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Jugendzentrum Innenstadt (JuzI)

Kurze Geschichte des Juzi
Veranstaltungen
25 Jahre - Feier des Juzi
Infoladen im Juzi
Sparpolitik gegen Juzi

Jugendzentrum Innenstadt (Juzi), Bürgerstr. 41, 37073 Göttingen , http://www.juzi.de 

August 2012, 30 Jahre Juzi

Die Bürgerstraße ist nach einem Mann namens Bürger benannt, nicht weil in der Straße nur brave Bürger wohnen
Eine Umbenennung in "Bürger/innenstraße" würde dem geehrten Dichter namens Bürger den Namen verhunzen.

juzi3.jpg (16383 Byte)

 

Veranstaltungen

2017

13.4.17 JuZI. Rock´n´Roll-Brass-Core OUTRAGE <http://outrage.free.fr/>  aus Frankreich ab 21:30 Uhr OUTRAGE teilten bei Ihren bisher über 300 Konzerten die Bühne bereits mitBands wie SKA-P, Shakapong und Fishbone! VIDEO youtube.com/  

2.6. JuZI  RAFIKI youtube-Video 

3.8.17 JuZI  Velo De Oza www.youtube.com/ 21:00 Uhr Latin-Ska .VELO DE OZA aus Kolumbien gibt es bereits seit 9 Jahren sie bezeichnen Ihre Musik als Carranga-Rock. Carranga ist die Bezeichnung für einen folkloristischen Musikstil ,der aus der Ländlichen Gegend um Boyaca kommt. Die Klänge dieses speziellen Sounds werden z.B. durch die Guacharaca (Reibestab) bestimmt. VELO DE OZA mischen diese folkloristischen Elemente auf einzigartige Weise mit wilden Gitarrenriffs, Punk- und Skaanleihen und treten dabei in den landesüblichen Ruanas (Ponchos) auf. VIDEO

18.8.17 JuZI  35 Jahre JuZI mit 20 Years Of Hate, Discoballs, Schreiblockade anschl. Karaoke

19.8.17 JuZI  35 Jahre JuZI mit Toxoplasma, The Offenders, The Movement u.a.

16.9.17 JuZI  P.I.Y. – Live Karaoke youtube-video

16.9.17 JuZI P.I.Y. - Live Karaoke (https://www.youtube.com/watch?v=wplPZ4WkOT8)

2016 

10.9.16
20 Years Of Hate
/ Auf Bewährung / Empty Bottles

21:30 Uhr spielen drei Bands zum fröhlichen Tanze im JuZI auf.
20 Years Of Hate  aus Göttingen covern seit mittlerweile fast 14 Jahren alte und neuePunk-Klassiker. Das Programm wird ständig mit neuen alten Songs erweitert, so dass es auch für Menschen die sie schon öfters live auf der Bühne gesehen haben nicht langweilig wird. Es ist unbestritten, dass auf den Konzerten immer gute Stimmung mit Party-Garantie herrscht, wo auch so gut wie jede(r) den einen oder anderen Song mitsingen kann. Viele Leute sagen, dass die Songs u.a. von Slime, Toxoplasma, Pennywise und vor allem den Ramones zumindest genauso gut klingen wie das Original, wenn nicht sogar besser…Video

Auf Bewährung  formte sich im Winter 2005/2006 in einem kleinen Örtchen bei Wismar (Mecklenburg-Vorpommern) als antifaschistische Punkrockband. Nach einer kurzen Zeit im Proberaum wagten sie im Sommer 2006 den Schritt auf die Straße, indem sie überall dort spielten, wo man sie hören wollte. Textlich geht es in ihren Songs um Liebe und Freundschaft, Toleranz und Respekt, um die aktuelle politische Lage und persönliche Enttäuschungen, und präsentieren sich erfreulich abwechslungsreich. Und genauso tiefgründig, melodisch stark und rotzig aggressiv, wie ich es viele Leute lieben. Manchmal anklagend und angriffslustig oder auch etwas zurückhaltender. Auf Bewährung treffen textlich und musikalisch erstaunlich oft ins Schwarze. Wer also traurig darüber ist, dass Die Toten Hosen, Die Ärzte und meinetwegen auch Bands wie die Broilers nicht mehr die Wucht früherer Tage haben, dem sei eine Show mit „Auf Bewährung“ wirklich wärmstens ans Herz gelegt.  Video  

Als dritte Band dieses Abends dann die Empty Bottles, auch hier aus Göttingen. Wie schreiben sie über sich selber: „Um dieser hässlichen Welt etwas Schönes zu schenken, ballern wir euch mit schnellen, größtenteils Funpunk-beeinflussten Stücken die Köppe wech!“ Dem ist auch nichts mehr hinzuzufügen…

 

4.3.16 „Frauen*Lesben*Trans*Inter Party“ im Juzi 22:00

Punk-Legenden im JuZI
21.1.16, 21.30

Am Donnerstag, 21.01. beehren berühmte „alte“ Männer aus der Punkszene das JuZI. Es spielen die Hi-Fi Spitfires aus England zum fröhlichen Tanze auf. Als Support heizen zuerst SCHREIBLOCKADE hier aus Göttingen der Masse ein.

Die Punkrocker um Steve Straughan (Angelic Upstarts, Loaded 44, ex Holy Racket, ex Red London), Tony Taylor (First Wave) und Nelly (Loaded 44, ex The Lurkers, ex Fiend) kommen endlich auf Tour nach Deutschland. Die Band ist inzwischen ein fester Bestandteil der englischen Punk Szene und auch in Europa konnten sich Hi-Fi Spitfires binnen kürzester Zeit einen Namen erspielen und ihre musikalische Qualität beweisen.

Hi-Fi Spitfires ist eine 3-köpfige Punkrock Band aus Nordengland. Mitte 2008 schlossen sich Steve Straughan (ex Holy Racket/Red London), Neil Newton (Angelic Upstarts) und Nelly (The Lurkers/ex Fiend) zusammen, probten 11 Stunden und nahmen gleich ihre erste EP “The 11th Hour” auf. Classical UK Punkrock from 1977.Die Einflüsse der Band sind unverkennbar. Zwischen alten Punk Bands wie Sex Pistols, Clash, UK Subs, The Boys und den neueren Combos U.S. Bombs, Bombshell Rocks, District und Rancid haben die Hi-Fi Spitfires ihren festen Platz gefunden..

