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Entenrennen
Entenrennen 2000
Entenrennen 2002
Enten-Schönheitswettbewerb

Rückblick Entenrennen 2000

Gelbe für 5 DM gekaufte und numerierte, registrierte Badewannen-Enten werden an der Brücke Goethealle in den Leinekanal gesetzt und der Besitzer/ die Besitzerin der numerierten Ente, die zuerst 200 Meter später im Ziel ankommt, hat gewonnen.

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Start Goetheallee

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Ziel: Waageplatz - Hier hat eine Helferin gerade die zuerst angekommene Ente des "Hoffnungslaufs" herausgefischt.

Ja ok. lustig - wenn man nicht gleichzeitig die Blödheit des Rahmenprogramms ertragen müßte. Da wurd ein "Extralauf" für die mangelhaft besuchte Expo gemacht, wobei dann so ein dummes Zeug über Lautsprecher kommt, z.B. dass das Expo Werbe-Figürchen nicht so schnell schwimmen kann, weil die rechte Hand so lang ist. Die Beschallung entlang des Leinekanals durch Radio Antenne - einfach ätzend. Aus dem dämlichsten Anlass wurde ein ebensolcher Witz gemacht. Bissl abgedreht ist auch, dass so getan wird, als wäre da so irgendetwas wie Leistung dabei, da wird von "Qualifikationsrunden" mit den "besten Enten" gesprochen aber es ist wirklich absoluter Zufall, welche Ente gerade zuerst das Ziel erreicht. Die Dinger schwimmen nichtmal richtig aufrecht, sondern liegen oft auf der Seite und bleiben bei jeder Gelegenheit hängen, so dass sie von HelferInnen im Kanal wieder flottgemacht werden müssen

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An der kleinen Stromschnelle bleiben die meisten hängen

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Manchmal auch unter der Brücke...

Einer, der das Entenrennen verabscheut meinte gegenüber goest: "Wenn ich da wohnen würde, würde ich diese Enten abschießen." (gut dass er da nicht wohnt!) andere gucken bei der Nennung des Namens nur angewidert weg - aber die Kinder finden es lustig und das ist ja schon ein Grund es zu machen: Also nicht ganz so verkniffen sehen. Und die gelben Enten aufm Wasser sind irgendwie witzig und letztenendes kam durch die Veranstaltung Geld in die Kasse des Kinderbüros.

Bei dem > Enten-Schönheitswettbewerb kam ganz schön was an Kreativität aus der "breiten" Masse der Bevölkerung.   Und schließlich dieser erhebende Anblick im "Hoffnungslauf" mit 4.500 gelben Enten im Kanal - tja ! (Äh wie wärs, wenn die Enten nachts schwömmen mit kleinen Fackeln?)

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Bleibt die Überlegung, was haben Reisebüros, Einkaufshäuser, Radio, Zeitung, Sanitärfirmen, Zeitungen, Zeitschriften, Expo-Gesellschaft, Sicherheits-Firmen, Autoclubs, Schnapsbrennereien, Brauereien (naja klar da wurde auch Bier verkauft), Bücherläden und Friseurgeschäfte mit Bade-Enten zu tun? Geht das immer nur nach diesem Motto: Irgendwas los machen, die Leute bewegen und dann mit dem Geschäftsnamen präsent sein. Für den Werbefachmann eine Selbstverständlichkeit - aber irgendwie leidet doch der Spaß ein bißchen unter zu aufdringlicher, zu dümmlicher Werbung.

Eine mögliche andere Form für den Spaß wäre, ein werbefreies Entenwettrennen durchzuführen - Motto: Spaß ohne Blödheit ! Der einbezahlte Einsatz für die Enten könnte dann für die Preise und zur Unterstützung jener Institutionen verwendet werden, die normalerweise kein Geld von Sponsoren erhalten.