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Göttinger Notruf e.V. begrüßt Hilfe durch bundesweite Notruf-Nummer
Die Institution vor Ort wird ergänzt durch einen bundesweiten Telefondienst. Unter Nummer 08000116016 stehen rund um die Uhr ohne Unterbrechung Beraterinnen in vielen Sprachen bereit. Der Anruf ist gebührenfrei.. Über die Webseite https://www.hilfetelefon.de/ besteht der Zugang zu einer >Online-Beratung per Email oder Chat und für >Schwerhörige ist eine eigene Unterstützung zugänglich. Pressemitteilung
des Göttinger Frauen-Notrufs zur Einführung einer bundeseinheitlichen
Nummer
Feministische Positionen im Kontext von Gewalt und Sexarbeit Nach einer Pressemitteilung des DGB vom 14.12.12 / Am 5.12.12 diskutierten im ver.di-Haus 40 Anwesende über "feministische Positionen im Kontext von Gewalt und Sexarbeit". In der Veranstaltung wurde immer wieder deutlich, dass ein Perspektivwechsel in der Gesellschaft notwendig ist, um eine Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen anzugehen. "Sexarbeit ist zunächst vor allem Erwerbsarbeit, und wie bei vielen anderen sozialen und pflegerischen Berufen, ist eine Prekarisierung festzustellen." so Mechthild Eikel. Ergänzend fügte Dr. Almut Sülze hinzu: "Die gesellschaftliche Stigmatisierung - gerade auch im Kontext von Migration - erschwert in diesem Bereich dann zusätzlich eine Selbstorganisation der Beschäftigten." Der Begriff von "Zwangsprostitution" wurde stark kritisiert. So fasste Ute Zillig zusammen: "Begriffe wie "Zwangsprostitution" verhindern eine sachliche Auseinandersetzung um Gewalt im Sexgeschäft. Auf der einen Seite müssen Gewalterfahrungen wie Vergewaltigungen, Entführung oder sexuelle Nötigungen klar als solche benannt und verurteilt werden. Die Gewaltthematik allerdings mit der Debatte um Sexarbeit zu vermischen, führt in eine für die Betroffenen nicht förderliche moralische Sackgasse."
Fortsetzung
des Themas
Plakate einer Unterstützungskampagne für den Gedenktag "Nein zu Gewalt"
Der 25. November ist der Internationale Tag »NEIN zu Gewalt an Frauen!«. Dieser Gedenktag geht zurück auf den Tod der drei Schwestern Mirabal, die am 25. November 1960 in der Dominikanischen Republik vom militärischen Geheimdienst gefoltert, vergewaltigt und ermordet wurden. Sie waren im Untergrund tätig und hatten sich in diesem Zusammenhang an Aktivitäten gegen den tyrannischen Diktator Trujillo beteiligt. Lateinamerikanische und karibische Feministinnen haben deshalb 1981 den 25. November als internationalen Gedenktag an die Opfer von Gewalt an Frauen und Mädchen ausgerufen. Seit 2001 beteiligt sich das FRAUENFORUM GÖTTINGEN an der von Terre des Femmes initiierten bundesweiten Fahnenaktion »Frei leben – ohne Gewalt « und organisiert ein Veranstaltungsprogramm rund um den Internationalen Tag »Nein zu Gewalt gegen Frauen!«. "Zukunftsvertrag"
gefährdet Zukunft des Frauennotruf - Im
Rahmen des Entschuldungsprogramms schlägt die Verwaltung eine Streichung
der Gelder für den Frauennotruf vor ,>> Zitat
"Streichung eines Teil-Zuschusses für den Frauen Notruf e.V. Für die Umsetzung
des niedersächsischen Gewaltschutzgesetzes wird der Frauen Notruf e.V. bisher
mit 13.500€ jährlich bezuschusst. dassdie Umsetzung des Gesetzes Landesaufgabe
ist, wird dieser Zuschuss gestrichen. Die Beratungstätigkeit und die proaktive
Arbeit des Frauen Notruf e.V. werden jedoch über den institutionellen Zuschuss
der Stadt in Höhe von 40.500€ und durch den städtischen Zuschuss „Beratungsstelle
für Frauen“ in Zusammenarbeit mit dem Frauenhaus Göttingen in Höhe von 61.400€
also mit über 100.000€ jährlich sichergestellt. Sparvorschlag Sparvolumen 2013
13.500 Sparvolumen 2013-2020 108.000 " Hierzu
nimmet der Frauennotruf in einer Pressemitteilung Stellung |
