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Filmstadt Göttingen


2014 Doku/Film "Stilbrvch - Mythos & Subkultur"
2013 III. Göttinger privates Heimkino-Festival
2008 Neue Kurzfilme aus Göttingen
2007 / 2006 Stadtgeschichten
Stadtteil-Filme- Weststadt
SchülerInnen - Kurzfilmwettbewerb
Stadtgeschichten (Projekt)
Werkschau Stephan Schm
itz-Hertzberg
Rückblick auf die Filmstadt Göttingen
Göttinger Filmtag: 24. Mai 2003 ab 16 Uhr
Heinz Erhardt als Werbefigur


>> Filmnetzwerk Kurzfilmfestival 2016

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Doku/Film "Stilbrvch - Mythos & Subkultur"

28.5.14 Lumière 18 Uhr:Die MacherInnen werden bei Film und Installation anwesend sein und freuen sich über Feedback. Göttingen 2014, 85min Regie: TeleportershipProject & KulturKollektiv Eintritt 3,50 Euro/3,00 Euro - die FilmemacherInnen sind anwesend.>>Trailer

Zwischen Dramaturgie und Chronik ist dieses Doku-Format anzusiedeln. Es zeigt das geordnete Chaos um das KulturKollektiv und erzählt Anekdoten zwischen den Wegen der Charaktere im Göttinger Uni- und Nachtleben und auch abseits davon. Darin finden sich Kontroversen und aufeinanderprallende Lebensrealitäten des Kollektivs, die seit drei Jahren den studentischen Veranstaltungsraum im VG-Keller auf dem Z-Campus verwalten und dem Publikum sowie der studentischen Selbstverwaltung. Die aktuelle Situation im Stilbrvch ist unsicher: gezeichnet 01.04.2014. Ende Februar kippte der AStA nach Mitte-Rechts und nun sollen Veränderungen anstehen. Bis Juni wird sich wohl einiges getan haben und das wird in seiner politischen und künstlerischen Zerrüttung gezeigt. Die Aktiven der letzten Jahre zermartern sich den Kopf, um den Laden in seiner libertären Form zu erhalten und die Idee weiter zu tragen. Nach den unzähligen Veranstaltungen in jeglichen Formaten soll alles nun in eine andere juristische Form gegossen werden. Was hat das zu bedeuten? Gezeigt werden völlig unterschiedliche Ebenen, zwischen hochschulpolitschem Kleinklein und seinen Hürden, die Göttinger Subkultur und das Kollektiv zwischen Selbst- und Fremdanspruch - in Interviews und offene Kommentaren. Szenen aus Veranstaltungen und Intermezzoartige Kunstwerke ergänzen die Darstellung und versinnbildlichen den Filz rund um Party, Kunst & Politik in Uni, Stadt und bald auf Abwegen. Stilbrvch goes Doku-Drama und etwas freie Form... (Stilbrvch.net & Facebook/Kulturkollektiv) http://www.lumiere.de/

 

3. Göttinger privates Heimkino-Festival

31. Oktober bis 2. November2013 findet das 3. Göttinger Heimkino-Festival statt. Dabei öffnen
Privatleute ihre Wohnzimmer für Filmfreunde. Dazu gibt es ein spannendes Rahmenprogramm.

Nachdem 2011 das Stern den Spielbetrieb eingestellt hatte fand das erste Heimkino-Festival statt, um ein Zeichen zu setzen gegen das Kinosterben in Göttingen. Im Unterschied zu einem öffentlichen Kinofestival findet das Heimkino-Festival im privaten Rahmen mit Freunden und Bekannten der Organisatoren und Heimkino-Betreiber/innen statt. Angefangen wurde mit vier Heimkinos in 2011. Jetzt öffnen schon sechs Heimkino-Betreiber/innen ihr Wohnzimmer. Ziel ist es, jedes Jahr ein paar mehr Spielstätten zu haben.

Am 1. und 2. November 2013 läuft in sechs Spielstätten im Göttinger Stadtgebiet ein Filmprogramm. Privatleute öffnen ihre Wohnzimmer und zeigen über Beamer auf Leinwand Filme unter einem bestimmten Motto. In diesem Jahr lautet es: "Den musst du gesehen haben!" Die Heimkinobetreiber/innen nennen dem Komitee ihre Vorschläge und stellen daraus dann ein genreübergreifendes Programm zusammen. Die Zuschauer/innen werden dann persönlich eingeladen und müssen vorab Platzkarten reservieren, denn in privaten Wohnzimmern gibt es eine eng begrenzte Anzahl von Sitzplätzen. Der Eintritt ist frei. Allerdings erfahren nur Freunde und Bekannte der Organisatoren und Heimkino-Betreiber die Zugangsdaten für die Kartenreservierung. Denn das Heimkino-Festival ist klein, fein und privat. "Mindestens ebenso wichtig wie die Filme ist das Miteinander und Wiedersehen unter Freund/inne/en.

