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Stadtjugendring

Stadtjugendring Düstere Straße 20a, 37073 Gö Tel.: 0551 / 8207765 - www.sjrg.de
Birgit Frank (Vorsitzende SJR) Fabian Dames (Geschäftsführer und Bildungsreferent SJR)

Infostand der Jugenzentren und freie Jugendarbeit
Jugendwahlveranstaltung "Talk, Rock & Politics"

Felix-Klein-Gymnasium contra Stadtjugendring
Kultusminister verbietet politische Diskussion

> Jugendliche
> Schulen
> Kinder

 

Sommerferien-Freizeiten 2015 des Stadtjugendring

28.4.15/ Für die Freizeiten nach Istrien, Schweden und Dänemark gibt es z.B. noch Plätze, aber auch für den Segeltörn auf dem Ijsselmeer. Auch für Angebote in und um Göttingen können sich Interessierte noch anmelden. Die Informationen, für welche Freizeitangebote noch Plätze frei sind, finden Eltern, Kinder und Jugendliche online unter www.sjrg.de. Anmelden können sich Interessierte dann direkt bei den Mitgliedsverbänden des Stadtjugendring Göttingen. "Summertime 2015" enthält einen Mix an Sommerfreizeitangeboten für Kinder ab 5 Jahre und Jugendliche. Das Summertime-Heft liegt im Rathaus, in der Stadtbibliothek, im Stadtjugendring und an weiteren öffentlichen Orten aus. Kontakt: Andrea Pichotka (Referentin), Tel.: 0551 8207765, Email: info@sjrg.de

 

Was ist der Stadtjugendring?

"Der Stadtjugendring Göttingen e.V. ist der Zusammenschluss der Göttinger Jugendverbände. Er vertritt die Interessen Göttinger Kinder und Jugendlicher und unterstützt jugendliches Engagement." Der Stadtjugendring hat Sitz und Stimmrecht im Jugendausschuss der Stadt Göttingen. Der Stadtjugendring bündelt die Interessen der Jugendarbeit und Verbände und bildet eine Plattform zur Interessensvertretung.

Foto vom Besuch des ehemaligen Dezernenten für Jugend (2 ter. vor rechts) beim Stadtjugendring in dessen Räumlichkeiten - hier mit den Vorstandsmitgliedern vor der Eingangstür Juli 2007

Die Erwachsenen behaupten,
sie haben die Welt nur von uns geborgt
WIR VERLEIHEN NIE WIEDER WAS!

(Schild im SJRG-Raum)

Aufgaben von Stadtjugendring , Jugenzentren und freie Jugendarbeit

2006 / Hilfe bei den Hausaufgaben, Rat bei Liebeskummer oder Unterstützung bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Kickern, Darten, Musik machen und hören, Billard spielen, im Internet surfen, Modellbauen, über Politik diskutieren, sich weiterbilden oder abhängen. Jugendhäuser und Jugendzentren in Freier Trägerschaft bieten Jugendlichen mehr als nur ein Dach über dem Kopf.


Am 2.9.06 informierten 4 Jugendzentren zusammen mit dem Stadtjugendring über ihre Arbeit.

