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Migrationszentrum für Stadt und Landkreis Göttingen

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Adresse Migrationszentrum für Stadt und Landkreis Göttingen
Weender Straße 42, 37073 Göttingen
Leitung Zeliha Karaboya, Dana Gaef
KontaktTel: 0551/55766
info@migrationszentrum-goettingen.de

www.migrationszentrum-goettingen.de
Öffnungszeiten / SprechzeitenMo, Di, Do, Fr 10–13 Uhr; Mo, Di, Do 14–16 Uhr

Selbstdarstellung des Migrationszentrums

24.6.16 / Das Migrationszentrum ist ein Beratungs-, Bildungs- und Begegnungszentrum. Die soziale und berufliche Integration der Migranten/-innen und die Unterstützung des Selbsthilfepotentials sind Ziele unserer Angebote. Das Migrationszentrum ist darüber hinaus ein Treffpunkt für Vereine, Gruppen und Migrantenselbstorganisationen.Sozialpädagogen/-innen, Sprachkursdozenten/-innen, Dolmetscher/-innen, Erzieher/-innen, Juristen/-innen und eine Verwaltungskraft bilden unser Team, unterstützt von Praktikanten und Ehrenamtlichen. Gemeinsam sprechen wir die Sprachen Arabisch, Bosnisch, Englisch, Französisch, Hindi, Koreanisch, Kroatisch, Kurdisch, Persisch, Polnisch, Rumänisch, Russisch, Serbisch, Spanisch und Türkisch.Das Migrationszentrum ist eine Abteilung des Diakonieverbandes des Ev.-luth. Kirchenkreises Göttingen. Unser internationales Team ist den humanitären Werten der Evangelischen Kirche verbunden. Wir arbeiten nach dem Integrationsplan des Landes Niedersachsen und den Grundsätzen für Flüchtlingssozialarbeit der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers.Wir sind weiterhin Mitglied im Regionalverbund Südniedersachsen der Kooperativen Migrationsarbeit Niedersachsen, im Netzwerk Migration – Region Göttingen und beim Niedersächsischen Flüchtlingsrat.

Beratung

  • Asylverfahrens- und Aufenthaltsrecht
  • Sozial- und Arbeitsrecht
  • Eingliederung in die Schule und Übergang von Schule und Beruf
  • Berufliche Orientierung, Eingliederung in den Arbeitsmarkt und Vermittlung in berufliche Qualifizierungsmaßnahmen
  • Rückkehr ins Heimatland und Reintegration
  • Einbürgerung
  • Gewalt in der Familie und frauenspezifische Probleme
  • Psychische und soziale Krisensituationen
  • Drohende Abschiebung
  • Illegaler Aufenthalt und medizinische Hilfen
  • Beratung zu Integrationskursen
Bildung
  • Deutsch als Fremdsprache
  • Alphabetisierungskurse
  • Diskussionskurse "Politik und Soziales"
  • Integrationskurse (§ 44 AufenthG) mit Kinderkrippe
  • Muttersprachlicher Unterricht: Persisch
Projekte
  • Einzel-Hausaufgabenhilfe für Schüler
  • MyFuture – Hilfe für Familien durch Erziehungslotsen
  • Legalisierungsberatung – Rechtsberatung für Menschen ohne rechtlichen Aufenthaltsstatus
  • Sei Willkommen – Ehrenamtliche Hilfe für Flüchtlinge
  • Check In – Wege zur Hilfe, Unterstützung für EU-Bürger
  • Helpline – Dolmetschen, Informieren, Vermitteln in Sprachen Afghanisch und Persisch

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Klosterkammer fördert Migrationszentrum