Eröffnet wird das Festival wieder im Lumière, das eine Eröffnung in angemessener Atmosphäre ermöglicht, damit neue Heimkino-Betreiber/innen gefunden werden. Am Samstagnachmittag findet in den Räumlichkeiten der Stadtbibliothek, einem weiteren Kooperationspartner des Festivals, ein Workshop rund um das Thema Film statt und am Samstagabend gibt es eine Festival-Party, auf der unter anderem das beliebteste Heimkino mit dem "Apollon" ausgezeichnet wird.

Wer Lust hat, mitzumachen, der schaut einfach unter www.heimkino-festival.de. und wer ein Heimkino hat und beim Festival mitmachen will, schickt einfach eine Mail an info@heimkino-festival.de

 

Neue Kurzfilme aus Göttingen 2008

Lumière 20 Uhr (0551) 48 45 23 Kartenvorbestellungen Das 6. Göttinger Kurzfilmfestival mit aktuellen Filmproduktionen das Beste des Jahrgangs 2007/2008 aus Göttingen, quer durch alle Genres: Kurzspielfilme, Dokumentarisches, Animationsfilme. Viele Produktionen erleben an diesem Abend ihre öffentliche Premiere, die Filmemacher sind zum Gespräch anwesend. An der einen oder anderen Produktion wird noch fieberhaft gearbeitet, aber viele filmische Highlights stehen schon fest.
Prgaramm

  • DER STREIT von Laura Fischer
  • TIN RIDER von Markus Schwenk: Die erstaunlichen Abenteuer einer Libelle im Weltraum
  • DAS DIGITALE KINO von Sascha Bubner: Ein Blick in die Kinozukunif
  • KLAUS von A. Meissner/D. Hahn: Ein Heinzelmann gibt nicht auf
  • EASY WAY von Daniel Goldmann: Das erste Göttinger Skater~Video
  • ANSICHTSSACHE von Grischa Dorstewitz: Ein gefährliches rosa Getränk
  • DER EINSAME MANN von Lars Henze: In Finnland ist es ziemlich kalt...
  • 3 MUSIK-VIDEOCLIPS von Thomas Kirchberg , BOLLYWOOD-Musical und weitere Filme!

Stadtgeschichten

"Stadtgeschichten" aus Göttingen
Themen, die die Stadt betreffen.
Reportagen über das Leben in Göttingen.
Alltagsgeschichten.
Geschichten aus Wirtschaft, Politik und Kultur.

Betreut von: SurfCut - Creative Film and Video - Rosdorfer Weg 14, 37073 Göttingen , info@surfcut.de , Tel.: 495 69 710 www.surfcut.de


Logo der Filmreihe Stadtgeschichten

"Stadtgeschichten" ist eine lose Reihe von Dokumentarfilmen (je 45 Minuten), die sich mit einem bestimmten, klar umrissenen Thema aus der Göttinger Stadtgeschichte befassen. Die Filme behandeln Themen, die die Stadt betreffen. Reportagen über das Leben in Göttingen. Alltagsgeschichten. Geschichten aus Wirtschaft, Politik und Kultur. Von Politportraits, über die Umgestaltung der Innenstadt, bis zur Göttinger Musikszene, alle sollen sich angesprochen fühlen. Die Reihe ist bewusst offen für thematische Anregungen und versteht sich unter anderem auch als Plattform für junge Göttinger Filmemacher: Jeder der eine gute Idee und Interesse an der Verfilmung dieser hat, bekommt die Chance sie zu verwirklichen und dem Göttinger Publikum auf einer Leinwand vorzuführen. Nach jedem Film wird die Möglichkeit für eine offene Diskussionsrunde geschaffen. Es werden Beteiligte und Macher/innen der Filme eingeladen, um sich dem Publikum zu stellen.

Stadtgeschichten 2007

"Kamera: Manfred Krüger"
Stadtgeschichten Nr. 4 , Göttingen 2007 , Regie: Oliver Clark
Warum möchte jemand Kameramann werden? Was kann man alles in diesem Beruf erleben? Durch welche Erfahrungen wird man geprägt? Und was heißt das überhaupt: dokumentarische Kameraarbeit? Manfred Krüger war 30 Jahre lang bis zu seinem Unruhestand im Februar 2007 als Kameramann für das Göttinger IWF (Institut für den wissenschaftlichen Film) tätig und hat den "Look" der dort produzierten ethnografischen Dokumentarfilme entscheidend mitgeprägt. "Kamera: Manfred Krüger" porträtiert einen Menschen, seine Arbeit und seine Weltsicht. Zahllose Geschichten, Erinnerungen und Anekdoten ergeben das Mosaik eines außergewöhnlichen Lebens, eines Menschen der trotz und aufgrund all seiner Erfahrungen immer auf dem Boden der Tatsachen geblieben ist. Der 45minütige Film wird im Lumiere am 23. Oktober um 18.00 Uhr als Folge 004 der "Stadtgeschichten" gezeigt. Anschließend gibt es die Gelegenheit zu weiterführenden Fragen und Diskussion mit dem Protagonisten Manfred Krüger und dem Filmemacher Oliver Clark.