Samstag, 20.02.16 JuZI

The Offenders

>>video u-tube

 

 

Punkrock, Ska und Arbeiter_innenlieder im JuZI:
Freitag, 02.10.15 drei Bands ab 21:30 Uhr im JuZI

Ashpipe aus Italien , "Ska, Punk 'n' Folk"
Sie spielen melodischen, kämpferischen Ska und Punk, dem sie mit Violine und Keyboard eine eigene Note verleihen. In den schweißtreibenden Songs mit ihren vornehmlich politischen, antifaschistischen Inhalten finden auch melancholische Zwischentöne Platz.
ashpipe video

Arrested Denial, Punkrock aus Hamburg. Sie spielen Punkrock. Als musikalische Einflüsse lassen sich wohl am ehesten Bands wie Rancid oder die U.S. Bombs nennen, aber auch eine Prise Melodic Punk klingt hier und da durch. Arrested Denial präsentieren melodische Gitarren im Spektrum von Hardcore bis zur Ballade. Gesang, teils englisch, teils deutsch arrested denial video

Kapelle Vorwärts "Partisanen-Punk", Hamburg, die von Mitgliedern der "Commandantes" ins Leben gerufen worden sind. Die der "Commandantes" lösten sich schließlich auf, doch das Konzept wurde bewahrt, nämlich traditionelle Widerstands-, Protest- und Freiheitslieder vom Muff der Lagerfeuerromantik zu befreien und in ein zeitgemäßes musikalisches Gewand zu stecken. Das, was z.B. Hannes Wader in den Siebzigern einst aufgefrischt hat, bekommt nun einen erneuten Anstrich und wirklich wichtige Zeilen, die nie in Vergessenheit geraten sollten, können über diese musikalische Modernisierung auch in die Ohren derer gelangen, die mit Akustikklampfenmucke nicht viel anfangen können. Die Lieder wirken durch die authentischen Gitarrenklänge noch um einiges kämpferischer und von den kraftvollen und radikalen Aussagen der Protestler und Freiheitskämpfer ist nichts verloren gegangen, da der Gesang keineswegs in der Musik untergeht. Man hat sogar den Vorteil, im Gegensatz zu den der "Commandantes", nun mit einer Frauenstimme noch abwechslungsreicher zu klingen und tut das auch, da die Gesangsparts zwischen Frau und Mann aufgeteilt werden. kapelle vorwärts video

 

Gelaufenes

ANTIGEN 20 YEARS OF HATE P.I.Y.
5.9.15 JuZI 21:30 Uhr

ANTIGEN hier aus Göttingen machen den Anfang. Die Band spielt eine gute Mischung aus schnellen, lauten Rhythmen und erfrischenden Melodien. Die Synthese von schroffen Gitarren-Sounds und der lebendige weibliche Gesang bringt den unverwechselbaren Sound von Antigen. Die Texte sind politisch, kritisch, provokativ und ganz einfach aus dem Leben gegriffen.

Danach betreten 20 YEARS OF HATE aus Göttingen die Bühne, die seit nunmehr 2002 mit ihrer Interpretation des Punk-Rock die Bühnen dieses Planeten unsicher machen. Das Programm ist eine überzeugende Mixtur aus aktuellen Hits, Klassikern und Partykrachern, weshalb ihre Auftritte niemals nur Konzerte sind, sondern stets ein Erlebnis der besonderen Art versprechen. Das Repertoire besteht im Kernprogramm aus bekannten und allgemein beliebten Klassikern des Punks und wird darüber hinaus flexibel mit weiteren Hits und Highlights aus dem Punk- und Hardcorebereich angereichert. Die Band covert so nah am Original wie möglich und nötig, dennoch ist Platz für Improvisation und neue, nah am Original liegende Interpretationen der Songs. Zurzeit im Programm sind Songs u.a. von SLIME, CANALTERROR, THE RAMONES, AGNOSTIC FRONT, PENNYWISE, MISFITS, TOXOPLASMA und NENA, um nur einige zu nennen. Also genau der richtige Sound für alle die mal wieder richtig abfeiern und mitsingen wollen, es ist Party-Stimmung garantiert…

Als letztes dann P.I.Y. aus Dresden. Sie machen Live-Karaoke und haben 50-60 Punkrocksongs auf Lager und das Publikum wird Teil der Band. Ob allein oder in der Gruppe - Punkrock verbindet und in dieser wilden Live-Karaoke-Mixtur entsteht immer eine zündende Stimmung. Mit einer Spielzeit von 3-4 Stunden kann so ein ganzer Abend mit Punkrock Karaoke gefüllt werden. Die Songs kann jeder mitsingen.

 

Slup (Dortmund) und Abrupt (Göttingen) / Juni 2015


SLUP aus Dortmund

(Text: Wucher-Promotion) Am 13.6.15 gibt es im JuZI mal wieder ein schönes Brett um die Ohren. Es spielen SLUP aus Dortmund und ABRUPT hier aus Gö zum fröhlichen pogen auf.Jau, SLUP gibt's schon lange..... um genau zu sein seit 1993......damals noch zarten Alters wurden Bühnen unsicher gemacht, Touren mit Bands wie den Satanic Surfers (SWE) und Brand New Unit (CAN) sowie unzählige Supportgigs mit allem was in Deutschland in der Punk Szene Rang und Namen hatte, folgten. Nach jahrelanger Pause ist die Band nun wieder auf den Bühnen des Landes unterwegs. SLUP ist 97/98 auf eigene Faust mit geliehenem Bus und Generator illegal auf den Parkplätzen der Nation unterwegs gewesen.... natürlich immer da wo es was zu feiern gab....frei nach dem Motto "Wir müssen draußen bleiben", wurden die Flying High Touren von Bands wie NOFX, Vandals, Good Riddance, Dog Eat Dog, Beatsteaks etc. auf dem Parkplatz begleitet....Ziemlich ehrlich und rau schallt das, was die die Band fabriziert. Schnörkelloser (Skate-) Punkrock und Hardcore mit eingängigem Gesang. Dabei hört man, dass sie nach fast 20 Jahren Bandgeschichte kein Fünkchen von ihrem Spaß an der Sache verloren haben, und immer noch wissen, wie man gute Lieder schreibt, die auch hängen bleiben. Eine gute Live-Band mit ausgefallenem Merchandise noch dazu.Bei ABRUPT fühlt mensch sich gleich wie in die gute alte Zeit Anfang der 80er zurückversetzt. Dreckiger Deutschpunk wie er sein soll. Ganz genau so spielt und singt man deutsche Lieder! Einfach, direkt und immer schön nach vorne. Ein Heiserkeitskandidat am Mikro und Tempo, Tempo. Keine Schnörkel, kein Firlefanz, einfach so, wie Punk sein sollte. Also für Leute die mal wieder richtig abpogen wollen genau das richtige.


