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Amnesty International

Stadtgruppe: Treffen jeden 1.+ 3. Donnerstag im Monat, 20 Uhr im Weltladen, Nikolaistr. 10

Hochschulgruppe (AI-Gruppe Nr. 1121) jeden Dienstag um 20 Uhr am Migrationszentrum Weender Str. 42 ( Weender Str. 42 , 37073 Göttingen, Kontakt aigoe1121@gmail.com
AI-Arbeitskreis Asyl der Hochschulgruppe dienstags bereits um 19 Uhr im Migrationszentrum. Kontakt: asyl@amnesty-goettingen.de

www.amnesty-goettingen.de

ai-Gruppe "Naher und Mittlerer Osten, Guatemala, Asylarbeit" gibt es wohl nicht mehr / 17.5.15

> Menschenrechte


Menschenrechtsverletzungen und Anti-Kasten-Aktivismus in Indien

Vortrag und Diskussion Im Rahmen der Indischen Kulturtage Mittwoch, 30. 11. 2016 20 Uhr, Evangelische Studierenden Gemeinde ESG, Obere Karspüle 30, Göttingen VeranstalterInnen: Forscher*innen vom Centre for Modern Indian Studies (CeMIS) der Universität Göttingen und Mitarbeiter*innen von Amnesty International Eintritt frei.
Kastenwesen und Herrschaft: Das Kastensystem unterdrückt nach wie vor Millionen von Menschen sowohl in Südasien als auch in der indischen Diaspora, indem es sie ökonomischer, politischer und kultureller Ausgrenzung ausliefert. Die Referent*innen werden durch Filmbeiträge und aktuelle Berichte sowohl über das Kastensystem als auch über Anti-Kasten-Aktivitäten in Indien informieren und in der Diskussion mit den Zuhörer*innen zahlreiche Wege erläutern, wie Menschen mehr über dieses Thema erfahren und sich engagieren können, um diese Ungerechtigkeit zu beenden.

siehe auch die goest-Seiten >Indien und Indische Kulturtage

Untersuchung und Dokumentation von Folter

Eine Aufgabe für Gesundheitswesen und Flüchtlingshilfe
Umsetzung des Istanbul-Protokolls in Deutschland

Samstag, 30. Mai 2015 , Bildungszentrum der Universitätsmedizin Göttingen,
Humboldtstr. 11 - 11 bis 16 Uhr Die Veranstaltung findet in Kooperation mit Amnesty International statt. Anmeldungen bitte an
ntfn-ev@web.de, NTFN e.V., Psychosoziales Zentrum, Marienstraße 28, 31071 Hannover Tel.0511/ 856 44 510 Teilnahmegebühr 50 Euro

Weiterhin wird in mindestens 141 Ländern der Welt gefoltert, dies ist im Jahresbericht 2014 von Amnesty International dokumentiert. Welche Aufgaben und Möglichkeiten haben unterschiedliche Berufsgruppen und Engagierte in der Flüchtlingshilfe bei der Feststellung von Folter? Wie können Betroffene unterstützt werden, in dem ihr Leid anerkannt wird und sie Gerechtigkeit erfahren. Welche Chancen bieten medizinisches, therapeutisches, soziales und menschenrechtspoltisches Engagement gegen Folter? Diesen Fragen wollen wir in Vorträgen und workshops nachgehen:

11.00 Uhr: Begrüßung Dr. Andrea Wendt NTFN e.V. und AI Göttingen Grußwort und Einführung: Martin Roger, Mitglied im Bundesvorstand von Amnesty International Deutschland und zuständig für das Themenfeld Asyl
11.15 Uhr: Dr. med. Gisela Penteker, Allgemeinmedizinerin, sie erhielt gerade einen Menschenrechtspreis der Ärztekammer in Dyabakir verliehen "Soziale und physische Folgen von Folter – wie können wir sie erkennen?" Erfahrungen aus Deutschland und der Türkei
12.00 Uhr: Holger Furtmayr, Mitherausgeber der deutschen Ausgabe des Handbuches zum Istanbul-Protokoll, dem internationalen Standard zur Feststellung von Folter "Internationale rechtliche Standards des Folterverbots und daraus resultierende Verpflichtungen für Deutschland" 13.00 – 13.30 Uhr Mittagspause
13.30 Uhr: Prof. Dr. med. Wielant Machleidt, emerit. Leiter der Abteilung für Sozialpsychiatrie und Psychotherapie an der Medizinischen Hochschule Hannover, Spezialist für interkulturelle Begutachtungen "Psychische Konsequenzen von Folter und ihre Feststellung"
14.15: Einführung in die Workshops Holger Furtmayr "Wo sehen Sie Ansätze und Möglichkeiten in Ihrem Berufsfeld, um Folter sorgfältiger zu dokumentieren? Welche Hindernisse sehen sie, dies zu tun? Und was bräuchte es, um diese Hindernisse zu überwinden?"
15.30: Ergebnispräsentation aus den Workshops

 

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2003 : AI-Veranstaltung zu Palästina und Israel

"Israeli-Palestinian Bereaved Families for Peace" sind eine Vereinigung von Familien, die mindestens einen nahen Angehörigen durch den Nahostkonflikt verloren haben.

ai Bericht über Menschenrechtsverletzungen durch Sperren
Okt/03 // Die israelische Regierung verletzt nach einem Bericht von Amnesty International mit Straßensperren, Ausgehverboten und der im Bau befindlichen Sperranlage die Menschenrechte der Palästinenser. Amnesty bezeichnete es als Menschenrechtsverletzung, da sie den Menschen verlässlichen Zugang zu Nahrung, Wasser und Gesundheitsversorgung.

"Nach dem Anschlag wurde eine fast totale Sperre für die Besetzten Gebiete verhängt. Khaled Abu Awaad, der am 21. Oktober für die palästinensischen Familien der "Israeli-Palestinian Bereaved Families for Peace" im Alten Rathaus in Göttingen sprechen sollte, benötigte 6,5 Stunden, um von seinem Heimatort Beit Ommar nach Ramallah zu gelangen. Unter normalen Umständen dauert diese Fahrt eine halbe Stunde. Im deutschen Konsulat lag das Visum für die Reise nach Berlin und Göttingen. Es gelang den "Bereaved Families" am nächsten Tag, ihm die Erlaubnis für eine Rückkehr zu seiner Familie nach Beit Ommar zu verschaffen. Die Besetzten Gebiete verlassen durfte er nicht. Die "Bereaved Families" haben es zum Prinzip erhoben, nur zu zweit öffentlich aufzutreten, israelisch-palästinensisch. Lotty Camerman teilte Tillmann Schmalzried von ai Göttingen mit, dass möglicherweise eine Ausreise-Erlaubnis für Khaled Abu Awaad zu bekommen sei. Ob er den Flughafen rechtzeitig erreichen könne, sei aber völlig ungewiß. Die Entscheidung eines einzigen einfachen Soldaten an einem Kontrollpunkt des israelischen Militärs könne die Weiterreise verhindern. Deshalb und weil Khaled Abu Awaad es bei der nach dem Anschlag massiven Militärpräsenz und fast totaler Blockade der Besetzten Gebiete für seine Pflicht halte, bei seiner Familie zu bleiben, entschied man sich in Tel Aviv, die Reise auszusetzen.
(..) Die Ausreise-Behinderung eines Khaled Abu Awaad zeigt wieder einmal, was die unverhältnismäßige Einschränkung der Bewegungsfreiheit für die palästinensische Bevölkerung der Besetzten Gebiete durch das israelische Militär, begründet mit Sicherheitsinteressen, tatsächlich ist: Eine Kollektivstrafe für alle Palästinenser als Vergeltung für Terror-Akte palästinensischer bewaffneter Gruppen, und das sogar in einem Fall, der von diesen bewaffneten Gruppen selbst verurteilt wird.
Tillmann Schmalzried (East Mediterranean Koordinator der deutschen ai-Sektion)"

Geplant war eine Veranstaltung am 21.10.03, 19 Uhr im Alten Rathaus, bei der eine Friedensorganisation zu Wort kommt, deren Mitglieds-Familien aus Palästina UND Israel kommen und alle jeweils ein oder mehrer Angehörige infolge des Krieges verloren haben.
"Delegation der "Israeli-Palestinian Bereaved Families for Peace" kann vorerst nicht nach Göttingen kommen! Leider wurde die Veranstaltung am Dienstag mit den "Bereaved Families", verschoben.