Experimentieren in einer anderen Welt: TheatERleben
7.5.2007, 20 Uhr, Lumière"Polizist, Bauchtänzer, Landstreicher - Schauspieler verwandeln sich auf der Bühne in andere Menschen. Mal werden sie älter, mal jünger, mal sind sie Kommissar, mal Verbrecher, manchmal spielen sie gleich mehere Rollen. Manchmal sind sie auch sie selbst. Sechs Wochen lang beobachteten zwei Göttinger Studenten mit ihrer Kamera die Künstler vom Jungen Theater bei der Inszenierung von Friedrich Dürrenmatts "Das Versprechen", einem nicht ganz gewöhnlichen Kriminalroman . Die beiden Studenten fragten sich, wann die Schauspieler spielten und wann sie sie selbst waren. Sie wunderten sich, dass sie beim Proben kaum aus ihrer Rolle fielen und lachten über Improvisationen und Versprecher.

Bühnenraum Junges Theater, Filmaufnahmen

Im Mittelpunkt ihres Films stehen vier Künstler und ihre Ideen: Der Regisseur entwickelt sein Bühnenkonzept , der Schauspieler seine Rolle und die Bühnenbildnerin entwirft die Kulissen. Dazu kommt noch ein Videokünstler. Woher nehmen die Künstler ihre Ideen?Was wollen sie dem Publikum zeigen? "TheatERleben" erzählt die Geschichte einer Theaterinszenierung von der Stückauswahl bis zur Premiere.
Arbeiten und Leben zwischen Realität und Spiel, Aktualität und Fiktion: Der Film fragt die Theatermacher nach ihrem künstlerischen Lebensweg und der Bedeutung von Theater in unserer vom Fernsehen und Internet geprägten Gesellschaft. Dabei kreist "TheatERleben" immer wieder um die Fragen: Was ist Theater? Was kann Theater? Und schließlich: Warum gehen wir ins Theater? Das und viel mehr können Sie auch nach der Film-Vorführung mit Beteiligten der JT-Inszenierung und den Filmemachern Moritz Dornbusch und Inga Wolter diskutieren."


Die Anregung zu dieser Filmreihe und die Betreuung kommt von Surfcut und Thomas Kirchberg.

Im Gespräch mit Thomas Kirchberg von Surfcut nach der Filmvorführung kam die Idee auf, dokumentarisch in einer Art Monats- oder Jahresschau filmisch über Göttinger Ereignisse zu berichten. Schaun wir mal .

Foto links: Thomas Kirchberg am 7.9.06 im Lumière

 

Stadtgeschichten 2006

3.9.06 / 45 Minuten - So lang sollen die Filme sein, die ab September, einmal im Monat im Lumiere gezeigt werden. Sie behandeln Themen, die die Stadt betreffen. Reportagen über das Leben in Göttingen. Alltagsgeschichten. Geschichten aus Wirtschaft, Politik und Kultur. Von Politportraits, über die Umgestaltung der Innenstadt, bis zur Göttinger Musikszene, alle sollen sich angesprochen fühlen.
Jede/r der eine gute Idee und Interesse an der Verfilmung dieser hat, bekommt die Chance sie zu verwirklichen und dem Göttinger Publikum auf einer Leinwand vorzuführen. Nach jedem Film wird die Möglichkeit für eine offene Diskussionsrunde geschaffen. Es werden Beteiligte und Macher/innen der Filme eingeladen, um sich dem Publikum zu stellen. Der Pilotfilm dieser Reihe wurde am 7.September gezeigt - eine Dokumentation über die Oberbürgermeisterwahlen. Der Film "Die OB-Wahl" wurde mit fast Null Mitteln und unentgeltlich auf Video gedreht. Gerade die neue Technik der kleinen Videokameras ermöglicht eine Demokratisierung des Mediums Film.

Der Pilotfilm "Die Oberbürgermeisterwahl" war ein bißchen im Stil von Peter Lustig kommentiert. Sehr schön das Intro vom Weltall auf das Rathaus und z.B. die Verdeutlichung architektonischer Einöde durch Überblendung von Rathaus und blauem Turm der Uni. Die Fragen an die Kandidaten hatten leider keinen Biß und plätscherten so dahin, so dass die Langeweile einer Wahlveranstaltung aufkam. (Toll wäre z.B. gewesen, die OB-Kandis mit jeweils einer Hartz4-Familie und einem Unternehmer zu konrfontieren) Ein wenig Farbe brachte die Befragung von Passanten in der Stadt hinein.

Die ganze technische Machart des Films von Bastian Brunke und Stephanie Fischer, die quasi Neueinsteiger beim Filmen sind, war beachtlich: Ton, Licht, Tricks Regie zeigten kaum Schwächen und man darf hoffen, dass die beiden sich noch andere Filme vornehmen (möglichst ohne Politiker, die man eh dauernd sieht) .

Foto rechts: Bastian Brunke, Stephanie Fischer und Moderator Erik Westermann

Die Ankündigung der Veranstaltung "mit anschließender Diskussion" war eher ein Witz; der Moderator ließ gerade mal eine einzige Frage zu - eine weitere hatte sich ein Besucher aus dem Publikum per Zwischenruf erzwungen. So etwas sollte sich kein Publikum gefallen lassen. Nachdem der Film schon 45 Minuten die Meinungen der OB-Kandis ausbreitete durften die auch nochmal real auf der Bühne sitzend sich darstellen, stattdessen hätte man gleich mit dem Publikum einsteigen sollen.