ABRUPT aus Gö

20.11.15 JuZI Guts Pie Earshot youtube
18.12.15 JuZI Punk Rock Boys .youtube
23.7.15 JuZI Skampida .youtube.
5.9. 15 JuZI 20 Years Of Hate, P.I.Y. - Punkrock Karaoke punkrock-karaoke
29.10.15 JuZI Outrage youtube
20.11.15 JuZI Guts Pie Earshot youtube
18.12.15 JuZI Punk Rock Boys .youtube.
17.1.15 Juzi 21:00 Uhr Saigoons // Hundkaputt // Kaschmirköter

 

20.2.15 / 21.30 Uhr
Fahnenflucht und FuckFX

Text, Ankündigung von Wucher-Promotion:
" Am Freitag, 20.2.15 kommen Freunde und Freundinnen des guten alten Deutschpunks im JuZI mal wieder voll auf ihre Kosten. Es spielen Fahnenflucht und FuckFX zum fröhlichen pogen auf. Fahnenflucht aus Rheinberg haben sich zu einer der erfolgreichsten Deutschpunkbands gemausert, stehen sie doch seit etlichen Jahren für harten kompromisslosen deutschsprachigen Hardcore-Punk. Sie sind eine der wenigen Bands, die diesen relativ modernen, fett produzierten Deutschpunk richtig gut und unpeinlich rüberbringen. Ihre Texte sind sehr politisch und bekennen sich zu den Themen unserer Zeit. Dabei nehmen sie aber kein Blatt vor den Mund. Immer bissig und scharf auf den Punkt sind sie formuliert und so gibt es keinerlei Raum für falsche Schlüsse.

Musikalisch klingt das ganze druckvoll und voller Energie. Schon fast ein bisschen untypisch für den meist schrammelig gespielten Deutschpunk, diese Perfektion beim Spielen. Aber genau das macht diese Band auch aus, sie wandert zwischen OldSchool-Punk und NewSchool-Hardcore und spricht somit auch verschiedenste Hörerschichten an. Dabei haben sich „Fahnenflucht“ immer von den typischen Deutschpunkbands mit „Scheiß Bullen! Scheiß Staat! Lieber Saufen“ Attitüde abgegrenzt. Auf stumpfe Ansagen, wie es viele Punkbands tun und dabei ihr Parolen 1×1 herunter beten, verzichtet die Band glücklicherweise auch. Nach vielen aktiven Jahren und veröffentlichten Alben ist immer wieder der Stil der Band zu erkennen, ohne das die Band musikalisch auf einem Punkt stehen bleibt. Supportet wird die Band von FuckFX hier aus Göttingen. Abtanzen, am FREITAG, 20.02. ab 21:30 Uhr im JuZI"
>> Video Fahnenflucht
>> Video FuckFX

16.1.15, 22 Uhr
Drum N Bass Against Climate Change

Anlässlich offener Kosten für Repressionsfälle in der Klima- und AntiAtom Bewegung gibt es am 16.01. ab 22h im JuZi eine Solisause. Kommt vorbei und feiert mit uns zu erlesenen Beats und scheppernden Snares im JuZi! Ab 22 Uhr gehts los, im Ballsaal die ganze Nacht DnB mit Cine (Crach Records,HH), Randalex (HH), Cemek (Gö), Dropzone (HH) und Farbie Froh (Gö). In der Bar findet ihr den magical flying anti atom floor mit kreuz und quer Zeckenrap, Punk und 90er Elektro so wie Chiptunes. Hier legen Smoking Sunset, Schmitzkatze, Waschbaer und ein Tapferer kleiner Toaster auf. Und es gibt Cocktails (mit Alkohol und ohne). YAY!

 

15.11.14, 21 Uhr
BARNSTORMER und die STAGE BOTTLES im JuZI.

Seit über 30 Jahren ist der Allround-Musiker, Poet, FC St. Pauli- und FC Brighton-Fan (und Stadionsprecher) international unterwegs. Inspiriert vom Geist des „Do-It-Yourself-Ethos“ des Punkrock und von The Clash mit ihrem radikalen politischen Standpunkt, begann Attila the Stockbrocker mit seinen Auftritten 1980. 1994 gründete Attila die Band BARNSTORMER. Attila the Stockbroker ist einer der lautesten Vertreter der linken Szene Großbritanniens. Zusammen mit seinen Kollegen Billy Bragg, TV Smith etc. bohrt er seine Finger ständig in die Wunden der Gesellschaft. Um die 2500 Auftritte hat er mittlerweile absolviert, hauptsächlich mit BARNSTORMER. Sie haben sich dem melodischen Punkrock verschrieben, der manchmal verdächtig in Richtung Folk bzw. teilweise sogar manchmal hin zu Mittelalterlichen Klängen schielt. Deshalb kommen bei manchen Liedern auch mal recht seltene Instrumente zum Einsatz wie Violinen oder auch Mandolinen etc. Allerdings wird der Punkrock hier nicht aus den Augen verloren.

STAGE BOTTLES aus Frankfurt, Oi-Punk-Band. "Das erste feindliche Gegenüber waren die staatlichen Autoritäten, wie die Cops, oder eben diese verschissenen Typen, die genauso aussahen wie sie (und leider immer noch so aussehen, nur stilloser) und dazu noch eine Gattung der wohl größten Arschlöcher der Menschheitsgeschichte repräsentieren, also die sogenannten Boneheads; faschistische, rassistische Idioten ausstaffiert wie Skinheads." (Ankündigungstext) Geboren wurde die Idee, diese Band zu gründen, im Herbst 1993 in einem Keller-Proberaum in einem Jugendzentrum eines Vororts von Frankfurt. In ihren Songs teilen die Stage Bottles gut aus. Dies geschieht mit viel Melodie, ihrem unverkennbaren Saxofon und natürlich ihren offenen aber auch manchmal provokativen Texten, die der Band einerseits einige Feinde, aber vor allem auch eine große Fangemeinde eingebracht haben.