Freie Jugendarbeit bezieht im Unterschied zur verbandlichen Jugendarbeite wie Pfadfinder und Sportjugend alle Jungendlichen fallweise ein. Die freien Jugendzentren und -häuser verstehen ihr Angebot als Ergänzung zum Angebot der städtischen Kinder- und Jugendhäuser. Sie sind für die Finanzierung ihrer Arbeit auf sogenannte freiwillige Leistungen der Stadt Göttingen angewiesen. Durch die zusätzlichen Mittel, die der Stadtrat dieses Jahr in den Haushalt eingestellt hat, sind nun Zumindest die Fixkosten und Nebenkosten abgedeckt. Eine erfolgsversprechende pädagogische Arbeit mit Jugendlichen bedarf nicht nur hohes soziales Engagement der MitarbeiterInnen der Jugendzentren, sondern auch die Gewährleistung aller erforderlichen Voraussetzungen. Unter anderem heißt das die Bereitstellung notwendiger finanzieller Mittel für Personal- und Betriebskosten, sowie für Projekt- und Bildungsarbeit und für die freizeitpädagogische Arbeit. „Da wird dann schon mal aus einem alten Rechner mit Farbe und technischem Geschick eine Karaokemaschine“ berichte Udo Wilmering vom Jugendzentrum Weende. Im Jugendhaus Gartetalbahnhof und im „Häuschen“ der AWO wurde mit vielen Ideen und Sponsorengeldern zur WM, WM Zimmer eingerichtet. Das Juzi wird gerade mit viel ehrenamtlicher Arbeit renoviert. Das wichtigste für die Jugendlichen ist jedoch der persönliche Kontakt. Personelle Kontinuität aber auch die Möglichkeit sich Zeit für die oder den Einzelnen zu nehmen ist unabdingbar.

Finanzierung (bzw. mangelnde Finanzierung)

21.8.13 / sjr / Die Mitgliedsverbände des Stadtjugendring Göttingen haben über 35.000 jugendliche Mitglieder, bereinigt um Doppelmitgliedschaften, gut 20.000. Der Stadtjugendring Göttingen erhält von der Stadt Göttingen im Rahmen einer Zielvereinbarung einen jährlichen Zuschuss in Höhe von 60.000 Euro, dieser reicht jedoch seit Abschluss der Zielvereinbarung im Jahr 2008 für die Erfüllung der Aufgaben bei weitem nicht aus und wurde nicht der Kostenentwicklung angepasst, so das der SJR jährlich mehrere tausend Euro aus Eigenmitteln zuschießen muss, um das allernötigste leisten zu können. Naturgemäß sind Eigenmittel irgendwann verbraucht. Durch schwieriger werdende Rahmenbedingungen wie der Veränderung der Schullandschaft und Leistungsverdichtung in Ausbildung, Studium oder Beruf, nimmt der Unterstützungsbedarf insbesondere für junge Ehrenamtliche stetig zu. Darüber hinaus werden zusätzliche Aufgaben an den SJR herangetragen, wie z.B. die Begleitung der Umsetzung des Rahmenkonzeptes zur Offenen Jugendarbeit für die Gesamtstadt. www.retten.sjrg.de

SJR Geschäftsführer gekündigt

9.9.13 Nach einem Text des sjr / Der Stadtjugendring Göttingen (SJR) ist dazu gezwungen gewesen, den Umfang der Stelle des Geschäftsführers und Bildungsreferenten Fabian Dames (Ev. Jugend, Jahrgang 1971) zu kürzen. Daher wurde dem Mitarbeiter gekündigt und gleichzeitig ein Angebot unterbreitet, mit deutlich reduzierter Stundenzahl weiter zu arbeiten. Die Aufgaben des Stadtjugendrings, die bereits mit einer vollen Stelle kaum zu erfüllen waren, verringern sich allerdings nicht. „Die Entscheidung ist dem Vorstand nicht leicht gefallen, allerdings müssen wir Fristen einhalten, also gibt es keine Alternative, solange der Stadtjugendring nicht ausreichend finanziert ist.“ beschreibt Felix Rosenkranz (Vorstandsmitglied Stadtjugendring Göttingen) den Grund für die Kündigung und Stellenkürzung. Der SJR ist seit 2008 nicht ausreichend finanziert, um die von der Stadt festgeschriebenen Aufgaben zu erfüllen. Aus noch bestehenden Eigenmitteln kann bis Ende 2013 das jährlich entstehende Defizit aufgefangen werden. Ab 2014 wird die Unterstützung verbandlicher Jugendarbeit in Göttingen eingeschränkt. „Politik und Verwaltung der Stadt müssen jetzt handeln und aufhören sich gegenseitig den schwarzen Peter zuzuschieben“ erklärt Dorothee Ammermann (ebenfalls Mitglied im Vorstand) den Ernst der Lage. „Aufgabenbereiche, die einmal wegbrechen, sind nur mit erheblich höherem finanziellen Aufwand wieder zu reaktivieren.“ so Ammermann weiter.