 

Filmförderung
Filme von Jugendlichen unter 21 Jahren können Preise gewinnen - Informationen zum 11. Niedersächsischen Schüler- und Jugendfilmfestival "Uelzener Filmtage",
Die Filmtage finden vom 10. bis zum 12. November stattfinden. Bis zum 1. Oktober können Kinder, Jugendliche und Schulklassen aus ganz Niedersachsen noch eigene Filmbeiträge einsenden. Sie können Digitalvideos, Kurzfilme, Dokumentarstreifen oder Ergebnisse von Schlüler-Film-Ags einsenden und Preise gewinnen. Bisher wurden Themen vom Bollywood-Film bis zur Komödie über das Älterwerden eingereicht. Als Gewinne werden Geldpreise zwischen 125 und 500 Euro oder Nominierungen für den internationalen Wettbewerb "up and coming" vergeben. Die Themenwahl ist völlig frei! Voraussetzungen sind, dass die Einsender ihren Wohnsitz in Niedersachsen haben, noch nicht 21 Jahre alt sind und die Filme in den letzten zwei Jahren entstanden sind. Außerdem sollten die Filme nicht länger als 20 Minuten sein. Die Juroren sind Filmemacher, erfahrene Mitarbeiter der Festivals "Up and coming" und vom "Videofilmfest Schleswig-Holstein", Jungjournalisten von der "Jungen Presse Niedersachsen" sowie eine ehemalige Preisträgerin der Uelzener Filmtage.
Anmeldung für Teilnahme: Anmeldeunterlagen und weitere Infos erhält man auf der Homepage des Festivals unter www.uelzener-filmtage.de, per E-Mail unter info@uelzener-filmtage.de oder telefonisch bei den Veranstaltern, der LAG Jugend & Film Niedersachsen (Tel.: 05161 - 911463) und der Stadt Uelzen (Tel.: 0581 - 800295).

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Neue Göttinger Kurzfilme - Lumière

Teilweise wurden die Kurzfilme schon am Samstag am Johanniskirchhof Open-Air gezeigt, aber am Sonntag abend im Lumière wurden in einer langen Nacht auch einige "welt-uraufgeführt". Moderator Alexis Karageorgiou von der Comedy Company  riss es dabei zu der Bemerkung hin "also diese FIlme hat praktisch noch nie ein Mensch vorher gesehen!". Das blieb nicht die einzige witzige Bemerkung des Moderators, der die vorgesehenen Diskussionen nach den Filmen aufgrund der Zeitknappheit mit der Bemerkung "bitte nur intelligente Fragen jetzt" unterband.

Die drei die goest am besten gefallen haben:
"Im falschen Film", "Mar Grigio" und "Bild Freeze".

"Im Falschen Film" von Sascha Heppe wird auf 5 Minuten ein komplexes Ding untergebracht. Zunächst dramatisch, psycho-science-fiction-mäßig und dann wieder hollywood-happy-end auf WG-Ebene. Ein Typ im T-Keller merkt erst nach und nach, dass die Leute ihn gar nicht wahrnehmen, nicht hören wenn er redet, ihn anscheinend nicht sehen. Als er am Tisch neben seiner Freundin Platz nimmt schaut sie ihn gar nicht an beim Reden, wenn er schreit hört sie ihn nicht. Sie erzählt nur vor sich hin, dass sie sich von ihm trennen will. Schreiend verläßt er den T-Keller, geht durch die Außentür in gleißendes Licht. Beim erneuten Betreten des T-Kellers danach ist alles anders. Auch jetzt eröffnet die Freundin das Gespräch mit "ich muß dir was sagen" aber es geht weiter mit "ich bin schwanger" - woraufhin der Typ in Freudentänze verfällt und die anderen Anwesenden mitmachen. Nun aber: das alles in 5 Minuten Film !! leicht atemberaubend. Die bewegte Kamera wurde übrigens durch Herumfahren im Rollstuhl bewerkstelligt.

"Bild Freeze" (7 Min) von Shahryar E. Nesbat und Robin Wolf war  erfrischend , nämlich experimentell - auch wenn sowas schon mal woanders gemacht worden sein sollte. Man sah Leute aus Göttingen, die die Filmemacher überredet hatten mal 20 Sekunden echt ruhig (freezed) erstarrt quasi zu verharren. Da waren zwei Handwerker in der Werkstatt ziemlich gut erstarrt, da war der Schuster mit Gehilfen aus der Langen Geismar Str. leicht lächelnd, da war ein Paketeauslieferer (bei der Arbeitshetze einen zum Verharren zu bringen - alle Achtung) und andere und schließlich auch der mobile Friseur der zwar freezed war aber mit seiner Haarschneidemaschine akustisch Leben hineinbrachte. Der Trick bestand nun darin die Sequenzen in denen die verschiedenen Personen gezeigt wurden zu verkürzen und so in immer schnellerer Abfolge zu zeigen um danach wiederum auf längere Fassungen umzusteigen. Die Einlassungen der beiden Filmemacher im Gespräch mit dem Moderator waren von besonders charmanter Lockerheit geprägt, so ganz und gar unprätentiös und dennoch überzeugend, ernsthaft engagiert aber gleichzeitig witzig. So fiel ganz nebenbei - als hätte man sich wirklich das erste Mal mit diesem Gedanken beschäftigt der Satz: "Ja es ist schon gut wenn man eine Message hat." 

