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Stadthalle

Diskussion über die Zukunft der Stadthalle

Abriss - Neubau - Umbau - Sanierung ?

Warum immer diese Aufregung um die Stadthalle?
Stadthalle unter Denkmalschutz?

Grüne: Urheberrecht kann Sanierung verhindern
Vorstellungen seitens der Stadtverwaltung
Stadthalle von den Sparmaßnahmen verschont
Stellungnahmen von BefürworterInnen der Stadthalle

goest-Kommentar

Wettbewerb "Stadthalle meiner Träume" des Vereins KUNST e.V.

 


Stadthalle Ende 2013

 

Diskussion über die Zukunft der Stadthalle

Welchen Anforderungen muss eine Stadthalle in Göttingen in der Zukunft genügen? Welche Funktionen muss sie erfüllen? Welche Wünsche und Vorstellungen haben die Bürgerinnen und Bürger dazu?
Um Fragen wie diese sollte es auch in einem öffentlichen Workshop gehen, den die Stadt Göttingen am Sonnabend, 11. Juli 2015, ab 17.30 Uhr im Ratssaal im Erdgeschoss des Neuen Rathauses am Hiroshima-Platz veranstaltete. Im Rahmen der grundsätzlichen Untersuchung zur Stadthalle durch Prof. Stefan Luppold, Duale Hochschule Ravensburg und Leiter des Instituts für Messe-, Kongress- und Eventmanagement in Kißlegg, will die Stadt auf diesem Weg den Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen, sich zu beteiligen, Vorschläge einzubringen und mit Expertinnen und Experten wie Ilona Jarabek (Musik- und Kongresshalle Lübeck) und Günther Ihlenfeld (CongressCentrum Porzheim) unabhängig von Standort- oder Sanierungsfragen zu diskutieren. Unter Leitung von Luppold diskutieren auch u.a. Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler, Stadtbaurat Thomas Dienberg und die Verantwortlichen der Stadthalle, die gemeinsam mit anderen Fachleuten, mit Veranstaltern und Betreibern am Nachmittag des 11. Juli bereits zu einem Fachworkshop "Erwartungen und Anforderungen an die Stadthalle Göttingen" zusammenkamen.

 

Abriss - Neubau - Umbau - Sanierung ?

4.2.14 / Überlegungen der Verwaltung im Zuge der Sparmaßnahmen 2012, die Stadthalle zu schließen wurden wieder ad acta gelegt, weil die Stadthalle – so die Begründung – "als Veranstaltungsraum nicht verzichtbar" sei. Stattdessen schlug die Stadtverwaltung am 16.10.2013 die Sanierung des bestehenden Gebäudes für ca. 7,1 Mio € vor. Die Ratsfraktion der Grünen wendet sich dagegen und schrieb "Wir fordern die Verwaltung auf, zunächst ein zukunftsfähiges Konzept zur Stadthalle zu entwickeln." Aber wenn es um die Existenz oder Veränderungen der Stadthalle geht, schlagen die Wogen stets ungewöhnlich hoch. Das war schon bei der ursprünglichen Erstellung der Stadthalle so. Damals gab es u.a. heftigste Proteste wegen des Reliefs neben der Stadthalle.

Warum immer diese Aufregung um die Stadthalle?

Warum werden stets so lebhafte Diskussionen um die Göttinger Stadthalle geführt? Es mag damit zusammenhängen, dass sich StadtbewohnerInnen mit wichtigen, markanten Baulichkeiten oder baulichen Details ihrer Stadt identifizieren. So würde z.B. ein rosa Anstrich fürs Gänseliesel, dem Haupt-Identifikationsobjekt Göttingens, maximale Aufmerksamkeit und Empörung hervorrufen. Und da es in Göttingen, abgesehen von eben jenem Gänseliesel, dem alten Rathaus und den Kirchen, wenige identitätsstiftende Bauten gibt, kommt gelegentlich auch die kuriose Stadthalle ins Spiel. Die meiste Zeit findet die Stadthalle wenig Beachtung zu finden, aber sobald an ihre etwas geändert werden soll erscheint vielen plötzlich die Stadthalle als ein wichtiges Bauwerk und gewinnt viel Aufmerksamkeit.

Stadthalle unter Denkmalschutz?

Wer die Stadthalle zum erstenmal unvoreingenommen zu Gesicht bekommt denkt vielleicht z.B.: Oh ein Hallenschwimmbad! Denn eine solche gekachelte Fassade ("changierend violette Keramik" genannt) ähnelt vielen Hallenbadarchitekturen andernorts. Aber genau dieses Detail, das schon bei der Fertigstellung in den 60er Jahren zu heissen Diskussionen führte ist jetzt ein Grund dafür, dass die Halle möglicherweise unter Denkmalschutz gestellt wird. Sollte dies geschehen, dann würden die Diskussionen um eine Veränderung, Sanierung, Abriss usw. unter ganz anderen Bedingungen fortgesetzt werden müssen.