20 Years Of Hate , Punk Rock Boys Estrepito Banditos

7.9. 2013
20 Years Of Hate
,
Punk Rock Boys
Estrepito Banditos

Die Göttinger Band "20 Years Of Hate" aus dem Bereich Punk-Rock covern seit mittlerweile fast 12 Jahren alte und neue Punk-Klassiker. Das Programm wird ständig mit neuen alten Songs erweitert. z.B. Songs u.a. von Slime, Toxoplasma, Social Distortion und vor allem den Ramones … Unterstützt werden die Göttinger von den Punk Rock Boys aus Berlin. Vier grölende Boys in Feinripp-Unterhemden toben auf der Bühne im choreographischen Rhythmus zu Klassikern der Punk Rock Geschichte. Schlager werden mit der Brechstange bearbeitet, bis sie in das Korsett der verzerrten Gitarre passen. Was hier abgeht sucht seinesgleichen. Schweiß, Wut, Pogo und ein wenig Alkohol sind der treibende Motor dieser verrückten Sieben. Desweitern an diesem Abend dabei: Estrepito Banditos. Seit 2001 sind die Herren aus Holzminden im Geschäft


20 years of hate

18.1.14 21.30 Uhr Bitter Verses (http://bitterverses.de.tl/)
12.10.13 ca. 21.30 Uhr The Swipes .the-swipes.com/ Arrested Denial (http://www.arresteddenial.de/)
2.11.13. ca. 21.30 Uhr Guts Pie Earshot gutspieearshot.de/)Dubvasion (http://www.dubvasion.de/)
15.11.13. ca. 21.30 Uhr Attila & Barnstormer
13.12.13. ca. 21.30 Uhr Bambix (http://www.bambix.org/joomla/)

 

Hip Hop meets No Border Camp am 20.6.12

Juzi 19.00 Uhr Mobilisierungsveranstaltung zum No Border Camp in Köln 22.00 Uhr Konzert mit Microphone veranstaltet von: AntiRassistisches AktionsPlenum, Göttinger Arbeitskreis zur Unterstützung von Asylsuchenden e.V., Verein Bildung und Kommunikation Gotmar 10 e.V.

http://noborder.antira.info/de
http://papiere-fuer-alle.org/node/684

 

An diesem Abend möchten wir Euch über die Ziele und die Schwerpunkte des No Border Camps, welches vom 13. bis 22. Juli in Köln stattfindet, informieren.
Auf diesem wird es ein vielfältiges Programm mit Aktionen, Vorträgen, Workshops, Konzerten und vielem mehr geben. Themen des Camps sind u.a. Abschiebungen, Frontex, Antiziganismus, Alltagsrassismus und rechte Diskurse, institutioneller Rassismus, die Lebensbedingungen von Flüchtlingen und Migrant_innen und den Kämpfen dagegen, Fluchtursachen, (Post-)Kolonialismus und der mörderischen Situation an den Außengrenzen. Critical whiteness und Empowerment werden eine wichtige Rolle spielen. „Das Camp möchte ein Ort sein, an dem Rassismuskritik, antifaschistische, feministische und kapitalismuskritische Perspektiven zusammen gedacht werden. Ein Ort, der gegenseitigen Austausch intensivieren und Bündnisse anstoßen kann, in denen die Kämpfe von Flüchtlingen und Persons of Color mit denen rassismuskritischer weißer Menschen zusammenkommen.“ Im Anschluss an die Veranstaltung wird es genug Zeit für Fragen und Diskussionen geben. Wir wollen mit Euch an diesem Abend auch über die Möglichkeit einer gemeinsamen Praxis im Kampf gegen Rassismus in all seinen Formen in der BRD sprechen. Außerdem wollen wir die Anreise nach Köln planen. Dann könnt ihr der Kölner Hip-Hop Band Microphone Mafia lauschen und dazu tanzen!!! 1989 wurde sie von einem Haufen 16- und 17-jähriger Kids in Köln-Flittard gegründet. Der Rap der Mafia war schon radikal genug: statt die amerikanischen Vorbilder mit ihrem Ghetto-Slang nachzuahmen, statt die damals noch eher unbeholfenen Versuche, die deutsche Sprache zu Rhymes zu formen, fortzusetzen, konzentrierten sie sich auf einen bis dato ungehörten Sprachmix aus Italienisch, Neapolitanisch, Türkisch und Englisch. Sie haben sich in ihren Texten immer mit dem Leben befasst, mit Hoffnungen, Träumen, aber auch Enttäuschungen. In ihren Liedern richten sie sich gegen Rassismus, Antisemitismus und rechte Gewalt.

26.5.12 Party des Prozeßkosten-Solidaritäts-Bündnis (PKS)
Hintergrundinformationen der VeranstalterInnen: Im Februar kam es in Erfurt zu einem faschistischen Übergriff auf zehn linke Aktivist*innen, die morgens mit der Straßenbahn auf dem Weg nach Hause waren. Ohne vorherige Konfrontation begannen die zugestiegenen Nazis auf die Antifaschist*innen einzuprügeln. Einige wurden schwer verletzt. Anstatt den Verletzten zu helfen, wurden die verletzten Betroffenen draußen stundenlang bei Minustemperaturen festgehalten und keine ärztliche Versorgung gewährleistet. Die Aktivist*innen müssen sich jetzt nicht nur mit dem eigenen Trauma auseinandersetzen, sondern auch noch einen Prozess durchstehen. Die Situation in Erfurt wird immer prekärer, linksradikale Strukturen sind geschwächt und die übrig gebliebenen Antifaschist* innen spielen immer öfter ein Katz und Mausspiel mit der immer weiter anwachsenden Naziszene. Ruht euch nicht im kuscheligen Göttingen aus.
Kommt am Samstag, 26. Mai ins Juzi , geht auf die Party, lasst eure Kohle da und tankt Kraft, um dem rechten Mob in Erfurt und überall entgegenzutreten! Party im Juzi. Musik wird sein Elektro, 80er und Weltmusik, Trash. PKS-Bündnis Prozesskosten- Soli gegen den Naziterror in Erfurt!