Der Film "Mar Grigio" (Das graue Meer) von Oliver Clark brachte mit Zufallselementen einen "Lyrik-Clip" zustande. Zufällig hatte er eine Super8-Kamera am Meer dabei, zufällig lief da der Hund einer Freundin mit herum und dann war da noch dieses italienische Gedicht über das Meer. Er kombinierte die Lyrik mit den Bildern ... der beabsichtigte Effekt , des Sich-Einlassens auf das Fliessen der Bilder war spürbar wurde aber gebremst durch die Untertitel, die den italienischen Text ins Deutsch übersetzten. Auch mal etwas Neues, was noch nicht so bekannt ist, aber natürlich in Berlin schon regelmäßig in Poetry-Slams praktiziert wird: Gedichte mit Musik, Gedichte mit Film..  - na immerhin ein bißchen Metropolenkultur in Göttingen.

Zu den vorgeführten Filmen gehörten auch noch Dokumentarfilme wie der Weststadtfilm der im Rahmen der Weststadtrevue die verschiedenen Bevölkerungsgruppen der Weststadt mit Äußerungen zu Wort kommen ließ. Den daran beteiligten Thomas Kirchberg begrüßte der Moderator mit "Da kommt auch schon die Göttinger Filmmafia" - was dem Betreffenden nicht gerade wie Öl runterging. Keine Witze erlaubte der Dokumentarfilm "Über-Leben" über Interviews mit Jüdischen Zeitzeugen in Riga, dessen Göttingenbezug darin bestand, dass er ohne die Unterstützung des KUNST e.V. nicht zustande gekommen wäre und dass Thomas Kirchberg beteiligt war. Als dritter Dokumentarfilm wurde ein Film über das ThOP und die Inszenierung des Stückes "Wilhelm Tell" gezeigt. Bissiger Kommentar des Moderators: "Aha eine Arbeit für die Uni - und gabs da auch einen Schein für?"

Eine weitere Gruppe von Filmen waren Musikvideos, Kurzfilme über verschiedene Bandes einmal Sugareen, dann ein etwas übertrieben metaphorischer Film mit Flammable Liquid, der eher dokumentarische Streifen von Herzer mit vielen abfälligen Gesten in die Kamera und der Film von Pinkostar) denen man anmerkte, dass sie für andere Zwecke als für eine Vorführung in diesem Rahmen vorgesehen waren.

Die Filme "Jugendreport" von Lars Wätzold und "Familie Koslowski" waren einfach witzig. Jugendreport spielt auch in der Weststadt, wo total ernst darüber berichtet wird, dass eine gewissenlose Bande Papierkörbe, Abfalleimer und später sogar Abfallcontainer klaut. Herzerweichende Szene vor dem Kiosk im Hagenweg dessen Besitzer die Vernichtung seiner Existenz durch den Abfalleimer-Klau beklagt. Und dann auch noch die abgedrehten Masken der Darsteller. ...


Familie Koslowski

zeigt ein und dieselbe Szene mehrmals aus unterschiedlichen Perspektiven. Zunächst endet die Szene eines schimpfenden Ehemannes mit einem Wutausbruch und dem Satz "jetzt reichts" wobei der mit der Faust ausholt und die Leinwand schwarz wird. Der als "bekloppt" beschimpfte Junge wird mit jeder neuen Szene deutlicher in den Mittelpunkt gerückt, bis am Ende klar wird - dass er einen komplexen Mechanismus konstruiert hat, der über ganze Wirkungsketten umfallender und rollender Gegenstände hinweg dazu führt, dass dem cholerischen Vater ein Bügeleisen auf den Kopf fällt - deshalb wird es plötzlich schwarz.
(Junge Medienszene Niedersachsen: Laura Fischer, Jule Helming, Clara Hilsberg, Moritz Hunze, Thomas Kirchberg)

Schließlich noch der Film "Und was ist mit deinen Pflanzen" - nun ja - irgendjemand hat eine Sponsor gefunden und da haben sie einen Film gemacht. Der Hauptdarsteller hat nach eigenem Bekunden auch im Nachhinein keine Ahnung was der Film eigentlich aussagen soll. Immerhin gabs eine Szene im Cafe Gromo und einige Straßen konnten wiedererkannt werden. Handlung: Typ will von Göttingen weg, aber wird dann doch dauernd aufgehalten.

Ja und dann waren da noch die Animationsfilme von Christopf Dressler, der angeblich extra aus dem Ausland ins Lumière eilte, aber dann doch nur aus der Musa gekommen war. Dressler arbeitet mit Wachsfiguren und 12 bis 24 Veränderungen pro Filmsekunde. Immerhin kosten die Wachsfiguren keine Nerven und wenns Geld alle ist bleiben die so lange stehen bis der Film weitergehen kann. Der Film über den Bauer, den Knecht und die Melkmaschine (Titel "Keinesfalls Gähnen") ist echt abgedreht! Da saugt die Melkmaschine erst die Kühe bist auf Abmagerungsstatus und danach sogar saugt sie alles auf, sogar den eigenen Film. Der später entstandene Film "Sauerland" ist noch abgedrehter und surrealistisch. Die offizielle Bezeichnung "Heimatfilm" geradezu hanebüchen grotesk.

