftakt(e): 10.45 Uhr, Bebelplatz (Gedenken am Mahnmal, 11.30 Uhr, Redner: Rolf Wekeck); 11 Uhr, Schlachthof, Mombachstr., anschl. Demo in die Innenstadt mit (kurzer) Zwischenkundgebung am Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus (am Weinberg) bzw. an der "Rampe", Moritzstr., RednerInnen: Doris Wettlaufer, dann weiter zur Abschlusskundgebung: 12 Uhr, vor dem Rathaus, Redner: Ulrike Jakob (Betriebsrat, IG Metall), Musik: The Schmidt`s, Flyer siehe hier, VA: Kasseler Friedensforum Kontakt: Kasseler Friedensforum, Germaninastr. 14, 34119 Kassel E-Mail: peter(Punkt)strutynski(at)gmx(Punkt)de

/ Erinnerung an Ostern 2013
und jetzt auch wieder am "Grün"-Donnerstag 2015

Endlich wieder mal weiße ... Weihnachten?

Nein Ostern ! ", Ostereier im Schnee verstecken? Am Karfreitag 2013 jedenfalls reichte der Schnee für schnell aufgebaute Schnee*dings (supergegendert!)

 

2012 Osterdemonstration
Keine Ostermarsch-Ankündigung für Göttingen bekannt. Wenn überhaupt, dann wird wieder ein "Eichsfelder Ostermarsch (=Wanderung)" in Leinefelde stattfinden. "Krieg überwinden - Dialog auch mit dem Gegner" von Wehnde und Duderstadt, zum West-Östlichen Tor, von Wehnde und Duderstadt, zum West-Östlichen Tor, Abschlusskundgebung: 15 Uhr, West-Östliches-Tor, Eichsfelder BI für Frieden, Gerechtigkeit und Demokratie
Auf der Liste der Ostermärsche bei der Friedensooperative sind ansonsten lediglich noch Holzminden und Braunschweig in der südniedersächsischen Region aufgeführt. In Nordhessen: Kassel: Kasseler Ostermarsch 2012 "Kein Krieg dient den Menschenrechten", Veranstalter: Kasseler Friedensforum

2011 Ostermarsch
am Montag den 25.4.11 als Friedensmarsch und Anti-AKW-Demo zum AKW Grohnde > Ausführliche Infos

2010 Ostermarsch
Montag, 5.4.2010 Wehnde/Duderstadt: "Krieg überwinden - Dialog auch mit dem Gegner" von Wehnde und Duderstadt, zum West-Östlichen Tor, Veranstaltet von der Eichsfelder BI für Frieden, Gerechtigkeit und Demokratie. Abschlusskundgebung: 15 Uhr,>> West-Östliches-Tor . Dieser Ort befindet sich an der ehemaligen Grenze zwischen Duderstadt und Brehme, südlich von Ecklingerode und ist über einen Feldweg von der Bundesstraße 1011 nach Süden erreichbar. Im Vorjahr hieß es: "Um 14 Uhr startet jeweils eine Gruppe vom Rathaus Duderstadt und von der Ortsmitte in Wehnde in Thüringen (nicht Weende in Gö)."
Befürworterin der Bundeswehr in Afghanistan beim Ostermarsch
Redner/Rednerin bei der Kundgebung um 15 Uhr am West-Östlichen Tor: Andreas Steinert (Die GRÜNEN und Sprecher BI für Frieden, Gerechtigkeit und Demokratie, NABU), Lothar Wandt (NABU) , Rahima Valena ( gebürtige Afghanin und Mitglied im Kreisvorstand der Grünen Göttingen). Kritiker warfen Rahima Valena, Mitglied im Vorstand des Kreisverbands der Göttinger GRÜNEN vor, dass sie "gegen einen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan (zum gegenwärtigen Zeitpunkt)" sei , "weil doch die Frauen befreit werden müssen." In der ursprünglichen Einladung war vorgesehen, dass jemand eine Gegenposition vertreten sollte - dazu ist es aber nicht gekommen. Wegen dieser Entwicklung hatten einige Leute angekündigt, dem Ostermarsch fern zu bleiben.
Die Thüringer Allgmeine berichtete am 6.4.10 von den Reden und den Themen der Veranstaltung. Die zentralen Themen des diesjährigen Marsches waren die Beendigung des Afghanistan-Krieges sowie die Abschaffung der Atomwaffen. Zuerst beleuchtete Andreas Steinert noch einmal die Geschichte des Ostermarsches. Danach sprach Lothar Wand aus Brehme über die ehemalige Grenze und die "Einheit". Danach so die Zeitung "gab die Afghanin Rahima Valena einen Situationsbericht aus ihrem Heimatland." Über eine Bewertung des Bundeswehreinsatzes , insbesondere über eine Rechtfertigung durch die Redebeiträge wurde nicht berichtet.

