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EPIZ / IFAK

EPIZ Entwicklungs-Politisches Informations-Zentrum Tel.: 48 70 66
IFAK Institut für angewandte Kulturforschung e.V. Tel.:48 71 41 ifak@comlink.org ,
Projekt "Bildung trifft Entwicklung" T
el. 48 82 471
neue Adresse: Am Leinekanal 4, Eingang B

Mitgliederorganisationen der Bürogemeinschaft EPIZ
2011/13/14 ifak-Aktivitäten
2011 Stille Heldinnen - Afrikas Großmütter im Kampf gegen HIV/Aids
2009 Frauen stärken. Klima wandeln! Vorträge und Diskussionen
2008 Agrarpolitik am Beispiel Milch Veranstaltungen zum Thema März 2008
EPIZ am Wilhelmsplatz
2007 Filmreihe : Arbeit - Wirtschaft - Globalisierung - Armut
2005 Aktionswoche für globale Gerechtigkeit
2004 Südafrika – 10 Jahre nach dem Ende der Apartheit

> Eine-Welt-Adressen

 

Film "Nicht ohne uns"
Kinder: Sicherheit und Frieden, Glück, Freundschaft und Liebe.
Di, 13.05.2017, 17.30 Uhr Kino Lumiere

Der Film wird von Bildung trifft Entwicklung - Regionale Bildungsstelle Nord, dem Promotor_innen-Programms des EPIZ in Kooperation mit dem Lumiere Kino gezeigt.

15 Länder, 16 Kinder, 5 Kontinente, 1 Stimme - so unterschiedlich ihr Lebensumfeld, so unterschiedlich ihre Persönlichkeiten auch sind, so sehr ähneln sich ihre Ängste, Hoffnungen und Träume und die eindrückliche Mahnung unsere (Um-) Welt zu erhalten. Egal ob privilegiert aufwachsend in der westlichen Wohlstandsgesellschaft oder in den armen Regionen Afrikas oder Asiens und unmittelbar konfrontiert mit Kinderarbeit, Prostitution, Krieg und Gewalt, haben alle diese Kinder die universelle Sehnsucht nach Sicherheit und Frieden, Glück, Freundschaft und Liebe. Sie eint die Ablehnung und die Angst vor Krieg und Gewalt. Und jedes einzelne dieser Kinder macht sich Sorgen um die Natur und die damit verbundene Zerstörung ihres direkten und indirekten Lebensraums. Neugierig und hungrig nach Bildung wollen sie die Welt verändern. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit zur Diskussion. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Themen nachhaltiger Entwicklung im globalen Umfeld für die Schulen

27.3.17 / Globale Themen sollen verstärkt über außerunterrichtliche Angebote in die Schulen gebracht werden können. "Bildung trifft Entwicklung" in Göttingen wird vom Kultusministerium (Ministerin Frauke Heiligenstadt) als außerschulischer Träger im Ganztagsschulbereich anerkannt.

"Bildung trifft Entwicklung" öffnet den Blick für globale Dimensionen in der Bildung für nachhaltige Entwicklung. Es gibt nun mehr Mitgestaltungschancen bei konzeptioneller Beratung und in der Lehrerfortbildung.

Dr. Roland Drubig vom Institut für angewandte Kulturforschung e.V., dem Trägerverein der Regionalen Bildungsstelle Nord von "Bildung trifft Entwicklung".

Die Kaffee- und Kakaomanufaktur Catucho arbeitet bereits seit 2012 mit der in Göttingen ansässigen Regionalen Bildungsstelle Nord von "Bildung trifft Entwicklung" zusammen. Das Programm vermittelt ehemalige Fachkräfte aus der Entwicklungszusammenarbeit sowie aus Freiwilligendiensten und mit Menschen mit eigener Migrationserfahrung als Referent*innen in Bildungsveranstaltungen und bietet Beratung und Unterstützung im Globalen Lernen an. In der Kaffee- und Kakaomanufaktur übernehmen Referent*innen des Programms die Bildungsarbeit. Mit mehreren Ganztagsschulen arbeitet die Regionale Bildungsstelle bereits zusammen. In der Janusz-Korczak-Grundschule in Duderstadt und der Carl Friedrich Gauss Schule in Dransfeld führen die Referent*innen AGs in der Ganztagsbetreuung durch. www.catucho.de www.ifak-goettingen.de/bte

 

Das Projekt ‚Zum Glück‘
Start am 16.März 2017 an der IGS

Das vom Institut für angewandte Kulturforschung Göttingen e.V. durchgeführte Projekt wird an drei Partnerschulen in Niedersachsen im Rahmen von Arbeitsgemeinschaften, Lerncamps und selbstorganisierten Lernprojekten implementiert. Es bietet Jugendlichen ab Jahrgangstufe 7 die Möglichkeit sich im Rahmen von Arbeitsgemeinschaften, Lerncamps sowie selbstorganisierten Lernprojekten mit der Frage nach Glück und einem Guten Leben auseinanderzusetzen. Das Projekt, das in Kooperation mit dem Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen (VNB) und der Wildnisschule Wildniswissen stattfindet, hat sich zum Ziel gesetzt innovative und ganzheitliche Methoden aus dem Globalen Lernens, der Wildnispädagogik sowie der Initiatischen Prozessbegleitung (Persönlichkeitsentwicklung im Spiegel mit der Natur) miteinander zu verbinden. Es wird gefördert von der Niedersächsischen Bingo Umweltstiftung und Brot für die Welt. In Kooperation mit dem Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ) findet eine projektbegleitende Fortbildungsreihe für Lehrer_innen und Bildungsreferent_innen statt. Eine Anmeldung ist noch möglich bei: simone.henke@bildung-trifft-entwicklung.de Mehr Informationen finden Sie unter www.ifak-goettingen.de

Das Projekt möchte Jugendliche

  • … dazu ermutigen, Verantwortung in einer komplexen Welt zu übernehmen
  • … über nachhaltige Lebensstile informieren
  • … darin bestärken die Gestaltung ihres eigenen Lebens und der Welt selbstbestimmt in die Hand zu nehmen
  • … in Kontakt mit der Natur als neuen Lern- und Erfahrungsraum bringen
  • … in ihrer Persönlichkeitsentwicklung unterstützen

Das Projekt möchte Multiplikator_innen

  • … mit neuen innovativen Bildungsansätzen vertraut machen
  • … ihre Verantwortung für eine ökologisch und global gerechte nachhaltige Entwicklung bewusst machen
  • … ermutigen mit Jugendlichen Fragen nach Glück und einem Guten Leben zu bearbeiten
  • … befähigen Jugendlichen als Mentor_innen beratend und praktisch zur Seite zu stehen

Maßnahmen       

  • Einrichtung von Arbeitsgemeinschaften an Schulen
  •  Lerncamps in Kooperation mit Wildnisschulen
  • Durchführung selbstorganisierter Lernprojekte
  • Projektbegleitende Lehrer- und Multiplikator_innen-Schulung

Ansprechpartnerin

Simone Henke | Institut für angewandte Kulturforschung e.V. | Am Leinekanal 4 | 37073 Göttingen |Tel 0551 388 76 34 |Mobil 0152 524 88 155 |simone.henke@bildung-trifft-entwicklung.de

 

Mitgliederorganisationen der Bürogemeinschaft EPIZ

EPIZ Entwicklungs-Politisches Informations Zentrum
www.epiz-goettingen.de

EPIZ ist der eine Bürogemeinschaft verschiedener Vereine, Organisationen und Einzelinitiativen mit entwicklungspolitischem Bezug.