Ach es gab noch einen schönen Film: Eine Frau springt im Nörgelbuff auf, rennt raus (a la Lola rennt) durch die ganze Stadt, kommt irgendwann an und beginnt mit Feuerschleudern Figuren zu malen. /Titel war nicht im Programm ausgedruckt) Fire....

Es war ein langer Filmabend - und man konnte fast Lust kriegen auch mal irgendeinen Film zu machen.

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Rückblick auf die Filmstadt Göttingen

1945-1961 Hundert Filme in Göttingen
Göttingen hat Tradition in Sachen Film. Die 1945 gegründete "Göttinger Filmaufbau" drehte bis 1961 rund 100 (darunter zahlreiche Heinz Erhardt Filme) und prägte damit die Nachkriegs-Filmgeschichte. Das Deutsche Theater wirkte befruchtend auf die Kinoproduktion, einige Schauspieler standen sowohl vor der Kamera als auch auf der Bühne.

Klein Hollywood an der Leine?
Also irgendwie ist die Idee im Bereich Stadtmarketing entstanden. Da setzt man sich hin und überlegt: "Was gibt es denn, was Göttingen ein bißchen interessanter machen könnte?" Die Leine ist zu mickrig (wenn nicht gerade Hochwasser ist) naja und immer nur "Universitätsstadt", "Stadt die Wissen schafft" ist auch bissl langweilig; und dieses Image hält nicht mal richtig, denn da hat doch tatsächlich neulich Talkmaster Kerner gesagt "Ach Göttingen, da wo Akademiker endgelagert werden." Tja und in der heutigen Mediengesellschaft wäre es doch fein, wenn man diese Geschichte mit den Filmen wiederbeleben könnte. Nach dem Krieg war in Göttingen sowohl das Theater mit Hilpert als auch die Kinoszene ziemlich aktiv. Ach so ein kleines Hollywood an der Leine, wäre super.

Was läuft so heutzutage filmmäßig?
2003 feiert der Filmverleih "Die Lupe" sein 50 jähriges Bestehen, die FKI Göttingen betreibt mit dem Lumière ein mehrfach ausgezeichnetes Programmkino, das IWF als Service-Einrichtung liefert wissenschaftliche orientierte Filme. Capitol- / CinemaxX-Filmtheater, Cinema-Filmkunststudio, Fachdienst Kultur der Stadt Göttingen, Film- und Kinoinitiative Göttingen e.V. / Kino Lumière, Filmverleih Die Lupe GmbH, IWF Wissen und Medien GmbH, Imagofilm, Junge Medienszene Göttingen, Pro City GmbH, Stadtbibliothek - die Filminteressierten Institutionen in ihrer Gesamtheit

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Göttinger Filmtag: 24. Mai 2003 ab 16 Uhr
Eröffnung der Filmtage mit Open Air Kino

Und dann am Samstag die Eröffnung mit einem Open-Air-Film "Der Tag vor der Hochzeit" von Rolf Thiele 1952 in Göttingen gedreht. Der Marktplatz vor dem Alten Rathaus war proppe-voll. Vor der Leinwand waren für ca. 300 Leute weiße Plastiksessel aufgestellt worden, drumherum standen jedoch mindestens nochmal so viele. Und dann lief diese Schwarz-Weiß-Film und alle warteten darauf nun Göttinger alte Straßen, Häuser, Menschen zu sehen. Aber stattdessen lange Dialoge in irgendwelchen Innenräumen. Behäbige filmische Anmerkungen zur Entnazifizierung. Da sagt der Bürgermeister z.B. zu einem ehemaligen Angestellten der NSDAP: "Ahso sie waren in der Partei, aha in der Partei gearbeitet, na dann suchen sie sich mal eine andere Betätigung. In diesem Beruf finden Sie keine Arbeit mehr."  Die "Schande des Heiraten-Müssens" wurde genauso zwischendrin eingebaut wie alle anderen gängigen Aufgeregtheiten. Man merkte, hier wollte jemand einfach mal wieder Kino machen, locker, leicht, nach allen Seiten unkritisch und nur nicht anecken - einfach das Bedürfnis nach Kino decken. Witzig übrigens, dass im Programmheft des Lumière der Filmtitel im Laufe des Textes von "Tag vor der Hochzeit" zu "Die Nacht vor der Hochzeit" (das ist zwar auch ein Filmtitel aber eben ein anderer und die Verwechslung eben ein Freudscher Verschreiber).