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Veränderung im Vorstand des Stadtjugendring

8.5.13 / mit Auszügen aus einem Pressetext des SJR // Im Vorstand des Stadtjugendring Göttingen (SJR) sind künftig drei neue Gesichter zu sehen. Jennifer Griesbach von der DLRG-Jugend wurde von der Vollversammlung neu in den Vorstand gewählt. Den Vorstand zusätzlich verstärken Aron Engelhardt (DPSG) und Tim Oberländer (VDP) als assozierte Vorstandsmitglieder. Aus dem Vorstand vorzeitig ausgeschieden ist Mira Frickemeier (Reformierte Jugend), die nach Abschluss ihres Studiums aus beruflichen Gründen Göttingen verlässt und daher zurückgetreten ist. Die weiteren vier bisherigen Vorstandsmitglieder, Dorothee Ammermann, Katja Neubieser, Felix Rosenkranz und Florian Unger bleiben bis zum Ende der Amtszeit 2014 im Vorstand. Der für zwei Jahre gewählte Vorstand verantwortet und gestaltet die Arbeit des SJR. Zu den Aufgaben des Vorstandes gehören u.a. die Außenvertretung und die Führung der laufenden Geschäfte. Neben den großen Projekten wie Talk, Rock & Politics und die jährliche JuLeiCa-Ehrung wird der SJR noch ein Summertime-Heft veröffentlichen das viele Sommerfreizeitangeboten für Kinder und Jugendliche enthält.


Felix Rosenkranz und Dorothee Ammermann, beim Bericht im Jugendhilfeausschuss am 14.5.13, Foto SJR ( Ausschnitt)

Tätigkeitsbericht 2001/2012
Die Dachorganisation von 30 Jugendverbänden in Göttingen sichert mit ihren Strukturen die Unterstützung für die Mitgliedsorganisation und steht als Fachstelle für Jugendarbeit in Göttingen Initiativen, Gruppen und andern Trägern hilfreich zur Seite. Beratung in unterschiedlichsten Fragen der Jugendarbeit, Materialverleih, Räume für die Jugendarbeit, politische Jugendbildung, Interessenvertretung für Jugendliche und Jugendverbände sind nur einige der umfangreichen Aufgaben. Die Arbeit wird im Rahmen einer Zielvereinbarung mit der Stadt Göttingen durch einen Zuschuss gefördert. Dieser Zuschuss war schon bei Abschluss der Zielvereinbarung im Jahr 2008 zu gering, und wurde außerdem nie der Kostenentwicklung angepasst. Trotz Verzicht auf vieles eigentlich Notwendige, hat der SJR also jedes Jahr mehr Geld aus Eigenmitteln oben drauflegen müssen, um die in der Zielvereinbarung genannten Aufgaben erfüllen zu können. "Auch wenn der Jugendhilfeausschuss Teile der Arbeit des Stadtjugendrings gut kennt, hoffen wir mit der Vorstellung nochmal deutlich machen zu können, welchen wichtigen Beitrag zur Jugendarbeitsinfrastruktur wir in Göttingen leisten." so Felix Rosenkranz (Vorstand SJR). "Junge Menschen, die Zukunft eigenverantwortlich gestalten wollen, sollten auch und gerade während der sicher nicht einfachen Haushaltslage unter 'Zukunftsvertrag' die nötige Unterstützung dafür erhalten."

 

 

Talk, Rock & Politics" die Veranstaltung des Stadtjugendring Göttingen zur Bundestagswahl Samstag 19.9.09 um 18:30 Uhr "findet im Innenhof Düstere Straße statt.