Uwe Reinecke hatte in den vorhergehenden Jahren den Ostermarsch mit vorbereitet und dort auch Redebeiträge gehalten. Den folgenden Text hatte er nach Bekanntwerden der Ostermarschplanung 2010 an die Initiative geschrieben:

"Dialog ja, aber eine Friedensdemonstration hat nun einmal den unteilbaren Frieden zum Thema. Soldaten (und Soldatinnen) bringen keine Befreiung, auch und gerade für Frauen nicht. Eine Frau, die sich einen Krieg schön reden will, sollte nicht auf einer Friedenskundgebung reden. Es sollten generell keine Mitglieder, MandatsträgerInnen und/oder Funktionäre von Parteien auf Veranstaltungen der Antikriegs- bzw. Friedensbewegung sprechenund schon gar nicht als HauptrednerInnen. Die Parteien leiden i.d.R. nicht darunter in den Medien mit ihren Positionennicht Gehör zu finden. Der Ostermarsch ist eine Veranstaltung der Friedensgruppen. Die sollten dann auch das Wort führen. Der Ostermarsch richtete sich seit 1958 (England) bzw. seit 1960 (Deutschland-West) stets gegen die eigene Regierung und gegen die eigene Armee. Und hatte die Aufarbeitung der eigenen Kriegsgeschichte sowie die atomare Abrüstung immer wieder als Themen, niemals aber eine Rechtfertigung für bestimmte Kriege.
Wie sollte an der Bundeswehr etwas Positives zu finden sein? Sie hat 1999 Jugoslawien bombardiert. Das ist aufzuarbeiten. Deutschland hat sich aktiv am Irak-Krieg beteiligt. Und auch am Afghanistan-Krieg. Sie - die Bundeswehr - stellt einen Offizier (Oberst Georg Klein), der die Frage nach Warnhinweisen zum Schutz der Bevölkerung zwei Mal ausdrücklich verneinte und somit den Befehl zum Massenmord in Kundus gab, und hat diesen bis heute nicht entlassen. Die "Task Force 47" und das KSK kämpfen im Geheimen und ohne, dass der Bundestag diese Soldateska kontrolliert. " Die Bundeswehr macht Werbung an unseren Schulen und sie tritt in den Räumen von Kirchen auf, um für sich zu werben (Heeresmusikkorps 1 in Hannover. Dagegen Protestierende wurden 2009 - obwohl getauft - auf Wunsch der Pfarrerin und der ebenfalls anwesenden damaligen Landesbischöfin von der Polizei aus der Kirche geschmissen). Auf dem Bremer Kirchentag begrüßte die Bundeswehrbigband am Hauptbahnhof die Gäste mit einem riesigen Werbeschild "Karriere Bundeswehr". Solche und andere Verstrickungen der Kirchen in die deutsche Kriegspolitik waren stets auch Themen der Ostermärsche. Das muss auch so bleiben. Und dann soll eine BündnisGrüne der Frauenbefreiung durch die Bundeswehr das Wort reden? Also ehrlich, das geht nicht."

 

2009
Ostermontag (13.04.) wird der 7. Ostermarsch im Eichsfeld veranstaltet . Um 14 Uhr startet jeweils eine Gruppe vom Rathaus Duderstadt und von der Ortsmitte in Wehnde in Thüringen (nicht Weende in GÖ). Um 15 Uhr treffen sich beide Gruppen am "West-Östlichen Tor", das ist eine Art Natur-Denkmal auf der Landesgrenze Niedersachsen - Thüringen (also der ehemaligen Grenze BRD - DDR). Uwe Reinecke (Informationsstelle Militarisierung/ IMI e.V. und antimilitaristische Perspektive/ amip, Göttingen) sowie Dr. Gerhard Krauth (Göttinger Friedensbüro) werden dort Ansprachen halten. Uwe Reinecke wird sich mit "10 Jahre nach dem Jugoslawien-Krieg" befassen und Dr. Gerhard Krauth wird über Perspektiven von Friedensarbeit sprechen. Wer Interesse, Zeit und Lust hat, ist herzlich eingeladen mit Flugblättern, Plakaten oder Transpis bzw. einfach so mitzukommen.

