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2014 Kitastaffel benachteiligt Ärmere
2014 Schulmüde Kinder
2013 Kitas-Infotag für Eltern
2013 Freie Kitas: Budgetverträge
2012 Kinderhaus e.V. Kita in Rosdorf
2012 Schulverweigerung
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2009 Krippenplätze in Göttingen

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2016
Kita-Beiträge - Erhöhung um 3 %
Und die unsoziale Staffelung wird weiterhin beibehalten

Jugendhilfeausschuss( 15.12.) Verwaltungsausschuss und Rat (16.12.) haben folgende Erhöhung beschlossen: In Kindertagesstätten der Stadt Göttingen ist werden die monatlichen Betreuungsentgelte zum 1.8.17 um 3 % erhöht. Die Erhöhung bezieht sich auf alle Beitragsstufen . Zur Begründung heisst es, es werde damit "den gestiegenen Personal- und Sachkosten Rechnung getragen. Die Anhebung entspricht der fortgesetzten Praxis in den zurückliegenden Jahren."

Bereits bei den Erhöhungen der vergangenen Jahre wurde deutlich gemacht, dass die Staffelung der Beiträge sozial ungerecht die unteren Einkommensgruppen benachteiligt. Daran hat sich auch bei der neuerlichen Änderung der Kita-Entgelte nichts geändert.

Während die Beitragsstaffelung weiterhin unsozial bleibt wird seitens SPD und Grüne (siehe >>Pressemitteilung vom 22.12.16) immer wieder auf Göttingens zahlreiche Betreuungsplätze z.B. für Kleinkinder unter 3 Jahren hingewiesen. Ungelöst ist dabei allerdings das >Belastungsproblem des Personals, von dessen Seite der Personalschlüssel heftig kritisiert wird.

22.12.2016 Die Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses Regine Meyer (Grüne) thematisiert nach dem Ratsbeschluss über die Kita-Preiserhöhung in einer Presseerklärung vor allem die Zahl der Kita-Betreuungsplätze, insbesondere für unter 3jährige. "Einen wesentlichen Grund sehen die GRÜNEN im Rat im Konsens mit SPD und Verwaltung, die Kinderbetreuung kontinuierlich in Qualität und Quantität zu steigern."

KINDERBETREUUNG wird in Göttingen groß geschrieben „Göttingen belegt weiterhin einen Spitzenplatz im bundesweiten Ranking zur Kinderbetreuung. Der bedarfsgerechte Ausbau bleibt auch angesichts höherer Geburtenraten unser Ziel.“ So kommentiert Regina Meyer, die für die GRÜNEN im Jugendhilfeausschuss den Vorsitz hat, jüngste Zahlen zur Betreuungsquote von unter Dreijährigen. Laut aktueller Veröffentlichung des Landesamts für Statistik Niedersachsen lag die Betreuungsquote landesweit bei 28,4 %. Die Landkreise Lüneburg und Göttingen sowie die Stadt Oldenburg schnitten mit jeweils mehr als 35 % besonders gut ab und lagen über dem bundesweiten Mittel von 32,7 %. Meyer: „Die Zahlen sind insoweit irreführend, als dass die Landesstatistik Stadt und Kreis Göttingen als Einheit betrachtet. Tatsächlich ergibt sich für die Stadt Göttingen ein weitaus besseres Bild. Hier kann Göttingen durchaus mit dem in Sachen Betreuungsquote deutlich besser ausgestatteten Osten Deutschlands mithalten. „Aber wir sind noch nicht am Ziel. Unsere kontinuierliche Forderung nach einem bedarfsgerechten Ausbau muss Realität werden. Und das bei einem derzeitigen Bedarf von über 60% für alle unter Dreijährigen“, so Meyer. Der Versorgungsgrad für alle Kinder bis unter drei Jahren liegt derzeit bei etwa 50%. Betrachtet man nur die anspruchsberechtigten ein- und zweijährigen Kinder, liegt der Versorgungsgrad in der Stadt Göttingen bei über 70%. Damit bestätigt sich erneut die deutliche Vorreiterrolle Göttingens im landes- und bundesweiten Vergleich.

 

2014
Kita Beitragsstaffelung benachteiligt untere Einkommensgruppen

Die Kita-Beiträge werden entsprechend dem Haushaltsicherungskonzept (HSK Nr. 51/1) - als Folge des sogenannten >"Zukunftsvertrages" zum 1.8.2014 um 3 % angehoben.

Die neuen Tarife ab dem 01.08.2014 für die Kindertagesstätten der Stadt Göttingen und die Höhe des monatlichen Betreuungsentgelts sind in der folgenden Tabelle aufgelistet

 Kernbetreuungszeit

*Stufe 1

Stufe 2· <= 30.000 €

Stufe 3 <= 35.000

Stufe 4 <= 40.000

Stufe 5 <= 45.000

Stufe 6
> 45.000 €.

Krippe

vormittags bis 4 Stdn/Tag

102 €

133 €

143 €

158 €

173 €

191 €

3/4 tags bis 6 Stdn/Tag

153 €

200 €

215 €

238 €

261 €

287 €

ganztags bis 8 Stunden/Tag

204 €

265 €

285 €

316 €

347 €

381 €

vormittags bis 4 Stdn/Tag

81 €

106 €

114 €

126 €

138 €

152 €

3/4tags bis 6 Stunden/Tag

126 €

164 €

176 €

195 €

213 €

235 €

ganztags bis 8 Stdn/Tag

169 €

219 €

237 €

262 €

287 €

316 €

Kiga

vormittags bis 4 Stdn/Tag

69 €

97 €

104 €

115 €

126 €

139 €

3/4tags bis 6 Stdn/Tag

108 €

143 €

155 €

171 €

187 €

206 €

ganztags bis 8 Stunden/Tag

147 €

192 €

206 €

229 €

250 €

275 €

Hort

nachmittags bis 4 Stdn/Tag

102 €

133 €

143 €

158 €

173 €

191 €

*Stufe 1: Grundsicherung, SGB II, SGB XII usw

Rolf Ralle ist als Mitglied der WählerInneninitiative GöLinke im Jugendhilfeausschuss vertreten. Er war ehemals stellvertretender Schulleiter der IGS und als "graue Eminenz" geschätzt. Nach der letzten Sitzung des Jugendhilfeausschusses kritisiert er in einer Mitteilung der GöLinke-Ratsfraktion vom 19.2.14 die Staffelung der Stufen 1 bis 6 in der neuen Engeltordnung für Kitas: „Für die Mehrzahl der Bevölkerung verbindet sich mit der Bezeichnung ‚Staffelung‘ eine Zuordnung von Kosten, die Familien mit geringerem Einkommen weniger belastet, als Familien mit höherem Einkommen.(...) Bei Durchsicht der zu zahlenden Kosten sei für jeden sofort feststellbar, dass Familien mit einem geringeren Einkommen prozentual höher belastet werden, als Familien mit einem höheren Einkommen. Im Klartext: Je höher das Einkommen, desto geringer der prozentuale Anteil der Kosten."

Außerdem, so Ralle übersteige eine automatische jährlich um 3 Prozent steigende Erhöhung die Lohnsteigerungen vieler Arbeitnehmer/innen. In der Diskussion sei den anderen Ausschußvertreter/innen nicht viel mehr eingefallen als: „Es ist doch schön, dass wir überhaupt eine Staffelung haben“ oder „Auch wir sind für eine kostenfreie Bildung für alle“. „Was bedeuten diese Aussagen für den konkreten Sachverhalt? Nichts, weil wieder einmal trotz guter Einnahmen das Entschuldungshilfeprogramm als Argument herhalten muss. So wurde selbstverständlich die Vorlage nicht verändert, sondern mit den Stimmen der sogenannten Volksparteien mehrheitlich verabschiedet. Ein gutes Beispiel für die viel gepriesene soziale Gerechtigkeit“, so Rolf Ralle

die Ungerechtigkeit in der Staffelung selbst: Vergleichen wir mal Stufe 2 und Stufe 6 und schauen, wieviel % des Jahreseinkommens für Kita-Beitrag draufgeht

Stufe 2 192x12=1764
das sind 7,68 % von 30.000 Jahreseinkommen
Stufe 5 275x12=3300
das sind 7,3% von 45.000
Jahreseinkommen
 

Stufe 6 darüberliegende Einkommen z.B. 60.000
sind 3300 nur 5,5 % des Jahreseinkommens


Wenn das bundesdeutsche Durchschnittseinkommen bei ca. 35.000 liegt, kommen DoppelverdienerInnen schnell auf 60.000-70.000   Jahreseinkünfte. Beamte, Bankangestellte, Wissenschaftler, Ärzte liegen meist über 45.000 Das Durchschnittseinkommen von Ärzten z.B. lag schon 2003 bei 126.000 . Hier müßten ebenso 7,68% des Einkommens als Beitrag herangezogen werden.

Im Detail vermehrt die Steigerung um 3 % noch die Ungerechtigkeit. Wir haben versucht, das mal am Beispiel Kindergarten (Kiga) 8 Stunden für die Stufe 1 und 6 zu vergleichen.

Wer 20.000 Euro Einkommen im Jahr hat und in Stufe 1 eingestuft wird, zahlt statt 142 monatlich jetzt 147. Im Jahr also 12x5=108 Euro mehr,
Dieser Mehraufwand beträgt 0,54 % seines Jahreseinkommens
Wer 80.000 Euro Einkommen im Jahr hat und in Stufe 6 eingestuft wird, zahlt statt 266   monatlich jetzt 275. Im Jahr also 12x9= 108 Euro mehr,
Dieser Mehraufwand beträgt 0,135 % des Jahreseinkommens

 

Impfaktion und strukturelle Zwänge

8.10.16 / Die Impfaktion des Gesundheitsamtes Göttingen liefert ein praktishes Beispiel für die Fragen die Wissenschaftler*innen im Rahmen einer Tagung zu "Kindeswohl und Kinderschutz - "Fürsorge, Zwang, Gewalt" diskutierten. Wer sein Kind nicht impfen lassen will, sieht sich möglicherweise dem Druck anderer Eltern, der Schule und des Gesundheitsamtes ausgesetzt. Die Kinder werden gleich gar nicht gefragt. Die Impfbefürworter*innen führen Schutzmaßnahmen als Argument ins Feld.

Gewalt gegen Kinder ist verboten. Aber wie sieht es mit Zwang gegen Kinder in besonderen Situationen, etwa in der medizinischen Praxis, aus? Sollen Kinder zu medizinischen Interventionen oder im Rahmen erzieherischer Maßnahmen gezwungen werden? Was ist genau unter Zwang zu verstehen? Wo oder wie finden sich latente, versteckte, strukturelle Zwänge in Gesellschaft und Institution? Zwang zu legitimieren ist nicht einfach. Schlicht zu meinen, dass Zwang etwas Gutes beabsichtigt, reicht letztendlich nicht aus, ihn zu rechtfertigen. (aus: 7.10.16 Pressemitteilung des interdisziplinären DFG Netzwerks "Kindeswohl und Kinderschutz - Normative Grundlagen des Kindeswohls")

Unter dem Titel „Fürsorge – Zwang – Gewalt“ diskutierten in Göttingen 30 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen unterschiedlicher Disziplinen, wie Philosophie, Erziehungswissenschaften, Sozialpädagogik, Jura, Medizin, Ethik und Theologie, vom 4.- 6. Oktober 2016 über das Konzept des Kindeswohlsund Vorstellungen zum Wohlergehen von Kindern. Der Workshop fand im Rahmen des DFG-Netzwerks „Kindeswohl und Kinderschutz -Normative Grundlagen des Kindeswohls“ (Koordination: Dr. Alexander Bagattini, Ludwig-Maximilians-Universität München) statt. Veranstalter des Workshops waren Prof. Dr. Claudia Wiesemann und Friederike Maaßen vom Institut für Ethik und Geschichte der Medizin, Universitätsmedizin Göttingen.

Statement des interdisziplinären DFG Netzwerks „Kindeswohl und Kinderschutz – Normative Grundlagen des Kindeswohls“ (6.10.16):
(...) Während Rechtsprechung und -praxis vorwiegend auf die Kindeswohlgefährdung fokussiert, sind positive Vorstellungen des Kindeswohls von Kindern wesentlich schwieriger zu fassen. Es geht es um schwierige Handlungsentscheidungen in der Spannung zwischen der Sorge um den gegenwärtigen Augenblick und die Zukunft des Kindes. Welche Formen von fürsorglicher Bevormundung sind gerechtfertigt und ab wann und in welchen Kontexten sollten Kinder autonom entscheiden können? Kindern pauschal Selbstbestimmungsrechte vorzuenthalten, ist jedenfalls nicht gerechtfertigt. So erscheint etwa die erzwungene medizinische Altersschätzung bei unbegleiteten jungen geflüchteten Menschen mit Blick auf das Kindeswohl und das Selbstbestimmungsrecht als äußerst problematisch. Als weitereThemen wurden u. a. das kindzentrierte Krankenhaus, der Umgang mit Zwang in der Kinder- und Jugendpsychiatrie oder der Heimerziehung und ganz allgemein die Umsetzung von Kinderrechten in der Praxis diskutiert. Die philosophische, rechtliche und gesellschaftliche Verständigung über das Kindeswohl muss lebendig bleiben. Diese Diskussion braucht die Stimme der Kinder. Sie müssen gehört werden. Kinder haben das Recht auf Partizipation in all diesen Fragen.“

27.9.16 Impfaktion des Gesundheitsamtes in allen Schulen

Ärztlich geleitete Impfteams des Gesundheitsamtes führen zwischen dem 24.10. und 18.11.2016 in allen sechsten Klassen der Schulen mit rund 2.050 Schülerinnen und Schülern Impfaktionen durch.