Rückblicke auf die Programme >2009 >2008 >2003 2009 Internationaler Tag »NEIN zu Gewalt an Frauen!« Veranstaltungsprogramm 14.11. – 10.12.2009 Samstag, 14. November 2009 x 19.30 Uhr Café Kabale x Geismar Landstr. 19 Vergewaltiger – Lisbeth kriegt dich! Gewalt gegen Frauen als Thema von Stieg Larssons »Verblendung« Diskussion im Anschluss an den Film (den das Kino Lumière um 17.00 Uhr zeigt). Gewalt gegen Frauen ist ein übliches Thema von Krimis. Besonders erfolgreich wird es von Stieg Larsson behandelt. Seine Heldin Lisbeth Salander ist tough, gepierct, autonom, ab und zu lesbisch, eine begnadete Hackerin und wurde vergewaltigt. Sie rächt sich an dem Täter und kämpft erfolgreich gegen »die Männer, die Frauen hassen«. Ein Massenpublikum hat diese Darstellung einer Frau, die Gewalt erfährt und sich wehrt, gelesen oder im Kino gesehen. Trägt »Verblendung« dazu bei, für das Thema zu sensibilisieren? Oder ist es voyeuristisch und stellt zu oft Gewalt explizit dar? Welche Wirkungen auf die Debatte um sexualisierte Gewalt können davon ausgehen? Über diese und andere Fragen lädt das Frauenforum zur Diskussion ein. In Zusammenarbeit mit dem Kino Lumière und dem Café Kabale. Montag, 23. November 2009 , 17.00 Uhr Freie Altenarbeit Göttingen e.V. x Am Goldgraben 14 Inwieweit sind ältere Frauen von Kriminalität betroffen? Ist das höhere Ater eher ein »sicherer Hafen« oder eine »gefährliche Zone«? Was wissen wir über die tatsächliche Gefährdungslage von älteren Menschen? Was lässt sich über die besondere Situation pflegebedürftiger Menschen sagen? Zu diesen Fragen werden die Befunde einer aktuellen vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten Studie vorgestellt. Vortrag: Barbara Nägele, zoom Göttingen In Kooperation mit der Freien Altenarbeit Göttingen. Mittwoch, 25. November 2009 12.00 - 18.00 Uhr Fußgängerzone/Jacobikirche Aktionen und Informationen des Göttinger Frauenforums zum Internationalen Tag »Nein zu Gewalt gegen Frauen« Mittwoch, 25. November 2009 , 20.00 Uhr Apex x Burgstr. 46 25. November: der internationale Aktionstag »NEIN zu Gewalt an Frauen!« – Informationen von Terre des Femmes und Lesung mit Julia Hansen Vor knapp dreißig Jahren wurde der Aktionstag durch lateinamerikanische Feministinnen initiiert. Er geht zurück auf den Kampf der drei Schwestern Mirabal gegen den Diktator Trujillo in der Dominikanischen Republik. Am 25. November 1960 wurden sie vom militärischen Gehmeindienst nach monatelanger Folter getötet. Der Kampf der Mirabal- Schwestern für Frauenrechte und gegen Gewalt soll mit dem Gedenk- und Aktionstag international fortgesetzt werden. Zu Geschichte und Gegenwart des Aktionstages wird eine Referentin von Terre des Femmes informieren. Einen literarischen Einblick in das Leben und den Kampf der Schwestern Mirabal wird Julia Hansen geben, die aus dem Roman »Zeit der Schmetterlinge « liest. Eine Veranstaltung des Frauenforums mit freundlicher Unterstützung durch Mittwoch, 2.12.2009 , 15.30 Uhr Freie Altenarbeit Göttingen e.V. x Am Goldgraben 14 Erzählcafé: Wie sicher fühle ich mich? Oft wird unterstellt, dass ältere Menschen sich in besonderem Maße gefährdet fühlen. Aber wie ist es tatsächlich? Wie sicher fühlen sich gerade ältere Frauen und wie stark bestimmt die Furcht vor Kriminalität und Gewalt ihre Lebensgestaltung? Wir sprechen über Sicherheitsgefühle und Sicherheitslagen und Möglichkeiten des Umgangs damit. Erzählerinnen und Vertreterinnen der Polizei sprechen zum Sicherheitsempfinden älterer Frauen. In Kooperation mit der Freien Altenarbeit Göttingen. Donnerstag, 10. Dezember 2009 12.00 - 18.00 Uhr Frauen-Notruf e.V. x Kurze-Geismar Str. 43 TAG DER OFFENEN TÜR im Frauen-Notruf e.V. – Beratungs- und Fachzentrum sexuelle und häusliche Gewalt Wie sieht eigentlich eine Gewaltberatungsstelle von innen aus? Was befindet sich in einem Präventionskoffer? Wie funktioniert pro-aktive Beratung und was genau macht denn die neue Kinder- und Jugendberatung Phoenix? In den offenen Räumen des Frauen-Notrufs können sich Besucherinnen und Besucher anhand praktischer Beispiele diese und viele andere Fragen beantworten lassen. Für Kaffee, Saft und Kuchen ist gesorgt. Die Mitarbeiterinnen des Beratungs- und Fachzentrums freuen sich auf Ihren Besuch! |
2008 Internationaler Tag »NEIN zu Gewalt an Frauen!« Veranstaltungsprogramm Dienstag, 25.11.2008, 12.00 – 17.00 Uhr Infostand des Göttinger Frauenforums zum Internationalen Tag »Nein zu Gewalt an Frauen!« Ort: Foyer Neues Rathaus Mittwoch, 26.