Einweihung des Heinz Erhardt Platzes Auftakt zu einer Veranstaltungsreihe  am Samstag, den 24. Mai 2003, der Göttingen als Filmstadt präsentieren soll. Offizielle Eröffnung mit Enthüllung einer Heinz-Erhardt-Skulptur am Weender Tor
Open Air Kino mit "Ein Tag vor der Hochzeit" (BRD 1952) und Bühne vor dem Alten Rathaus - Ausstellung zur Filmstadt Göttingen
IWF Infostände mit wissenschaftlichem Filmprogramm
50 Jahre Filmkunstverleih Die Lupe, 40 Jahre Cinema Internationale Kurzfilme - "Große Literatur-Großes Kino": Drei Literaturverfilmungen zu Preisen wie damals im Cinema - Ausstellung von Filmkunstplakaten auf dem Jacobi-Kirchhof
Stummfilm mit Musik Buster-Keaton-Filme mit Live-Klavierbegleitung im Börner-Viertel (Dort wo früher auch ein "Lichtspielhaus" war)
Filmprogramm aus der Filmaufbau-Zeit Capitol (kostenlos )
Wunschfilm-Matineevorstellung Sonntagvormittag im CinemaxX
Junge Medienszene Göttingen Junge Filmschaffende präsentieren sich mit ihren aktuellen Arbeiten auf dem Johannis-Kirchhof
Kinderprogramm rund um das Thema Film Basteln von Daumenkinos, Bilderbuchkino, Kinderfilme u.v.m. in der Stadtbibliothek

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Heinz Erhardt als Werbefigur

Da Heinz Erhardt in vielen der in Göttingen gedrehten Filme mitwirkte (zB "Natürlich diese Autofahrer"), kam wohl jemand auf die Idee, Heinz Erhardt für Göttingen als Werbefigur aufzubauen und dessen Bekanntheitsgrad zu nutzen für die "Filmstadt Göttingen" zu werben. Ein Platz sollte nach ihm benannt und eine Statue am Weender Tor aufgestellt werden. Aber dann diese Peinlichkeit der Denkmalsenthüllung - also gegenüber der eigens angreisten Familie des verstorbenen Heinz Erhardts könnte man vor Scham in den Boden versinken, wenn man sich dieses "Denkmal" anschaut, dass sich kaum von einem Papp-Kameraden unterscheidet.
Heinz Erhardt wurde am 20. Februar 1909 in Riga, Lettland geboren und starb am 5. Juni 1979 in Hamburg. In der Schule hatte er keinen Erfolg, obwohl er nach eigenem Bekunden Anstrengungen "machte, dass er fort kam". Seine Karriere fing 1938 in Berlin an, also da mußte man schon sehr neutrale Witze machen. Im Krieg wurde er zur Marine eingezogen obwohl er Nichtschwimmer war. Mit einem Gedicht machte er sich klar, dass viele Leute ja auch in einen Flieger steigen obwohl sie nicht fliegen können. Auch im Krieg machte er fast ausschließlich Witze und belustigte die Soldaten an verschiedenen Standorten. 1945 konnte er bruchlos weitermachen, er eckte einfach nirgendwo an.

Frühling

Wie wundervoll ist die Natur !
Man sieht so viele Blüten,
auch sieht man Schafe auf der Flur
und Schäfer, die sie hüten.
Ein leises Lied erklingt im Tal:
der müde Wandrer singt es.
Ein süßer Duft ist überall,
nur hier im Zimmer stinkt es !

(Heinz Erhardt)

heinz_erhardt.JPG (8655 Byte)
Foto: Heinz Erhardt im Film "Immer diese Autofahrer" am Weender Tor in Göttingen"

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Stephan Schmitz Hertzberg

Diplom-Sozialwirt, freier Journalist, Filmemacher Geboren 21. April 1955, gestorben 28. April 2005 - Zur Erinnerung an den Göttinger Filmemacher Stephan Schmitz-Hertzberg zeigt das Lumière zusammen mit Freunden, Kollegen und Weggefährten von Stephan einige seiner Reportagen und Produktionen. "Stephan war ein leidenschaftlicher Verfechter der politisch engagierten Reportage und hat mit der Kamera die ganze Welt bereist. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen Themen aus dem Bereich der Agenda 21. Er lässt die Menschen für sich selbst sprechen und bezieht Stellung durch die Wahl der Themen und die Perspektive seiner Reportagen. In seinen Filmen drücken sich sein soziales Engagement sowie sein Glaube an Emanzipation und Gerechtigkeit aus."


Stephan Schmitz-Hertzberg
† 28. April 2005

Werkschau Programm am 25.9.05

  • ab 18.30 Meet & Talk im Foyer des Lumière / Café Kabale
    ab 19.30 Filmprogramm:
  • Echsen, Krokodile, Land für alle 3 Kurzreportagen aus La Gomera / Mauretanien / Brasilien 1998 – 2004
  • Che Guevara Retrospektive zum 25. Todestag Kuba / Bolivien 1992
  • Abflug Hanoi Dokumentation des Wiederaufbaus und der Situation der Rückwanderer und ehemaligen DDRVertragsarbeiter/ innen Vietnam 1997
  • Die letzten Ritter der Wüste Reportage über die Tuareg in der Westsahara Mali 1994 Zwischen den Filmen sind Pausen für Diskussion, Getränke und Austausch eingeplant. Im Anschluss an den Tuareg-Film berichtet Georg Klute über die aktuelle Situation in der südlichen Sahara. Danach kann man sich nach Bedarf im Foyer, Café Kabale oder im T-Keller zusammenfinden. Der Eintritt deckt die Kosten des Lumiere, die Überschüsse gehen als Spende an ein Kinderhilfsprojekt in Mali.