Während des Besuches werden alle Impfausweise durchgesehen. Es gibt Beratungen zu fehlenden Impfungen. Falls erforderlich wird direkt in der Schule gegen Windpocken, Masern-Mumps-Röteln und/oder Tetanus-Diphtherie-Keuchhusten-Kinderlähmung geimpft, wenn die Einverständniserklärung der Eltern vorliegt. Darüber hinaus erhalten die Schülerinnen und Schüler schriftlich individuelle Empfehlungen wegen weiterer Schutzimpfungen wie zum Beispiel gegen Hepatitis B, Meningokokken und gegen Humane Papillomviren (...)
Die Impfaktion des Gesundheitsamtes hat zum Ziel durch Information der Eltern in Kombination mit der direkt in der Schule angebotenen Impfmöglichkeit den Impfschutz der gesamten Altersgruppe zu vervollständigen. Denn ein ausreichender Impfschutz ist die beste Vorsorge zur Vermeidung von Infektionskrankheiten, die durch eine vorherige Impfung abgewendet werden können.

Infos unter www.goettingen.de - dort unter Neuigkeiten / allgemeine Nachrichten suchen /

 

Kinderschutzbund

Beratung und Unterstützung. Offene Sprechstunde donnerstags von 17 bis 18.30 Uhr oder nach Vereinbarung . 7709844
>>kinderschutzbund-goettingen.de/


Foto: Kinderschutzbund e.V.
Vorstand 2011 Kinderschutzbund u.a. mit Regina Kimmel, Michael Stechbart

Elterngesprächskreis

2014 "Schulmüde?"
Offener Gesprächskreis in der Nikolaistraße 11 , für Eltern mit Kindern, die sich in der Schule nicht wohl fühlen, die unter Ausgrenzung leiden oder andere soziale Probleme haben und sich passiv oder aktiv dem Unterricht entziehen. Im offenen zweistündigen Gesprächskreis besteht die Möglichkeit, Erfahrungen mit anderen Eltern zu teilen, Informationen über gelungene Lösungswege auszutauschen, gemeinsam über die Möglichkeiten nachzudenken, wie wir in der Rolle als Mutter oder Vater zur Lösung beitragen können. Die Abende werden von Anke Mollenkott moderiert, die auch für den Kinderschutzbund Göttingen Elternkurse leitet. Der Raum steht ab 19:15 Uhr zum Ankommen offen (bitte unten klingeln). Parkplätze finden sich ganz in der Nähe, vor allem an der Bürgerstraße und in der Hospitalstraße. Für Fragen können Sie sich ans Büro wenden, Tel. 7709844.

2012 "Mobbing"

Bereits 2012 fand schon einmal eine Veranstaltungsreihe des Kinderschutzbundes zu Fragen der Schulverweigerung statt.
"In der Ankündigung damals hieß es: "Es wird immer notwendiger bei zunehmenden Zahlen von Mobbingopfern im Schulbereich, von ungelösten Problemen bei Schulschwänzern und Schulvermeidern und der damit verbundenen Hilflosigkeit der Betroffenen in Schule und Elternhaus, Handlungsangebote zu machen.Soziale-Online-Netzwerke und das Handy spielen im Alltag von Jugendlichen eine große Rolle. Sie sind unverzichtbar geworden um Beziehungen zu knüpfen, sich auszutauschen und sich darzustellen. Schulen müssten sich dem Phänomen stellen, Probleme aufgreifen und gemeinsam mit Schüler/innen, Lehrkräften und Eltern Lösungen erarbeiten. Henning Grahlmann, Initiator des Projekts für schulmüde Kinder und Jugendliche beim Kinderschutzbund Göttingen bekräftigt die Forderung nach Zusammenarbeit und Unterstützung. Die häufig mangels anderer Alternativen oder aus Hilflosigkeit von vielen Beteiligten favorisierte Einbeziehung der Kinder- und Jugendpsychiatrie sollte tatsächlich nur die ultima ratio sein. Ziel ist, gemeinsam mit den Betroffenen Reaktions- und Bewältigungsstrategien ihrem Alter entsprechend zu entwickeln."
--
Mobbing in der Schule Was Eltern und Lehrer tun können Dr. Karl Gebauer
-- Angst in der Schule Muss mein Kind zum Therapeuten? Kerstin Zieseniss ,
-- Cybermobbing in Schulen Sabine Eder , Kinderschutzbund,
-- Was geht ab? Schulsozialarbeit - Allheilmittel für Probleme? Christine Arend

 

2014: Sexueller Gewalt gegen Mädchen und Jungen vorbeugen

27.2.14 Albanikirchhof 1a Gemeindesaal 18.30 Uhr Kinderschutz-Konzepte in pädagogischen Einrichtungen und Verbänden Sexueller Gewalt gegen Mädchen und Jungen vorbeugen - kompetent handeln bei Verdacht Kinder und Jugendliche haben ein Recht darauf, sich in Institutionen und pädagogischen Einrichtungen sicher zu fühlen und geschützt zu sein. Institutionen der freien Jugendhilfe wie auch Jugendverbände haben dafür Sorge zu tragen, dass Mädchen und Jungen ihren Kindergarten, die Wohngruppe oder auch die Ferienfreizeit als sicheren Ort erleben, an dem sie gefördert werden und sich gesund entwickeln können.Gesamtkonzepte zum Kinderschutz in Institutionen zu entwickeln - über die Sensibilisierung von einzelnen MitarbeiterInnen hinaus - ist das zentrale Thema der Veranstaltung. Sandra Klauert, Referentin des niedersächsischen Landesverbandes des Kinderschutzbundes, führt ein in die Themen sexuelle Gewalt (durch MitarbeiterInnen) in Einrichtungen, Charakteristika und Strategien von Tätern/innen, institutionelle Risikofaktoren und Teamdynamiken. Beispiele für Grenzen wahrende Verhaltensweisen, für Ansätze zur Prävention wie auch für Maßnahmen der Intervention wie auch Gelegenheit zur Diskussion bietet die Veranstaltung außerdem.


Foto: SK / Plakat Weltkindertag 2011 Göttingen

Sexuelle Gewalt Vergewaltigung, Nötigung, Zwangsheirat, Zwang zur Prostitution, …es gibt viele Formen, in denen Erwachsene ihre eigene sexuelle Befriedigung über das Kindswohl stellen. Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf sexuelle Selbstbestimmung. Trotzdem sind 8 – 25 % als Minderjährige Opfer sexueller Übergriffe.

Der Göttinger Verein "Gegen Missbrauch e.V" vetritt bundesweit die Interessen der Opfer

Siehe auch >goest-Seite zur aktuellen Kritik zum Umgang der katholischen Kirche / Jesuiten mit Mißbrauchsopfern

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Evangelikale mit fundamentalistschem Hintergrund eröffnen "Die Arche" in Grone

6.3.11 / Das "Christliche Kinder- und Jugendwerk e.V. Berlin" eröffnete Anfang März 2011 eine seiner "Arche" genannten Einrichtungen in Göttingen in der St.-Heinrich-Str. 38a. Dort ist auch der Sitz der Evangelischen Freikirche Ecclesia e. V. auf deren Homepage z.B. folgender Satz zu finden ist: "Nachdem Gott in mehreren Ländern der Welt durch anhaltendes Gebet durchgreifende Veränderungen in Politik und Gesellschaft gewirkt hatte, entstand Ende der 90er Jahre auch in Deutschland das Verlangen unter vielen Gläubigen, anhaltend für eine geistgewirkte Veränderung und Wiederherstellung unseres Landes nach Gottes Maßstäben zu beten."
In diesem Haus also will der Arche e.V. eine Anlaufstelle für Kinder ausbauen. Bisher gab es die Einrichtungen "Arche" in Berlin, Hamburg, München, Potsdam, Frankfurt Main und Düsseldorf. Neben der Einrichtung in Göttingen sind weitere geplant in Meissen, Leipzig und Köln.
In einer Pressemitteilung von Ende Februar heisst es: "die positiven Gespräche mit der Stadtverwaltung, der Ortsbürgermeisterin, den Schulen und Trägern der freien Jugendhilfe gaben uns den Mut, mit der Kinder- und Jugendarbeit in Göttingen zu starten. Für die Kinder eröffnet mit der Arche eine Anlaufstelle, bei der sie Angebote mit Hausaufgaben- und Nachhilfe, Spiel, Sport und Musik und vor allem zuverlässigen Ansprechpartnern finden."
Die Arche gehört zum evangelikalen Netzwerk EAD (>Quelle). Der Arche e.V. Berlin ist eine selbständige diakonische Einrichtung, die engen Kontakt zur EAD pflegen. Die Evangelischen Allianz ist eine Organisation der hardcore-Evangelikalen, die wissenschaftliche Evolutionstheorien bekämpft und die Entstehung der Menschheit nur mit der Erklärung der Bibel zulässt und alle "Gläubigen" verpflichtet, sich für die Verkündigung des Evangeliums einzusetzen. Deshalb sollen die Gläubigen in der Politik die evangelikalen Werte durchsetzen.
in "
öffentlicher Verantwortung in Haus, Schule, Betrieb, Bezirksbeirat, Stadtrat, als Schöffe ..."; "den Mund auftun im persönlichen Umkreis, im Unterricht, im Betrieb, bei Veranstaltungen, im Gespräch mit politisch Verantwortlichen"; "Leserbriefe an Zeitungen und Zeitschriften, Rundfunkanstalten und Fernsehsender schreiben". Es gehe darum, meinte DEA-Chef Steeb, "dass sich unsere Gesellschaft zur ,christlichen Leitkultur' stellt". Ein weltanschaulich neutraler Staat hätte keine gute Zukunft. "Werteungebundene Toleranz macht Deutschland zum gefundenen Fressen einer auf Expansion und Aufrichtung einer islamischen ,Gottes-Staat-Ideologie' ausgerichteten islamischen Weltsicht." (Wikipedia / EAD in veränderter Abkürzung als DEA aufgeführt)

Sobald die Arche sich mit ihrer sozialen Arbeit "Mittagstisch für arme Kinder", Hausaufgabenhilfe usw. im Stadtteil Grone etabliert hat, wird es für die Stadt schwerer werden, eine Distanz zu der Einrichtung zu begründen. Ähnliche Probleme hat man in Berlin bekommen. Daher ist es ratsam, frühzeitig zu überlegen, wie man mit einer eventuell stattfindenden evangelikalen Indoktrinierung der Kinder am Rande von Mittagessen und Hausaufgabenhilfe umgehen möchte.

"Evangelisation von Kindern"
"Der christliche Glaube steht über allen politischen Strukturen."

Da "Die Arche" im Netzwerk der Evangelikalen Allianz tätig ist, haben wir uns deren Schrift "Den Kindern eine Chance! Wie Kinder das Evangeliumerfahren können. Ein Grundlagenheft" (>>pdf.-Fassung ) mal angesehen und fassen einige Darstellungen zusammen

Bei der Evangelisation von Kindern bahne sich ein "geistlicher Kampf" an, das zeige sich "in Gesetzgebungen, die das Missionieren von Kindern anderer Glaubensrichtungen verbieten oder einschränken." Ein Hindernis sei auch, wenn Familien sich der Teilnahme ihrer Kinder an christlichen Programmen entgegen stellten "weil die Familie einer anderen oder keiner Religion angehört."
An die eigenen Mitglieder gerichtet wird versucht, Zweifel zu zerstreuen: es sei "eine falsche Einstellung zur Evangelisation von Kindern" wenn man meine "Kinder seien zu jung, um auf Jesu Ruf zur Nachfolge zu antworten." oder wenn man meine, "die geistliche Ansprechbarkeit sei vom Alter abhängig". Fälschlicherweise habe man Angst, "Evangelisation sei gleichzusetzen mit Manipulation".
Kinder, so der Text hätten den Vorteil, dass sie "Zugang zu einer Vielzahl von Kindern außerhalb der Gemeinde" haben. Sie werden damit quasi zu Missionaren, denn "Ihr Glaube ist einfach und deshalb anziehend. Sie setzen alles daran, die anderen zu erreichen. Kinder tun die Arbeit der Evangelisation in schlichtem Gehorsam. Selbst Erwachsene hören den Kindern zu, weil man davon ausgeht, dass Kinder keine Hintergedanken haben."
Für konkrete Maßnahmen vor Ort gibt der Text Ratschläge, wie Kinder zu effektiven Missionaren zu machen sind. Mit einem "werteorientierten Programm" soll der Zugang zu "nichtchristlichen oder kommunalen Einrichungen" geschaffen werden und somit ein "Weg für Evangelisationen" frei gemacht werden.
Zur "werteorientierten Arbeit" gehört offensichtlich das Programm "gefährdete Kinder". "Gefährdete Kinder sind hungrig, nackt ohne Schutz und häufig ohne Ausbildung. Sie sind Menschen, die misshandelt, ausgebeutet, vernachlässigt und missbraucht worden sind. Die echten und unmittelbaren Bedürfnisse von gefährdeten Kindern erfordern echte und unmittelbare Antworten. Wenn eine Kirche solche Maßnahmen ergreift, ist dies der Schlüssel zu den Seelen der Kinder." Mehrfach wird davon gesprochen, dass "gefährdete Kinder" aus ihren bisherigen Bindungen herausgelöst werden sollen. Dazu zählt man auch "geistliche Bindungen" also andere religiöse Bindungen.

Der Text beruft sich auffällig oft auf George Barna, Transforming Children into Spiritual Champions (USA, Regak Books, 2003),

 

 

Krippenplätze in Göttingen 2009

Bei den folgenden Zahlenangaben aus einer Pressemitteilung der Stadt Göttingen ist zu beachten, dass zwar statistische Angaben über die Zahl der Krippenplätze gemacht werden, dabei aber das dafür notwendige Personal nicht thematisiert wird.