(Foto rechts: "Firmenschild" des EPIZ)

Institut für angewandte Kulturforschung ifak e.V.
www.ifak-goettingen.de

Im Zentrum des EPIZ steht das Institut für angewandte Kulturforschung ifak e.V. das auch die neuen Räumlichkeiten als Hauptmieter von der Firma Ruhstrat angemietet hat und an die verschiedenen Vereine untervermietet.

Ziel des ifak IFAK seit der Gründung im Jahr 1988 ist es "Wissenschaft an der Praxis zu überprüfen, politische Vorstellungen zu entwickeln, und in Projekten mit gesellschaftlichen Gruppierungen aus vielen unterschiedlichen Bereichen umzusetzen. Aktionsorientierte Forschung aus der konkreten Situation heraus mit den Projektpartnern zu entwickeln und das gewonnene Wissen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und gegenüber öffentlichen Institutionen zu vertreten."

Arbeitsfelder des ifak:

-- Umwelt&Entwicklung, Migration,
--
Interkulturalität und Grundbildung,
--
Migration und Bildung,
--
Entwicklungspolitische Informationsarbeit,
--
Bildung trifft Entwicklung,
-- Bibliothek,
--
Publikationen,
--
Unterstützung bei Projektentwicklung, -planung, -management und -finanzierung,
-- Rechercheaufträge unter Nutzung seiner umfangreichen Bibliothek,
--
Kampagne zum "Fairen Handel" , Fair-Trade-Town und Fair-Trade-Kreis,
--
Alphabetisierung und Grundbildung von Migrant_innen,
--
Fair-Bleib-Projekt (Bleibeberechtigten und Flüchtlingen den Zugang zum Arbeitsmarkt ermöglichen bzw. sie zu unterstützen die Voraussetzungen für eine "Aufenthaltsgenehmigung zur Probe" nach §104ff zu erfüllen

Mitarbeiter_innen des IFAK (Stand Mai 2014)

Dr. rer. nat. Holger Martens (Vorstand) Ethnologe und Anthropogeograph,Gründungsmitglied des ifak,


Dr. Roland Drubig (Vorstand), Ethnologe, in den neuen Räumen am 13.5.14

Regina Begander, Agraringenieurin und Entwicklungspolitologin, Schwerpunkt "Fairer Handel"

FairBleib-Projekt Bernadette-Lenke Tusch, Dozentin, Übersetzerin, Autorin, Hungary-Specialistin, bei der Eröffnung 13.5.14 im Projektbüro.

Noreen Hirschfeld, Entwicklungspolitologin und Fachjournalistin, Eine-Welt-Regionalpromotorin für Südniedersachsen

-- Kaja Schellenberg, Dipl. Sozialpädagogin, Natur- und Umweltpädagogin, Projekt FairBleib
--
Outi Arajärvi, Dipl. Sozialwirtin, Projektberaterin, Coach, Mitarbeit in mehreren ifak-Projekten
--
Evangelos Kourtidis, Dipl. Sozialwissenschaftler, Bibliothek und Archiv
--
Axel Goldau, seit 1998 redaktioneller Herausgeber der Kritischen Ökologie

 

Regionalen Bildungsstelle Nord des Programms "Bildung trifft Entwicklung" BtE
www.ifak-goettingen.de/bte

Das ist Träger der regionalen Bildungsstelle Nord des bundesweiten Programms "Bildung trifft Entwicklung", die Erfahrungen von ehemaligen Entwicklungshelfer_innen an Schulen vermittelt.
Die Mitarbeiter_innen von BtE sind (Stand Mai 2014):
-- Markus Hirschmann Dipl. Ing. Forstwirtschaft, Naturpädagoge, Leiter der BTE
-- Sophie Städing , Ethnologie und Geschlechterforschung

 

GESPA & GLOBOCUT
GESPA >> www.gespa.de
globocut >>www.globocut.de)

Die Gründungsmitglieder der GESPA Gesellschaft zur Förderung von Solidarität und Partnerschaft e.V. "sind Göttinger Bürger verschiedener Nationalitäten". Vorstandsvorsitzender der seit dem Jahr 1999 tätigen Gesellschaft ist Herbert Dohlen, der auch unter dem Label "globocut" filmische Dienstleistungen für Institutionen und Einrichtungen anbietet, die im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit im Ausland tätig sind. (Dohlen ist auch als Fotoreporter für das Göttinger Tageblatt tätig)

Herbert Dohlen (GESPA e.V.), - im Vordergrund Mitte - während der Eröffnungsfeier mit zahlreichen Gästen in den neuen Räumen des EPIZ

 

Schwerpunkt von GESPA ist die Produktion audiovisueller Medien, Medienworkshops nationale und internationale Medienprojekte zur Nachhaltigkeit (Veröffentlichungen unter >>www.blende37.de )

Initiativen zur Förderung der Völkerverständigung, des globalen Umweltschutzes, Umweltschutz und Entwicklungszusammenarbeit, Umweltprojekte. Länderschwerpunkte sind Honduras, Nicaragua, Chile.


Büro des gespa. e.V. und der Journalistin Carolin Hoffrogge ("Caro Media")
in den Neuen Räumen 2014

 

Roma-Center
http://www.roma-center.de

Hierzu gibt es eine eigene Seite in goest die den Arbeitsschwerpunkt des gegenwärtigen Roma-Center, nämlich die Abschiebungen der Roma-Flüchtlingebeschreibt. Dabei spielt die Dokumentation der Lebensverhältnisse im Kosovo durch Text und Bild eine bedeutende Rolle, um die Behauptung, die Menschen würden in sichere Länder abgeschoben zu widerlegen.
Ein weiterer Schwerpunkt des Rom-Center ist die Aufarbeitung des Antiziganismus, des Rassismus gegen "Zigeuner", die Geschichte der Vernichtung in den Konzentrationslagern der Nazis sowie die Wiederentdeckung der kulturellen Wurzeln und Bedeutung der Roma in ganz Europa.

 

Iran Solidaritätsverein (ISV)

Hierzu gibt es in goest bereits Informationen auf der Seite >Iran

Schwerpunkt der Arbeit des 1995 gegründeten Iran Solidaritätsverein e.V. ist die Öffentlichkeitsarbeit zur Menschrechtssituation im Iran. Im EPIZ ist der Verein seit 2001.

Die beiden ISV-Vereinsvorsitzenden
Bahmann Ayegh - zeitweise auch Ratsmitglied in der Fraktion der Grünen (rechts im Bild)
zusammen mit dem Vorstandsmitglied
Bahram Mavaddat.

Mail: iransoli@web.de

"Wir engagieren uns im Forum gegen Rechtsradikalismus und Ausländerfeindlichkeit. Mit unserer Arbeit unterstützen wir die Forderung der iranischen Bevölkerung nach Freiheit und einer säkularen Demokratie. Gegen die religöse Diktatur im Iran!"

PLEA Partnerschaft für ländliche Entwicklung in Afrika e.V.
www.plea-ev.de

Der Länderschwerpunkt von PLEA ist Mali. Seit 2010 hat der Verein ein regionales Büro in Mali, wo er seit 1993 aktiv ist. Zurzeit gibt es Expansionsperspektiven in Togo, Burkina-Faso, Benin, der Demokratischen Republik Kongo/RDC, Kenia undGhana.

