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Fussball Weltmeisterschaften
Berichte zu Reaktionen der Fans und Kritik in Gö

Fussball WM in Brasilien 2014
Worüber die FIFA schweigt
Adidas - Ausbeuter an der Seite der FiFA

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Fußballwahn (Ringelnatzgedicht)

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Fussball WM in Brasilien 2014

Vor und während der WM gibt es Proteste wegen des Widerspruchs von Armut einerseits und Geldverschwendung für die Durchführung der Fussball-Weltmeisterschaft. Brasilien rechnet mit ca. 11 Milliarden € Kosten für die Weltmeisterschaft. Eine Viertel Million Brasilianer_innen mussten an den zwölf WM-Spielorten dem Neu- und Umbau von Stadien weichen.

"Die Vorbereitungen der Fußball-WM werden seit Mitte 2013 von Massenprotesten begleitet, die Ausdruck allgemeiner Empörung über die Verschlechterung staatlicher Dienstleistungen und Korruption bei politischen Entscheidungen sind. Die Protestbewegung prangert zudem eine ganze Fülle von Menschenrechtsverletzungen an, die unmittelbar mit der WM in Verbindung stehen."


Bild in der Unterführung am Bahnhof / Lokhallenseite


Das Graffito oben bezieht sich auf folgendes Ereignis:
Bei einem Streik in Salvador da Bahía waren im April 2014 mindestens 39 Menschen getötet worden. In der Stadt sollen sechs Spiele der Fußball-WM stattfinden u.a. das erste Spiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. 250 Elitepolizisten und 2500 Soldaten griffen ein, nachdem die städtische Polizei in Streik getreten war. >> Video über Strassenkämpfe

Flop im Wissenschafts-Marketing : Fehlprognose zur WM aus Göttingen

Mitglied der Uni Göttingen, Sportwissenschaftler Prof. Michael Mutz und seine Kollegen aus anderen Unis haben schlechte Werbung für ihre Arbeit gemacht. Quer durch die Medien geisterte ihre Prognose, dass diejenige Mannschaft die WM gewinnt, die den höchsten Marktwert habe. Das führe zum Endspiel Deutschland-Spanien und da Spanien den höchsten Marktwert (über 600 Mio €) habe, werde diese Mannschaft voraussichtlich Weltmeister. Nun ist Spanien schon im Viertelfinale ausgeschieden und war die erste Mannschaft, die wieder nachhause fuhr. Inzwischen sind auch die anderen Mannschaften mit hohem Marktwert wie Italien und England in der Gruppe D ausgeschieden, während Uruguay und Costa Rica ins Achtelfinanle kommen.


Adidas - Ausbeuter an der Seite der FiFA

Adidas wirft für Werbung Geld aus dem Fenster
2014 / Die FIFA hat sich von Adidas die Werberecht kaufen lassen. Deshalb darf Adidas in allen Stadien Werbung machen. Nationalspieler wie Özil erhalten fast 300.000 € im Monat von Adidas nur dafür, dass sie das Trikot dieser Firma tragen. Adidas gab 2012 1,8 Milliarden € nur für Werbung aus.

die Arbeiter_innen kriegen fast nix
Die Arbeiter_innen der Sportindustrie in Bangladesch 50 €, Kampodga 73 €, China 174 €, Indien 58 € und Sri Lanka 50 € im Monat verdienen. Mehr dazu unter http://www.saubere-kleidung.de/

Erklärung: DGB-Jugend Bundesverband, Grüne Jugend Bundesverband, Juso-Bundesverband
Adidas: Mehr Fußballmillionäre unter Vertrag als Ausbildungsplätze im Angebot
(...) Mit der sozialen Verantwortung nimmt Adidas es allerdings nicht so genau. Adidas hat mit zwei Prozent die niedrigste Ausbildungsquote aller DAX-30-Unternehmen. Auf hundert Beschäftigte kommen somit lediglich zwei Auszubildende. Dies ist eine besonders krasse Form der Ausbildungsflucht. Adidas hat heute mehr Fußballmillionäre unter Vertrag als Auszubildende. Aus kurzfristigen Kostenerwägungen reduziert das Unternehmen die Ausbildung für morgen. Dies ist eine asoziale Ausbildungspolitik.
(...) Der Ausbildungspakt hat an der dramatischen Situation am Ausbildungsstellenmarkt nichts ändern können.(...) Die Folgen sind fatal: Derzeit suchen noch zehntausende junger Menschen einen Ausbildungsplatz. Die Unternehmen weigern sich, die Bildungschancen junger Menschen zu sichern. (...) Wir fordern Adidas auf, endlich mehr Ausbildungsplätze zu schaffen! Die WM darf nicht vom "Ausbildungsplatz-Trauerspiel" der Unternehmen überschattet werden!15.6.06


Worüber die FIFA schweigt

Rangfolge der WM-teilnehmenden Länder in der Pressfreiheit
(Von 2006 - aber immer noch aktuell) Die regierungsunabhängige Organisation "Reporter ohne Grenzen" (ROG) hat zusammen mit ihren internationalen Partnerorganisationen ist Fragen nachgegangen wie: Können Journalisten in Brasilien ungehindert arbeiten? Wird in Ghana zensiert? Ist in Japan Quellenschutz ein Thema? Dabei hat "Reporter ohne Grenzen" aufgelistet, wie es um die Presse- und Meinungsfreiheit in den Heimatländern der 32 Fußballteams steht, die um den WM-Titel kicken. Unter reporter-ohne-grenzen hatten damals aufgelistet, wer in Sachen Presse- und Meinungsfreiheit in die Endrunde kommt, wer auf den Verfolgerplätzen und wem wir die Gelbe und wem die Rote Karte zeigen. Die Bundesrepublik Deutschland liegt übrigens (auch hier?) nur im Mittelfeld.
Nach einem Hinweis und dem Text einer Mail von Friedrich Siekmeier , ver.di Niedersachsen-Bremen Fachbereich Medien, Kunst und Industrie Bereich Medien, Kino, Verlage, Agenturen Bereich Selbständige und Freie, dju-Landesgeschäftsführer

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