Übersicht über ausgewählte Arbeiten von Stephan

  • 2005 SPANIEN Entwicklung und Umwelt in Teneriffa
  • 2004 MAURETANIEN Renaissance der nomadischen Viehzucht
  • Krokodile in der Wüste Bericht für "Abenteuer Erde" SPANIEN Riesenechsen von La Gomera Bericht für "Abenteuer Erde" HR
  • 2003 BOSNIEN-HERZEGOWINA "Tanz auf den Gräbern" Situation der Jugend in Bosnien
  • SPANIEN "Gomera und das kleine Glück" Eine Insel gegen den Massentourismus ARD /
  • 2002 SPANIEN "Fluchtpunkt Fuerteventura" HR / ARD Madrid
  • 2001 MAURETANIEN "Die Spur der Wüstenkrokodile" Reportage über Sahara
  • 2000 MAURETANIEN "Rio-Mauritania: New strategies for livestock braiding and environment" deutsch, englisch und französisch für Expo 2000 GTZ
  • 1999/2000 MAURETANIEN "Söhne der Wolken" nomadische Viehzucht.
  • 1999 UNGARN "Ungarisch - slowakisches Stauprojekt" Konflikt um Zukunft der Donau "Literaten auf dem Weg nach Frankfurt" Kulturweltspiegel ZDF / Arte ARD / WDR
  • 1997/1998 BRASILIEN "Kirche und Landreform" "Ende der Solidarität ?" "Xingu - ein deutsches Phänomen", "Land für Alle " "Ihr macht uns Mut - Wir helfen Euch sehen"
  • 1997 VIETNAM "Abflug Hanoi" Dokumentation des ökonomischen Wiederaufbaues, und der Reintegration der Auslandsvietnamesen ARD / ORB
  • 1996/1997 EL SALVADOR "Von Che Guevara zu Mutter Teresa"
  • 1995/96 KUBA "Kuba im Umbruch" Reportage über den Überlebenskampf der Menschen in Kuba zwischen Sozialismus und freiem Markt SPIEGEL TV
  • 1995 EL SALVADOR "Die Erben Romeros", Reportage über die Arbeit von katholischen Priestern in den ehemaligen Guerillagebieten ORB WDR
  • 1995 FRANKREICH "Mord an der Côte d’Azur" Bericht über die Vernichtung der letzten natürlichen Ressourcen durch die Aktivitäten der Mafia Deutsche Welle TV
  • 1994 NICARAGUA "Carlos Vanzetti" Portrait eines deutschen Neurochirurgen im nachrevolutionären Nicaragua ORB
  • 1993/1994 MALI "Die letzten Ritter der Wüste" Reportage über den Spagat der Tuareg zwischen postfeudalen Privilegien und Integration NDR SDR
  • 1993 ITALIEN / DEUTSCHLAND "Segeln statt Knast" Zweiteilige Reportage über eine pädagogische Maßnahme mit verhaltensoriginären Jugendlichen ORB
  • 1992 NICARAGUA "Die Misquitos und der Regenwald", Weltspiegelbericht NDR
  • 1992 KUBA, BOLIVIEN "Che Guevara" Retrospektive zum 25. Todestag SPIEGEL TV
  • 1991 EL SALVADOR "Unter Rebellen", Reportage über Leben und Arbeit einer deutschen Ärztin im Bürgerkrieg von El Salvador SPIEGEL TV
  • 1990 DEUTSCHLAND "Mauern im Kopf" Spiel-/dokumentarproduktion mit jugendlichen Strafgefangenen

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Göttinger Filmklappe 2007

Kurzfilmwettbewerb für Schülerinnen und Schüler in Stadt und Landkreis Göttingen

18.11.07 / Bei dem letztjährigen Göttinger Kurzfilmwettbewerb für Schülerinnen und Schüler war vom Sachfilm über die rein fiktionale Geschichte bis hin zum Animationsfilm alles vertreten. Auch in diesem Herbst sind wieder alle Schülerinnen und Schüler eingeladen, Kurzfilme bis zum 30. April 2008 beim Kreismedienzentrum Göttingen einzureichen. Zur gleichen Zeit starten in Niedersachsen sieben weitere Regionen (Aurich, Braunschweig, Delmenhorst, Hannover, Helmstedt, Wolfsburg, Verden). Landesweit wird mit 1.200 teilnehmenden Schülerinnen und Schülern von 120 Schulen gerechnet.

Die Prämierung der Sieger wird im Frühjahr 2008 stattfinden. Wie im letzten Jahr winken den Gewinnern vor dem vollbesetzten Kino wieder 200 € für den besten Film einer Kategorie. Alle Sieger nehmen automatisch an den Uelzener Filmtagen teil. Die besten Beiträge aus Niedersachsen sollen zudem im Tigerentenclub (bis 14 Jahre) laufen.

Allerdings ist die ganze Veranstaltung arg verquickt mit Sponsoring und Werbung - was wir hier in der Mitteilung alles rausgelassen haben.

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