10.1.17 / Seit dem Frühjahr 2015 hat sich im Migrationszentrum Göttingen das Projekt "Sei willkommen" zu ehrenamtlichem Engagement für Geflüchtete etabliert, Träger ist der Diakonieverband Göttingen. Eine hauptamtliche Koordinatorin organisiert Hilfe für Menschen unterschiedlicher Nationalitäten und den Einsatz ehrenamtlicher Unterstützer in Stadt und Region. Das internationale Team im Migrationszentrum besteht aus insgesamt 18 Personen, die hauptamtlich, ehrenamtlich oder auf Honorarbasis dort tätig sind. Die Klosterkammer bewilligt nach einer Förderung über zwei Jahre eine Verlängerung für 2017 mit 22.000 Euro.
Die Klosterkammer ist eine öffentliche Einrichtung, die das Vermögen von vier öffentlich-rechtlichen Stiftungen verwaltet. Diese sind aus ehemals kirchlichem Vermögen entstanden. Aus den Erträgen unterhält die Kloster-kammer mehr als 800 denkmalgeschützte Gebäude und rund 12.000 Kunst-objekte. Weitere Mittel aus den Erträgen in Höhe von rund drei Millionen Euro stellt sie pro Jahr für mehr als 200 kirchliche, soziale und bildungsbezogene Maßnahmen in ihrem Fördergebiet zur Verfügung. Seit 2012 unterstützt die Klosterkammer mit dem Förderprogramm ehrenWERT. gezielt ehrenamtliches Engagement.

 

Migrationszentrum erweitert Hilfsangebote

20.4.16 / goest /

Das Migrationszentrum für Stadt und Landkreis Göttingen in Trägerschaft des Diakonieverbandes Göttingen hat sein Angebot erweitert. Neben seiner Beratungsstelle in der Weender Straße 42 gibt es jetzt weitere Räume Am Leinekanal 4, Eingang B im dritten Stock. Am 20. April 2016 um 14:00 Uhr werden die Räume der Zweigstelle der Öffentlichkeit vorgestellt. Dort finden folgende Projekte statt:
- Check In -Wege zur Hilfe (mobile Beratungshilfen für EU-Bürger, gefördert durch EHAP -Europäisches Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personengruppen)
- My Future (Hilfe für Familien mit Schulkindern in Kooperation mit der Evangelischen Erwachsenenbildung EEB)
- eine Sprachmittlung für Persisch und Dari
- In der Zweigstelle Am Leinekanal finden in Kooperation mit der Evangelischen Erwachsenenbildung auch Deutsch- und Integrationskurse sowie ein von Eltern selbst organisierter muttersprachlicher Persisch-Unterricht für Kinder statt

Legalisierungsberatung !

Die Legalisierungsberatung im Migrationszentrum richtet sich an Menschen ohne Papiere und somit an diejenigen, die keinen rechtlichen Aufenthaltsstatus haben. Sie ist kostenfrei und anonym. Die Legalisierungsberatung wird von Frau Zeliha Karaboya (Leiterin des Migrationszentrums) angeboten. Di. und Fr. , 10 -13 Uhr und nach Vereinbarung.


Frau Zeliha Karaboya

Gefördert wird diese Rechtsberatung durch das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung. Sie ist Teil des auf drei Jahre angelegten Modellprojektes zur Vergabe von anonymisierten Krankenscheinen an Papierlose mit den Standorten Hannover und Göttingen.

Mittels Beratungs- und Unterstützungsangeboten soll versucht werden, diesen Menschen, die keine Zugänge zum öffentlichen Leben haben, zu einem Aufenthaltsstatus zu verhelfen.

Auch wenn vielfach ein Legalisierung des Auftenthaltes nicht so einfach herzustellen ist, gibt es eine Reihe konkreter Soforthilfen wie z.B. die Unterstützung bei medizinischer Hilfe. Die Beratung hilft aauch manchen illegalen Frauen, die schwanger sind und nicht wissen, dass ihr in Deutschland geborenes Kind automatisch deutsche Staatsbürgerschaft besitzt.


Integration als eine gesamtgesellschaftliche Erfahrung

Täglich berät das Migrationszentrum bis zu 150 Besucher in allen Fragen der Migration und Integration. Zahlreiche Kooperationspartner aus unterschiedlichen Lebensbereichen sind in diese Arbeit involviert. Ca. 120 aktive ehrenamtliche Patinnen und Paten unterstützen im Rahmen des Projekts „Sei Willkommen“ im Auftrag des Migrationszentrums geflüchtete Menschen beim Ankommen in unserer Gesellschaft. Nur so, als ein gemeinsames Werk, kann die Integration gelingen.

Siehe auch Beteiligung am Tag der Diakonie 10. September 2016