Merkwürdiges: Einerseits heißt es "Wir, der Verein P.L.E.A. e.V., sind ein gemeinnütziger, konfessionsfreier und apolitischer Verein aus Göttingen, der 2006 von afrikanischen Diaspora-Akademikern und ehemaligen Entwicklungshelfer gegründet wurde." Gleichzeitig wird aber eine Pilgerfahrt nach Mali angeboten, zu der es heißt: "Durch christliche Überzeugung Grenzen abbauen und Solidarität fördern» Unter diesem Motto lädt der Verein PLEA e.V. zu einer Pilgerreise nach Kita in Mali, vom 15.- 30. November 2014, ein."

Es werden "Afrikanische und Deutsche Kirchengemeindepartnerschaften gesucht" und es heißt "Besonders bieten wir dabei den Aufbau und die Förderung kirchlicher Partnerschaften zwischen afrikanischen und deutschen Kirchengemeinden an. Wir möchten Sie hiermit fragen, ob Ihre Gemeinde für unser Angebot Interesse hat. Wir werden die Partnerschaft durch eine Reisebegegnung nach Afrika aufbauen und sie in ihrer Anfangsphase betreuen und begleiten. Danach lassen wir sie sich selbständig entwickeln. Ein Netzwerk der mit der Zeit aufgebauten Kirchenpartnerschaften wird aufgebaut."

Vorstandvorsitzender Dr. Denis Coulibaly

Fortbildung Foundraising und Öffentlichkeitsarbeit Nov. 2014

Anmeldung bis nächsten Montag, 27.10.2014 Die Teilnahme ist kostenfrei.

Fortbildung Fundraising
Teil I – Samstag, 01.11.2014, 10 – 17 Uhr Teil II – Samstag, 22.11.2014, 10 – 17 Uhr
Gute Ideen allein reichen meist nicht aus, um Projekte realisieren zu können. Für die erfolgreiche Umsetzung von Veranstaltungen oder Projekten im In- und Ausland werden Gelder für die unterschiedlichsten Dinge benötigt, von Sachmitteln über Personal bis zu evtl. Reisekosten. In dem zweitägigen Seminar möchten wir Ihnen die verschiedenen Möglichkeiten der Finanzierungsquellen vorstellen und die Instrumente des Fundraising aufzeigen. Neben dem Woher? spielt aber auch das Wie? eine wesentliche Rolle – denn nicht jeder Projektantrag wird gefördert. Daher wollen wir uns anschauen, wie ein solcher Antrag konzipiert sein sollte und dies in einer praktischen Übung vertiefen, inklusive der anschließenden Abrechnung. Einen kleinen Exkurs wollen wir in den Bereich Online- Fundraising machen, da diese immer mehr an Bedeutung gewinnt, aber oftmals auch langjährig Engagierte vor Schwierigkeiten stellt. Zielgruppen: Haupt-/ ehrenamtlich entwicklungspolitisch Arbeitende, Eine-Welt-Initiativen u.ä.; für Einsteiger
Ort: EPIZ Göttingen, Am Leinekanal 4, Gebäude B (bei hoher TN-Zahl evtl. Verlegung) Weitere Informationen erhalten Sie bei Noreen Hirschfeld, Tel. 0551-3887635 oder unter www.epiz-goettingen.de/ven.htm Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung bitte an: hirschfeld@epiz-goettingen.de

Fortbildung Presse-, Öffentlichkeitsarbeit
Samstag, 29.11.2014, 10 – 17 Uhr
Die Präsentation eines Vereins, einer Gruppe, eines Projekts oder auch einer einzelnen Veranstaltung in der Öffentlichkeit ist ein wesentlicher Teil der Arbeit im entwicklungspolitischen und Eine-Welt- Bereich. Ziel dabei ist es, eine möglichst große Bandbreite von Menschen zu erreichen. Aber wie? Das Tagesseminar gibt einen Einblick in die verschiedenen „Werkzeuge“ der Öffentlichkeitsarbeit. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der meist besonders schwierigen Pressearbeit: Wie schreibe ich eine offizielle Pressemitteilung? Und was sollte ich beachten, wenn ich bei der lokalen Presse Beachtung finden möchte? Diese Fragen werden wir angehen und Ihnen einen guten Einstieg in Ihre künftige Arbeit geben. Zielgruppen: Haupt-/ ehrenamtlich entwicklungspolitisch Arbeitende, Eine-Welt-Initiativen u.ä.; für Einsteiger Ort: EPIZ Göttingen, Am Leinekanal 4, Gebäude B (bei hoher TN-Zahl evtl. Verlegung) Weitere Informationen erhalten Sie bei Noreen Hirschfeld, Tel. 0551-3887635 oder unter www.epiz-goettingen.de/ven.htm Die Fortbildungen sind jeweils einzeln buchbar. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung bitte an: hirschfeld@epiz-goettingen.de Die Fortbildungsreihe wird gefördert durch das Land Niedersachsen und ist eine Kooperationsveranstaltung des Verbands Entwicklungspolitik Niedersachsen (VEN) und des Entwicklungspolitischen Informationszentrums Göttingen (EPIZ).

 

Vernetzungstreffen Eine-Welt-Arbeit, Engagierte in den MigrantInnenorganisationen

18.7.14 , viele Vereine und Organisationen von MigrantInnen und Angehörigen der Diaspora stellen immer wieder fest, dass die breite Öffentlichkeit, offizielle Einrichtungen, aber auch entwicklungspolitische Organisationen von Ihrem Engagement bisher wenig Notiz nehmen. Dabei gäbe es viele Möglichkeiten einer guten Zusammenarbeit, wenn wir mehr voneinander wissen würden.Genau das wollen wir (der Afrikanische Dachverband Nord, der Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen, das Entwicklungspoltiscche Informationszentrum Göttingen, der Integrationsrat Göttingen und weitere Kooperationspartner) mit der Vernetzungstagung "Brücken bauen - Migrantenorganisationen und entwicklungspolitische Initiativen: aktiv für die Eine Welt" erreichen! Ziel ist es, unsere Kompetenzen bekannt zu machen, zu vernetzen und zu bündeln und konstruktive Kooperationen anzuregen.

Dazu laden wir alle Vertreter dieser Organsiationen sowie Interessierte recht herzlich zur Vernetzungstagung "Brücken bauen" am 18. Juli, 16:30 Uhr, in den Tagungsraum der ver.di-Geschäftsstelle (Groner-Str. 32, Göttingen) ein.