Stadthallenfassade , "changierend violette Keramik" genannt

Grüne: Urheberrecht kann Sanierung verhindern

Die Frage des Denkmalschutzes einmal beiseite lassend gibt es noch andere Bedenken. So befürchtet man seitens der Ratsfraktion der Grünen, dass eine bauliche Veränderung bzw. Sanierung als eine Verletzung des "Urheberrechts" juristische Komplikationen hervorrufe, was bauliche Veränderungen blockiere. Der Architekt Rainer Schelle, der das Bauwerk vor 47 Jahren entworfen hatte , oder ggf. seine Erben können bis 70 Jahre nach seinem Tod noch Urheberrechte geltend machen wenn – ja wenn es sich bei der Stadthalle entsprechend gesetzlicher Bestimmungen um "einzigartiges Werk" bzw. Kunstwerk handeln würde. Dies darf man aber bezweifeln - eine gewisse Einzigartigkeit besteht wahrscheinlich nur bei der Fassade. Zumindest könnte sich dies als ein rechtliches Streitfeld eröffnen. Es ist kaum denkbar, dass eine notwendige Sanierung zur Erhaltung mit Verweis auf das Urheberrecht blockiert werden könnte. Bei größeren Umbauten allerdings wär dies von der Wertung als /einzigartigem Werk" abhängig.

Der Stadtvorstand der Grünen hatte 2012 schon einmal klar gefordert, dass an Stelle einer Sanierung eine Schließung erfolgen solle. Am 5.4.12 erklärt er, dass er das "Entschuldungshilfepaket" (EHP) grundsätzlich befürwortet aber "Zu den bislang vorgebrachten Sparvorschlägen haben die Grünen folgende Änderungswünsche geäußert: "...) Stadthalle/GSO: Aufgrund der unangemessen hohen Betriebskosten und des zu erwartenden Reparaturbedarfs sind wir für eine schnellstmögliche Schließung der "alten Stadthalle". (...)

Vorstellungen seitens der Stadtverwaltung

Seitens der Stadtverwaltung teilt man die rechtlichen Bedenken der Grünen Ratsfraktion nicht. Die Verwaltung klammert mögliche Probleme mit dem Urheberrecht aus und schlägt vor, die Stadthalle für 7,1 Millionen Euro so zu "sanieren", so "dass die bisherigen Nutzungen ohne Einschränkungen auch in den nächsten Jahren stattfinden können."

Beim Neujahrsempfang 2014 im Foyer eben dieser Stadthalle äußerte Oberbürgermeister Meyer seine Vision: "eine Modernisierung der Stadthalle bei gleichzeitiger Einbeziehung des Albani-Parkplatzes und des Stadthallenumfeldes im Süden und Osten. Dann käme das Blech unter die Erde, wir könnten die Walllücke schließen und Teile des Platzes städtebaulich angemessen überbauen." Und fügte hinzu "Ich bin sicher, zu diesem Thema wird es noch eine muntere Diskussion geben."

Warum die Verwaltung die Stadthalle von den Sparmaßnahmen verschonte

Bei den Sparplänen im Rahmen des "Entschuldungshilfeprogrammes" EHP beschäftigte sich die Verwaltung schon einmal mit der Stadthalle. Eine erste Überlegung war, die Stadthalle zu schließen. Das hätte zu Einsparungen von 950.000 € für 2013 und 7,8 Mio € für die Zeit von 2013-2020 erbracht. Das wurde aber "Wegen einer Gefährdung der Standortqualität in Göttingen" nicht in die Liste ihrer Vorschläge aufgenommen. Bei einer Bürger-Abstimmung im Internet waren 293 für die Schließung und 995 dagegen. Vereinzelt wurde gemunkelte, das Symphonieorchester habe dazu seine Anhängerschaft mobilisiert.

Verwaltung 2012: "Ein jährlicher Betriebskostenzuschuss an die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung (GWG) in einer Größenordnung von bis zu 1 Mio. € würde entfallen. Um die Stadthalle für die nächsten 15 bis 20 Jahre zu ertüchtigen, sind in den kommenden Jahren außerdem bauliche und technische Investitionen in einer erheblichen Größenordnung erforderlich. In den Jahren 2009 bis 2011 fanden in der Stadthalle jährlich rund 125 Veranstaltungen statt, die jährlich über 100000 Besucher/innen fanden. (...). In die Lokhalle kann nur ein kleiner Teil der bisher in der Stadthalle stattfindenden Veranstaltungen verlegt werden. Trotz des für die einzelnen Jahre noch nicht konkret bezifferbaren Sanierungsbedarfs scheint deshalb die Stadthalle als Veranstaltungsraum nicht verzichtbar." >>Quelle: Beitrad der Verwaltung in der Diskussion um den "Zukunftsvertrag"