Kurzfristig hatten Hartwig Fischer (CDU) und Lutz Knopek (FDP) ihre Teilnahme abgesagt. Der Stadtjugendring zeigt sich enttäuscht über die Absagen der beiden Wahlkreiskandidaten von CDU und FDP. Es ist dem Stadtjugendring Göttingen gelungen für die FDP Konstantin Kuhle fürs Podium zu gewinnen. Für die CDU wird Vera Wucherpfennig einspringen. Zu ihren Terminzusagen stehen Thomas Oppermann (SPD), Jürgen Trittin (B’90/Grüne) und Gerd Nier (Die Linke). Die Band Midas Inc. sorgt für den richtigen musikalischen Rahmen. Junge Menschen können die Diskussion wie immer beim Stadtjugendring Göttingen per Funkmikro mitgestalten.

Schultour GoeVote verboten >> http://www.goe-vote.de
Leider wurde die Schultour diesesmal verboten.
Der Stadtjugendring Göttingen wollte zu den Wahlen, wie auch schon in der Vergangenheit, zusammen mit den Jugendorganisationen, die den im Bundestag vertretenen Parteien nahe stehen, Diskussionsveranstaltungen in den Schulen durchführen. Bisher gab es keine Zweifel an der Neutralität dieser Veranstaltungen, sodass das Ministerium z.B. im Mai zur Europawahl die Veranstaltungsreihe noch ausdrücklich befürwortete. Zum einen ist es bedauerlich, dass eine bewährte und nach den Erfahrungen in der Vergangenheit von Schülern, Eltern und Lehrern gewünschte Diskussion nicht stattfinden darf. Zum anderen ist es be-denklich, dass die Schulvorstände mit diesem Erlass Gestaltungsspielräume weggenommen bekommen. Die Bedenken, die z.B. der Landeselternrat gegen diese Änderung hatte, wurden vom Ministerium hierbei ignoriert.

 

Stellungnahmen zum Verbot von Podiumsdiskussionen an Schulen
Kultusministerium befürchtet, Politisch ausgewogene Information könnte der CDU schaden

7.8.09 / Der Stadtjugendring Göttingen (SJRG) führt seit einigen Jahren vor Wahlen Veranstaltungen in den Schulen durch, bei denen sich die SchülerInnen mit den zur Wahl stehenden (größeren) Parteien vertraut machen sollen und geben mit paritätisch besetzten Podiumsdiskussionen den SchülerInnen die Gelegenheit mit (meist jungen) VertreterInnen der Parteien, nämlich deren Jugendorganisationen zu diskutieren. Allerdings, so der SJRG stellt "das Konzept sicher, dass die Schülerinnen und Schüler nicht einfach "zugetextet" werden, sondern selbst mitdiskutieren können." Diese "goe-Vote"-Veranstaltungen, mit denen mehr als 2000 SchülerInnen in 15 Schulen erreicht wurden sind jetzt durch Verordnung des Niedersächsischen Kultusministeriums verboten worden.

Der jugendpolitische Sprecher der Grünen-Ratsfraktion , Michael Höfer erklärt dazu: (...) Den wahren Grund für das Verbot verschweigt die Ministerin: "Die CDU läuft nach den Diskussionsrunden des Stadtjugendrings in den anschließenden Schülerumfragen oft nur unter Ferner liefen", so Höfer. Der schwere Stand der CDU bei JungwählerInnen hat allerdings weniger mit dem Format der Veranstaltung des Stadtjugendrings zu tun als mit der Grundstimmung an vielen Schulen und mit der politischen Programmatik der Partei. Statt Denkverbote auszusprechen sollte die CDU wenigstens den Mut haben, ihre altbackenen Positionen an den Schulen aufrecht zu verteidigen."
Gerd Nier von der Partei "DieLinke", selbst Lehrer von Beruf ist empört darüber und sieht diese Maßnahme in krassem Gegensatz zu den Versuchen SchülerInnen zu "mündigen BürgerInnen" zu erzeihen und durch politische Information und Bildung demokratische Willensbildungen lebendig zu halten. (6.8.09)
Jürgen Trittin fragt in einer Pressemitteilung (6.8.09) ob nun neuerdings "politische Bildung an Schulen nicht erwünscht" sei. Und ,so Trittin weiter: "Anscheinend scheut die niedersächsische Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann die Auseinandersetzung mit politischen Inhalten, ansonsten ist das Verbot der erfolgreichen Veranstaltungsreihe GoeVote des Stadtjugendringes Göttingen nicht nachvollziehbar. Wahrscheinlich befürchte Heister-Neumann, die CDU habe inhaltlich zu wenig zu bieten um gegen die Positionen der anderen Parteien überzeugen zu können. "