In der Stadt Göttingen sind im Jahr 2009 rund 200 neue Krippenplätze entstanden. Die Zahl der zur Verfügung stehenden Betreuungsplätze erhöht sich damit auf 1.134. Weitere 140 Plätze sollen bis 2013 zur Verfügung stehen. Die Versorgungsquote für alle Kinder im Krippenalter wird damit von 32 Prozent (2008) auf 47,5 Prozent steigen. Das hat Oberbürgermeister Wolfgang Meyer im Rahmen eines Pressegesprächs am Montag, 31. August 2009 mitgeteilt. Die Stadt Göttingen setzt damit nach den Worten des Oberbürgermeisters ihre massiven Anstrengungen für ein bedarfsgerechtes Angebot an Krippenplätzen fort. Zugrunde liegt der im März vom Rat der Stadt verabschiedete Ausbaustufenplan. Die Investitionskosten für den Krippenausbau werden mit Bundes- und Landesmitteln über die Richtlinie "Investitionen Kinderbetreuung" bis 2013 gefördert. Insgesamt fließen 3,075 Millionen Euro nach Göttingen. Für die Kofinanzierung sind die Träger der Kindertagesstätten (Kita) zuständig, wenn ihnen die Kita-Immobilie gehört. Die Stadt Göttingen trägt dabei für sechs Projekte die Finanzverantwortung und wird sich im gesamten Förderzeitraum mit rund 1,6 Millionen Euro am Ausbau der Krippen beteiligen. Zudem werden die laufenden Betriebskosten der freien Träger über Leistungs- und Budgetverträge durch die Stadt Göttingen gefördert. Insgesamt und auch netto - also inklusive der laufenden Aufwendungen für die 15 städtischen Kita und allein aus eigenen Mitteln (ohne Zuschüsse und Elternbeiträge) – wird die Stadt Göttingen in 2009 rund 17,5 Millionen Euro und in 2010 voraussichtlich 19 Millionen Euro für die Kinderbetreuung ausgeben.

Krippenausbau im Kindergartenjahr 2008/2009

Stadtteil

Kita

Adresse

Plätze

Eröffnung Krippe

Südstadt

Kinderhaus e.V.

Okerweg

7

1.8.08

Geismar

Kinderhaus e.V.

Gartemühle

10

1.8.08

Nikolausberg

Kinderhaus e.V.

Am Faßberg

5

1.12.08

Südstadt

Mahr (AWO)

Brauweg 38

15

1.01.09

Nordstadt

Kita Uni-Klinik

Robert-Koch-Str. 20

15

1.01.09

Groß Ellershs.

ev. Kita

An der Flöthe 12

10

1.01.09

Weende

Michael-Kita

Arbecksweg 7

15

14.4.09

Summe

  

77

 

Krippenausbau im Kindergartenjahr 2009/2010

Stadtteil

Kita

Adresse

Plätze

Eröffnung
Krippe

Oststadt

Kinderhaus e.V.

Nonnenstieg 20

30

3.8.09

Südstadt

Waldorf-KiGa

Stargarder Weg 5

5

3.8.09

Südstadt

ASC

Danziger Str. 21

30

4.8.09

Elliehausen

städtische Kita

Zum Gallbühl 70

15

4.8.09

Weststadt

Kita ev. Bethlehem.

Brüsselstr. 9a

15

6.8.09

Nikolausberg

ev. Kita

Am Schlehdorn 2

15

Sept 09

Innenstadt

Studentenwerk

Geiststraße 5a

28

1.9.09

Summe

  

138

 

 

Kita Ulmenstraße in Rosdorf
Kinderhaus e.V. hat die Kita in Eigenregie umgebaut

19.11.12 / Seit dem 1.8.11 arbeitet der Naturkindergarten in der Ulmenstraße ganztags - für eine Gruppe mit 25 Kindern bietet er eine Betreuung von 8 bis 16 Uhr an. Die KiTa war 2000 ursprünglich als zweigruppige Halbtags-KiTa geplant, Räume für einen Ganztagsbetrieb waren nicht vorhanden. Nur die Anmietung einer Wohnung im Obergeschoss der KiTa konnte seit einigen Jahren die Raumnot etwas lindern. Nach Verhandlungen mit der Wohnungsgenossenschaft als Eigentümerin des Gebäudes und nach dem Auszug einer Mieterin Ende 2011 wurde das gesamte Haus umgebaut. Dadurch haben sich die Bedingungen nachhaltig verbessert. U.a. wurde die akustische Belastung, die ein Ganztagsbetrieb mit sich bringt, im Interesse einer guten Nachbarschaft reduziert. Der gesamte Umbau wurde vom Kinderhaus e.V. in Eigenregie und eigener finanzieller Verantwortung durchgeführt. Am 23.11.2012 in der Zeit von 16 bis 18 Uhr werden die neuen und alten Räume der KiTa Naturkindergarten Ulmenstraße 28 in Rosdorf der Öffentlichkeit vorgestellt.

(Die Eröffnung war bereits früher geplant, Die Terminüberschneidung mit der Kita-Demo wird vom Kinderhaus bedauert, ist aber nicht mehr zu ändern)

 

Tagesbetreuung in den Osterferien

14.2.12 / Eine wöchentliche Tagesbetreuung für Kinder von sechs bis zwölf Jahren während der Osterferien bietet der städtische Fachdienst Jugendarbeit / Jugendförderung von Montag, 26. März, bis Donnerstag 05. April 2012, am Herberhäuser Stieg an. Die Kinder werden werktags von 8.00 Uhr bis 17.00 Uhr engagiert betreut und können sich beim Spielen im Wald und bei vielen anderen Aktionen“ austoben“. Das Programm beinhaltet außerdem Mittagessen und Ausflüge. Der Elternabend für die Tagesbetreuung findet am Dienstag, 20. März 2012, ab 18.00 Uhr am Herberhäuser Stieg statt. Die Tagesbetreuung kostet wöchentlich zwischen 50 und 70 Euro. Für Eltern mit geringem Einkommen besteht die Möglichkeit, wirtschaftliche Jugendhilfe zu beantragen. Anmeldungen ab sofort bei der Stadt Göttingen, Jugendarbeit/Jugendförderung, Hiroshimaplatz 1-4, Zimmer 3332, Marlo Becker ( Tel.-Nr. 0551 400-2689) Weitere Informationen unter www.ferien.goettingen.de

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2011 Geschlecht entscheidende Anforderung für Amtsvormund?

Texte: Pressemitteilungen des Arbeitsgerichtes Göttingen / Achim Schlesier

"In den Fällen, in denen ein Minderjähriger einen Vormund zu erhalten hat, kann auch das Jugendamt zum (Amts)vormund bestellt werden. Das Jugendamt überträgt diese Aufgabe einzelnen Bediensteten. Zu den Aufgaben des Vormunds gehört insbesondere auch die Sorge für die Person des Mündels (Pflege, Erziehung, Beaufsichtigung, Aufenthalt, Umgang). Die Stadt Göttingen hat die Aufgabe des Amtsvormunds bislang nur einem (männlichen) Bediensteten übertragen. Sie beabsichtigt, die Stelle eines weiteren Amtsvormunds einzurichten und hat diese Funktion ausschließlich für weibliche Bewerber ausgeschrieben. Die geschlechtsspezifische Ausschreibung begründet die Stadt damit, im Interesse der Herstellung des erforderlichen Nähe- und Vertrauensverhältnisses müsse weiblichen Mündeln die Möglichkeit geboten werden, eine Frau als Vormund wählen zu können. Sie wolle erreichen, dass sich Mündel mit frauenspezifischen Problemen an eine Person gleichen Geschlechts mit entsprechendem Verständnis wenden könnten. Andernfalls bestehe zudem die Gefahr, dass viele Probleme zur Wahrung der Intimsphäre oder aus Schamgefühl einem Mann gegenüber nicht offenbart werden würden. Hiergegen wendet sich der langjährig als Sozialpädagoge im Jugendamt beschäftigte Kläger. Die Erfüllung der Aufgaben eines Amtsvormunds sei nicht an ein Geschlecht gebunden, was die bisherige Praxis nicht nur in der Stadt Göttingen zeige. Ausreichende Gründe, die zweite Stelle ausschließlich mit einer Frau zu besetzen, habe die Stadt nicht. Insbesondere betreue er im Rahmen seiner bisherigen Aufgaben sowohl männliche als auch weibliche Kinder und Jugendliche. Er dürfe daher nicht von dem Bewerbungsverfahren ausgeschlossen werden. Mit einem Antrag auf Erlass einstweiliger Verfügung will der Kläger, dessen fachliche Qualifikation von der Stadt nicht in Frage gestellt wird, die endgültige Besetzung der Stelle bis zu einer rechtskräftigen Entscheidung der Streitfrage verhindern."

Die mündlichen Verhandlung im Arbeitsgericht fand am 23.11.2011 statt

Entscheidung des Arbeitsgerichts
"Das Arbeitsgericht hat heute entschieden, dass die Stadt Göttingen die zweite Stelle eines Amtsvormunds auschließlich für weibliche Bewerber ausschreiben darf und entsprechend besetzen kann. Eine Verletzung des Anspruchs auf chancengleiche Teilnahme am Bewerbungsverfahren im öffentlichen Dienst aus Artikel 33 Absatz 2 Grundgesetz liegt nicht vor. Eine unterschiedliche Behandlung wegen des Geschlechts bei der Besetzung von Stellen ist nur zulässig, wenn ein bestimmtes Geschlecht für die auszuübende Tätigkeit eine wesentliche und entscheidende berufliche Anforderung darstellt, mit anderen Worten unverzichtbar ist. Diese Voraussetzung ist nach Auffassung des Arbeitsgerichts im vorliegenden Fall erfüllt. Dabei kommt es - so die Kammer - nicht darauf an, dass ein Mann die mit der Vormundschaft verbundenen Aufgaben grundsätzlich ebenso ausüben kann wie ein Frau. Entscheidend ist die Organisationsentscheidung der Stadt, insbesondere den weiblichen Mündeln die Möglichkeit der Wahl zwischen einem männlichen und einem weiblichen Vormund zu bieten. Es handelt sich dabei in der Sache um eine Entscheidung, die Wünsche Dritter berücksichtigt. Derartige Wünsche oder Erwartungen dürfen nur ausnahmsweise und nur dann Grundlage für eine das andere Geschlecht benachteiligende Organisation sein, wenn sie rechtmäßig, schutzwürdig und nicht selbst diskriminierend sind. "Kundenwünsche", die auf einem überkommenen Rollenverständnis beruhen, rechtfertigen keine Benachteiligung aufgrund des Geschlechts. Als rechtmäßig und schutzwürdig hinzunehmen sind in diesem Zusammenhang nach der Entscheidung des Arbeitsgerichts subjektive Empfindlichkeiten und Befindlichkeiten hinsichtlich der Wahrung der Intimspähre, auch wenn diese wiederum auf gesellschaftlichen Grundlagen beruhen. Darf die Stadt aber derartige Wünsche wegen des mit der Personensorge verbundenen besonderen Näheverhältnisses im Rahmen ihrer Organisation berücksichtigen, ist das (weibliche) Geschlecht eine wesentliche und entscheidende berufliche Anforderung für die zu besetzende zweite Stelle eines Amtsvormunds. Sie ist rechtmäßig und zur Erreichung des Ziel angemessen. Das Arbeitsgericht hat daher den Antrag des Klägers, der Stadt bis zur rechtskräftigen Entscheidung der Streitfrage die endgültige Besetzung der Stelle mit einer Frau zu untersagen, zurückgewiesen. Gegen dieses Urteil kann der Kläger Berufung zum Landesarbeitsgericht einlegen."

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Weltkindertag
"Kleine Seele Großer Schmerz - niemals Gewalt gegen Kinder"

Anlässlich des Weltkindertages am 20.9.11 hatte der Kinderschutzbund Göttingen am Gänseliesel eine Ausstellung zum Thema "Kleine Seele Großer Schmerz - niemals Gewalt gegen Kinder" aufgebaut. Der Kinderschutzbund zusammen mit der Beratungsstelle bei Häuslicher Gewalt "Phönix" und dem Verein Gegen Missbrauch e.V. informierten über das Thema mit einem Infostand. Die verschiedenen Formen von Gewalt - von psychischer bis häuslicher Gewalt - wurden dort beschrieben, außerdem eine Übersicht über alle Beteiligten im Göttinger Arbeitskreis Häusliche Gewalt.


Foto: Stephan Knoblauch
Informationsstand zum Weltkindertag am 20.9.11 am Alten Rathaus

Formen der Gewalt gegen Kinder und Jugendliche: Körperliche Gewalt Schlagen, Stoßen, Beißen, Würgen, Schütteln, mit Gegenständen werfen… Seit 2000 gibt es in Deutschland das Gesetz zur Ächtung von Gewalt in der Erziehung: „Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Strafen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.“ Nach Fachuntersuchungen werden ca. 10–15 % aller Kinder häufig und schwerwiegend körperlich bestraft. 2009 wurden 152 Kinder getötet, davon waren 123 jünger als 6 Jahre.

Psychische Gewalt Drohen, Beschimpfen, Bevormunden, Einschüchtern, Demütigen, Herabwürdigen, Auslachen, Einsperren, Nachstellen, Alleinlassen, … – wenn dem Kind das Gefühl der Ablehnung vermittelt wird. Oft beschimpfen Eltern ihre Kinder in einem völlig überzogenen Maß oder brechen in Wutanfälle aus, die das Kind nicht versteht. Kinder sind abhängig von Erwachsenen, besonders von der Liebe ihrer Eltern. Beachten die Eltern ihre Kinder nicht oder drohen mit Liebesentzug, bricht für die Kinder mehr als ihre Geborgenheit zusammen.


