Startseite
Artikel
redaktion@goest.de
Veranstaltungen
  Impressum

Basketball

Verdeckte Subventionierung der Firma BG 74
2009: BG-Frauen scheiden wegen finanzieller Probleme aus der 1. Bundesliga aus
>Städtische Gesellschaften
>> BG74 (Basketballgemeinschaft Göttingen von 1974 e.V.
>>"Zukunftsvertrag"

Verdeckte Subventionierung der Firma BG 74

30.4.14 / Die Stadt hat 2012 ein Einsparungsprogramm durchgezogen von dem viele kulturelle und soziale Institutionen, Initiativen, Vereine, Organisationen betroffen waren. 2012 wurden im Im Rahmen des Spar-Nerverei-Programms gab es auch eine Spielwiese der Stadt für Meinungsaustausch. Dort machte die Verwaltung folgenden scheinheiligen Vorschlag: "Die Durchführung der BBL-Spiele in der Lokhalle wurde ursprünglich mit 180.000 € jährlich von der Stadt bezuschusst. Da mit Umzug in die Sparkassen Arena (2011) diverse Einsparpotentiale verbunden sind, wurde dieser Zuschuss bereits auf 50.000 € reduziert. Die weitere Kürzung um 20.000 € bedeutet für die BG 74, dass sie auf zusätzliche Sponsorengelder angewiesen ist oder verstärkt Eigenleistungen erbringen muss. Sparvorschlag Sparvolumen 2013 20,000 € Sparvolumen 2013-2020 160,000 € . (Dafür stimmten 376 , dagegen 93) >>"Zukunftsvertrag"

Da die persönliche Einschätzung des noch amtierenden OB Meyer darauf hinausläuft, dass die Basketballmannschaft unbedingt in der 1. Bundesliga bleiben müsse, dann können die dafür fehlenden finanziellen Mittel plötzlich den beiden Gesellschaften GWG und GÖSF aus den Rippen geleiert werden. Darüber entscheidendie Aufsichtsräte in denen auch Ratsmitglieder sitzen und unabhängig von Rat entscheiden. Auch bei Ablehnung des Vorschlags von Meyer im Verwaltungsrat hätten die Aufsichtsräte trotzdem die Sache durchziehen können. Am 29.4.14 hat der Verwaltungsausschuß der grundsätzlich nichtöffentlich tagt (!) eine Unterstützung der BG 74 mit 112.000 Euro städtischer Gelder beschlossen.

Allerdings wird der Geldtransfer nicht direkt über den städtischen Haushalt abgewickelt sondern über die privatwirtschaftlich organisierten Firmen "in kommunaler Hand" . Aber in wessen Hand? In der Hand von Firmen die nur mangelhaft kontrolliert werden können. So wurde z.B. ohne Umschweife 2012 von der GWG mitgeteilt, dass die Stadt eine fünfstelligen Summe für den Ausgleich verlorengegangener Gelder (durch Insolvenz des BG-Hauptsponsors "S5") aufbringen müßten. Mehr dazu siehe >Städtische Gesellschaften

GWG und GOESF sind zu 100 % städtische Gesellschaften. Das von diesen GmbHs erwirtschaftete bzw. das von ihnen ausgegebene Geld ist städtisches Geld. Die Anbindung dieser Gesellschaften erfolgt leider nur über die Entsendung von einigen Ratsmitgliedern auf Aufsichtsratsposten der GmbH. Diese können nicht per Ratsbeschluß kontrolliert werden. Daher kann in diesen Gesellschaften leicht herumjongliert werden.

Trotz OB-Wahlkampf : Kritik an BG-Finanzierung

Weil OB-Wahlen bevorstehen kann die Kritik an der Geldvergabe leicht dazu benutzt werden , Basketball-Fans gegen die Grünen aufzubringen. Dennoch haben sich die Grünen entschlossen sowohl die Geldvergabe als auch die intransparente Form der Abwicklung öffentlich zu kritisieren. Höfer und Holefleisch erläutern: "Die Einsparungen, die im Bereich Sport im EHP realisiert werden konnten, werden durch die neue Spitzensportförderung zu 100 % aufgefressen. Unter dem Strich praktizieren wir damit eine Spitzensportförderung zu Lasten der Breitensportförderung. Das halten wir für nicht tragbar."

Ulrich Holefleisch, Mitglied im Sportausschuss und im Aufsichtsrat der GÖSF:

"Der Oberbürgermeister hätte rein formal die Zustimmung der Politik für seine vorgeschlagenen Maßnahmen nicht gebraucht. Daher hat diese Verabredung unter Ausschluss der Öffentlichkeit einen negativen Beigeschmack." Holefleisch vermutet, hier solle die Politik mit ins Boot geholt werden, um die Geschäftsführung der GWG und GöSF unter Druck zu setzen, die Sponsorengelder tatsächlich bereit zu stellen.


Michael Höfer : "Wir glauben, dass das die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Gesellschaften übersteigt"

das heisst, dass die Wahrnehmung ihrer Aufgaben für die öffentliche Daseinsvorsorge evtl. einschränken oder höhere Einnahmen zB durch höhere Eintrittspreise Schwimmbad und Lokhalle generieren muß.