Programm

16.30 Uhr Begrüßungen durch Abayomi Bankole, Präsident ADV Nord und Filiz Polat, Integrationsbeauftragte und Vorsitzende derLandtagskommission, Schirmherrschaft der Veranstaltung und Grußwort des Vorsitzenden des Integrationsrates in Göttingen, Dr. James Albert

17.00 Uhr Vortrag von Serge Palasie, FSI Forum für soziale Innovation, Gemeinnütziger Träger der Fachstelle Migration und Entwicklung,Solingen

18.15 Uhr Podiumsdiskussion mit Dr. James Albert, Abayomi Bankole, Serge Palasie, Ulli Kowalke, Vorstand Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen; Prof. Dr. Hans-Dieter Haller, Mitglied der Afrikanisch-Asiatischen Studienförderung, Melanie Walter, Bereichsleiterin Migration und Integration, Stadt Hannover und Filiz Polat

18.50 Uhr Round-Table-Gespräche/Worldcafé: Austausch über angesprochene Themen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
Anmeldung unter: info@adv-nord.de

 

ifak-Aktivitäten 2011-2013/14

Fair Trade Town (2011-2013)

Seit 2011 gibt es die vom EPIZ initiierte Kampagne zum Fairen Handel. In der Kampagne sind Stadt und Landkreis, die beiden Kirchen, Einzelhändler_innen, Gastronomiebetriebe und Studierende miteinander vernetzt und engagieren sich für eine faire Region Göttingen. Mit zahlreichen Aktionen, Projekten und Anregungen wurde der Faire Handel in Göttingen verbreitet und verankert. Am Ende erhielt die Stadt die Zertifizierung "Fair Trade Town". Ein wesentlicher Beitrag des EPIZ war die Erstellung des faire Einkaufs- und Gastronomieführers "Die Region Göttingen wird fair", der den Verbraucher über die Idee des fairen Handels an sich, die Fairtrade-Siegel, die Produkte, die Situation von Produzent_innen und vor allem auch Adressen aus Stadt und Landkreis, an denen faire Produkte erhältlich sind, informiert.

Learning through Volunteering (2012 - 2014)

The organisations proposing this learning partnership are active in education for sustainable development in four European countries: German, Slovakia, UK and Poland. With this partnership we intend to explore how volunteering can be a valuable contributor to adult education, especially for those from disadvantaged groups who are often overlooked. Young people not in education, employment or training, older people with low education levels, and migrants will be actively involved in the mobilities planned for this partnership. The partner organisations will share their experiences in their home country, and together will identify and assess methods for attracting and retaining volunteers and developing their skills and competencies; the impact of volunteering on the individuals concerned; and ways in which volunteering can raise awareness of sustainable development issues, especially in vulnerable groups. There were meetings in Göttingen, Germany (21.-25.10.2012); in Cadca, Slovakia (14.-19.4.2013), in Cheltenham, UK (21.-25.9.2013) and in Torun, Poland (06.-10.04.2014).

"Entwicklungshilfe - ein süßes Gift?" - Filmvorführung und Podiumsdiskussion (05.12.2013)

Der Dokumentarfilm "Süßes Gift - Hilfe als Geschäft", der im Göttinger Programmkino Lumière gezeigt wurde, stellte die Wirkungsweise der Entwicklungshilfe anhand dreier Fallstudien auf den Prüfstand. In der anschließenden Diskussion wogen Regisseur Peter Heller, Prof. Stephan Klasen, Entwicklungsökonom an der Uni Göttingen, sowie der Rückkehrer aus der Entwicklungszusammenarbeit Dr. Vincenzo Grauso, das Für und Wider und das Wie der Entwicklungszusammenarbeit ab. Die Veranstaltung, die in Kooperation mit dem Göttinger Programmkino Lumière stattfand und vom Kirchlichen Entwicklungsdienst (KED) der Ev.- luth. Landeskirchen in Braunschweig und Hannover gefördert wurde, war mit 145 Gästen ausverkauft.

"ENDlich wachsen - wir haben die Erde von unseren Kindern nur geborgt!" -Diskussionsveranstaltung (13. August 2013)

Unter diesem Titel lud die Stiftung "Leben & Umwelt" in Zusammenarbeit mit dem EPIZ und der Bildungsgenossenschaft Südniedersachsen e.G. (BIGS) zu einer Diskussionsveranstaltung in die Paulinerkirche in Göttingen ein. Zusammen mit dem klimapolitischen Sprecher der GRÜNEN Bundestagsfraktion Dr. Hermann Ott, der freien Wirtschaftsjournalistin Maike Rademaker und der Geschäftsführerin des Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen (VEN) Katrin Beckedorf diskutierte das Publikum unter der Moderation von Marie Kollenrott, der Kreisvorstandssprecherin von Bündnis 90/die GRÜNEN Göttingen, über Möglichkeiten und Herausforderungen eines Wohlstands ohne ökologisch schädliches Wachstum.

 

2011 STILLE HELDINNEN - Afrikas Großmütter im Kampf gegen HIV/Aids

auch in Afrika wächst die Zahl alter Menschen. Diese vergessene Generation gehört zu den Ärmsten der Armen. Weil ihre Kinder an Aids sterben, sorgen vor allem die Großmütter für die Enkelkinder. Die Hälfte der heute 12 Millionen Aids-Waisen Afrikas wächst bei ihnen auf. Die großformatigen Portraits des Osnabrücker Fotografen Christoph Gödan drücken vor allem eines aus: die Würde dieser Frauen im Kampf gegen die Krankheit. Prof. Dr. Rita Süßmuth (Bundestagspräsidentin a.D.) hat die Schirmherrschaft für die Ausstellung und das Rahmenprogramm übernommen. Veranstalter HelpAge Deutschland e.V., Bildung trifft Entwicklung, Entwicklungspolitisches Informationszentrum (EPIZ), Ev.-luth. Kirchenkreis Göttingen, Freie Altenarbeit Göttingen, Gesundheitsamt für die Stadt und den Landkreis Göttingen, Göttinger Aidshilfe, Soroptimist International - Club Göttingen, Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen

Ausstellung STILLE HELDINNEN - Afrikas Großmütter im Kampf gegen HIV/Aids
vom 23.8. bis 20.9.2011 im Neuen Rathaus Göttingen
Öffnungszeiten: Mo - Do 8 - 20 Uhr, Fr 8 - 17 Uhr
, Eröffnung am Dienstag, 23.8. um 17 Uhr mit Dr. Dagmar Schlapeit-Beck, Kultur- und Sozialdezernentin der Stadt Göttingen, Michael Bünte, HelpAge Deutschland e.V.. Begleitet wird die Eröffnung durch einen Ausschnitt des Jungen Theaters aus der Lesung "5 of 28 Stories about Aids in Afrika" von Stefanie Nolen.

Information zu Ausstellung und Rahmenprogramm: Telefon 0541 - 580 540 60. Der Besuch der Ausstellung ist kostenlos. Um Spenden wird gebeten. Führungen für Schulklassen ab Klasse 8, Anmeldungen und Infos: Bildung trifft Entwicklung, Markus Hirschmann, Wilhelmsplatz 3, Göttingen, Tel. 0551 488 2471, markus.hirschmann@bildung-trifft-entwicklung.de

Begleitprogramm:

Sonntag, 28.8.2011 um 20 Uhr Lesung "5 of 28 Stories about Aids in Africa" von Stefanie Nolen, gelesen von Andreas Döring und Katharina Brankatschk vom Jungen Theater Göttingen, mit Anawomeh Adou und Mark Kutah vom boat people projekt, mit Bildern der Ausstellung und Musik mit Ibs Sallah von der African Culture Group des KAZ e.V. Ort: Junges Theater, Hospitalstr. 6, Göttingen Eintritt frei!