Foto: Stephan Knoblauch

Häusliche Gewalt Wenn sich die Eltern gegenseitig Gewalt antun, die Kinder das erleben, zerbricht ihr Schutzraum. Sie können nicht mehr sicher sein, ob sie selbst geschlagen werden, sie aus der Wohnung fliehen müssen, wann es wieder Essen gibt, ob sie getröstet werden oder die Eltern trösten müssen, – wie es weitergeht… .

Beratungsstelle bei Häuslicher Gewalt "Phönix"



Foto: Stephan Knoblauch

Vernachlässigung

Ob mangelhafte Pflege und Versorgung, keinen Schutz und wenig Betreuung, fehlende Unterstützung oder unzureichende Förderung; Schätzungen gehen davon aus, dass 5–10 % aller Kinder unter sechs Jahren vernachlässigt werden. Nicht für das Kind zu sorgen kann absichtlich oder unbewusst erfolgen. Es ist Ausdruck einer stark beeinträchtigten Beziehung zwischen Eltern und Kind. Die Fälle der Kinder, die vom Jugendamt in Obhut genommen werden mussten, stiegen zwischen 1995 und 2005 um 40% an.

 

Jedes Jahr erinnert der Kinderschutzbund an die UN-Konvention über die Rechte des Kindes. Es geht um sein Recht auf ein gewaltfreies Aufwachsen in dem es Schutz, Gesundheit, Bildung und Förderung erhält. Gewalt gegen Kinder und Jugendliche ist leider immer noch ein allzu großes Thema. In Deutschland werden über eine Million Kinder und Jugendliche in ihrem Leben Opfer von Gewalt und Misshandlung durch ihre Eltern. Der Deutsche Kinderschutzbund hilft und unterstützt diese Kinder und ihre Familien. Das geht aber nur, wenn diese Arbeit auch viele Menschen unterstützen.m Anfang

 

Städtische Ferienangebote 2011

Zu den Ferienangeboten vom 7. Juli bis zum 17. August gibt es Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung im Internet unter www.ferien.goettingen.de oder direkt telefonisch Kontakt aufnehmen: unter 4002689 bzw. 4003291 beim Fachbereich Jugend, und unter 21022 beim Stadtforst.
Kinderflohmärkten und Mach-mit-Aktionen über 20 Sonderveranstaltungen wie z.B. Erlebnistour im Harz im Serengetipark exotische Tiere bestaunen. Für alle Kids und Teens zwischen sechs und vierzehn Jahren stehen spannende Ausflüge in und um Göttingen auf dem Programm. Im Stadtwald veranstaltet das Forstamt in diesem Sommer wieder ein aktionsreiches Zeltlager. Kinder zwischen sechs und zehn Jahren erleben hier eine Woche lang Natur pur. Nach Geländespielen, Wanderungen und dem Schnitzen von Pfeil und Bogen können die Abenteurer am Lagefeuer mit Liedern und Geschichten zur Ruhe kommen.

Projekt „Zeit für ein Kind“

26.1.11/ Die Bürgerstiftung Göttingen versucht mit dem Projekt "Zeit für ein Kind" Erwachsene dazu zu motivieren, "einmal in der Woche für zwei bis drei Stunden ihre Zeit mit einem Kind im Grundschulalter" zu teilen. Dabei sollte eine Verpflichtung eingegangen werden, diese Patenschaft für ein Jahr verbindlich aufrecht zu erhalten. "Begleitend zur Patenschaft bietet die Bürgerstiftung verpflichtend eine vierzehntägige Supervision / einen Erfahrungsaustausch unter der Leitung einer Fachkraft." Kinder sollen durch eine zusätzliche Bezugsperson außerhalb der Familie Stabilität erfahren, denn leider gibt es sehr viele Kinder die schon im Grundschulalter, emotional verunsichert sind. Diese Kinder sind nicht schwer erziehbar oder psychisch krank, ihnen fehlt außerhalb des Elternhauses nur jemand, der Zeit für sie hat. In der Schule sind sie unruhig und unkonzentriert, oft fehlt ihnen überhaupt eine grundlegende Einstellung und Motivation zum Lernen. So stellen sich schnell Lernlücken ein. Ohne entsprechende Unterstützung durch erwachsene Personen können diese Kinder die Lust am Lernen überhaupt verlieren. Während der Betreuungszeiten sollen die Erwachsenen ihren Schützlingen zuhören, mit ihnen spielen, basteln, handarbeiten, handwerkern, wandern, reden, malen, Waldspaziergänge, Minigolf, Fußball spiel und einfach Zeit haben. Nachhilfeunterricht gehört nicht zu den Zielen des Projektes. Als ein weiteres Ziel nennt die Stiftung "Gewaltprävention", erläutert dieses aber nicht weiter.
Wer das Projekt unterstützen möchte wendet sich an: Projektkoordination & Beratung: Elisabeth Rogge-Snitil Telefonische Sprechstunde (Dienstags 17-18 Uhr): 0551 7905383 E-Mail: rogge-snitil@web.de

ElterngeldbezieherInnen: Dringend Widerspruch einlegen!

"Aktuellen Bezieher/innen von Elterngeld droht ab 2011 Verlust der Restansprüche Berlin, 26.11.2010 – In dem Sparpaket der Bundesregierung wird Bezieher/innen von SGB-II-Leistungen das Elterngeld als eigenes Einkommen angerechnet. Damit verlieren ab dem 1.1.2011 alle Eltern, die sich das Elterngeld in 24 statt 12 Monaten auszahlen lassen, die noch ausstehenden Beträge. Betroffene Eltern sollten die „Verlängerungsoption“ sofort widerrufen und sich das Geld jetzt auszahlen lassen. „Die Verrechnung trifft auch Eltern, die aktuell Elterngeld erhalten und die sich für eine verlängerte Auszahlung mit dem „halben Elterngeld“ von 150 Euro entschieden haben. Ihnen droht der Verlust des ihnen zustehenden Geldes“, so die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Familienorganisationen, Edith Schwab. Betroffene Eltern, die Arbeitslosengeld II beziehen, sollten daher bei ihrer Elterngeldstelle die Verlängerungsoption sofort widerrufen und sich die Restansprüche auszahlen lassen. Dabei ist Eile geboten, denn entscheidend ist das Datum der Auszahlung. Die Nachzahlungen bleiben nur dann anrechnungsfrei, wenn sie bis zum 31. Dezember 2010 auf dem Konto der Eltern eingegangen sind. (...) "

Der Verband alleinerziehender Mütter und Väter e. V. (VAMV) stellt folgenden Musterwiderruf bereit (>>Quelle)

An die Elterngeldkasse (Adresse) .... Datum

Widerruf zur halbierten Auszahlung des Elterngeldes Elterngeld Nr.: ........
Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit stelle ich den Antrag auf Widerruf der halbierten Auszahlung des Elterngeldes gemäß § 6.2 Satz 2 BEEG. Ich bitte um Auszahlung der anteiligen 150 € für die vergangenen Monate.

Mit freundlichen Grüßen
..........................
Unterschrift

>> Verband alleinerziehender Mütter und Väter
>> Arbeitsgemeinschaft der deutschen Familienorganisationen
>> vaeterzeit.de / kidsgo-Verlag Göttingen

Kindertagspflege

Verwaltungsgericht erklärt Kündigung seitens des Landkreises für unwirksam
30.3.11 / 2009 wurde bereits bekannt, dass der Landkreis etwas knauserig bei der Tagesbetreuung der "Kindertagespflege" ist. Im Juli 2010 wollte er offensichtlich noch mehr sparen und hatte den Vertrag mit dem Kindertagespflege e.V. gekündigt.
Die Kreistagsfraktion der Partei DieLinke teilte am 30.3.11 mit, dass das
Verwaltungsgericht die Kündigung des Vertrages zwischen der Kindertagespflegebörse Göttingen und dem Landkreis, durch den Landkreis für unwirksam erklärt hatte. Die Kreistragsfraktion der Partei DieLinke hatte diese Maßnahme der Verwaltung frühzeitig als "weder politisch, noch sachlich oder gar juristisch vertretbar" kritisiert. Die Kindertagespflegebörse sei nicht nur für den Landkreis sondern auch für das Land Niedersachsen die Stadt Göttingen tätig ohne, dass es zu Problemen gekommen wäre. Daher sei es erfreulich, dass die Kindertagespflegebörse weiterhin im Kreisgebiet für die Bürgerinnen und Bürger arbeiten kann.

Was ist "Kindertagespflege"?
Das ist ein Begriff, nach dem von seiten der Stadt und des Landkreises die Betreuung von Kindern zwischen 3 und 13 Jahren geregelt ist. Eltern haben einen Anspruch auf Kindertagespflege wenn sie wegen Lohnarbeit allgemein, besonderen Arbeitszeiten durch Schicht- und Nachtarbeit oder durch behördlich verwaltete Maßnahmen der Arbeitslosenverwaltung verhindert sind, für die Kinder zu sorgen. Die Jugendämter von Stadt und Landkreis entscheiden über die Anspruchsberechtigung der Eltern und die Übernahme der Kosten.

Kindertagespflegebörse Göttingen und Niedersächsisches Tagespflegebüro

Kindertagespflegebörse Göttingen Waageplatz 8, Göttingen, Tel.: 384385-0 tagespflegeboerse@kindertagespflege-goe.de (Ute Krüger, Susanne Rieks)

Niedersächsisches Kindertagespflegebüro Waageplatz 8 , Göttingen Tel.: 384385-24 tagespflegebuero@kindertagespflege-goe.de (Ute Krüger Susanne Rieks, Silke Sindram, Maria Lemmermöhle)

Für Stadt und Landkreis Göttingen hat seit 2001 die >>Kindertagespflege Göttingen als Verein ein Vermittlungsbüro und Tagesmütter/-väter-Qualifizierung betrieben. Der Verein ist auch Ansprechpartner für Betriebe, die eine Kinderbetreuung für ihre MitarbeiterInnen suchen. Es gibt z.B. einen Kooperationsvertrag mit dem Klinikum (Nacht- und Schichtarbeit)
Für die Organisierung der Tagesmütter und -vätervermittlung etc. erhält der Verein Zuschüsse von Stadt und Landkreis Göttingen, aus dem Landesprogramm "Familien mit Zukunft" sowie Mittel aus dem Aktionsprogramm Kindertagespflege und aus dem Europäischen Sozialfonds.

Seit 2004 sind jedoch auch Aufgaben des "Niedersächsischen Tagespflegebüros" beim Verein Kindertagespflege Göttingen e.V. angesiedelt. Die dort tätigen Mitarbeiterinnen (Silke Sindram , Ute Krüger , Maria Lemmermöhle, Susanne Rieks) sind dadurch weniger mit unmittelbarer Betreuung von Kindertagespflege als eher mit Fortbildungen und Seminaren für Fachkräften, Fachtagungen zur Kindertagespflege, Beratung beim Aufbau von Tagespflegestrukturen in Niedersachsen sowie Planung von Qualifizierungskursen beschäftigt. Daraus ergibt sich ein vielfacher Kontakt zu Jugendämtern, Kommunen, Familien- und Kinderservicebüros, Tagesmüttervereinen oder Projekten, freien Trägern, Familienbildungsstätten, Mütterzentren, usw.
[Kommentar / Redaktionelle Anmerkung: Hier wäre zu klären, ob durch die Vielfalt der Aufgaben, die anscheinend in Personlaunion wahrgenommen werden, die unmittelbare Betreuung der Tagesmütter/-väter-Einsätze leidet und ob dies Teil des Konfliktes ist / ungeachtet einer solchen Problematik ist es völlig unakzeptabel wenn der Landkreis Verträge kündigt ohne den zuständigen Ausschuss zu beteiligen]

Landkreis will an der Kindertagespflegebörse sparen
Die Kündigung des Vertrages mit der Kindertagespflegebörse erfolgte seitens der Landkreisverwaltung ohne jegliche Rücksprache mit dem zuständigen Ausschuss, dieser wurde nur über die bereits erfolgte Kündigung informiert. Die Zusammenarbeit zwischen Landkreisverwaltung und Kindertagespflegebörse hat nach Meinung von Eckart Fascher (DieLinke) "ebenso über Jahre gut funktioniert, wie zwischen der Stadt Göttingen und der Kindertagespflegebörse sowie die Zusammenarbeit zwischen dem Land Niedersachsen und dem ebenfalls von dem Kindertagespflege Göttingen e.V. getragenen Niedersächsischen Kindertagespflegebüro". Bei Gesprächen mit den Kolleginnen der Kindertagespflegebörse habe man sich von deren Kompetenz überzeugen können. Es sei sehr zweifelhaft, ob die Verwaltung diese Aufgabe wirklich effektiver durchführen kann und ob die angestrebten Einsparungen von rund 20.000 Euro erzielt werden könnten, da von Seiten der Verwaltung nur die reinen Personalkosten berücksichtigt und sonstige Kosten nicht eingerechnet wurden. Fascher: "In grob fahrlässiger Weise wird so ein wichtiger freier regionaler Träger in seiner Existenz gefährdet.“ Auch sei noch nicht sicher, ob die Kündigung des Vertrages möglicherweise juristisch bedenklich sei. (Nach Pressemitteilung Fraktion der Partei DieLinke im Kreistag 3.7.10)

Landkreis bezahlt die Kindertagspflege schlechter als die der Stadt
März 09 / Ungleiche Bezahlung von Tagesmüttern in Stadt und Landkreis - Landkreis knausriger
Eine größere Tagespflegestelle aus der Gemeinde Rosdorf hat im Namen zahlreicher Kolleginnen auf die erschreckende Situation von Tagesmüttern und Eltern im Landkreis aufmerksam gemacht. Eine Sprecherin brachte das Problem anhand eines individuellen Beispiels auf den Punkt: Die ausgebildete Tagesmutter betreut sowohl Kinder, die im Landkreis wohnen als auch solche aus dem Stadtgebiet. Darunter ist das Kind einer Göttinger Familie mit hohem Einkommen, die für 100 Betreuungsstunden monatlich einen familienfreundlichen Eigenanteil von 70 Euro leisten muss. Möglich wurde dies, weil die Stadt Göttingen seit dem 01. Januar 2008 den § 90 des KJHG (Kinder- und Jugendhilfegesetz) umgesetzt hat und seither Tageseltern für alle berufstätigen Familien bezuschusst. Dieselbe Tagesmutter betreut auch das Kind einer anderen berufstätigen Familie mit eher niedrigem Gesamteinkommen aus einem Rosdorfer Ortsteil. da der Landkreis nur Tagesmütter für Kinder aus bedürftigen Familien bezuschusst, muss diese Familie die Gesamtbetreuungskosten von 250 Euro für eine monatliche Betreuungszeit von 78 Stunden alleine tragen. Besonders gravierend: da sich manche Eltern die Betreuung einfach nicht leisten können, aber dringend darauf angewiesen sind, sind sie an dieser Stelle auf das Wohlwollen und das ehrenamtliche Engagement der Tagesmutter angewiesen – die oben beschriebene Tagesmutter betreut aus diesem Grund derzeit zwei ihrer Tageskinder umsonst.

