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Bursfelde / Kloster Bursfelde

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Der Ort Bursfelde liegt an der Weser und ist westlich von Göttingen mit dem Auto in ca. 30 Minuten erreichbar. Beliebt als Ausflugsziel auch per Motorrad oder für Sportliche mit dem Fahrrad, die evtl. auch den Weser-Radweg befahren. Von Göttingen nach Dransfeld, in Dransfeld abbiegen Richtung Löwenhagen und dann weiter durchs Niemetal nach Bursfelde.  

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Blick auf Bursfelde mit Klosterkirche
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Die romanische Klosterkirche
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Bögen und Säulen im Kircheninneren.
Die Klosterkirche Bursfelde
ist über 900 Jahre alt. 1093 gründete Heinrich von Northeim Bursfelde als adeliges Hauskloster und baute auf dem Areal die Klosterkirche. Das Areal war vermutlich schon in vorchristlicher Zeit eine heilige Stätte. Die Kirche drohte zu verfallen, 1846 und 1901 – 1904 wurde die Bausubstanz der Kirche durch Restaurierung gerettet.
Die Kirche ist täglich geöffnet von 8.00 Uhr-18.30 Uhr Anfragen zu Führungen: Tel. 05544 / 1688, Abendgebet täglich 18.00 Uhr, im ehemaligen Gutshaus ist seit 1978 ein ev.-luth. Tagungshaus für "Einkehr und Stille" eingerichtet
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In Bursfelde am Weserufer ist die "Klostermühle" beliebtes Anlaufziel für einige der vielen MotorradfahrerInnen, die an der Weser entlangsausen.
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Blick von der Klostermühle auf die Weser in der Abenddämmerung

Das Kloster wurde im 11. Jh. gegründet. Im frühen 15. Jh. ging es dann mit dem Kloster rapide abwärts. Die Mönche hielten Konkubinen, teilten die Klostergüter unter sich, die Klosterkirche wurde Warenlager für durchziehende Händler. Gegen 1430 bestand das Kloster aus einem Mönch und einer Kuh.
Bereits ab 1436 bezeichnete sich Bursfelde als "erneuertes Kloster". Das bedeutete: "Verzicht auf Privateigentum, Einhalten der Klausur, unablässiges Gotteslob". Quasi eine Restaurationsbewegung zurück zur Benediktregel. 1446 erhielt das Kloster Bursfelde die Erlaubnis jährlich eine Versammlung aller durch die Bursfelder Reformidee verbundenen Klöster abzuhalten. Außerdem durften weitere Klöster in die Vereinigung (Kongregation) aufgenommen werden. Bis ins 16. Jh. hinein schlossen sich weit über 100 Klöster im mitteleuropäischen Bereich der Bursfelder Kongregation an. 1542 wurde Bursfelde lutherisch und erst 1672 verließen die letzten Mönche den Ort.