2008
fand wieder ein Ostermarsch statt. Jeweils um 14 Uhr traf man sich in der Ortsmitte im thüringischen Wehnde und am Rathaus in Duderstadt. Von dort geht es dann in einer kleinen Wanderung hinauf zum West-Östlichen Tor (liegt exakt auf der ehemaligen Grenze DDR/BRD). Reinhard Voß , Generalsekretär von Pax Christi hielt während der Veranstaltung eine Rede zur Gewaltlosigkeit, hieß es, und "eigene Transparente und Flugblätter" seien ausdrücklich erwünscht. Da sich Ostermontag der Beginn des Jugslawienkrieges 1999 unter Bundeswehrbeteiligung jährt, hätte zwar das Thema Kosovo als zentrales Thema nahegelegen, aber die Organisatoren planten es diesmal anders.

2007
stand der Ostermarsch am Ostermontag unter dem Motto "Kriege gegen Natur und Menschen überwinden. Der jüngste Weltklimabericht zeigt: Wenn es in den nächsten 20 Jahren nicht einen anderen Umgang mit den Ressourcen der Erde gibt, werden die Lebensgrundlagen für Jahrhunderte zerstört. Es gibt Zusammenhänge zwischen dem "Krieg" gegen die Natur, den militärischen Kriegen, der terroristischen Gewalt und dem wachsenden sozialen Unfrieden. Ein Umdenken ist nötig. Praktische Schritte sind möglich." Ablauf war: 14 Uhr Treffen der TeilnehmerInnen in Duderstadt/ Niedersachsen, Rathaus, dann Wanderung (ca. 3 km) zum West-Östlichen-Tor., 15 Uhr Begrüßung, Redebeitrag zum Thema (Bernd Winkelmann, Adelsborn), Praktische Handlungsmöglichkeiten (Hans Georg Schwedhelm, Duderstadt), Aktionen zum G8-Gipfel (Uwe Reinecke, Göttingen), Grußwort "Grünes Band Eichsfeld-Werratal" (Lothar Wandt; Brehme) Lieder und Musik, Picknick mit mitgebrachtem Kaffee und Kuchen. Veranstalter "Eichsfelder Bürgerinitiative für Frieden, Gerechtigkeit und Demokratie"

2006
Die "Eichsfelder Bürgerinitiative für Frieden, Gerechtigkeit und Demokratie" lädt ein zum
Osterfriedensmarsch zum West-Östlichen-Tor am Ostermontag, den 17. April 2006
Der Ostermarsch findet dieses Jahr unter dem Motto statt: "20 Jahre Atomkatastrophe Tschernobyl - zivile und militärische Bedrohung überwinden". Infolge des atomaren Supergaus von Tschernobyl am 26. April 1986 starben ca. 100.000 Menschen, immer noch erleiden Kinder Missbildungen und Krebs. Das "Restrisiko" und die Endlagerung strahlenden Mülls ist für Jahrtausende nicht gelöst. Dennoch soll in Deutschland eine Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke durchgesetzt werden und Deutschland soll sich an den Aufbau von Atomkraftwerken in der Ukraine und in Bulgarien beteiligen. Auch die atomare Aufrüstung geht weiter. Gegenwärtig gibt es weltweit 28.000 Atomsprengsätze, ihre Zahl wächst.
Osterfriedensmarsch im Eichsfeld Ostermontag jeweils um 14 Uhr

Treffen der TeilnehmerInnen in Wehnde/Thüringen, Ortsmitte;
Treffen der TeilnehmerInnen in in Duderstadt, Rathaus.
Wanderung (ca. 3 km) zum West-Östlichen-Tor.
Vortrag zum Thema Prof. Dr. Rolf Bertram, Göttingen, Spezialist in Fragen Atomenergie, Koordinator Institut Forschung und Bildung für Frieden, Umwelt und globale Gerechtigkeit, Wissenschaftlicher Beirat von Attac-Deutschland
Bericht Tschernobylhilfe für Kinder, Rita Peitsch
Infos zur verschiedenen Initiativen und Unterschriftenaktion
Lieder und Musik,
Zum Picknick bitte Kaffee und Kuchen mitbringen,

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