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Kinder - Betreuungsangebote in den Ferien 2010

Kinderbetreuung am Gartetal-Bahnhof, Schieferweg, Die kostenlose Mach-Mit-Aktion bietet Kindern von sechs bis zwölf Jahren in den ersten drei Ferienwochen Spielangebote. Ab Montag, 28. Juni 2010 werden die Kinder werktags von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr betreut. In der ersten Woche wird ein Indianerdorf gebaut. Die Kinder können in der zweiten Woche mit Wind-, Wasser- und Sonnenenergie experimentieren. Und ein selbstgebautes Floß fährt in der letzten Woche los. Anmeldung ist nicht erforderlich.

Tagesbetreuung für Kinder am Herberhäuser Stieg wöchentliche Betreuung für Kinder von sechs bis zwölf Jahren von Montag, 28.6. - 30.7.10. Die Kinder werden werktags von 8.00 Uhr bis 17.00 Uhr betreut und können sich austoben. Mittagessen und Ausflüge stehen mit auf dem Programm.. Die Tagesbetreuung kostet wöchentlich 60 Euro- für Kinder, die nicht aus dem Stadtgebiet kommen, 70 Euro. Neben diesen Betreuungsangeboten können die Kinder auch an Tagesfahrten teilnehmen. Vom Zoologischen Institut aus, Berliner Straße 28, startet eine -Fahrt zum Movie Park, die Fahrradtour oder die Kanufahrt.
Kinder von sechs bis zehn Jahren können in den Sommerferien von Montag, 28. Juni 2010, bis Freitag, 02. Juli 2010, in einem Zeltlager mit Übernachtung im Göttinger Wald teilnehmen. Unter Anleitung des Stadtforstamtes erforschen die Kinder Tiere, Pflanzen und Früchte, bauen Hütten und Lager, schnitzen Pfeil und Bogen, braten Stockbrot über dem Lagerfeuer. Naturerlebnis- und Geländespiele sowie Nachtwanderungen komplettieren das Programm. Die Göttinger Arillus GmbH, die sich auf Veranstaltungen im waldpädagogischen Bereich spezialisiert hat, unterstützt das Stadtforstamt. Die Teilnahmekosten betragen 150,- Euro. Anmeldung über den Fachdienst Stadtwald. Tel.: 0551/21022 oder E-mail an: stadtforstamt@goettingen.de Allgemeine Informationen unter www.goettingen.de

 

Selbstverwalteter Kinderladen Klosterpark

Kinderladen Weende Kindergruppe Elternselbsthilfe e.V. Adresse der Einrichtung / Stadtteil Klosterweg 12 37077 Göttingen-Weende Telefon / 0551 - 31746
www.kinderladen-goettingen.de (März 2010 noch ohne Inhalt)

Der Kinderladen befindet sich in traumhafter Parkumgebung mit einigen alten Häusern des Klosters, die gegenwärtig neu zu Wohnungen umgebaut werden. Im Nebengebäude, ehemals Wohnungen von Landarbeitern des Klosters aus der Feldmark, die weitgehend vom Kloster beherrscht wurde befindet sich heute der selbstverwalteter Kindergarten. Siehe goest-Seite über Klosterpark.

Öffnungszeiten (Kernzeit, ggf. Früh- und Spätdienste) 08.00 Uhr bis 13.30 Uhr bzw. 16.00 Uhr Erweiterte Öffnungszeiten nach Bedarf und Absprache möglich Betreuungsangebot (Angelika Gellrich Vorstand des Kinderladens Klosterpark e.V.). Der Beitrag ist abhängig von der Betreuungszeit und nach Einkommen der Eltern gestaffelt. Für besteht seit 1971/72 als eine Elterninitiative, d.h. Mitarbeit der Eltern in dem Projekt. Kochen gehört nach wie vor zu den Aufgaben im Kinderladen. Es gibt bzw. gab ca. 13 Krippenplätze sowie 17 Kindergartenplätze in kleinen Gruppen mit Möglichkeiten der Einzelintegration behinderter Kinder. Der Kinderladen hat (Stand 22.3.10) weiterhin Bestandsschutz und soll im Klosterpark im Torhaus weitergeführt werden.

2010: Noch Plätze frei
7.3.10 / Der Kinderladen Klosterpark e.V. in Göttingen-Weende hat ab August 2010 noch einige freie Kindergartenplätze. Der Kinderladen kann jeden ersten Freitag im Monat bei unseren Info-Nachmittagen besichtigt werden (immer um 13.45 Uhr). Ausnahme: im April fällt der Info-Nachmittag wegen Ostern auf den zweiten Freitag.

 

Kita-Beiträge ab 1.8.10


Tabelle und andere Angaben aus: Amtsblatt der Stadt Göttingen

Staffelstufe 1 Eltern, mit Anspruch auf Elternbeitrag aus Mitteln der Jugendhilfe nach SGB VIII / Eltern, die Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem SGB XII beziehen / Eltern mit Aufenthaltserlaubnis zwecks Studium

Staffelstufe 2 :
Eltern, die Bewilligungsbescheide für Wohngeld oder Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem SGB II (Arbeitslosengeld 2) vorlegen können.

Staffelstufe 3 Allgemeine Gruppe (Ohne Differenzierung nach Einkommen ?!)

 

Zum monatlichen Kita-Beitrag kommt verpflichtend eine monatliche Verpflegungskostenpauschale in Höhe von 50 Euro für Dreiviertel- und Ganztagsplätze hinzu.Für ein zweites, jüngeres Geschwisterkind ist nur die Hälfte zu zahlen, für jedes weitere jüngere Kind ist kein Beitrag zu zahlen. Die Verpflegungspauschale allerdings ist voll zu zahlen.

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Weltkindertag am 20.9.09
Trommel-Event - Trommeln für Kinderrechte

Der Deutsche Kinderschutzbund Göttingen e.V. veranstaltet am Sonntag, 20.September 2009 auf dem Bahnhofsvorplatz "Wir trommeln für Kinderrechte!" Kinder wie Erwachsene sind eingeladen mitzutrommeln, wer selbst keine Trommel oder Kochtopf hat, bekommt eine Trommel.
Ausserdem beteiligt : Hüpfburg, Kinderschminken, Spielteppich mit Bauklötzen, Kuchenstand, Rollstuhlparcours, Stadtjugendhilfe Verrückte Fahrräder, Weltladen Kaffee und Säfte, Internetcafe Grone /Arbeit und Leben Suppe, Infostand Kinder- und Jugendtelefon, Deutscher Familienverband, Elternhilfe für das krebskranke Kind, Pakiju, Infostand mit Angebot AK Waldpädagogik, UNICEF-Hochschulgruppe

Trommelplan: 10.30 Uhr Bacalao, 11.45 Uhr Albi und Pepper (Foto) trommeln ein, 12 Uhr Großes Trommeln, 12.30 – 13 Uhr Hippocritz School, 13 - 13.30 Uhr Manuela Nickel mit Kindertrommelgruppe KAZ, 14.00 - 14.30 Uhr Albi Trommelgruppe, 14.45 Uhr Musikuss / Tinnitus und Trommler, 15.30 Hippocritz

Aufnahme der UN-Kinderrechte in das Grundgesetz gefordert
Der DKSB, das Kinderhilfswerk und Unicef haben schon 2007 die Kampagne "Kinderrechte ins Grundgesetz!" gestartet, damit die Rechte der Kinder in Deutschland endlich den Stellenwert erhalten, den Deutschland ihnen bei der Ratifizierung der UN-Kinderrechtskonvention vor 20 Jahren zuerkannt hat.Höchste Zeit, dass auch Kinder mit ihrem Recht auf Entwicklung und Bildung, Versorgung, Schutz und Mitbestimmung als eigenständige Rechtspersonen wahrgenommen werden.

Kinderarmut
Auf der Wiese zwischen den Fahrstreifen der Berliner Straße werden wie in den Vorjahren ein Fähnchenfeld mit 7216 Fähnchen stecken: jedes Fähnchen steht für ein Kind aus Stadt und Landkreis Göttingen, das an der Armutsgrenze lebt. Kinder gelten als arm, wenn sie "Zuwendungen nach SGB 2 und 12 und nach dem Asylgesetz erhalten"

19.9.09 Für jedes der 7216 Kinder die in Stadt und Kreis Göttingen als "arm" statistisch erfasst** sind, wurde am Bahnhof jeweils ein blaues Fähnchen Fähnchen gesteckt

goest-Seite "Bündnis lebenswertes Göttingen"

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Kinderhaus e.V.

Kinderhaus e.V. Obere Masch Straße 20 , 37073 Göttingen 0551 / 5213930 Öffnungszeiten: Mo,Di,Do,Fr 8-12 Uhr, Mi 14-18 Uhr, >> www.khgoe.de

Allgemeine Infos zum Kinderhaus e.V.
Der Kinderhaus e.V. ist seit 1989 anerkannter Freier Träger der Jugendhilfe. In der Stadt Göttingen und der Gemeinde Rosdorf besuchen z.Z. 615 Kinder im Alter zwischen 1 und 10 Jahren 30 Tageseinrichtungen und ein Ganztagsschulmodell mit unterschiedlichen Konzeptionen und Angeboten. Seit 2001 ist der Kinderhaus e.V. Kooperationspartner für die Verlässliche Grundschule in der Stadt Göttingen. "Seit 2007 entwickeln wir mit der Herman-Nohl- Grundschule das Modell der Offenen Ganztagsschule. Wir sind aktives Mitglied in der Landesarbeitsgemeinschaft Elterninitiativen und im regionalen Integrationskonzept der Stadt. Wir sind anerkannter Träger für das Freiwillige Soziale Jahr und für den Zivildienst und kooperieren im Rahmen unserer Bildungsarbeit mit der LEB und dem IB. Seit April 2003 arbeiten unsere Kitas nach der >>Methode IQUE zum Thema Bildungsprozesse von Kindern und seit 2008 zum Thema Zusammenarbeit mit Familien. Viele unserer KiTas setzten das Beobachtungsmodell der Bildungs- und Lerngeschichten nach Margeret Carr ein und entwickeln es fort. Eltern können in Gremien des Vereins mitwirken und dessen Zukunft mit gestalten."

Hort a.d. Adolf-Reichwein-Schule: Auszeichnung als "Haus der Kleinen ForscherInnen"
2.2.11 / Der Kinderhaus e.V. ist Träger der "Schulkindgruppe an der Adolf-Reichwein-Schule" (Kita) Schulweg 16

Mitteilung des Kinderhaus e.V. / "Seit mehr als zwei Jahren beschäftigen sich die 20 Kinder im Hort mit Fragen rund um naturwissenschaftliche Phänomene. "Alles begann damit, dass wir im ersten Jahr Raupen in ihrer Entwicklung zum Schmetterling beobachteten", berichtet Heike Köpps, Leiterin des Hortes. "Inzwischen haben wir einen Bereich eingerichtet, in dem die Kinder die Möglichkeit haben, selbständig zu experimentieren und zu forschen. Hieraus ergaben sich weitere Naturbeobachtungen und Experimente, die von uns dokumentiert werden, und die auch mit einem Forscherdiplom abgeschlossen werden können." Diese ehrgeizige Bildungsarbeit der Hortkinder wird nun offiziell gewürdigt: mit dem Hort an der Adolf-Reichwein-Schule erhält die siebte Einrichtung in der Bildungsregion Göttingen die Plakette "Haus der kleinen Forscher". Mit der Vergabe der Auszeichnung "Haus der kleinen Forscher" würdigt die gleichnamige bundesweite Stiftung KiTas und Horte, die sich in der frühkindlichen Bildung in den Bereichen Naturwissenschaften und Technik besonders engagieren."
> Infos der Stadt zur Kita

Kinderhaus e.V. zweite Horteinrichtung an der Adolf- Reichwein-Schule
21.1.08 / Mehr als sechs Jahre hat es gedauert, bis nach mehreren Anläufen eine weitere Horteinrichtung an der Schule eingerichtet werden konnte, denn bereits kurz nach der Eröffnung der ersten Schulkindergruppe durch den Kinderhaus e.V. im Sommer 1999 zeigte sich, dass der Bedarf im Quartier nach einer verlässlichen Einrichtung am Nachmittag weit größer war als das Angebot - allerdings mangelte es immer an Raum bzw. an einem Gebäude dafür und nicht zuletzt am politischen Willen, Geld für die Finanzierung des laufenden Betriebs in die Hand zu nehmen. Im Mai 2008 gab der Fachbereich Jugend der Stadt nach dringender Intervention des Schulelternrates grünes Licht für die Einrichtung und langfristige Finanzierung des zweiten Hortes, nachdem der Kinderhaus e.V. angeboten hatte, die Umkleide des ehemaligen Lehrschwimmbades an der Käthe-Kollwitz-Schule für diese Zwecke umzubauen. In der Rekordzeit von nur drei Monaten wurde das total sanierungsbedürftige Gebäude zu einem Hort umgebaut und ausgestattet. Finanziert wurde das Vorhaben vom Kinderhaus e.V. ohne einen investiven Zuschuss der Stadt Göttingen. Die gesamte Investitionssumme ist langfristig abgesichert über den Betriebskostenzuschuss der Stadt und z.T. über Eigenmittel - zur Realisierung hat der Kinderhaus e.V. insbesondere Darlehen der KfW in Anspruch genommen. Trotz des immensen Zeitdrucks konnte der Betrieb pünktlich nach den letzten Herbstferien aufgenommen werden. Offizielle Eröffnung des Hortes Adolf-Reichwein-Schule erfolgte am 25.01.2008 .

