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Personenkontrolle verletzt Erst gewaltsam behandelt und dann dem Verletzten"Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte" vorgeworfen? Polizei:
18 jähriger verletzt sich mithilfe von 6 Polizisten selbst
AK Asyl:
Polizisten verletzen Flüchtling Demonstration
am 15.5.04 Stadt
verhindert Demo auf dem Marktplatz Seitens der Veranstalter hieß es: "Im Ordnungsamt wurde gepennt, so dass die Demo gegen rassistische Polizeigewalt und Sondergesetze nicht am Gänseliesel starten kann". Mit einer Polizeipuppe und einem Hinweisschild auf dem Marktplatz wurde zum Platz an der Jakobirche verwiesen. Während der Spargel-Wettschäl-Ansagen wurden auch Ansagen über Megaphon dazwischen gesprochen, die auf die Verdrängung des politischen Protestes vom Marktplatz hinwies. Später besuchte die Demo dann trotzdem den Marktplatz. ( Wes Geistes Kind Polizeibeamte an leitender Stelle sind, zeigte ein Blick in den bei der Demonstration anwesenden roten VW-Bus der Polizei mit Überwachungs- und Kommunikationstechnik. Dort stand auf den Gerätschaften neben dem Telefon eine ca. 40 cm große schwarze Figur eines Soldaten mit Stahlhelm und Gewehr) Um 12 Uhr waren noch relativ wenige Leute vor der Jakobikirche. Auffällig viele Punker mit gegelten Stachelfrisuren und ähnlichem Mode-Schnick-Schnack. Z.T. putzige Sachen: einer hatte ein Kreuz auf dem Rücken gemalt auf dem ein kleiner Teddybär gekreuzigt war. Zu Beginn der Demonstration wurde über Lautsprecher dazu aufgefordert, während der Demonstration keinen Alkohol oder andere Drogen zu konsumieren. Ein Zivilpolizist ganz unauffällig mit Jeansjacke und Rucksack über der Schulter, zu klein für die "kämpfende Truppe" hantierte so auffällig mit seinem Sprechfunkgrät daß er auch gleich mit Uniform hätte herumlaufen können. Die Demo mit einigen Hundert TeilnehmerInnen (die meisten Angaben liegen zwischen 400-500) zog über die Weender zum Bahnhof, wo die Polizei zunächst keine Kundgebung erlauben wollte. Zwischenkundgebungen gab es auf den Kreuzungen und am Gericht in der Berliner Straße. Die ganze Aktion verlief über Insgesamt ca. 3 bis 4 Stunden. Filmender
Polizist will nicht fotografiert werden 6
Polizisten verletzt |
Infoveranstaltung
zur Forderung nach einer Schließung des Flüchtlingslagers Pagani http://lesvos09.antira.info/
Theaterprojekt Lampedusa : Flüchtlinge in einem Göttinger Bus unterwegs 11.10.09
/ Lampedusa ist diese Insel auf der Menschen aus Afrika landen, wenn sie in höchster
Not die lebensgefährliche Fahrt über das Mittelmeer in Kauf nehmen.
Viele kommen dabei ums Leben, verdursten, verhungern oder ertrinken. Wenn ein
anderes Schiff diese Boat-People auf offenem Meer rettet wird der Kapitän
von italienischen Gerichten wegen Hilfe zur illegalen Einwanderung angeklagt.
Im Theaterprojekt "Lampedusa" wird das Schiff zum Bus. - Sans papièrs in Frankreich - Madjiguène Cissé zu Besuch im T-Keller August 2002 / Madjiguène Cissé las am 5.8.02 im T-Keller aus ihrer Autobiografie »Papiere für alle. Veranstalter waren AK Asyl, Antirassismusplenum, Buchladen Rote Strasse und Zukunftswerkstatt. Ca. 35 Personen ware zu der Veranstaltung mit der prominenten Autorin gekommen. Madjiguène Cissé, im Senegal geboren, Studium u.a. in Deutschland, wurde 1996 zur Sprecherin der Sans Papiers gewählt, sie erhielt im Dezember 1998 die Carl-von-Ossietzky-Medaille der Internationalen Liga für Menschenrechte. Den beispielhaften Kampf der Sans Papiers beschreibt sie als Teil ihrer eigenen Biographie in der ersten Person und als politische Chronologie auf einem neuem Terrain: der erste noch unvollendete Versuch kämpferischer Selbstorganisation von Illegalisierten für gleiche Rechte im neuen Europa.
Madjiguène Cissé ist wegen ihrer strahlenden Persönlichkeit ein Erlebnis und es fällt leicht, sich vorzustellen, wie sie Menschen für Projekte und Aktionen begeistert. Seien es die Aktionen der sogenannten "Illegalen" in Frankreich, die ohne Aufenhaltsgenehmigungen, ohne Papiere also, dort leben und als "Sans Papiers" Besetzungen durchführten bis sich oberste Stellen endlich mit ihren Forderungen auseinandersetzten oder Projekte im Senegal (dem Heimaltland Madjiguène Cissés), wo sie mehr als 50 autonome Frauenprojekte und deren Vernetzung betreut, die völlig unabhängig von Fremdfinanzen arbeiten. Madjiguène Cissé spricht sehr gut deutsch: "und wir dachten wir müssen ans Wort kommen - wir sagten ja wir können sprechen - und dann haben wir das Wort genommen" und dabei greift sie mit der linken Hand in die Luft und lächelt." |
Madjiguène Cissé vor der Veranstaltung im Garten des Café Kabale. Auf dem Foto rechts ..Madjiguène Cissé vor dem T-Keller und Kabale, oben auf einer weißen Wand ist die Aufschrift "kein Mensch ist illegal" zu sehen, die in Göttingen und anderswo verbreitet ist und in direkter Verbindung mit den Bestrebungen der Sans Papiers zu sehen ist. Aus dem Schatten treten« so
bezeichnen die llegalisierten in Frankreich ihren Aufbruch. 1996 wurde in Paris
die erste Kirche besetzt und die Bewegung der Sans Papiers breitete sich in kürzester
Zeit in ganz Frankreich aus. Geschickt und hartnäckig entfaltete sie Aktivitäten,
die immer wieder in die Schlagzeilen kamen und in der französischen Gesellschaft
eine ungeahnte Unterstützung fanden. So gelang ihr der Brückenschlag zu den sozialen
Bewegungen der Arbeitslosen und Obdachlosen und zu Gewerkschaften. |