 

Soliplenum Revolten Göttingen
Solikonzert und Party mit RSO und E-EGAL

Rundreise tunesischer Aktivist_Innen
Donnerstag, 5.4.12 ab 21:00 Uhr im JuzI!

Im Mai findet eine Rundreise von vier tunesischen Aktivist_Innen durch mehrere deutsche Städte und Basel statt. Sie werden ihre jeweilige Sicht auf die tunesischen Revolten schildern und eine Einschätzung der aktuellen Lage im Land geben. Vom 30. April bis zum 20. Mai erhält mensch Einblicke in die Arbeit eines großen maghrebinischen Frauennetzwerks, der „Union des Diplômés Chômeurs“ (Vereinigung der Arbeitslosen mit Diplom), autonom-libertärer Politik, kritische Medien und zeitgenössischen tunesischen Rap. Die Aktivist_Innen werden sich im Gegenzug über hiesige Strukturen und politische Arbeit informieren. Neben Berlin, Frankfurt am Main, Köln und Basel machen die vier auch in Göttingen Station.

Das alles kostet Geld! Dafür veranstaltet das Soliplenum Revolten aus Göttingen ein Soli-Konzert mit anschließender Party. Es spielen E-Egal (Punkrock, Ska aus Braunschweig) und Rogue Steady Orchestra (Skapunk, Swing, Twist, Reggae aus Göttingen). E-Egal haben schon bei Anti-Castor Veranstaltungen die Cops mit ihren Liveshows in den Wahnsinn getrieben. Wie soll man eine Straßenblockade mit kompletter Live-Band schon auflösen? Soliveranstaltungen sind für die Punk-Ska-Banausen aus Braunschweig/Bremen/Berlin Routine: ob gegen Atommüll oder Nazimüll. Tanzbarer, schneller deutschsprachiger Punkrock, manchmal mit leichtem Hang zum Sixties-Surf-Sound, DIY, vielseitig und mit den skurrilen Texten und Bühnenoutfits des „one and only“ Plautzenotto. Rogue Steady Orchestra sind in Göttingen ja hinlänglich bekannt. Auch dieses 9-köpfige Ensemble kennt sich im Soliveranstaltungsbereich bestens aus. Erst kürzlich spielte RSO auf dem „Fight Back Festival Winter Edition 2012“, die Einnahmen kamen dem Bündnis „Dresden Nazifrei“ zu Gute. Aber auch auf dem Antira-Hafengeburtstag, für das Medibüro Hamburg oder die Göttinger AIDS-Hilfe hat RSO schon mal die eigene Gage sausen lassen für den guten Zweck. Nach dem Release-Konzert zur neuen Platte „Liveticker zum Aufstand“ im vergangenen Herbst gibt's den bunten Schurkenska-Mix aus Skapunk, Reggae, Twist und Swing nun auch wieder in Göttingen zu sehen/hören. Nach dem Konzert wird Alternative, Indie, Soul und Sixties aufgelegt. Tanzen bis in die frühen Morgenstunden, zu Soli-Cocktails und/oder Soli-Bier. Und da am Freitag frei ist, muss sich auch niemensch einen Kopp über den Kopp am nächsten Morgen machen.

> Tunesien-Seite in goest


Pressefoto RSO 2007

 

25 Jahre Juzi
Konzerte, Flohmarkt, Ausstellungen, Infostände, Filme, Open Air

10.8.07 Freitag

11.8.07 Samstag

Samstag 13 Uhr "Here to stay" Demo


Anstecker zum 25jährigen des Juzi
>> Veranstaltungsplakat des Juzi

Ausstellung im Keller
Im Rahmen der 25 Jahrfeier wurden ernste und weniger ernste Exponate zum Thema Polizei im Keller des Juzi präsentiert und die Ausstellung adäquat angekündigt

Ankündigung der Polizeischau während der Freiräumedemo unter Hinzuziehung lebender Illustrationsmittel.
"Polzeischau" im Juzi-Keller - Zeitungsartikel zu verschiedenen Ereignissen zusammengefasst und gerahmt. Girlanden aus Polizeihandpuppen, Polizeispielzeug zu Skulpturen verarbeitet, Bilder und Plakateschau. Der lustige Horrorladen von Dr. Ma und Dr. Ho

Juzi-Kunst

mit Installationen und Ironisierungs-Skulpturen

Spielzeugpolizeiauto fährt im Käfig Endlosschleifen

Kurze Geschichte des Juzi

-- Gründung September 1982: Ein Verein mietet das Gebäude in der Bürgerstraße 41 von der Stadt an. Der Jugendring versuchte das Projekt zu verhindern.
--
1986 Dezember: 400 Personen werden im Juzi stundenlang von der Polizei festgehalten und erkennungsdienstlich mißhandelt, Personalien festgestellt.
--
Die CDU fordert immer wieder das Juzi zu schließen und Landtagsabgeordneter Hartwig Fischer wettert ewig gegen das Juzi.
--
2001 Kürzung der städtischen Zuschüsse auf 16000 Euro für die Betriebskosten und 40000 Euro für 2 statt wie bisher 3 Sozialarbeiter.
--
Im August 2002 - 20 Jahre! Wer von Anfang an dabei war, gehört jetzt schon nicht mehr zur Jugend Zu diesem Anlaß hat sich eigens eine Band gegründet "20 Years of hate" (PunkCover aus Gö) Siehe auch unter Twenty Years of Hate auf der Seite Musikgruppen
-- August 2007 25 Jahre Juzi

Plakate aus der Geschichte des Juzi

Plakate im Juzi Treppenaufgang / August 2007

 


Kleine Glosse : Alzi
In 25 Jahren Jugendzentrum wird die Zahl derer natürlich immer größer, die nur früher mal jung waren, aber dem Juzi weiterhin verbunden blieben. Um auch für diese immer größer werdende Gruppe eine Heimstatt zu schaffen, wäre langsam zu überlegen, ob nicht auch ein Alten-Zentrum Innenstadt geschaffen werden müßte. Das gleiche Recht auf Freiräume für Junge und Alte ! Wenn die Jungen von gestern alt werden, sieht die Gegenwart der ewig Gestrigen in den Altenzentren alt aus. Leider böte sich dann nur die etwas unpassende Abkürzung Alzi an - "Senior_innenzentrum" kommt jedenfalls nicht in die Tüte.