Neue Kita im Nonnenstieg eröffnet
14.9.09 / Rechtzeitig zum neuen Kindergartenjahr - ist eine neue KiTa im Nonnenstieg 21 im August 2009 in Betrieb gegangen. Freitag, den 18.9.09 KiTa erfolgt nun eine Eröffnungsveranstaltung von 15- 17 Uhr. Die Stadt Göttingen hatte 2008 eine Ausbauplanung für mehr als 400 neue Krippenplätze beschlossen. Der Kinderhaus e.V. hatte sich bereits Ende 2007 um eine Aufnahme in dieses Investitionspürogramm für eine KiTa in der Oststadt beworben, da hier ein erheblicher Bedarf an Krippenplätzen bestand/ besteht. Für das Team der KiTa wurden durch interne Ausschreibung drei Kolleginnen gewonnen, die teilweise schon viele Jahre im Kinderhaus und nach den Grundsätzen der Pädagogik im Kinderhaus arbeiten; dazu kommen zwei junge "Neue". Die Schwerpunkte der Arbeit in der KiTa werden der ästhetische Bildungsbereich und die Arbeit nach den Konzepten von Emmi Pikler sein - in beiden Bereichen bringt das Team schon viel Praxiserfahrung mit.

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Leinepiraten

Kindergarten Leinepiraten e.V. Brauweg 50 Tel. 58283

1.11.08 / Im Rahmen des Projekts "Seeräuber verunsichern das Leinetal" konnten die Kinder des Kindergartens Leinepiraten e.V. in den vergangenen Wochen sich in zahlreichen Rollenspielen endlich einmal richtig wild, gefährlich und stark fühlen. Piratengeschichten boten ihnen eine aufregende Welt incl. rohe Seeräuberlieder.
Die Kinder fertigten in stundenlanger Stillarbeit fantasiereiche und dem Bereich der Schifffahrtskunde zuzuordnende Kunstwerke.

Die Leinepiraten treffen sich noch zum Grusel-Laternenumzug am Dienstag, 04. November. Programm: 17.30 Uhr: Treffen im Kindergarten, Laternenrundgang (gute halbe Stunde) ab ca. 18.15 Uhr: Singspiel, Beflaggung des Kindergartens anschließend Gelage Die Kinder werden in voller Piratenmontur erscheinen und u.a. eines Singspiel vorführen.Anschließend gibt es was Würstchen und Tee. (Tipp: Warm anziehen)

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Ein Kinder- und Jugendtreff für 10 - 16-jährige in der Innenstadt (Mauerstrasse)

30.6.08 / Pm KAZ / Am Freitag, den 20. Juni 2008 wurde ein Kinder- und Jugendtreff in der Mauerstraße 6 eröffnet. Die Einrichtung eines Innenstadttreffs geht aus einem KAZ Projekt hervor. Kinder und Jugendliche im Alter von 10 - 16 Jahren setzten sich in drei Projektabschnitten seit 2006 mit dem Leben in Göttingen auseinander, und diskutierten ihre Veränderungsvorschläge mit den Stadtratsfraktionen und der Verwaltung. Das Hauptanliegen der Jugendlichen war die Forderung nach einem Kinder- und Jugendtreff für die Altersgruppe der 10 bis 16 jährigen. Als Träger für diesen Treff wurde die Bildungsvereinigung Arbeit und Leben Nds. Süd gGmbH als Jugendhilfeträger gefunden und die Stadtratsmitglieder des Jugendhilfeausschusses besorgten über ihre Kontakte die Räumlichkeiten. Als wichtiger Finanzier wurde die Städtische Sparkasse gewonnen, die mit einer nennenswerten Summe für die Ausstattung diese Initiative unterstützen. Eng arbeiten bei der Umsetzung dieses Projekts zusammen: die Bildungsvereinigung Arbeit und Leben Nds. Süd gGmbH, die mit der Ausbildungsmaßnahme zum Maler die Renovierung komplett erledigt hat; das Jugendamt, das für die Miete und die laufenden Nebenkosten aufkommt; die Kommunale Anstalt bzw. die Beschäftigungsgesellschaft der Stadt Göttingen mit einer AB-Maßnahme zur Betreuung der Kinder und Jugendlichen sowie MAE's zum Unterhalt. Positiv wurden die Kinder überrascht von den Unterstützungsangeboten durch die unmittelbaren Nachbarn und die große Bereitschaft zur Umsetzung des Projektes durch den Vermieter. Ziel ist, den Kindern und Jugendlichen einen Treff anzubieten, in dem sie nicht konsumieren müssen. (Hervorhebung Redaktion goest) Spiele, Aktion aber auch "nur" chillen und erholen vom Schulstress stehen im Mittelpunkt.

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Eine öffentliche Erinnerung an die Kinderarmut wurde zu schnell wieder entfernt ...
... dieses Foto erinnert weiter daran !

Die Vielzahl von 7676 Göttinger Kindern, die in Armut leben, wurde durch eine Vielzahl von Fähnchen auf dem Grünstreifen vor dem Bahnhof sichtbar gemacht. da diese Öffentlichkeitsaktion durch schnelles Abräumen wieder zunichte gemacht wurde, dokumentieren wir die Mahnung mit obigem Foto

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Deutscher Kinderschutzbund e. V
Deutscher Kinderschutzbund Ortsverband Göttingen e.V. , Nikolaistr. 11 , Tel.: 7709844, kinderschutzbund-goe@freenet.de Der Kinderschutzbund in Deutschland feierte sein 50 Jähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür, am 15.3.03. Der Bundesverband bzw. die Landesverbände begreifen sich als Lobby der Kinder (aller in Deutschland lebenden Kinder) gegenüber der Politik und den Erwachsenen gegenüber allgemein. Der Ortsverband ist für konkrete Hilfe bereit: bietet Kindern Schutz vor Gewalt und macht präventive Aufklärung dagegen, kümmert sich um Kinder die unter Armut leiden, berät und unterstützt Eltern, z.B. Kinder und Eltern in Trennungssituationen.

Gegen-Mißbrauch e.V.
Der Göttinger Verein >>"Gegen Missbrauch e.V" vetritt bundesweit die Interessen der Opfer

KiTa-Stadtelternrat e.V.
Kontakt Henrik Kierbaum Tel. 33690 Antje Rode Tel. 79 6788
Hilfe, Rat und Unterstützung für Eltern mit KiTa-Kindern. Der Verein besteht aus Elternvertretern aus allen Krippen, Kindergärten und Horten aller Träger und vertritt die Interessen der KiTa-Kinder und deren Eltern bis hin zur Landesebene. Er ist Bindeglied zwischen Eltern, KiTas und der Kommunalverwaltung, soll zur Schlichtung von Streitigkeiten beitragen, Hilfe bei Anfragen und Anträgen bei Behörden bieten und Anlaufstelle für Eltern und ErzieherInnen bei Alltagsproblemen im KiTa- Bereich sein. Der KiTa Stadtelternrat hilft außerdem Eltern bei der Betreuungsplatzsuche

Frauen-Notruf Beratungs-und Fachzentrum sexuelle und häusliche Gewalt
Kurze-Geismar-Str. 43 37073 Göttingen Stadtteile: Göttingen Innenstadt, Göttingen Mitte Kontakt: Telefon: (0551) 44684 >>frauen-notruf-goettingen.de/index.php?id=18

Kore e.V.,  
Turmstraße 5, 37073 Göttingen Tel: 57453 , kore-goettingen@t-online.de
Mädchenarbeit ...mehr Infos in goest

ISIS
ISIS Zentrum f.Schwangerschaft,Geburt u Elternschaft
Bürozeiten: Montag-Freitag 10.00 - 12.00 Uhr Montag 18.00 - 20.00 Uhr, Tel.: 48 58 28 Email: isis-goettingen@t-online.de Groner–Tor–Straße 12, 37073 Göttingen. Selbsthilfegruppe Eltern für Impfinformation", Masern, Mumps, Röteln (MMR) Krankheitsbilder, Behandlungsmöglichkeiten, Impfung. Wir wollen uns die Krankheitsbilder und insbesondere alternative Behandlungsmöglichkeiten ansehen und über die Risiken dieser Impfungen sprechen. Information:Tel.314995,  ImpfkritischeElternGoe@gmx.de


Kinderhaus Göttingen
Neue Homepage Feb. 2011 www.khgoe.de Obere Masch 20 , 37073 Göttingen, Tel. 521 39 30, Fax 521 39 39,
27.06.2008 Sommerfest an der Schule 14 - 17 Uhr Schulgelände der Lohbergschule, Breslauer Straße 31, Kinderhaus e.V. und Lohbergschule laden ein zu einem Fest zugunsten von Aidswaisenkindern der Esitjeni Primary School (Swasiland) Seit etwas mehr als einem Jahr unterstützt der Kinderhaus e.V. eine Schule in Swasiland mit Geld und Sachspenden. bis Ende 2007 rund 4.000 € an Spenden eingesammelt, die von Renate Wenghöfer im Januar 2008 der Schule in Swasiland direkt überbracht wurden.

Kinderbetreuung im Klinikum KiHu e.V.
Die Betreuung befindet sich im Eingangsbereich des Klinikums (Westhalle).
Die Betreuung ist zu folgenden Zeiten möglich Montag, Mittwoch, Freitag: 9.30 bis 13 Uhr und 16-18 Uhr möglich. Zu diesen Zeiten kann man bei Fragen auch anrufen unter unter 3913161 oder im Frauen - und Gleichstellungsbüro 399785.
Wer ins Klinikum muß, sei es als Kranke/r zur ambulanten Versorgung oder als Besucher/in kann nicht immer sein Kinder mitnehmen. Der KiHu e.V. ,Verein zur Förderung von Kinderbetreuung am Bereich Humanmedizin bietet deshalb eine Betreuung von Kindern im Alter zwischen 6 Monaten und 10 Jahren an. Dann kümmern sich die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen der ökumenischen Krankenhaushilfe um die Kleinen.

Aktionsgruppe Babynahrung (AGB)
Aktionsgruppe Babynahrung e.V., Untere-Masch-Str. 21, 37073 Göttingen, Tel.: 0551 / 53 10 34 info@babynahrung.org >>www.babynahrung.org

30.6.04 // Die WHO empfiehlt während der ersten sechs Lebensmonate ausschließlich zu stillen und danach neben geeigneter Beikost weiterzustillen bis zum Alter von zwei Jahren und darüber hinaus. Den aggressiven Vermarktungspraktiken der Säuglingsnahrungs-, Flaschen- und Saugerhersteller soll Einhalt geboten werden und der "Internationale Kodex zur Vermarktung von Muttermilchersatzprodukten" der WHO in die nationale Gesetzgebung übernommen werden. In armen Ländern kann diese Empfehlung die Lebensbedingungen von Kleinkindern entscheidend verbessern, denn mit dem frühen Abstillen beginnt dort der Hunger. Armut und schlechte Ernährung sind oft die Ursachen für Krankheitsanfälligkeit und Tod. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass jedes Jahr 1,5 Millionen Kinder auf der Welt sterben, weil sie nicht gestillt werden. Wo kein sauberes Wasser zur Verfügung steht, ist die Wahrscheinlichkeit an Durchfall zu sterben für ein Flaschenkind 25-mal so groß wie für ein gestilltes Kind. Aus diesem Grunde wurde 1981 der Internationale Kodex zur Vermarktung von Muttermilchersatznahrung verabschiedet. Keine Babynahrungsfirma befolgt diesen Kodex und alle setzen das Leben von Kindern auf' s Spiel.
Kommentar einer Leserin 1.7.04 "Hey, ... , das riecht für mich sehr nach fundamentalistischer Anhängerschaft der "neuen Mütterlichkeit", wißt ihr was das für ein Frauenleben im gesellschaftlichen Zusammenhang heißt, 2 Jahre zu stillen und eine normgerechte WHO-"gute mutter"-frau zu sein? (K.)
Anmerkung der Redaktion: Aber nein.... hier haben wir doch sauberes Wasser, hier ist das kein Problem

Kinder- und Jugendtelefon Göttingen e.V.
Homepage Kinder- und Jugendtelefon Göttingen e.V. Telefonische Beratung (Anonym und geschützt) 0800-111 0 333 (bundesweit zentral) Internetberatung für Kinder des Jugend- und Kindertelefon (bundesweit zentral)

Rufnummer für den Kinderschutz
21.7.07 Wer mitbekommt, dass ein Kind in Not ist, ein Kinder in seiner Lebenssituation gefährdet ist usw. kann sich nun vertraulich über Telefon an eine speziell dafür eingerichtete Stelle wenden. Unter der Göttinger Telefonnummer 0551 / 400 - 3737 werden der Allgemeine Sozialdienst und der Bereitschaftsdienst des Fachbereichs Jugend erreicht. Alle Anrufe werden auf Wunsch vertraulich behandelt. Die Einrichtung der „Nummer für den Kinderschutz“ ist ein Ergebnis zahlreicher Überlegungen, den Kinderschutz in Göttingen durch systematische Früherkennung von Missständen weiter zu verbessern.