 

Im Geschäftsbericht 2011 der GWG werden Stellungnahmen von BefürworterInnen der Stadthalle präsentiert

GSO: Der Chefdirigent des GSO, Christoph-Mathias Mueller sieht die Stadthalle als unverzichtbar an, denn seit den 60er Jahren bietet die Stadthalle den fünfzig Musikerinnen und Musikern des Göttinger Symphonie Orchesters eine Bühne: "Es ist die einzige Spielstätte, (...) und insbesondere der einzige Saal, der von einem Symphonieorchester bespielt werden kann. Aus diesem Grund ist die Stadthalle die gefühlte Heimat des Göttinger Symphonie Orchesters.."

Händel-Festspiele : Ähnlich sieht es Tobias Wolff , Geschäftsführender Intendant der Internationalen Händel-Festspiele Göttingen GmbH: "Die Stadthalle Göttingen ist die größte Spielstätte der Stadt für klassische Konzerte. Für die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen ist sie damit ein unverzichtbarer Ort für Oratorienaufführungen und andere groß besetzte Konzerte. Circa 5.000 Barockmusikfans pro Jahr besuchen unsere dort stattfindenden Veranstaltungen – das ist etwa ein Viertel der Gesamtbesucherzahl des Festivals." )

KUNST-Gala: Schließlich weist die GWG darauf hin, dass sie als Stadthallenpächterin von Anfang die KUNST-Gala unter der Leitung von Nils König unterstützt habe Die KUNST-Gala mit 300 Künstlerinnen und Künstlern spielt jedes Jahr eine fünfstellige Summe ein, die an Kunst-Projekte und Initiativen in der Region gespendet wird. Entsprechend wird Nils König zitiert mit "Wir sind begeistert vom GWG- Team in der Stadthalle. Es ist sehr kooperativ und hilfsbereit und macht alles möglich, was die Stadthalle hergibt."


Kunstgala 2013, Pause im Foyer

goest-Kommentar: GWG lässt ihre Stadthalle loben
Die GWG zitiert die BenutzerInnen der Stadthalle um den Erfolg ihrer Stadthallenverwaltung zu belegen. Der Betrieb war zum 1.7.2003 an die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Göttingen mbH (GWG) verpachtet worden. Die GWG ist eine 100% Tochter der Stadt Göttingen. Allerdings sind die demokratisch gewählten Institutionen der Stadt nur mit Abgesandten in deren Vorstand vertreten und haben keinen unmittelbaren Zugriff auf die dort kursierenden Gelder und Entscheidungen. Vertragliche Aufgabe des Eigenbetriebes GWG ist die Erhaltung des Gebäudes in einem betriebsfähigen Zustand und die Verpachtung des Gebäudes. Die GWG gibt zwar massenhaft Geld aus für Logistikzentren und Güterverkehrszentren aber den Betrieb der Stadthalle lässt sie sich bezahlen, obwohl sie eigentlich selbst für den Erhalt zuständig ist. 2007 zahlte die Stadt auch der Stadthalle 14.000 € Zinsen für gewährte "Kassenkredite" 2008 "Beteiligungsbericht" Alle Windungen und Wendungen der wahrscheinlich steuergünstigen Organisationsverwicklungen nachzuvollziehen ist mühsam. Der Transparenz wegen wäre auch eine Sanierung der Vorgänge und Finanzströme bei den Beteiligungsfirmen der Stadt notwendig


Seitenaufgang zur Stadthalle 2013

 

Wettbewerb "Stadthalle meiner Träume" des Vereins KUNST e.V.

Alle Beiträge werden in einer Ausstellung im Foyer des neuen Rathauses in der 2. Juli-Hälfte der Öffentlichkeit präsentiert. Zur Eröffnung wird auch die Preisverleihung stattfinden.

Beim Wettbewerb "Stadthalle meiner Träume" des Vereins KUNST e.V. hat die Jury am 17.6.14 alle Beiträge begutachtet und über die Preisvergabe entschieden. Die 31 Beiträge wurden unter den Aspekten Funktionalität, städtebauliche Eingliederung, äußere Gestaltung, Umgang mit der Bausubstanz, Energie und Ökologie sowie Visionen im Hinblick auf kulturelle Möglichkeiten und Nutzungskonzepte geprüft und bewertet, wobei sich die meisten Beiträge erwartungsgemäß nur mit Teilaspekten beschäftigt haben. In die engere Wahl kamen 10 Beiträge und 3 Schülerbeiträge.