 

 

Stadtjugendring organisiert Diskussion mit EuropapolitikerInnen 2008

Donnerstag 28. August 2008 Erika Mann MdEP (SPD) und Christof Lauer (Jusos)
Donnerstag 11.9.08 Sabine Lösing (Die Linke) und Alexander Sohn (Solid)
Donnerstag 18.9.08 Godelieve Quisthoudt-Rowohl MdEP (CDU) und Vera Wucherpfennig (JU)
Donnerstag 25.9.08 Gesine Meißner MdL (FDP) und Leonard Hyfing (Junge Liberale)

Donnerstag 4.11.08 Diskussion mit Rebecca Harms
MdEP (B'90 / Grüne) und Jan Wienken der den erkrankten Daniel Eichler vertrat (Grüne Jugend)“ Margit Göbel, ehemalige Fraktionsvorsitzende im Stadtrat führte in die Diskussion ein. Rebecca Harms kam nach 1 Stunde dazu. Hauptthema Atompolitik und Renaissance des unkritischen Umgangs mit der Atomenergie. "Als Beispiel nannte sie den Versuch des italienischen Stromkonzerns ENEL, der in der Slowakei zwei weitere Reaktoren des Kernkraftwerkes Mochovce fertig stellen will, deren Bau in den 80er Jahren genehmigt und begonnen wurde. Die Baupläne stammen aus dieser Zeit. Ein Containment, also ein Sicherheitsbehälter, der den Reaktordruckbehälter umschließt, ist darin nicht vorgesehen. Öffentlicher Druck könne eventuell den Bau noch verhindern, in der Slowakei regen sich langsam kritische Stimmen.

Rebecca Harms MdEP (B'90 / Grüne) und Jan Wienken der den erkrankten Daniel Eichler vertrat (Grüne Jugend)“ mit dem T-Shirt der Veranstaltungsreihe (Es gibt wirklich immer Pizza) Dahinter Fabian Dames, Fabian Dames Geschäftsführer und Bildungsreferent im Stadtjugendring Göttingen e.V.

Die Weichenstellung für die Energie und Klimapolitik erfolge in Brüssel, aber der Ausstieg aus der Atompolitik müsse auf nationaler Ebene erfolgen, erklärte Rebecca Harms. Als positives Beispiel nannte sie den Vorschlag der Kommission staatliche Entsorgungsfonds einzurichten: Mit Einzahlungen von Energiekonzernen in einen öffentlichen Fonds heute, könne man die Entsorgung des Atommülls in der Zukunft finanzieren." (Text und Foto sjrg)

 

2009: Stadtjugendring organisiert Diskussionen mit den Partei-Jugendorganisationen (1. -12.9.09)

"Unser Ziel ist es, gemeinsam mit den Vertreter/innen der Jugendorganisationen der Parteien mit Schüler/innen über die Themen Arbeit + Geld, Bildung + Chancen sowie Freiheit + Rechte ins Gespräch zu kommen. An jeweils zwei Tagen kommen SchülerInnen mit VertreterInnen der Jugendorganisationen der im Bundestag vertretenen Parteien ins Gespräch." .Welches Thema behandelt wird haben die Schüler im Vorfeld entschieden.