11. 2008, 18.00 Uhr Gäste aus Südafrika Montag, 8.12.2008, 18.30 – 20.00 Uhr ANA & ANdass– Musik und Bühnenkunst aus Karlsruhe präsentieren Lieder, die sich dem Thema sexuelle und körperliche Gewalt von verschiedenen Seiten annehmen. »Verändern können wir die Dinge nur, wenn wir hinschauen, anstatt wegzugucken. Wir wollen Betroffenheit wecken und schließlich Mut zum Handeln und Umdenken machen.« Mittwoch, 05.11.08, 19.00 Uhr Frau – Krüppel – Feministin Lesung mit Nazmiye Güçlü, Veranstalterin: Frauenhaus Göttingen e.V. , Veranstaltungsort: Bildungsvereinigung Arbeit und Leben Lange Geismarstr. 72-73 ·EG Raum 2 / Nazmiye Güçlü veröffentlichte vor kurzem ein Buch mit den aufsehenerregenden Titel "Ich kaufte ein Auto und wurde zur Frau". Anekdotenhaft schildert sie ihre diskriminierenden Erfahrungen und Probleme als behinderte Frau in der Türkei und regt durch ihre Ausstrahlung enormer Energie und Stärke zur Auseinandersetzung im Umgang mit Diskriminierung in unserer Gesellschaft an. Die Lesung erfolgt auf Türkisch und wird in die deutsche Sprache übersetzt. Nazmiye Güçlü ist 1960 in Zeytinburnu (Istanbul) geboren und aufgewachsen. Sie absolvierte ein Studium an der TU Istanbul im Fach Chemieingenieurwesen. Die Autorin engagiert sich auch in anderen Bereichen für Menschenrechte, z.B. in einer Organisation lesbischer und bisexueller Frauen Donnerstag,
20.11.08, 20.00 Uhr Im Schatten des Bösen Der Krieg gegen die Frauen im
Kongo Dienstag, 25.11.2008
bis Freitag, 5.12.2008 Schlusspunkt. Ausstellung gegen Männergewalt! Zwei Beispiele aus der Ausstellung, das Plakat links hat die Aufschrift: "Er hat sie geliebt, er hat sie geheiratet, er hat Kinder mit ihr, er hat sie geschlagen, er hat die Kinder geschlagen, er vergewaltigt sie ... Sie hat angerufen. (Hinweis auf die Möglichkeit für Frauen, im Frauenhaus anzurufen) Namhafte Werbeagenturen haben 28 Plakate entworfen, mit denen der Gewalt gegen Frauen Paroli geboten wird. Offensiv wird das Ziel verfolgt, Wege aus der Gewalt aufzuzeigen, die Täter zu ächten und die Betroffenen zur Gegenwehr zu animieren. Dies gelingt durch die provokativen Bilder und Aussagen und die beeindruckende Größe der einzelnen Exponate. Eröffnung der Ausstellung: Dienstag, 25.11.2008, 16.00 Uhr durch Dr. Dagmar Schlapeit-Beck (Dezernentin für Soziales und Kultur der Stadt Göttingen) und weitere Vertreterinnen der Frauenprojekte in Göttingen. Veranstalterin: Frauenhaus Göttingen e.V. Ort: Foyer Neues Rathaus - Die Ausstellung wurde schon einmal im Rahmen des "Frauentages 2003" in Göttingen gezeigt. |