Die "Israeli-Palestinian Bereaved Families for Peace" sind eine Vereinigung von Familien, die mindestens einen nahen Angehörigen durch den Nahostkonflikt verloren haben. Neue Mitglieder werden zugelassen, soweit die Parität zwischen palästinensischen und israelischen Mitgliedern gewährleistet bleibt. Zur Zeit sind es 200 israelische und 200 palästinensische Familien, die sich hier gemeinsam auf dem Hintergrund der Selbsthilfegruppe "The Parents Circle" (Elternkreis) für Frieden in der Region einsetzen. Zwei Delegierte der "Bereaved Families" sollten über Ansatz, Ziele und Arbeitsprogramme ihrer Organisation berichten. Khaled Abu Awaad, 1965 geboren, stammt aus einem Dorf in der Nähe von Hebron und lebt in Bethlehem, West Bank. Aaron Barnea aus Tel Aviv ist Vorsitzender des International Committee der "Bereaved Families".  

Redaktionelle Anmerkung: Wir hoffen, dass damit auch jenen "Antifaschisten" der Boden entzogen wird, die es als Kampf gegen "Antisemitismus" ausgeben, wenn ihre extremen Ausläufer nun auch noch "Waffen für Israe
l" fordern und wünschen uns, dass dagegen gemeinsame israelisch-palästinensischen bzw. palästinensisch-israelischen Friedensorganisationen an Boden gewinnen. Siehe als weiteres Besipiel solcher Organisationen auch >> Friedensorganisation

ai-Gruppe "Naher und Mittlerer Osten, Guatemala, Asylarbeit" führt regelmäßig Informationsstände in der Fußgängerzone durch. Wer Interesse hat, kann sich an Eilaktionen zu den Schwerpunktländern der Gruppe beteiligen. Die Gesamtgruppe trifft sich jeweils am letzten Montag im Monat um 20 Uhr in der Katholischen Studentengemeinde KHG (Kurze Straße 13). Die Unter-Arbeitskreise treffen sich an den übrigen Montagen bei einem ihrer Mitglieder.

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ai-Informationsstand Mai 2001

amnesty01_mai.JPG (20028 Byte)

 

Der Infostand von Amnesty am 12.5.01 - kombiniert mit einer Fotoaktion : Leute, die sich in die Unterschriftenlisten eintrugen, ließen sich auch mit Polaroid fotografieren und ihr Foto an die Wand pinnen.

 

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ai Infostand Mai 2000
"Ägypten: 10 Menschen nach Verbüssung ihrer Gefängnisstrafe seit 1996 weiterhin in Haft!
Die 10 Männer wurden beschuldigt, im Jahr 1981 am Attentat auf Präsident Anwart al-Sadat beteiligt gewesen zu sein. Sie wurden jeweils zu Gefängnisstrafen von 15 Jahren verurteilt. Nach Verbüssung ihrer Haftzeit wurden sie nicht freigelassen, sondern wurden seither ohne Gerichtsverfahren (vermutlich wegen ihrer Mitgliedschaft zu der islamischen Bewegung ,,al-Gihad") im Gefängnis festgehalten.amnesty international setzt sich auf der Grundlage der Alllgemeinen Erklärung der Menschenrechte stets für Menschen ein, die ohne faires Gerichtsverfahren inhaftiert werden, egal welche politische Meinung sie vertreten.

amnesty.jpg (15725 Byte)

Bild: Informationsstand von amnesty international am Samstag den 13.5.00 am Marktplatz vor dem Alten Rathaus

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