1./2.09. KGS Am ersten der beiden Tage wurde das von der Schülervertretung gewählte Thema „Freiheit + Rechte“ in den beteiligten Klassen mit Teams vom SJR andiskutiert, schon dabei reichte eine Schulstunde in einigen Fällen kaum. Viele Fragen mussten bis zum zweiten Tag warten. Am zweiten Tag füllte sich das Forum (die Aula) der KGS schon deutlich vor dem Klingeln. Auf dem Podium waren Torsten Zang (Jusos), Julian Hunneman (JU), Jan Wienken, (Grüne Jugend), Sönke Hillebrandt (Julis) und Niels Unger (Solid). Themen waren kurz der Krieg in Georgien, dann Überwachungsmaßnahmen des Staates Bundestroianer, Vorratsdatenspeicherung und Telefonüberwachung. Intensiven Autausch auch unter den SchülerInnen gab es dann zum Thema Abschiebung von straffällig gewordenen Menschen ohne deutsche Staatsbürgerschaft. Ebenfalls heiß diskutiert wurde über eine Absenkung des Wahlalters. Ob, wie aktuell im Landtag beantragt, auf 14 Jahre oder sogar auf Antrag ohne Altersbeschränkung, beides fand eine Mehrheit der KGS-SchülerInnen nicht sinnvoll. Bei der Diskussion sagten die SchülerInnen den „Jungpolitkern“ auch, wenn sie ihre Aussagen nicht so vernünftig fanden. (nach einem Bericht des sjrg)

03./04.09. Personn-Realschule-Weende , 05./08 .09. THG , 09./10.09. MPG , 11./12.09. Voigtschule

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2006: Stadtjugendring Podiumsdiskussion zur Kommunalwahl
"Talk, Rock & Politics" 8.11.09 ab 19 Uhr im Innenhof Düstere Straße.

Seit Januar 2005 ist der Stadtjugendring Göttingen Träger des auf drei Jahre angelegten Projekts JugendPower. Ziel des Projektes „JugendPower“ ist es zu zeigen, dass Jugendliche sich politische und gesellschaftlich Engagieren und ihnen für dieses Engagement neue Möglichkeiten zu eröffnen." Die Veranstaltung am 8.9.06 finde statt mit Oberbürgermeisterkandidat/innen: Daniel Helberg (CDU), Wolfgang Meyer (SPD), Stefan Wenzel (B90/die Grünen), Christian Bebek (FDP) und Sabine Lösing (Linke). Als junge Ratsherren-KandidatInnen bei der jetzigen Wahl nehmen teil: Marcel Pache (CDU), Christian Henze (SPD), Nicolai Zipfel (B90/Die Grünen), Ben Schroeter (FDP) und Florian Höllen (Linke) Geplant ist, dass die anwesenden Jugendlichen durch ihre Fragen von Anfang an die Themen bestimmen über die geredet wird.
Auf der Veranstaltung werden auch die Ergebnisse einer Umfrage vorgestellt, die zeigen, wie Göttinger Jugendliche ihre Stadt beurteilen. Für den Teil "Rock" ist die Band "Black und Schwarz" engagiert.

Anmerkung der Goest-Redaktion: Dass die Grauen Panther nicht eingeladen sind ist noch verständlich, bedauerlich hingegen und unverständlich, dass bei der Einladung ausgerechnet der jüngste Einzelkandidat für die OB-Wahl, Jan Rindfleisch nicht eingeladen wurde. Das Auswahlkriterium "Oberbürgermeisterkandidat/innen und jungen Vertreter/innen der im Bundestage vertretenen Parteien" stärkt ja nicht gerade die Hoffnung auf Innovation durch politisches Engagement.