 

Protest des JUZI gegen "Sparpolitik" 2001

Aus: Göttinger Drucksache Nr. 389, 16.2.2001 (da der OCR-Scanner die kleine Schrift der GöDru schlecht lesen kann, kann es sein , dass noch ein paar Fehler im Text sind - wir bitten um Nachsicht)

Dokumentation:
"Gelacht und zugebissen - Ein kurzer Bericht von einer etwas anderen Demo /

Wie die meisten schon gehört haben, setzen Stadtverwaltung und CDUSPD einen massiven Kürzungskurs in Göttingen durch. Während bescheuerte Prestigeobjekte wie der Expo-Bahnhot, das Schilldbürger-Parkleitsystem Lind die Bürgschaft für die schon längst privatisielte Expo-Gesellschaft nicht zu teuer sind, werden die Hebel bei sozialen, kulturellen, Frauen-, jugend- und Umwelti nitiativen angesetzt. Es ist offensichtlich, dass es dabei nicht um Einsparungen geht: Göttingen gibt im Vergleich zu anderen Städten z.B. extrem wenig für Kultur aus
- das bisschen Geld, was jetzt gekürzt wird, kann nicht mal den Anschein erwecken, die Stadt aus ihrer Schuldenkrise zu retten. Worum es wirklich geht, hat die Stadtverwaltung bei ihrem Umgang mit den freien Kindertagesstätten deutlich gemacht. Für diese wurden nämlich erst mal sämfliche Verträge gekündigt. Die angeblichen Partner Kindertagesstätten sollen so in eine schwächere Verhandlungsposition gebracht werden. Seit der neue Oberbürgermeister und Stadtdirektor Würgen Danielowski im Amt ist, hat es Kürzungen vor allem im sozialen Bereich gegeben: soziale Beihilfen wurden gestrichen, zwei Frauenbeauftragte entlassen, die städtischen Elektrizitätswerke sollen verkauft werden, die Personaldecke bei der Stadt wird systematisch ausgedünnt, usw.

Die zweite Stoßrichtung der Kürzungen ist ebenso deutlich: Danielowksi und seine Schergen wollen die kleineren, alternativen Lind linken Projekte nicht mehr im Göttinger Stadtbild haben. Mit der Rasenmähermethode wurde den meisten ,,Klein-projekten" Geld gekürzt. Dieses Geld saniert nicht die Stadt, verursacht aber für die Betroffenen massive Probleme bis hin zur Gefahr der Schließung. Die kulturdarwinistisehe Zielrichtung, getreu nach Danielowskis Worten, nur die Großen überleben lassen zu wollen, hat bisher vor allem Umweltgruppen, kulturelle Einrichtungen und die Jugendzentren getroffen. Die Stadt versucht die Landschaft der alternativen, eigenständigen und linken Projekte in Göttingen grundsätzlich und nach Interessen von CDUSPD umzupflügen, sprich aufmüpfiges Potential möglichst vom Antlitz der spießigen Unistadt verschwinden zu lassen.

Das Jugendzentrum Innenstadt ist eine der betroffenen Einrichtungen. Das Juzi ist dabei ein besonderer, weil politischer Dorn im Auge. Seit nunmehrfast 19 Jahren verschluckt sich der Stadtrat nun an diesem ungeliebten, linken und rebellischen Projekt. Sämtliche Versuche, das Juzi zu schließen, zu kündigen, zu Tode zu nerven oder von derJungen Union bestuecken zu lassen, sind bisher gescheitert. Das Juzi konnte sich als Zentrum für Jugendliche, linke Gruppen, Konzerte und selbstverwaltetes Engagement halten.

Dennoch trifft die jetzige Kürzung des Zuschusses um 30.000 Mark das Juzi tatsächlich hart. Von drei unterbezaWten Zweidrittel-Stellen muss nun eine wegfallen, so das', noch mehr soziale und ver-waltende Arbeit in aoch weniger Leuten hängen bleibtirndeine fui Jugendarbeit wichtige Kontinuität nicht mehr gesichert ist

Seit einem Jahr hat sich das Juzi mit vielen Aktionen Lind diversen Anträgen gegen die drohende Kürzung gewehrt. Nun ist die Kürzung geringer ausgefallen als die Verwaltung wollte, aber eben immer noch abscheulich hoch. Mit derjetzigen massiven Kürzungen haben Parteien und Verwaltung klargestellt, dass es keinen Sinn mehrmacht, sozialpädagogische Konzepte Lind Bettelbriefe zu schreiben. Das Juzi schreibt diese Konzepte bereits seit Jahren, in denen klargestellt wird, dass doppelt so viele Stellen und eben auch verdoppelte Zuschüsse gebraucht werden, um dieses vielgenutzte Hauss wirklich gut und im Interesse der Jugendlichen aufrecht zu erhalten. Als Antwort kam jetzt die Kürzung. Damit haben die Parteien eine klare Botschaft vermittelt: Hier soll versucht werden, ein linkes Projekt kaputt zu machen.

Das Juzi ist durch die Kürzung, vor allem im offenen Jugendbereich akut bedroht. Dennoch werden die verschiedenen Leute aus dem Juzi nicht in Betteln und Wimmern verfallen: Um Präsenz und Zähne zu zeigen, veranstaltete das Juzi in den Tagen vor und während der Kürzungsratssitzung

diverse Aktionen' Donnerstag gab es einen fiesen, Faschingsumzug", der an Uneinschätzbarkeit nichts zu wünschen übrig ließ die Leute gingen entschlossen wo sie woll-ten; über die Hälfte des Umzuges war maskiert es ,gab Kamelle", Konfetti, Luftballons, einen schwarzen Block auf Rädern, einen saucoolen Traktor, Spaß, Tanz, Musik und vieles mehr. Die CDU-Zentrale wurde ebenso farbig verziert wie der Hals eines besonders an Bluthoehdruck lei-denden Finsatzleiteis, der sich mit seinem ,,Aber das ist nicht erlaubt!" nicht durchsetzen konnte fur Spaß und Trotz biiucht es keine Genehmigung. Präsent zu sein, trotz Korsett eigene Regeln durchzusetzen, braucht nur Menschen genug Wut und gute Musik. Die gute Laune wurde auch am Freitag nicht verdorben als Vertreterinnen von CDU und SPD ciii riesiger, goldener Haufen Scheiße verliehen wurde (besonders die Fliegen waren tré-chic!). So mussten diese Herren sich wenigstens anhören, dass sie die Verantwortung tragen und nicht irgendwelche Sachzwänge sie zwingen ,so scheiße zu sein wie sie sind.