Montag, 29.8.2011 um 19.30 Uhr Vortrag "HIV/Aids in Ostafrika - Das 'Kartenhaus Familie' in Gefahr" mit Julia Seifert (Bildung trifft Entwicklung) Ort: GDA-Wohnstift, Charlottenburger Str. 19, Göttingen

Montag, 5.9. und Dienstag, 6.9. um 20 Uhr, Mittwoch 7.9. um 22 Uhr Film "Geliebtes Leben" (Südafrika, D, 2010, 105 Min., Regie: Oliver Schmitz): Chanda wächst in der südafrikanischen Provinz auf. Als Klassenbeste und Mutters Liebling führt sie ein behütetes Leben. Doch eines Tages bricht die heile Welt zusammen. Die einjährige Halbschwester Sarah stirbt, die Mutter wird krank, der Stiefvater verschwindet, die Nachbarn tuscheln und ziehen sich zurück. Chanda ahnt, dass es ein bedrohliches Geheimnis gibt. Doch Chanda lässt sich jedoch nicht beirren: Sie fragt nach und sie spricht schließlich das Wort Aids offen aus, das andere nur hinter verschlossenen Türen flüstern. Ort: Kino Lumière, Geismarlandstr. 19, Göttingen

Mittwoch, 7.9. um 15.30 Uhr
Erzählcafé "Jede Oma zählt!" - Großeltern übernehmen Verantwortung Ort: Freie Altenarbeit Göttingen, Am Goldgraben 14, Göttingen

Mittwoch, 14.9. um 20 Uhr
Film "Memory Books" (D, 2008, 90 Min., Regie: Christa Graf): Memory Books, Erinnerungsbücher, so heißen kleine, bunte Hefte, vollgeschrieben und -gemalt von Menschen, die oft kaum das Alphabet beherrschen. Eltern, die HIV-positiv sind, formulieren darin Gedanken, Bräuche und Wünsche für ihre Kinder, die bald alleine aufwachsen müssen. In Uganda und anderen Ländern Afrikas, wo immer mehr Kinder auf sich gestellt sein werden, sind solche bewegenden Tagebücher oft das einzige Erbe, das erkrankte Mütter hinterlassen können – wie Harriet, die für ihre sechsjährige Tochter festhält, was sonst bald niemand mehr weiß. Sterbende Eltern, die für ihre Kinder die Familiengeschichte aufschreiben: MEMORY BOOKS sind herzzerreißende Dokumente dafür, wie Afrikas Eltern Abschied nehmen, wie AIDS die Kultur eines Kontinents verändert und welche Bedeutung das Erinnern für seine Zukunft hat. Ort: Kino Lumière, Geismarlandstr. 19, Göttingen

Dienstag, 20.9. um 18.30 Uhr
Salongespräch zwischen Rita Süßmuth und Henning Scherf "Faltenreich - die Situation alter Menschen weltweit", Moderation: Sybille Bertram, Ort: Saal im Alten Rathaus, Markt, Göttingen

 

2009 Frauen stärken. Klima wandeln!

Vorträge und Diskussionen Am: Freitag, den 13.03.2009, von 15.00 - 20.30 Uhr
Foyer International, Burgstr. 51, 37073 Göttingen

Zu der Veranstaltung sind alle interessierten Frauen herzlich eingeladen! Programm:
15.00 Uhr: Ankunft mit Kaffee und Tee
15.30 Uhr: Fachbeitrag I:
Der Klimawandel: Ursachen und Folgen in Niedersachsen Markus Quante, Institut für Küstenforschung, GKSS Geesthacht
17.00 Uhr : Fachbeitrag II:
Perspektive und Aktivitäten von Frauen in Bolivien und Tansania Marion Rolle, Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V.
18.00 Uhr: Abendessen
18.45 Uhr: Austausch und Diskussion: Verändert der Klimawandel auch mein Leben? Welche Handlungsnotwendigkeiten und -möglichkeiten gibt es?
20.30 Uhr: Ende
Moderatorin: Inga Lutosch, Hannover

Die Teilnahme ist kostenfrei, für Getränke und Abendessen bitten wir um einen Kostenbeitrag in Höhe von 5 Euro. Wir bitten um eine Anmeldung bis zum 28.02.09 bei: Entwicklungspolitisches Informationszentrum (EPIZ) Göttingen Regina Begander Tel.: 0551/ 487066 info@epiz-goettingen.de >> ausführliche Ankündigung

 

2008 Agrarpolitik am Beispiel Milch

Veranstaltungen zum Thema März 2008

  • Sa 1. März, 14.30 Uhr, Marktplatz, Göttingen Aktion mit Kuh "Faironika"
  • So 2. März, 12 Uhr, Dorfgemeinschaftshaus in Landolfshausen Politischer Frühschoppen zum Thema "Faire Agrarpolitik am Beispiel Milch"
  • Mo 3. März, 20 Uhr, Gemeindesaal von St. Johannis, Am Johanniskirchhof 2, Göttingen Podiumsdiskussion "Fairer Handel mit Milch? Anforderungen an die aktuelle Reform zur Stärkung bäuerlicher Familienbetriebe in Niedersachsen und weltweit" mit Landwirtschaftsminister Hans- Heinrich Ehlen

EU-Exporte von Milchpulver zerstören die Lebensgrundlage vieler Kleinbauern.

Auswirkungen der EU-Agarpolitik in Nord und Süd "Im Supermarkt, der von der kleinen Molkerei beliefert wird, kostet der Liter Frischmilch 70 Cent. Direkt daneben steht das Milchpulver aus Europa. Ein Liter aus Pulver kostet gerade mal 30 Cent. Obwohl Burkina Faso das drittärmste Land der Welt ist, liegt der Verkaufspreis für Milchpulver selbst dort unter den Herstellungskosten." (aus dem Film "Keine Chance gegen subventionierte Milch")
Auf Grund der Subventionierung der Exporte durch die Europäische Union kann Milchpulver billiger verkauft werden als regional produzierte Milch. Auch in der EU gehören die kleinbäuerlichen Betriebe zu den Verlierern der EU-Agrarpolitik. Der Preisdruck sorgt dafür, dass die Erzeugerpreise die Produktionspreise nicht mehr decken und zwingt kleine Betriebe dazu, aus der Produktion auszusteigen. Vom 28. Februar bis zum 3. März reist eine Delegation von BauernvertreterInnen aus Lateinamerika durch Niedersachsen, um mit Bauern und Bäuerinnen die Anforderungen an die EUAgrar- und Handelspolitik zu diskutierten, damit die ländliche Entwicklung hier und weltweit gestärkt wird.
Infos (EPIZ Göttingen) Trägerbündnis: Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V. - Brot für die Welt - Bundesverband Deutscher Milchviehhalter e.V. - Evangelische Erwachsenenbildung Süd-Niedersachsen - Entwicklungspolitisches Informationszentrum - FIAN Ortsgruppe Göttingen - Germanwatch - Ev.-luth. Kirchenkreis Göttingen - Kinderacker - Stiftung Leben und Umwelt - Weltladen Göttingen - BUKO Agrarkoordination

 

2007 :EPIZ in den Räumen am Wilhelmsplatz im 1. Stock.

31.1.07 / Im Entwicklungspolitischen Informationszentrum haben sich seit herbst 2001 verschiedene Vereine und Initiativen unter einem Dach zusammengefunden, die entwicklungspolitische Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit leisten, interkulturelle, friedensbewegte und migrationsbezogene Themen bearbeiten und Aktivitäten entfalten. Sie informieren in unterschiedlichen Formen und Ausrichtungen über internationale Beziehungen und Verflechtungen und stellen die Situation in Entwicklungsländern sowie das Verhältnis zwischen Nord und Süd in den Mittelpunkt. Im Archiv hält das EPIZ vielfältige Bücher, Broschüren und Unterrichtsmaterialien zu entwicklungspolitischen Themen zur Ausleihe bereit.