Städtisches Kinderhaus Lohmühle
Kinderhaus Lohmühle im Lohmühlenweg 4 , Tel. 400-3385.
Nachdem sich vor allem junge Eltern vor über 30 Jahren für ein Spielplatzangebot in der Innenstadt eingesetzt hatten, eröffnete die Stadt am 11. Juni 1977 die Freizeiteinrichtung "Abenteuerspielplatz Lohmühle". Daraus hat sich mittlerweile ein Kinderhaus entwickelt, das sechs- bis zwölfjährigen Kindern in den Nachmittagsstunden Spiel- und Freizeitmöglichkeiten, aber auch Hausaufgabenhilfe anbietet. Die zentrumsnah am Wall gelegene städtische Einrichtung veranstaltet z.B. in Osterferien Ausflüge, Schwimmaktionen, Osterfeuer und Bastelangebote. Während der Ferien ist das Kinderhaus in der ersten Woche montags bis donnerstags, in der zweiten Woche dienstags bis freitags immer morgens von 10.30 bis 12.30 Uhr und nachmittags von 14.00 bis 17.45 Uhr geöffnet.

Kinderbüro Göttingen / Verein kinderfreundliches Göttingen
ACHTUNG: Den Verein gibts wohl nicht mehr
Tel.:5315444 - Träger-Verein des Kinderbüro: "Kinderfreundliches Göttingen e.V.
Nikolaistraße 19 37073 Göttingen , Bürozeiten: Montag: 8 - 12 Uhr Donnerstag: 16 - 17 Uhr
"Das Kinderbüro wurde am 30. Januar 1999 eröffnet. "Unser Verein will bewußt unabhängig arbeiten, sowohl politisch als auch institutionell. Unsere Kinder gehen alle an, sie sind nicht nur ein Thema für bestimmte Interessengruppen."

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Karussell auf dem Marktplatz 1999
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Karussell auf dem Marktplatz 1999

 

Spielzeug mit bleihaltiger Farbe und herauslösbaren Magneten

"Bitte geben Sie diese Produkte Ihren Kindern keinesfalls mehr zum Spielen. Bitte entfernen Sie diese Produkte zur Verhinderung von Gefahren unbedingt aus der Reichweite von Kindern." (Zitat der Herstellerfrima Mattel / )

Der Artikel "CARS Sarge" (Artikel-Nr. H6414 bzw. L6294), der im Handel von Mai 2007 bis einschließlich August 2007 verkauft wurde enthält Farbe mit einem zu hohen Bleigehalt; hierdurch kann es zu Gesundheitsschäden bei Kindern kommen. . Die Gesamtmenge der zurückgerufenen Spielzeuge beträgt 436.000 Stück, davon 253.000 Stück in den USA und 4.000 Stück in Deutschland.
Rückruf von Magnetspielzeugen : etliche Millionen Barbie-Puppen, Figuren, Spielsets und Zubehör, aus denen sich kleine, aber starke Magnete lösen können. "Diese Magnete können von Kleinkindern verschluckt, in die Atemwege eingesaugt, in Ohren oder Nase gesteckt werden, was bei Kinder zu schwerwiegenden Verletzungen führen kann". In Deutschland sind dabei die folgenden Produkte, die zwischen 2003 und dem 31. Januar 2007 produziert wurden, betroffen: Polly Pocket: Diverse Artikel Doggie Daycare: Diverse Artikel Barbie: Schaufelstab von Barbie & Hund Tanner.
Die Firma Mattel ist Hersteller von Barbie®, Matchbox®, Fisher-Price® Marken, mit Hauptsitz in El Segundo (www.mattel.com), Kalifornien, 30.000 Mitarbeiter in 43 Ländern

Wirtschaftsinteressen
Im Umkreis der deutschen Lebensmittel- und Produktüberwachungsbehörden wurde der Verdacht geäußtert, dass die Bundesregierung gegen die Gefährdung nichts unternimmt, weil der Kram von Unternehmen in China hergestellt wurde und man China als wichtigen Handelspartner nicht verärgern möchte.

>> Liste aller betroffener Spielzeuge

 

Finanzielle Hilfe für EmpfängerInnen ALG 2 und Sozialhilfe bei Einschulung

21.7.07 Bedürftige Göttinger Familien können in diesem Jahr erstmals auf eine sogenannte Einschulungshilfe rechnen, die es den Eltern von ABC - Schützen erleichtern soll, die Erstausstattung für den anstehenden Schulbesuch zu beschaffen. Maximal 80 Euro pro Kind zahlt die Stadt Göttingen als freiwillige zusätzliche Leistung ohne Rechtsanspruch, damit Ranzen oder Schreibhefte gekauft werden können. Antragsberechtigt sind nach Angaben der Stadtverwaltung Familien, die öffentliche Leistungen durch Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Grundsicherung, Wohngeld, Berufsausbildungsbeihilfe oder nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten und in der Stadt Göttingen wohnen. Sie können auf die neue städtische Einschulungshilfe zurückgreifen. Dazu muss im Fachbereich Schule im 8. Obergeschoss des Neuen Rathauses (Zimmer 822 und 823, montags bis freitags von 8.30 - 11.30 Uhr und donnerstags von 14.00 bis 16.30 Uhr) der aktuelle Bewilligungsbescheid der Sozialleistung vorgelegt werden. Anträge auf einen Einschulungszuschuss können schriftlich oder mündlich bis Ende der Herbstferien 2007 gestellt werden. Wer Fragen zu der neuen städtischen Förderung hat, kann sich unter den Göttinger Rufnummern 400 - 2598 und 400 - 2497 an den städtischen Fachbereich Schule wenden.

Beitragsfreies "Drittes Kindergartenjahr"

Ein Göttinger Vater hatte in der örtlichen Presse Meldungen gelesen, die Landesregierung habe beschlossen, dass ab 1. August 2007 Eltern in Niedersachsen keine Beiträge für das dritte Kindergartenjahr mehr zu zahlen brauchten. Das hat die Landesregierung gestern beschlossen". da es auf den Webseiten des Kultusministerims keine entsprechenden Informationen gab bat er um Aufklärung.

Da das Antwortschreiben aus der Pressestelle des Nds. Kultusministeriums auch für andere Eltern interessant sein dürfte, veröffentlichen wir den Text im Folgenden: (Zwischenüberschriften von GOEST)

Mit größter Wahrscheinlichkeit am 1.8.07 in Kraft tretend
"Der Gesetzentwurf für das beitragsfreie letzte Kindergartenjahr vor der Einschulung ist zurzeit in der parlamentarischen Beratung. da sich die Mehrheitsverhältnisse im Landtag wohl bis dahin nicht verändern, können wir davon ausgehen, dass er in der Plenarsitzung im Juli beschlossen wird und zum 1. August 2007 in Kraft tritt. Als Mitarbeiter eines Ministeriums kann ich natürlich nicht die Entscheidungen des Parlaments vorwegnehmen und Ihnen eine Garantie geben.
Die Beitragsfreiheit ist nicht an der Zahl der Jahre, die ein Kind einen Kindergarten besucht hat, festzumachen. Insofern ist der Begriff "3. Kita-Jahr", der häufig in Veröffentlichungen dazu auftaucht, auch missverständlich. In der gesamten Diskussion ist es immer um das so genannte "Schulkindergartenjahr" oder "Brückenjahr", mithin das letzte Kita-Jahr vor der Einschulung gegangen. Weil die Gespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden eine Finanzierungsregelung auf Basis von pauschalen Erstattungen der entfallenden Elternbeiträge ergeben haben, muss für eine gesetzliche Regelung rechtssicher erfasst werden, welche Kinder davon betroffen sind. Hinsichtlich der so genannten "Kann-Kinder" ist das nicht einfach, weil sich bei diesen Kindern frühestens etwa drei Monate vor Schuljahresbeginn entscheidet, ob sie ein weiteres Jahr im Kindergarten bleiben oder eingeschult werden. Ein möglichst unbürokratisches Verfahren dafür wird zurzeit beraten. Es wird wohl darauf hinauslaufen, dass für Kann-Kinder zuerst Beiträge erhoben werden müssen, die den Eltern dann zurückerstattet werden, wenn feststeht, dass das Kind zur Schule kommt.
Bei weniger als 8 Stunden auf jeden Fall beitragsfrei
da der Gesetzentwurf ausdrücklich vorsieht, dass die entsprechenden Kinder "beitragsfrei" den Kindergarten besuchen können, muss Sie als Eltern die interne Abrechnung zwischen Land und Kommunen oder zwischen Kommunen und Kita-Trägern eigentlich nicht weiter beschäftigen. Von Ihnen dürfen dann gesetzlich für das "Brückenjahr" keine Elternbeiträge erhoben bzw. einbehalten werden. Dabei ist es zunächst unerheblich, ob ein Kind halbtags (das ist alles, was weniger als 8 Stunden beträgt) oder ganztags (ab 8 Stunden) den Kindergarten besucht.
Bei Ganztagsplätzen evtl. noch ein Elternbeitrag möglich
Nur zu den Ganztagsplätzen enthält der Gesetzentwurf eine Klausel, wonach es einer Kommune erlaubt sein kann, doch noch einen Elternbeitrag zum Kostenausgleich zu erheben. Das ist aber ein eher theoretischer Fall, weil dann von der Kommune nachzuweisen wäre, dass die Landesleistung auch unter Einrechnung der Beträge für die Kinder, deren Beiträge bislang von ihr selbst aus der "wirtschaftlichen Jugendhilfe", also ihrem eigenen Sozialetat gezahlt wurden, niedriger ist als die Einnahmen aus Elternbeiträgen es gewesen wären. da die Beitragsfreiheit gesetzlich geregelt wird und Gesetze immer landesweit gelten, kann es auch keine von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlichen Regelungen geben."

 

 

Kinder die unter Trennung der Eltern leiden

1.2.07/ Die Erziehungsberatungsstelle der Stadt Göttingen wird wieder eine besondere Gruppe für Kinder mit Trennungserfahrungen einrichten. Getrennt lebende oder geschiedene Eltern mit neun- bis 13jährigen Kindern können sich wegen dieses Angebots unter der Göttinger Rufnummer 400 - 4927 informieren.

Stadt Göttingen sucht Pflegefamilien

15.1.07 / Mit einer Plakat- und Anzeigenaktion sucht die Stadt Göttingen nach zusätzlichen Pflegefamilien. "Nach Angaben der Verwaltung gibt es gegenwärtig in Göttingen 82 betreute Pflegeverhältnisse. Der Pflegekinderdienst im Fachbereich Jugend der Stadt benötige aber darüber hinaus fortlaufend Familien und Personen, die sich vorstellen können, ein Kind oder einen Jugendlichen dauerhaft oder für eine begrenzte Zeit aufzunehmen. Mit der öffentlichen Werbekampagne will die Stadt in Frage kommende Pflegefamilien ansprechen, die Kindern unterschiedlicher Altersstufen Geborgenheit, Sicherheit und Zuwendung geben können, die sie zur Zeit nicht in ausreichendem Maß bekommen. Wer sich für eine solche Aufgabe interessiert, kann sich telefonisch unter der Göttinger Rufnummer 400-3120 oder per e-mail unter pflegekinderdienst@goettingen.de an den Pflegekinderdienst wenden, der umfassend informiert, auf die neue Aufgabe vorbereitet und später im Zusammenleben mit einem Pflegekind vielfältige Unterstützung anbietet. Es sind unterschiedliche Gründe, die Eltern daran hindern können, ihren Kindern Geborgenheit und Zuwendung zu geben. Überforderung, psychische Erkrankungen oder auch wirtschaftliche Not lassen es oft nicht zu, für die Kinder ausreichend zu sorgen. In solchen Fällen sind Pflegefamilien gefragt, für die ein Pflegeverhältnis zwar eine Herausforderung, aber auch eine Bereicherung für das eigene Familienleben bedeuten kann."

KiTa-Bündnis der freien Träger
Protest gegen Zerstörung von Jugendhilfestruktur

4.12.07 / Das Kindertagesstätten-Bündnis der freien Träger Göttingen hat einen offenen Brief an die Göttinger CDU-Abgeordneten im niedersächsischen Landtag gerichtet. Die CDU/FDP-Landesregierung will als erstes Bundesland sowohl die Abschaffung des niedersächsischen Landesjugendamtes als auch des Landesjugendhilfeausschusses beschließen. Dieses soll im Eilverfahren zum 1. Januar 2007 in Kraft treten. Wir halten dieses für einen schwerwiegenden Eingriff in bewährte Jugendhilfestrukturen.