Bei der Vorstellung der goevote-Veranstaltungen in den Räumen des Stadtjugendringes: v.l.n.r. Inga Wichmann (Jugendbildungsreferentin des Projektes JugendPower), Tom Schmidt (SJR Vorstand), Fabian Dames (SJR Vorstand), Anton Götz, ....

 

Wahlinformationen für SchülerInnen "goevote" an Göttinger Schulen

Der Stadtjugendring geht vor der Kommunalwahl mit Veranstaltungen an einige Göttinger Schulen, um die jugendlichen Wähler für die Wahlen zu interessieren. Dabei diskutieren Vertreter/innen der Jugendorganisationen über aktuelle kommunalpolitische Themen - jeweils in der 3. und 4. Stunde -

  • 3.9.BBS I und Hainberg-Gymnasium Dienstag
  • 4.9.THG und OHG Mittwoch
  • 5.9. Max Planck Gymnasium und IGS Lichtenberg-Schule Donnerstag
  • 6.9.Kooperative Gesamschule KGS und Waldorfschule Freitag
  • 7.9. Berufsbildende Schule BBS I

Moderiert durch den Stadtjugendring werden Schüler/innen mit Vertreter/innen der Jugendorganisationen der Parteien diskutieren können.
"Die Diskussionen starten immer in der dritten Stunde. Das Team, bestehend aus sieben jungen Leuten pro Schule, hat jede Menge zu tun. Bevor die fünf Vertreter/innen der Jugendorganisationen auf die Bühne steigen können heißt es erstmal aufbauen. Am Einlass in die Aula kann zum ersten Mal gewählt werden. Die Stimmzettel werden von Schüler/innen der jeweiligen Schule ausgezählt und sobald das Ergebnis da ist, wird es von den Moderatoren mitgeteilt. Von Anfang an werden die Schüler/innen miteinbezogen. Die Themen, Meinungen und Fragen der Schüler/innen stehen im Mittelpunkt der Diskussionsrunde. Mit Publikumsmikrofonen werden diese eingefangen. Ist ein Thema am Ende wird auch schon mal über das nächste Thema abgestimmt. Damit nicht zu viel und vor allem nicht zu lange geredet wird, wird die Redezeit der jungen Diskutanten mitgeschnitten. Auf der Leinwand ist dann zu sehen, wer noch am meisten Redezeit offen hat. Am Ende der Diskussion gibt es für die Schüler/innen die Möglichkeit den jungen Vertreter/innen durch eine zweite Testwahl ein direktes Feedback zu geben. Ein Feedback fordern wir auch von den Schüler/innen und Schülern zu unserer Veranstaltung. Feedback, Wahlergebnisse, ein kurzer Bericht und Fotos sind noch am gleichen Tag unter www.goevote.de zu finden."

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Ärger wegen der Wahlinformationsveranstaltungen in Schulen

Kultusminister Busemann verbietet politische Diskussion:
Pressemitteilung Stadtjugendring 3.9.05: Seit vielen Jahren veranstaltet der Stadtjugendring Göttingen e.V. kurz vor den Wahlen die Aktion goe vote an den weiterführenden Schulen. In diesem Jahr ist diese Veranstaltungsreihe, die am Montag beginnen sollte, jedoch nach der ersten Veranstaltung von Kultusminister Busemann gestoppt worden. Der Stadtjugendring (SJR) wollte an zehn Schulen Podiumsdiskussionen mit Vertreter/innen der parteinahen Jugendorganisationen anbieten, damit Schüler/innen sich mit den aktuellen politischen Themen auseinander setzen und Fragen stellen können. (...) Am Montag, dem 29.08. wurde jedoch den Schulen die Durchführung der Aktion goe vote 2005 ausdrücklich untersagt. Grund dafür ist ein Erlass, der besagt, dass Politiker/innen 4 Wochen vor den Bundestagswahlen nicht an die Schulen gehen dürfen. Der Stadtjugendring als Veranstalter hat jedoch mit großer Sorgfalt darauf geachtet, dass weder Mandatsträger/innen noch Kandidat/innen auf den Podien sind.