Das Juzi wird, soweit zu hören war, nicht schließen, aber es wird noch anstrengender werden, den Zen-trumsalItag geregelt zu kriegen (Zaunpfahlgewinke, ihr wisst hoffentlich schon!). Das Juzi braucht Unterstützung der Freunde, Freundinnen, poltischen Gruppen, Bands, BesucherInnen! Mitarbeit und Unterstützung wäre am tollsten - das ist immer wichtiger als Geld! Juzi wird präsent bleiben und dazu beitragen, dass der Plan nicht aufgeht, alle Leute aus dem öffentlichen Bild zu verteiben, die nicht reiche Konsumeinheiten mit Vorliebe für ,,Hochkultur" und Bierzelt sind.

Gegen den Würgegriff mit Hilfe von Geld wehrten sich am letzten Wochenende auch VertreterInnen der Stadtwerke; der Verkaufder Elektrizitätswerke soll verhindert werden, weil dies nur Entlassungen, Verteuerungen und eine Abkehr von den immerhin gering vorhandenen ökologischen Ansätzen bedeuten kann. Was sie von Verwaltung und Stadtrat zu halten haben, konnten die Gewerkschafterlnnen life erleben: viele von ihnen wurden ebenfalls des Saales verwiesen. Aus dem Repräsentationsräumen des Oberbürgermeisters heraus wurden sie durch eine geschlossene Gardine geheim gefilmt. Der Stadtrat traut seinen Finwohnerinnen offensichtlich nicht mehr über den Weg und möchte diese lieber beim Geldausgeben als beim Äußern ihrer Meinung sehen. Dementsprechend wurde der Rat auch zum erneuten Male wieder von der Polizei abgeschirmt, die sich nicht zu blöde wal; ständig Leute zu belästigen, die an der öffentlichen Ratssitzung teilnehmen wollten. Volksvertreterlnnen treffen ihr Volk in Göttingen inzwischen lieber geschützt durch eine Mauer bewaffneter Schläger. Das ist es was ,,politischer Angriff' auch bedeutet: Geld und Unterstützung wird entzogen und durch Polizei, Kameraüberwachung und die Ver-hinderung von Öffentlichkeit ersetzt.

Es kann davon ausgegangen werden, dass in Sachen Kürzungen und Repression noch nicht der letzte Scheißehnufen verzapft wurde. Politische Angriffe sollten auch als solche bekämpft werden und wenn dabei der Spaß nicht zu kurz kommt, kann das noch ein packendes Jahr in der kleinen Stadt werden.

In diesem Sinne: die Zähne zeigt wer´s Maul aufmacht!

 

 

 


Korridor des Juzi im Erdgeschoss - August 2007


Eingang Juzi, Bürgerstraße - August 2007

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Infoladen im Juzi / infoladen@juzi.de

Der Infoladen im Juzi Göttingen ist ein Archiv mit linken Zeitschriften, Broschüren, Büchern, Videos und Presseordnern. Thematisch sortierte Literatur kann hier gelesen, kopiert und begrenzt auch ausgeliehen werden. Während der Infoladenzeiten ist auch das Cafe des Juzi geöffnet

  • Antifaschismus, Burschenschaften, Nazi-Aktivitäten, Nationalsozialismus
  • Weltwirtschaft und die Lage in bestimmten Ländern, z.B. Mexiko
  • linker Geschichte, Hausbesetzungen, Zentren, Geschichte des Juzi
  • bewaffnetem Kampf und politischen Gefangenen
  • FrauenLesben
  • Rechtshilfe
  • Romane

Der Infoladen bemüht sich  "kritische Informationen bereit zu stellen, die in der bürgerlichen Presse und in kommerziellen Buchläden eben keinen Platz finden und so zum Aufbau von Gegenöffentlichkeit beizutragen. Dazu gehören nicht zuletzt linke Diskussionen und die Geschichte von linken Bewegungen. Wichtig ist uns auch, solche Informationen auch für jene zugänglich zu machen, die sich eben nicht einfach jedes Buch kaufen können, aber trotzdem kritische Texte lesen wollen."

 

"Elternsprechtag im Juzi"

Sonntag, 6.4.08, 15 Uhr fand im Juzi-Café eine etwas Juzi-untypische Veranstaltung statt. Text der VeranstalterInnen:
"Eltern-sein in der linken Szene Erzählcafé mit Diskussion. Vier Eltern von Kindern in verschiedenen Altersstufen erzählen wie es war und wie es ist, mit den Kindern: Herrschende Ordnung, emanzipatorische Ansprüche, politische Aktivitäten - wie geht das zusammen mit Elternschaft und Kind(ern)? Was wird/wurde als unterstützend erlebt, welche Schwierigkeiten sind aufgetaucht? Welche Erwartungen an die linke Szene gibt es? Der Nachmittag soll ein Forum sein für (soziale) Mütter, Väter und Nicht-Eltern. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Elternschaft in der Göttinger Linken gelebt werden kann, ohne andere Ansprüche dauerhaft zurück zu stellen. Themen wie Kinderbetreuung, Wohnformen, finanzielle Sicherung, Geschlechterverhältnisse, politische Praxis und die Bedeutung sozialer Netze sollen mit Blick auf die Doppelrolle Elternteil/LinkeR betrachtet werden. In den einleitenden Beiträgen werden persönliche Erfahrungen und Ansprüche sowie Strategien und Arrangements für den Umgang mit alltäglichen Problemen geschildert. Davon ausgehend können in der anschließenden Diskussion Verallgemeinerungen und theoretische Einbettungen, z.B. zur Kleinfamilie in der bürgerlichen Gesellschaft oder zum Verhältnis Erwachsene-Kinder, vorgenommen werden. Das steht aber nicht notwendig im Zentrum dieser Veranstaltung. Auf eine Trennung von ReferentIn, Gegenstand und kritischem Analysestandpunkt wird bewusst verzichtet. Natürlich mit den drei K's: Kaffee, Kuchen, Kinderbetreuung. Wir freuen uns, wenn Ihr diese Veranstaltungseinladung an Eltern weiter gebt, die der linken Szene nahe stehen oder standen. Vielen Dank! Zur Kinder-Frage haben wir jüngst auch ein Flugblatt mit dem Titel "Neun gute Gründe (keine) Kinder zu kriegen ...und was leicht übersehen wird" heraus gegeben. Ihr findet es im Bereich Publikationen auf unserer Homepage http://www.schoener-leben-goettingen.de ."