Das EPIZ ist Anlauf- und Informationsstelle für entwicklungspolitische Fragen und Projekte und richtet sich an interessierte Gruppen und Einzelpersonen, Schulen und Lehrkräfte, MultiplikatorInnen und Studierende. Im EPIZ gibt es ein Archiv mit Leihbücherei sowie einen Seminarraum, der auch vermietet wird. Fair gehandelte Produkte können ab Lager gekauft werden.

Ein Blick in die neuen Räumlichkeiten

Von links nach rechts, die VertreterInnen der ansässigen Gruppen und Initiativen des EPIZ

Regina Begander, Institut für angewandte Kulturforschung (IFAK)

Dipl. Psych. Andrea Rasch Rechtspsychologische Praxis - forensisch-psychologische und ethno-psychologische Begutachtung

Bahman Ayegh, Iran Solidaritätsverein

Markus Hirschmann Deutscher Entwicklungsdienst (DED) Regionale Bildungsstelle zum Aktionsprogramm 2015

Dr. Roland Drubig (IFAK)

Joëlle Blache, Ethnologin, Übersetzungen und Webdesign

Dipl. Psych. Sonar Thuna , Rechtspsychologische Praxis

Desweiteren ist noch die "Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt Landesnetzwerke", das "Archiv für Umwelt und Entwicklung" , der "Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen" (VEN) und die "Kritische Ökologie" unter der Adresse des EPIZ erreichbar.

Die Einrichtungen im EPIZ sind überwiegend ehrenamtlich aktiv und freuen sich über interessierte MitstreiterInnen. Neben den gemeinnützigen Organisationen sind in den Räumen auch zwei Geschäftsinitiativen untergebracht, die aber beide im inhaltlichen Zusammenhang mit dem Aufgabengebiet des EPIZ stehen.So begutachtet die Rechtspsychologische Praxis gerade auch Fragen mit interkulturellem Hintergrund und das Media-Büro leistet Übersetzungs- und Medienarbeit für das Themengebiet.

zum Anfang

2007 Filmreihe : Arbeit - Wirtschaft - Globalisierung - Armut 8.3. -15.3.07

Das Festival "über arbeiten" wurde organisiert von der Berliner Gruppe EYZ 3 im Rahmen des Gesellschafter-Projekts der "Aktion Mensch". In Göttingen zeigt das LUMIERE fünf der Filme in Zusammenarbeit mit dem EPIZ (Entwicklungspolitisches Informationszentrum) und vielen lokalen Gruppen. über arbeiten präsentiert Dokumentarfilme, die die Themen Arbeit, Wirtschaft und Globalisierung umkreisen. Die Filme stellen Fragen nach der Zukunft und dem Wert von Erwerbsarbeit für unsere Gesellschaft. Sie zeigen globale Verbindungen zwischen den verschiedensten Lebens- und Arbeitswelten und die internationalen Verflechtungen von Großkonzernen.

Donnerstag 8.3. um 19.30 Uhr : China Blue USA 2005, OmU, Regie: Micha X. Peled
Ein Film der die unglaublichen Zustände bei der Textilherstellung "Made in China" beschreibt. Anschließend berichten Cornelia Renders vom Frauenforum Göttingen und Gisela Heußel vom Arbeitskreis "CCC" des Ev. Frauenwerks über die "Kampagne für saubere Kleidung"..- Zum Internationalen Frauentag

Sonntag, 11. 3. 19.30 Uhr : Abschalten APAGA Y V?MONOS Spanien 2005, OmU Regie: Manel Mayol
Ein chilenischer Wasserkonzern baut einen Staudamm und vernichtet die Lebensgrundlagen der indigenen Kultur der Mapuche. - Nach dem Film gibt es Filmgespräch mit Yvonne Bangert und Iris Castro von der Gesellschaft für bedrohte Völker, Göttingen.

Montag 12.3. um 19.30 Uhr : Des Wahnsinns letzter Schrei BRD 2005, . Regie: Bärbel Schönafinger, Tanja von Dahlern
Die Befürworter der globalisierten Arbeitswelt werden in diesem Dokumentarfilm den davon Betroffenen gegenübergestellt.
Nach dem Film gibt es ein Gespräch mit Manfred Grönig, Dr. York Winkler vom VEBF, Dr. Joachim Bons von der ALG II - Beratungsstelle , Edgar Schu, Aktionsbündnis Sozialproteste u.a.

Mittwoch, 14. 3. 19.30 Uhr : Schwarzes Gold BLACK GOLD England 2006,, OmU Regie: Marc und Nick Francis
Der Film über den Kaffeehandel
Nach dem Film gibt es ein Filmgespräch mit Stefan Bockemühl, Geschäftsführer der El Puente GmbH und einen Infostand des Weltladens Göttingen

Donnerstag 15.3. um 19.30 Uhr : ENRON - The Smartest Guys in the Room USA 2005, 109 Min., OmU Regie: Alex Gibney
ENRON Der Energie-Konzern, bei dessen Insolvenz 20.000 Menschen ihren Job verloren, gründete sein Geschäft auf konsequentes Bilanzfälschen. Schamlos hatten die verantwortlichen Manager sich persönlich bereichert und dabei zwei Milliarden Dollar an Pensionsfonds ihrer Mitarbeiter vernichtet. Der Dokumentarfilm rekonstruiert die Details dieses Börsenkrimis.
In Zusammenarbeit mit der DGB Jugend Göttingen Nach dem Film wird es ein Gespräch mit Matthias Fricke, einem Betriebsrat bei der TELECOM geben, der über die Situation in Deutschland und speziell in Göttingen berichten wird.

 

2005 Aktionswoche für globale Gerechtigkeit 8.-16.4.05

Ein halbes Jahr vor der nächsten WTO-Konferenz in Hongkong sagen Menschen aus allen Teilen der Welt NEIN - Nein zu den immer noch ungerechten Strukturen der Welthandelsorganisation (WTO) und ihrer Politik. Unter dem Motto "Setting the peoples' agenda" werden in dieser Woche in mehr als 70 Ländern Aktionen stattfinden. In Deutschland hat das Bündnis "Gerechtigkeit jetzt ! - Die Welthandelskampagne" federführend die Koordination der Aktionswoche übernommen. Ihm gehören 36 Organisationen aus den Bereichen Entwicklung, Kirche, Umwelt, Menschenrechte und Gewerkschaften an, darunter Brot für die Welt, Misereor, IG Metall und Terre des Hommes.

Im Mittelpunkt steht die Ansichtskartenkampagne. Unter dem Motto "Gerechtigkeit ist keine Ansichtssache" werden Wirtschaftsminister Clement vier Forderungen mit auf den Weg nach Hongkong gegeben: Die Forderung der EU nach einer Öffnung der Märkte des Südens für europäische Wasserkonzerne soll zurückgenommen werden, da der Zugang zu Wasser ein Menschenrecht ist; internationale Umweltabkommen sollen Vorrang vor WTO-Regeln haben, da die Umwelt unsere Lebensgrundlage, keine Ware ist; die Zivilgesellschaft und der Deutsche Bundestag sollen mehr Einfluss gewinnen - Handelspolitik soll nicht den Interessen der Wirtschaftslobbyisten untergeordnet werden, sondern demokratisch gestaltet sein; und die kleinbäuerliche Landwirtschaft und die Produktion von Grundnahrungsmitteln sollen wirksam geschützt und nicht dem Diktat des Wettbewerbs unterstellt werden, da Ernährung ein Menschenrecht ist.