 

Fotos: beim Pressegespräch April 2014

 

2009: BG-Frauen scheiden wegen finanzieller Probleme aus der 1. Bundesliga aus

"Nach der Saison 2008/09 gab es finanzielle Probleme. Diese führten dazu, dass dem Team keine Erstligalizenz erteilt wurde. Da man keine Lizenz für die 2. Liga beantragt hatte, wurde die Mannschaft aus dem Spielbetrieb zurückgezogen."

basketball3.JPG (18102 Byte)
Beim ersten Aufstieg der Damen 2003 freuten sich Holefleisch und Meyer noch gemeinsam - ohne dass - wie jetzt bei den BG-Herren - finanzielle Förderung thematisiert wurde.

nachdem die BG-Frauen in die 1. Bundesliga aufgestiegen sind wurden keine ausreichenden Mittel locker gemacht um sie dort zu halten. "Nach der Saison 2008/09 gab es finanzielle Probleme. Diese führten dazu, dass dem Team keine Erstligalizenz erteilt wurde. Da man keine Lizenz für die 2. Liga beantragt hatte, wurde die Mannschaft aus dem Spielbetrieb zurückgezogen." (Wikipedia)

 

 

2003: Basketballerinnen steigen in die 1. Bundesliga auf

Mai 2003 / / "Nie wieder 2. Liga" - Mit ausgelassenem Hupkonzert, mit Gesängen und einem Autocorso durch die Innenstand kehrten die triumphierenden Basketballspielerinnen nach Göttingen zurück. Sie hatten in Halle den SV Halle mit 89:76  geschlagen und damit die Meisterschaft der 2.ten Liga errungen, was ihnen den Aufstieg in die Basketball-Bundesliga brachte.

 basketball.JPG (43829 Byte)
Von den 89 warfen Annika Dankert 31 (untere Reihe mit lila Pullover) und Missy West 31 Punkte (untere Reihe rechts grauer Pullover) . Rechts oben Trainer Ataman.

Die Mädels waren beim Feiern auf dem Markt teilweise ausser Rand und Band. Meike Warnecke, Missy West, Stefanie Beck, Sarah Goltze, Claudia Scherwing, Vera Seefeld, Annika Dankert, A. Thies, Bettina Bode, Saskia Hähnel, Viktoria Wagner, Cornelia Meyer, Kaisa Anneli zusammen mit ihrem Trainer Mahmut Ataman und Cotrainer Reza Safaie.

Basketball4.jpg (36985 Byte)

Basketball5.jpg (41043 Byte)

Basketball6.jpg (29772 Byte)

basketball2.JPG (22727 Byte)

 

 

Bundesligaspiel in Göttingen 1. und 2.10.05

Ergebnisse:

  • BG Göttingen USC Freiburg 59:54
  • BBV Leipzig BC Marburg 73:71
  • BELKAW BasCats TSV Wasserburg 73:81
  • BC Wolfenbüttel BG Dorsten 71:88
  • BSG Ludwigsburg TV Saarlouis 65:69
  • MTSV Schwabing NB Oberhausen 67:90

Am 1. und 2. Oktober fanden Basketball-Bundesligaspiele der Damen in Göttingen in der FKG-Halle (Fassungsvermögen 1200 Besucher) statt: Felix-Klein-Gymnasium (FKG) Böttingerstr. 27
Die Halle war beim Spiel der Göttinger Frauschaft brechend voll, vermutlich leicht überbelegt und das Publikum schaffte eine laute Kulisse. Die Freiburgerinnen begannen recht verunsichert aber blieben den Göttingerinnen dennoch dicht auf den Fersen bis zum Sieg der Göttingerinnen mit 59:54.
6 Spiele an 2 Tagen Samstag, 01.10.05 11 Uhr: Eröffnungsfeier 12 Uhr: Wolfenbüttel - Dorsten 14 Uhr: Leipzig - Marburg FKG-Halle 16 Uhr: Bensberg - Wasserburg 20 Uhr: Fan-Night El Sol 20 Uhr: DBBL-GALA Freizeit In Sonntag, 2.10.05 12 Uhr Ludwigsburg - Saarlouis 14 Uhr Schwabing - Oberhausen 16 Uhr Göttingen - Freiburg
Das Stadtradio sendete live (offensichtlich mit neuem Ü-Wagen) am Samstag 17 bis 18.00 Uhr 16.00 Uhr: Bensberg – Wasserburg und am Sonntag 16 bis 18 Uhr live . BG 74 Göttingen – Freiburg (ab 16 Uhr) allerdings war das keine Sportreportage in gewohnter Wiese, denn es war lediglich eine dauerndes Hinüberschalten in die Sporthalle, ein kurzes Berichten über den Stand der Dinge - offensichtlich ein erster Test des neuen Ü-Wagens.
Rahmenprogramm: Cheerleading-Einlagen, Hip-Hop-Dance-Formation