Offener Brief an die CDU Landtagsabgeordneten aus Göttingen: Frau Ilse Hansen, Herrn Fritz Günzler, Herrn Dr. Harald Noack, Herrn Lothar Koch
Stimmen Sie dem geplanten Gesetz "Auflösung des Landesjugendamtes" nicht zu!
Sehr geehrte Damen und Herren, wie wir zur Kenntnis genommen haben, will der niedersächsische Landtag am 06.Dez.06 als erstes Bundesland sowohl die Abschaffung des niedersächsischen Landesjugendamtes als auch des Landesjugendhilfeausschusses beschließen. Dieses soll im Eilverfahren zum 1.Jan.07 in Kraft treten. Wir halten dies für einen schwerwiegenden Eingriff in bewährte Jugendhilfestrukturen. Aus folgenden Gründen ist das Landesjugendamt notwendig: Flächendeckende Sicherung der Qualitätsstandards, insbesondere durch Vernetzung und Beratung der kommunalen Jugendämter. Schutzfunktion und Interessenvertretung von Kindern und Jugendlichen im Rahmen der Aufsichtsfunktion. Gleichzeitig ist der Landesjugendhilfeausschuß ein modernes Instrument der Bürgerbeteiligung und Demokratie. An der Kinder- und Jugendhilfepolitik sind freie Träger, Kommunen und Vertreter verschiedener gesellschaftlicher Gruppen beteiligt. Bei Inkrafttreten des Gesetzes befürchten wir deshalb: eine Zersplitterung der Jugendhilfeaufgaben, eine unterschiedliche Ausführung der Qualitätsstandards durch die einzelnen Kommunen, Ungleichbehandlung der Lebensverhältnisse der Kinder und Jugendlichen und schließlich die Gefährdung des Kita-Gesetzes. Deshalb fordern wir, als Göttinger Bürger und Vertreter des Kita-Bündnisses, im Interesse des Wohls unserer Kinder: Stimmen Sie dem geplanten Gesetz nicht zu! Göttingen, den 28.November.2006

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Netzwerk Kinderschutz Göttingen

14.12.12 / (Nach einer Mitteilung des Netzwerkes) Anfang dieses Jahres ist das Bundeskinderschutzgesetz in Kraft getreten das u.a. die Bildung von Netzwerken zum Kinderschutz fordert. Daher veranstalteten Stadt und Landkreis gemeinsam eine Auftaktkonferenz am 28.11.12 zu der Frage: Wie lässt sich der Kinderschutz in der Region vernetzen? Petra Bremke-Metscher vom Koordinierungszentrum Kinderschutz in Oldenburg erklärte, wie solche Netzwerke aufgebaut sind. Die Stadt Oldenburg gehört mit Braunschweig, Hannover und Lüneburg zu vier Kommunen, die solche Netzwerkmodelle erprobt haben.
Der Fachbereich Jugend der Stadt und das Jugendamt des Landkreises (Leiterin Angela Schmiel-Richter) hatten gemeinsam eingeladen. Über 50 Akteure aus Stadt und Landkreis nahmen teil.

Akteure/innen
-- aus dem Gesundheitswesen vertreten durch niedergelassene Kinderärzte, das Gesundheitsamt, Vertreterinnen verschiedener Abteilungen der Universitätsmedizin Göttingen (SPZ, Kinderklinik, Suchtmedizin), der Frühförderstellen, von freien Hebammenpraxen, KIMBU, DRK-Schwesternschaft, sowie logotherapeutischen, ergotherapeutischen und physiotherapeutschen Praxen.
-- öffentlicher und freie Jugend- und Sozialhilfe,
-- der Kinderschutzbund,

-- von Beratungsstellen,
-- Bildungseinrichtungen,
-- regionale Familienbildungsstätten
-- AWO,
-- Paritätischer Wohlfahrtsverband,
-- die Diakonie, -- die Caritas,
-- das DRK,
-- Pro Familia auch
lokale Vereine und Initiativen wie
-- der Frauen-Notruf e.V. / phönix,
-- EIFER e.V.,
-- pakiju e.V.,
-- Grips e.V. und die
-- Bürgerstiftung

Die Jugendämter der Stadt und des Landkreises koordinieren die Netzwerkarbeit, da viele Akteure mit ihren Angeboten sowohl für die Einwohner der Stadt als auch des Landkreises Ansprechpartner sind. Der versammelte Kreis erhebt keinen Anspruch auf Exklusivität, sondern wird auch für Schulen, Kindertagesstätten, Polizei und Justiz offen sein.
Am 20. Februar findet das nächste Treffen statt. Dort werden die Ergebnisse einer Fragebogenaktion vorgestellt, die im Vorfeld der Auftaktveranstaltung verschickt wurden. Anhand der Fragebögen wird die Angebotslandschaft für Frühe Hilfen und Kinderschutz in Stadt und Landkreis ermittelt.

[Anmerkung Red. goest: Bedauerlicherweise muß festgestellt werden, dass die die aufgelisteten Organisationen keinerleie Reaktion auf den Skandal um den Jesuitenpater Schneider in der katholischen Gemeinde St. Michael zeigten / siehe >Artikel dazu ]

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Aktionstag gegen Kindesmissbrauch"

Presseerklärung der Privatinitiative "NEIN! - Gemeinsam gegen Kindesmissbrauch" 7.10.04 : (...) Betroffene, Angehörige, Interessierte und Prominente informierten am 25.09.2004 in Göttingen erstmals öffentlich über die lebenslangen Spätfolgen, um den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt, Ausbeutung sowie den Schutz der Opfer solcher Gewalttaten langfristig zu verbessern und die Verschärfung des Sexualstrafrechts anzumahnen.
Unterstützung fand der Aktionstag im In- und Ausland zum Beispiel durch Ellen Rachut, Staatsanwältin Fr. Freudenberg, den Weissen Ring, den Liedermacher Peter Rupprecht, die Stadt Göttingen und die schweizer Organisation für Schweigemärsche Marche Blanche.
Die ca. 2000 Teilnehmer wurden von der Autorin und betroffenen Mutter Serpil Maglicoglu ("Für Yasemin") einfühlsam und sachlich durch das vielfältige Programm, welches sich aus Fachvorträgen, themenbezogener Musik, Open Mic und Lesungen zusammensetze, geführt.
Unter den Teilnehmern waren Betroffene, ihre Angehörigen und Interessierte aller Altersgruppen.
Auffällig war die hohe Anzahl älterer Menschen und die der betroffenen Männer. Durch ihre Anwesenheit wurde ein weiteres Tabu gebrochen und die Dunkelziffer auch in den Bereichen sexueller Missbrauch an Jungen und Retraumatisierung bei Hilfsbedürftigen verdeutlicht. (..)

Zusätzliche Erklärung durch eine der Initiatorinnen:
"(...) Die Absage der Moderatorin Arabella Kiesbauer, welche 2 Stunden vor Beginn des Aktionstages aufgrund einer plötzlichen Krankheit stattfand, konnte das Programm und die Ziele des Aktionstages in keinster Weise beeinträchtigen. Auch die nicht eingehaltene Zusage ihres Managers, mit verschiedenen Fernsehteams vor Ort zu sein, hinderte keinen Teilnehmer an seiner/ihrer Motivation. Auch die Göttinger Bürger und Bürgerinnen beteiligten sich. Allerdings erstaunte mich, dass Mütter und Väter mit Kindern an der Hand, ihrer Ignoranz freien Lauf ließen in Aussagen wie: "Was geht mich Kindesmissbrauch an? Das Thema interessiert mich überhaupt nicht!" Bei ca. 320.000 Missbrauchsfällen in Deutschland pro Jahr ist die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Tabu auch nicht vor den Toren der Stadt Göttingen Halt macht. Die göttinger Medien entzogen sich jedoch jeglicher Verantwortung ihrer professionellen Berichterstattung. Warum war dies so? Ist ein Aktionstag ohne Opfervorführungen nicht spektakulär genug? Es erstaunt mich und in mir ist auch Unverständnis über das Schweigen der göttinger Medien, sowohl vor als auch nach diesem Aktionstag." (Franziska Manfraß www.missbraucht.de)

Musik gegen Kindesmissbrauch

Bundrein aus Göttingen. "Sängerin Mo, schreibt den größten Teil unserer Texte und ich Wolf, versuche diese Texte dann musikalisch zu verpacken. Wir setzen uns seit Jahren mit dem heiklen Thema Kindesmissbrauch auseinander. Um wirklich den Kern zutreffen, arbeiten wir seit vielen Jahren sehr eng mit Betroffenen zusammen. " Kontakt: info ( at) bundrein.de

Allgemeine Infos >> http://www.missbraucht.de/indexstart.php

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Rückblick auf Sozialabbauwarnung von KinderärztInnen (2000)

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Samstag den 8. April 2000, Marktplatz, Flugblatt-Text:
"Liebe Eltern , wir Kinderärzte befürchten: das Geld reicht nicht für die Versorgung Ihrer Kinder! Pro Kind dürfen wir vertragsgemäß durchschnittlich DM 4,03 an Heilmitteln (Krankengymnastik , Logopädie , Ergotherapie) im Monat verordnen. Das bedeutet , dass in Niedersachsen von allen Kindern , die diese Behandlungen benötigen, nach unseren Berechnungen nur jedes 3. Kind behandelt werden kann. Wenn wir mehr als DM 4,03 pro Patient an Heilmitteln im Monat verordnen, werden wir von den Krankenkassen mit Strafzahlungen bedroht ! Falls die Krankenkassen auf ihren Forderungen bestehen, belaufen sich diese in unserer Region für das erste Halbjahr 1999 auf durchschnittlich 20.000,- DM pro Kinderarzt. Für 213 der betroffenen Kinder ist kein Geld mehr da.Dies verhindert die optimale Hilfe vielleicht auch für Ihr Kind Wir wollen , dass Ihre Kinder gut behandelt werden. Helfen Sie den therapiebedürfiigen Kindern. Schreiben Sie an Krankenkassen und politisch Verantwortliche!
Ihre Kinderärztinnen und Kinderärzte in Südniedersachsen.

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Selbsthilfegruppen von Kindern mit Krankheit und Behinderung in Göttingen und Umgebung

Rückenwind Interessengemeinschaft der Elternselbsthilfegruppen und Bürgerinitiativen für die Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Krankheit und Behinderung in Göttingen und Umgebung Kontakt & Info: www.igrueckenwind.de

Arbeitskreis Down-Syndrom
www.down-syndrom.org   www.ds-infocenter.de
Jutta Hindaht, Tel. 05 51/792436 hinschufam@web.de

EIFER e.V.
Elterninitiative zur Integration und zur Förderung entwicklungsverzögerter Kinder; Gesprächskreis Aufmerksamkeitsstörung/Hyperaktivität www.gemeinsamleben-gemeinsamlernen.de   Annegret König, Tel. 42777 ak@eifer-ev.de

Ein Haus mit vielen Etagen eV.
Familienentlastende Maßnahmen, qualifizierte Schulbegleitung (Eingliederungahilfe BSelbsthilfegruppe/KJ HG)
Kerstin Meyer, Tel. 05 51/782826
JKM.MEYER@t-online.de
Annette Groeneveld, Tel. 372352
LAIER-GROENEVELD@t-online.de

Eltemhilfe für das krebskranke Kind Göttingen e.V.
www.elternhaus-goettingen.de  Tel. Eltemhilfe: 374494 info@elternhaus-goettingen.de

ERIK - Eltern für ein Regionales Integrationskonzept in der Schule
Gemeinsamer Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung Jochen Henke, Tel. 791753 jochen.henke@t-online.de

GEKKO Kontaktgruppe
Göttinger Ehem kardiologischer Kinder www.gekko-goettingen.de
Kerstin Skiba-Hunkel, Te;. 7709615 hunkel@t-online.de
Heike Bauer, Tel. 05505/96347 cb6@gmx.de

Hilfe für das autistische Kind e. V.
www.autismus.de
Renate Zeuner, Tel. 05504/402 lrzeuner@t-online.de

Interessengemeinschaft Fragiles-X e.V.
(Erblich bedingte Lernbehinderung u.Verhaltensschwierigkeiten) - www.frax.de
Antje Rode, Tel. 05 51/796788
rode@phasezwei.de

KIMBU - Häusliche Kinderkrankenpflege Göttingen e.V.
www.elternhaus-goettingen.de/kimbu.html
Tel. KIMBU: 374493
info@elternhaus-goettingen.de

Landesarbeitsgemeinschaft
GEMEINSAM LEBEN - GEMEINSAM LERNEN Niedersachsen e.V.
www.gemeinsam-leben-nds.de  www.gemeinsamleben-gemeinsamlernen.de   Erika.Weber@gmx.de

LIBERO - Hilfe für das Kind mit Krankheiten des Nervensystems e. V.
www.gesundheitspilot.de/gesundheit/LlBEROeV_7848.htm
Sally Wenger, Tel. 37943 öi wenger@em.mpg.de

Selbsthilfe Körperbehinderter Göttingen e.V. Assistenz - Beförderung - Pflege schwer-behinderter Kinder in der Regelschule/ ISB-K , Neustadt 7, 37073 Göttingen Tel.: 54733-10
SHK-GOE@Web.de

Selbsthilfegruppe Spina biflda& Hydrocephalus
http://www.paritaet.org/asbh/
www.asbh.de  Andrea Günther, Tel. 05502/999502 nunu@olon9freenet.de

Selbsthilfegruppe ,,Eltern stotternder Kinder"
www.stotterer-selbsthilfegruppen.de/ goettingen
www.stottern-und-schule.de
Kathrin Voll, Tel. 05545/6230
shg.eltern-stotterkinder@web.de

Verein der Eltern u. Freunde hörbehinderter Kinder Südniedersachsen e.V.
www.lkhd.de
Margret Lieberum, Tel. 45236
gilimar@t-online.de

Villa Kunterbunt e.V.
(Urlaubs-) Betreuung für Kinder mit Behinderungen
www.villa-kunterbunt-ferien.de
Sabine Koch, Tel. 05 si/s 31 ~8 66
villa-kunterbunt@gmx.li

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