Sondergenehmigung vom Kultursministerium
Dass der Stadtjugendring nun eine Sondergenehmigung für politische Veranstaltungen an den Schulen erhalten hat, ist nicht vom Himmel gefallen. Nach dem Verbotserlass 2005 hat der Stadtjugendring Unterschriften gesammelt unter der Überschrift „Politische Bildung wäre uns wichtig gewesen!“ hieß es:
"Der Stadtjugendring Göttingen wollte vom 29.08.-09.09.2005 mit Mitgliedern der Jugendorganisationen der im Bundestag vertretenen Parteien in 10 Göttinger Schulen kommen und eine Podiumsdiskussion zur anstehenden Bundestagswahl durchführen. Leider haben Sie (bzw. Ihr Ministerium) das wegen eines Schulerlasses kurzfristig untersagt. Das finden wir schade! Wir hätten uns durch eine solche Podiumsdiskussion, auch wenn sie während der Unterrichtszeit stattfindet, gut informiert und nicht, wie offensichtlich von Ihnen befürchtet, beeinflusst oder gar indoktriniert gefühlt. Bitte machen sie solche Veranstaltungen zukünftig möglich!"988 Jugendliche hatten diesen Brief unterzeichnet und sich gegen das Verbot ausgesprochen. Bei der Übergabe der Unterschriften am 13, Juli 2006 erhielt der Stadtjugendring Göttingen die Sondergenehmigung von Herrn Minister Busemann im Rahmen seiner Aktion „goevote“ 2006 zu den Oberbürgermeister/innen- und Kommunalwahl die Diskussionen an Göttinger Schulen durchzuführen.Vertreter/innen des Stadtjugendring Göttingen hatten durch den Einsatz aller Beteiligten an Schulen, in Parteien, in Jugendverbänden und in den Parlamenten ihren Plan durchgesetzt. Bei der Unterschriftenübergabe waren die Göttinger Landtagsabgeordneten Harald Noack, Gabriele Andretta, Stefan Wenzel und Fritz Güntzler mit dabei.

Bei Überreichung der Listen an Minister Busemann am 13.7.06.... - auf einmal fand Busemann, das sei eigentlich eine gute Sache. / Foto: sjrg

 


Das Felix-Klein-Gymnasium ist nicht dabei, wenn der Stadtjugendring die Jugendlichen für die Wahl interessieren und informieren will.
2005 gab es also Ärger, da wurde dem Vernehmen nach mit besonderer Billigung durch den Leiter des Felix-Klein-Gymnasiums, Dr. Thomas Häntsch ein Verbotserlass des Kultusministeriums gegen die Wahlveranstaltungen erwirkt der die Wahlinformationsveranstaltungen von den Schulen verbannte. Bei der diesjährigen Wahl tritt der Schulleiter Häntsch selbst als CDU-Kandidat zur Stadtratswahl an (auf Platz 7 für den Bereich Geismar/Truenhagen) auf und vermischt damit das neutrale Schulleiteramt sehr intensiv mit der Politik. Das Mitglied des Göttinger Rotary-Clubs Häntsch war auch schon einmal im Gespräch als Schüler/innen gegen den Krieg demonstrieren wollten. In einem Bericht damals hieß es: "Am Felix- Klein- Gymnasium (FKG) etwa, sollen SchülerInnen auf Anweisung des Schulleiters Thomas Häntsch sogar körperlich zurückgehalten und eingeschlossen worden sein. Es kam zu tumultartigen Szenen als ein von der IGS ankommender Demonstrationszug vor dem FKG die Freilassung der Eingeschlossenen forderte und SchülerInnnen aus den Fenstern des Gebäudes kletterten." Kein Wunder dass im Felix-Klein-Gymnasium keine Veranstaltung in dieser Reihe stattfindet. Wir fragen uns, wie politisch neutral Herr Häntsch als Schulleiter zu sein beabsichtigt.

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