Die Jury, in der der Architekt Hansjochen Schwieger, Pro City Vorstand Phillip Bremer, sowie Lia Eastwood, Carola Gottschalk, Johanna Meyer, Nils König und Tobias Wolff vom Verein KUNST vertreten sind, war überrascht von der Vielfalt und dem bunten Mosaik der Ideen in den Beiträgen und das breite Altersspektrum der TeilnehmerInnen. Die meisten Beiträge schlagen einen Erhalt der alten Halle mit Umgestaltungen oder Anbauten vor. Dazu kommen Beiträge, die sich einen Neubau am alten Ort oder direkt gegenüber auf dem Parkplatz wünschen. Ein Beitrag wünscht einen Neubau hinter der Lokhalle.

Der 1. Preis geht an den Architekturstudenten Jan Peter Pfuhlmann, der einen Anbau an die jetzige Stadthalle und eine interessante Umgestaltung der Fassade sowie eine Tiefgarage und einen Platz vor der Halle vorschlägt.


Entwurf von Jan Peter Pfuhlmann

Rolf-B. Klieme erhält den 2. Preis für seine umfangreiche Bewertung der langfristigen kulturpolitischen Bedeutung einer Konzerthalle für die überregionale Attraktivität unserer Stadt und seinen daraus abgeleiteten Vorschlag eines Neubaus hinter der Lokhalle.
Der 3. Preis wurde zweimal vergeben: zum einen an Reinhold Wittig und Stephan Herminghaus für ihre Ideen zur Umgestaltung des gesamten Geländes um die Stadthalle und eines "Wintergarten"-Anbaus an der Südseite der Halle und zum anderen an Stefan Lipski, der ebenfalls den gesamten Albaniplatz neu gestalten möchte, allerdings mit einem Hallenneubau auf dem jetzigen Stadthallenparkplatz und diversen Veränderungen, was die Kooperation und die Spielorte verschiedener Kultureinrichtungen betrifft. In der engeren Wahl: Tadashi Endo, Energiewende-Komitee, Sergio Pascolo, Sven Piepkorn, Rolf-Hartwig Rudolph, Günter Schäfer

Den Schülerpreis erhält der 10-jährige Matti von Taube für seinen Entwurf eines Stadthallen-Neubaus auf dem jetzigen Gelände mit Wasserspielen, Restaurant und Konzertsaal-Anbau.In der engeren Wahl: Lukas Kienle, Annalena Milas/Lea Wienecke

Einige Bilder und Graphiken der Preisträger sind auf der KUNST-Website (www.kunst-ev.de) zu bewundern. Alle Beiträge werden ab der 3. Juli-Woche in einer Ausstellung im Foyer des neuen Rathauses präsentiert. Bei der Eröffnung werden auch die Preise an die Preisträger überreicht werden.

Stadtpark und Ulrichs Garten - Vorläufer gesellschaftlicher Treffpunkte vor der Stadthalle


Erinnerung im Rahmen des Wettbewerbs aus der goest-Redaktion - "Stadtpark"

Bei dem Vorschlag handelte es sich lediglich um eine Abbildung vom ehemaligen Nachbargebäude der Stadthalle dem sogenannten "Stadtpark". Er war gedacht als Kontrastvorschlag zur häufig praktizierten "klaren Linie", mit seiner nahezu barocken Vielfalt von Türmchen und Bogen. Der KUNST e.V. schreibt, dass der Vorschlag mit einigen anderen auch in eine "engere Wahl" gekommen sei.

Der "Stadtpark" war eine Gaststätte mit Konzertsaal und Bühne der Brauerei Herford (bis 1919) . Vor der Schließung des immer maroder werdenden Gebäudes wird am 10. August 1954 noch das Kino >>"Stadtpark-Lichtspiele" dort eröffnet. Nach einem Brand 1955 war das Gebäude nicht mehr zu benutzen und der Stadtrat beschloß am 5. August 1955 den >>Kauf des Stadtpark-Geländes das seit 1919 im Besitz der Göttinger Brauerei war.
Das Vorläuferlokal - bis 1890 ein vergleichsweise kleines Fachwerkhaus >>"Ulrichs Garten" genannt - war recht berühmt in Göttingen. Der "Ulrich" wie man damals sagte, enthielt drei "ziemlich große Säle, und mehrere Stuben; der Garten ist vorzüglich zum Vergnügen eingerichtet - mit grünen Hecken, lebendigen Lauben einem sehr hübschen Bosquet, anmuthigen Rasenplätzen, zwei Kegelbahnen , und unzähligen zerstreuten Sitzen...."
(Aus Wallis, Ludwig: Der Göttinger Student ..., Neudruck der Ausgabe von 1913/1813 - 1995 , Vandenhoek und Ruprecht)