Mit Informationsständen und szenischem Straßentheater machen die VeranstalterInnen in Göttingen auf diese Ungerechtigkeiten im Welthandel aufmerksam und sammeln Ansichtskarten für Minister Clement. Das ausführliche Programm finden Sie im folgenden.

Programm der Aktionswoche in Göttingen:

Montag, 4.4. und Dienstag, 5.4.05, jeweils um 20 h im Lumière:
"Darwins Alptraum"
F/A/B 2004, Regie: Hubert Sauper. Ein Film über ungewöhnliche Handelsströme zwischen Afrika und Europa.

Mitte März bis Mittwoch, 13.4.05
Ansichtskartenkampagne:
Schreiben Sie Postkarten unter dem Motto "Gerechtigkeit ist keine Ansichtssache" an Wirtschaftsminister Clement! Karten und Sammelboxen finden Sie im Gromo Café, im Weltladen, im Roten Buchladen, an unseren Ständen und bei den Filmvorführungen. Unterstützen Sie damit die vier Kernforderungen der Aktionswoche. Die Postkarten werden am Samstag, den 16.4.05 Minister Clement in Berlin überreicht.

Montag, 4.4. bis Freitag, 22.4.05
Abenteuer Regenwald - eine Mitmachausstellung
zum Thema Regenwälder Südamerikas, Afrikas und Südostasiens, die als Lieferanten von Lebensmitteln, Genussmitteln und Zimmerpflanzen eine große Bedeutung für uns haben.
Die Ausstellung wird vom DED - Regionale Bildungsstelle u.a. in der BBS III im Ritterplan 6 in Göttingen gezeigt. Infos unter Tel. 0551 / 73200, Führungen möglich.

Samstag, 9.4.05 ab 10 h am Gänseliesl:

  • Informationsstand zur globalen Aktionswoche und ihren Forderungen an die internationale Handelspolitik. Alle beteiligten Gruppen informieren an einem gemeinsamen Stand und stellen sich vor.
  • Monopoly-live - Das große Spiel des Welthandels: dramatisch - spannend - unfair!
    Dargestellt von Attac Göttingen
  • "Aktionswoche für globale Gerechtigkeit" auf dem Wochenmarkt
    Am Weltladenstand gibt es ein buntes Programm

Sonntag, 10.4.05 10 h Bethlehemgemeinde, Londonstr. 11a , Religiöse Veranstaltung zum Thema der Aktionswoche

Dienstag, 12.4.05 17-19 h am Gänseliesel
Mitmachaktion zur Welthandelspolitik. Mit einem inszenierten Tauziehen und einem Infostand des Weltladens soll auf die ungerechte Kräfteverteilung im Welthandel aufmerksam gemacht werden

Mittwoch, 13.4.05 17-19 h am Gänseliesel
Wenn der letzte Fluss vergiftet ist... - Kann man Papier essen?
Multinationale Papierkonzerne holzen den chilenischen Urwald ab und schütten ihre giftigen Abwässer in die Flüsse. Hauptleidtragende sind die Mapuche, ein indigenes Volk Chiles.

Eine Aktion der Regionalgruppe Göttingen der Gesellschaft für bedrohte Völker

Samstag, 16.4.05 ab 10 h am Gänseliesel
Kuh frisst Regenwald Welche Folgen hat unser Konsumverhalten weltweit?
Straßentheater der Regionalgruppe Göttingen der Gesellschaft für bedrohte Völker


An der Aktionswoche für globale Gerechtigkeit beteiligen sich in Göttingen:
attac Göttingen, Regionalgruppe Göttingen der Gesellschaft für bedrohte Völker, Deutscher Entwicklungsdienst - Regionale Bildungsstelle, EPIZ - Entwicklungspolitisches Informationszentrum sowie der Weltladen.


Infos unter Tel. 0551 / 487066 (EPIZ) Kontakt: Regina Begander

 

 2004 Südafrika – 10 Jahre nach dem Ende der Apartheit 8.9.-2.11.04

In Göttingen führt das Entwicklungspolitische Informationszentrum (EPIZ) im Herbst eine Veranstaltungsreihe durch, um an das Ende der Apartheid vor zehn Jahren zu erinnern und die aktuelle Lage in Südafrika zu beleuchten. Einen Teil des Programms bestreiten die MUKA-Kids

Muka-Kids
Die Mukakids sind Kinder aus Johannesburg/Südafrika, die irgendwann anfingen sich Vorführungen auf der Straße auszudenken und damit bettelten. Irgendwann bekamen sie Unterstützung durch Erwachsene, wurden in Projekte eingebunden und schwups nun tauchen sie in Göttingen auf. Es gibt noch eine Reihe anderer Kindertheaterprojekte, die Gruppe "Terra Nostra" in Bremen hält seit 5 Jahren Kontakt zu verschiedenen Projekten und hat   zusammen mit anderen Institutionen bereits fünf "Kinderkulturkarawanen" projektiert.
Die MUKA-Kids aus Johannesburg / Südafrika waren in der Zeit vom 5. bis 8.9.2004 zu Gast im Raum Göttingen. Die MUKA-Kids eröffneten die Veranstaltungsreihe mit einem Musik- und Tanzworkshop am 6. 9. in der IGS Göttingen, wo sie gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der IGS tanzen, trommeln, sich austauschen und über ihren Alltag berichteten.
Danach führten sie das Tanztheaterstück "Engel, Träume und Vulkane" am 7. 9. um 19 Uhr in der IGS (für Kinder ab 11 Jahren geeignet) auf. Thema des Stückes: Kinder aus unterschiedlichen Familien gehen in die gleiche Schule. Sie wissen nicht, dass sie etwas gemeinsam haben: den Missbrauch. Sie reagieren ganz unterschiedlich auf ihre Erfahrungen. Einige sind ganz still geworden, einige wütend oder aggressiv. Eines Tages spielen die Kinder in der Schule "Umgushe", ein typisches südafrikanisches Kinderspiel mit einer zerrissenen Strumpfhose. Soso, eine der Hauptpersonen des Stückes, kann dabei ihre tagtäglichen Erfahrungen nicht länger ertragen und beginnt ihre Geschichte zu erzählen. Auch die anderen Kinder beginnen über das zu sprechen, was sie so schwer bedrückt. In den Liedern, Tänzen und der Poesie der Kinder drücken sich Wut, Liebe, Angst, Zärtlichkeit, Tränen, Frustrationen und Vergebung aus.
Workshop "Musikalische Begegnung der Kulturen" zusammen mit der 3. Klasse der Grundschule Diemarden bietet den afrikanischen und deutschen Kindern unter Leitung von Gunter Hampel die Möglichkeit, musikalisch und tänzerisch in Austausch über ihre Lebenserfahrungen und –umstände zu treten. Die südafrikanische Gruppe wurde in dieser Zeit privat in den Familien der Grundschulkinder untergebracht und verpflegt. Koordinationsstelle Umweltbildung und Globales Lernen, Karin Schulze, Tel. 05592/906216

Ausstellung: "Township Life"
bis 6.10. im Hainberg-Gymnasium) eine Foto-Dokumentation über die Geschichte der Apartheid und das heutige Leben im Township in Südafrika. Wie wirkt das Ende der Apartheid auf den Alltag der Menschen ? Welche Hoffnungen und Erwartungen haben sie an ihr Land ? Fotos aus dem Walmer Township in Port Elizabeth und Interviews mit den dort lebenden Menschen bilden diese Ausstellung. Für Schulklassen aus anderen Schulen Anmeldung beim EPIZ erwünscht. Ein Reader und weitere Südafrika-Materialien für den Unterricht sind im EPIZ ausleihbar (z.B. "Steps for the future - Alltag im südlichen Afrika im Zeichen von HIV/AIDS" - 8 Filme auf DVD).