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Foto: Presseaussendung / Band No Respect

"Sparpolitik" gegen Juzi schon seit 2001

Aus: Göttinger Drucksache Nr. 389, 16.2.2001 Dokumentation:

".. Danielowksi und seine Schergen wollen die kleineren, alternativen linken Projekte nicht mehr im Göttinger Stadtbild haben. Mit der Rasenmähermethode wurde den meisten ,,Klein-projekten" Geld gekürzt. Dieses Geld saniert nicht die Stadt, verursacht aber für die Betroffenen massive Probleme bis hin zur Gefahr der Schließung. Die kulturdarwinistisehe Zielrichtung, getreu nach Danielowskis Worten, nur die Großen überleben lassen zu wollen, hat bisher vor allem Umweltgruppen, kulturelle Einrichtungen und die Jugendzentren getroffen. Die Stadt versucht die Landschaft der alternativen, eigenständigen und linken Projekte in Göttingen grundsätzlich und nach Interessen von CDUSPD umzupflügen, sprich aufmüpfiges Potential möglichst vom Antlitz der spießigen Unistadt verschwinden zu lassen.
Das Jugendzentrum Innenstadt ist eine der betroffenen Einrichtungen. Das Juzi ist dabei ein besonderer, weil politischer Dorn im Auge. Seit nunmehr fast 19 Jahren verschluckt sich der Stadtrat nun an diesem ungeliebten, linken und rebellischen Projekt. Sämtliche Versuche, das Juzi zu schließen, zu kündigen, zu Tode zu nerven oder von der Jungen Union bestuecken zu lassen, sind bisher gescheitert. Das Juzi konnte sich als Zentrum für Jugendliche, linke Gruppen, Konzerte und selbstverwaltetes Engagement halten.
Dennoch trifft die jetzige Kürzung des Zuschusses um 30.000 Mark das Juzi tatsächlich hart. Von drei unterbezahlten Zweidrittel-Stellen muss nun eine wegfallen, so dass, noch mehr soziale und ver-waltende Arbeit in noch weniger Leuten hängen bleibt und eine für Jugendarbeit wichtige Kontinuität nicht mehr gesichert ist
Seit einem Jahr hat sich das Juzi mit vielen Aktionen Lind diversen Anträgen gegen die drohende Kürzung gewehrt. Nun ist die Kürzung geringer ausgefallen als die Verwaltung wollte, aber eben immer noch abscheulich hoch. Mit der jetzigen massiven Kürzungen haben Parteien und Verwaltung klargestellt, dass es keinen Sinn mehr macht, sozialpädagogische Konzepte und Bettelbriefe zu schreiben. Das Juzi schreibt diese Konzepte bereits seit Jahren, in denen klargestellt wird, dass doppelt so viele Stellen und eben auch verdoppelte Zuschüsse gebraucht werden, um dieses vielgenutzte Haus wirklich gut und im Interesse der Jugendlichen aufrecht zu erhalten. Als Antwort kam jetzt die Kürzung. Damit haben die Parteien eine klare Botschaft vermittelt: Hier soll versucht werden, ein linkes Projekt kaputt zu machen. (...)
Das Juzi wird, soweit zu hören war, nicht schließen, aber es wird noch anstrengender werden, den ZentrumsalItag geregelt zu kriegen (Zaunpfahlgewinke, ihr wisst hoffentlich schon!). Das Juzi braucht Unterstützung der Freunde, Freundinnen, poltischen Gruppen, Bands, BesucherInnen! Mitarbeit und Unterstützung wäre am tollsten - das ist immer wichtiger als Geld! Juzi wird präsent bleiben und dazu beitragen, dass der Plan nicht aufgeht, alle Leute aus dem öffentlichen Bild zu verteiben, die nicht reiche Konsumeinheiten mit Vorliebe für ,,Hochkultur" und Bierzelt sind.

2003 kritisierten sogar GRÜNE "Rufmordkampagne" gegen das Juzii / 5.9.03
Die GRÜNE-Ratsfraktion kritisiert die Versuche von CDU, Schulerunion und Jungliberalen durch eine Rufmordkampagne die städtischen Zuschüsse für das Jugendzentrum Innenstadt (JuZi) in Frage zu stellen. Die jugendpolitische Sprecherin der GRÜNEN Kerstin Sennekamp begrüßt den Vorschlag der Jungliberalen, sich das JuZi erst einmal anzuschauen. "Bevor die Protagonisten dieser Kampagne von rechts die Jugendarbeit im JuZi schlecht reden, sollten sie sich erst einmal über die Arbeit im JuZi vor Ort informieren", fordert Sennekamp.
Der Versuch der CDU eine Neiddiskussion loszutreten und die Jugendzentren und die unterschiedlichen Jugendszenen gegeneinander auszuspielen, zeige wie respektlos die Christdemokraten mit Jugendlichen jenseits ihres bürgerlichen Vorstellungsvermögens umgehen. Nach Meinung der GRÜNEN bediene das JuZi seit Jahren eine besondere Klientel von Jugendlichen, die man in Zukunft nicht der Straße überlassen dürfe. "Wir gehen davon aus, dass die Saubermänner der CDU es ebenso wenig wollen, wenn die Jugendlichen aus dem JuZi demnächst mangels Angebot verstärkt die Innenstadt bevölkern werden", so Sennekamp. Vor einigen Jahren sei der Zuschuss für das JuZi bereits mit den Stimmen von CDU und SPD gekürzt worden. Außerdem sei der Zuschuss seit Jahren nicht der Preisentwicklung angepasst worden, was faktisch einer jährlichen Kürzung gleichkomme.

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