Musikworkshops mit Pops Mohamed
Pops ist Musiker und kommt aus der Nähe von Johannesburg / Südafrika. Als Kind nahm ihn sein Vater mit nach Kalamazoo, wo traditionelle Musik gespielt wurde. Diese zu bewahren, weiter zu geben und mit modernen Elementen zu verbinden hat sich Pops zur Aufgabe gemacht. Er präsentiert traditionelle Musik der bushmen aus der Kalahari Wüste und der Xhosa und hat bereits mehrere CDs heraus gegeben.
Pops Mohamed ist in der letzten Septemberwoche zu Gast in Göttingen und gibt Musikworkshops an Schulen. Terminvereinbarung beim EPIZ

 

Filmreihe Südafrika

Drei Filme, die sich auf unterschiedliche Weise mit dem Kampf gegen die Rassentrennung auseinandersetzen. Alle Filme sind in der englischen Originalfassung zu sehen.

3.10., 11+14 Uhr / 4.10.,15.30 Uhr / 21.10., 20 Uhr /  24.10. um 20 Uhr / 22.10., 22.30 Uhr / 23.10. , 22.30 Uhr : "Amandla ! A Revolution in Four Part Harmony" Film von Lee Hirsch,
Südafrika 2002, 104 Minuten, engl. Originalfassung. Musik: Abdullah Ibrahim, Hugh Masekela, Vusi Mahlesela, Miriam Makeba u.v.a. Der engagierte Film setzt sich mit der Rolle auseinander, welche die Musik in Südafrika im langen Kampf gegen die Rassentrennung spielte. Unter dem Apartheid-Regime war es Schwarzen verboten, laut zu singen, Lieder aufzunehmen oder Musikaufnahmen zu besitzen. Heute sind viele dieser verbotenen Lieder zu „Nationalhymnen" geworden. Die Songs waren wie Waffen im Kampf gegen die Apartheid und für die Freiheit. Interviews mit Aktivisten und Musikern, Songs, die verschiedene Musiker an verschiedenen Orten singen, sowie Archivbilder von Protestmärschen fügen sich zu einem bewegenden und mitreißenden Musikfilm. Weitere Informationen und Fotos unter www.amandla.com
Termine Preview:

26.10., 18.30 Uhr, anschließend Filmgespräch mit Angela Mai Mittwoch 27.10., 15 Uhr "Memories of Rain - Szenen aus dem Untergrund"
Film von Gisela Albrecht und Angela Mai, Deutschland / Südafrika 2003, 150 Min., in deutsch und englisch. Der durch die Berlinale bekannt gewordene Film erzählt die Geschichte von Jenny Cargill und Kevin Qhobosheane. Sie stammt aus der weißen, er aus der schwarzen Welt Südafrikas. Beide haben in führender Position beim Nachrichtendienst des African National Congress (ANC) gegen den Apartheidstaat gekämpft. Es ist die Geschichte eines Lebens im Exil, das Kevin durch die Militärcamps des ANC in Angola führte und Jenny durch die Ausbildung beim Geheimdienst in Ost-Berlin. Der Film beschreibt die persönlichen Erfahrungen zweier Menschen, wie sie aufwuchsen und Teil des Untergrunds wurden. Zugleich erzählt er auch von der Untergrund-Arbeit in Südafrika selbst, von einem auf ständige Tarnung angewiesenen Leben, das abgeschnitten von der normalen Gesellschaft ist. Ein Leben, das die individuellen Bedürfnisse denjenigen des Kollektivs unterordnet.
Gisela Albrecht, geb. 1941 in Stettin. Studium der Literaturwissenschaft, Philosophie und Theologie. Spezialisiert auf den Schwerpunkt Südafrika. Angela Mai, geb. 1938 in East Greenwood / Großbritannien. Studium der Theaterwissenschaft. Engagement für die deutsche Anti-Apartheid-Bewegung. Beide begannen bereits 1994 mit der Arbeit an „Memories of Rain". Termine

29.10. und Sonntag, 31.10. um 20 Uhr "Back Home - Roots of a New South Africa"
Film von Marc Köbler, Deutschland 2004, 92 Min., engl. OmeU Der Film erzählt die Geschichte dreier Männer, die viele Jahre als politische Häftlinge auf der Gefängnisinsel Robben Island / Südafrika verbringen mussten. Heute kehren sie täglich auf die Insel zurück, um dort zu arbeiten und Touristen durch die Gebäude zu führen, die einmal ihr Gefängnis waren. Sie berichten über die Zeit der Apartheid, über ihre Inhaftierung und ihr Leben im neuen Südafrika. Weitere Informationen und Fotos unter www.back-home.de Termine Freitag,  Eintritt für alle Filme: 5,50 € / 4,50 € ermäßigt, für Schulklassen 2,50 € pro Person VVK und Reservierung im Cinemaxx unter Tel. 01805 - 24636299

Diskussion

28.10. 19.30 Uhr Südafrika - 10 Jahre nach dem Ende der Apartheid Deutsches Kapital am Kap - Kollaboration mit dem Apartheidregime. Eine Diskussion um das Gebaren der Global Player mit der Buchautorin Birgit Morgenrath. Südafrika ist ein hervorragendes Beispiel dafür, dass Konzerne sich durch Menschenrechte nicht einschränken lassen wollen. Am 21. März 1960 werden bei Protesten gegen die Passgesetze in Sharpeville, Südafrika 69 Menschen erschossen. Der Notstand wird ausgerufen. Zunehmende Proteste veranlassen das Apartheidregime, sich auf Sanktionen vorzubereiten. Gleichzeitig entwickelt sich die Bundesrepublik zum wichtigsten Handelspartner des Regimes. Anhand konkreter Beispiele werden in dem Buch "Deutsches Kapital am Kap"die Praktiken deutscher Firmen dargestellt, ihr Umgang mit Gewerkschaften, die systematische Gesundheitsschädigung der Arbeiter, die Billigproduktion im Homeland, die militärische Zusammenarbeit. Anlass für das Buch ist die internationale Entschädigungs- und Entschuldungskampagne. Zwei Klagen vor US-amerikanischen Gerichten sind gegen rund 20 internationale Konzerne anhängig wegen ihrer Unterstützung der Apartheid und Beihilfe zu Menschenrechtsverletzungen. Auch in Deutschland ist die Kampagne schon mehrfach an die Öffentlichkeit getreten. V: Entwicklungspolitisches Informationszentrum Göttingen (EPIZ), Düstere Str. 16/17, Göttingen, Tel. 487066, ifak@comlink.org in Zusammenarbeit mit der Stiftung Leben + Umwelt Ort: Theaterkeller, Geismar Landstr. 19, Göttingen

2.11. 19.30 Uhr Südafrika - 10 Jahre nach dem Ende der Apartheid Von der Apartheid zur Demokratie - die Transformation Südafrikas
Vortrag mit Stephan Kaußen, Journalist V: Entwicklungspolitisches Informationszentrum Göttingen (EPIZ), Düstere Str. 16/17, Göttingen, Tel. 487066, ifak@comlink.org Ort: Theaterkeller, Geismar Landstr. 19, Göttingen