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"Ich habe das Gestern gesehen
- Ich kenne das Morgen"

Inschrift auf dem inneren Schrein des Tutanchamun
> Rückblick auf das Jahr 2017

Die Basis für einen Linken AStA scheint verloren

Der Rechte Block (ADF, RCDS, LHG) hat 32 Sitze und damit die Mehrheit im Studierendenparlament erhalten. Der Links-Grüne Block kommt nurmehr auf 27 Sitze. Selbst wenn die übrigen Gruppen, also Nerdcampus und Linksliberale Liste sich anschlössen, käme der Linke Block nur auf 31 Sitze. Grund für die Verschiebung ist vor allem der massive Verluste der Jusos (von 13 auf 7 Sitze) und der Gewinn der LHG ("Liberale" von 0 auf 2 Sitze). / Vorläufiges Endergebnis 18.1.18 / 18 Uhr

Dezernent Lieske gegen Theuvsen :
Bemerkungen Theuvsens zeugten von Unkenntnis und überschreiten die Grenzen seriöser Kommunikation

Theuvsen wirbt 2016 auf Antifa-Demo
um Wähler*innenstimmen

2016 hatte Landtratsbewerber Dr. Theuvsen (CDU) eine Rede am Rande einer Kundgebung gegen Nazis halten dürfen (Wir hatten das für verzichtbar gehalten). Es ging im Wahlkampf um Wähler*innen-Stimmen! Nach den Wahlen trat nur noch die Junge Union (JU) mit einem Transparent in Erscheinung, das Faschismus und Antifaschismus gleichzusetzen versuchte. Jetzt, 2018 nun wettern Theuvsen und die JU gegen die Finanzierung des Juzi

Ortsrat: "Fehlerhafte Nebenkosten in Grone"

Ein Mitglied des Ortsrat Grone hat die Beschwerde verschiedener Groner Bürger*nnen aufgegriffen und die Immobilienfirma ADLER Real Estate AG und WBG GmbH aufgefordert Fehler in ihrer Nebenkostenabrechnung zu korrigieren. Einige MieterInnen hätten schon einen Widerspruch eingelegt aber vielen sei die fehlerhafte Abrechnung noch gar nicht aufgefallen.11.1.1

IGMetall Warnstreiks

Für die Durchsetzung der Forderungen von 6 % mehr Lohn und Möglichkeiten zur Arbeitszeitreduzierung für ihre Mitglieder führt die IGMetall Warnstreiks in vielen Betrieben durch. 11.1.18


Foto: IGM Birkholz (Ausschnitt) / Warnstreik bei Satorius 11.1.2018

Medizinische Flüchtlingshilfe "Medinetz e.V."

Der Städtische Haushalt verweigert 4.500 Euro für das Projekt Medinetz. Das Geld wird z.B. für die medizinische Betreuung schwangerer Frauen aus Osteuropa benötigt wird, die sich ohne Versicherungsschutz bei uns aufhalten. Kleine Summen für soziale Projekte wie das Medinet oder die Göttinger Tafel (15.000 €) werden abgelehnt. Für Prestigeprojekte (Kuqua) hingegen wird das Geld zum Fenster rausgeworfen.

Datenschutz und "informationelle Selbstbestimmung" versus BKA

Während beim Volkszählungsboykott 1987 ehemals Leute auch bei Strafandrohung die Auskunft verweigerten, stellen heutzutage Linke mit Angst vor Überwachung aus freien Stücken ihre Daten z.B. Facebook zur Verfügung. Ist Datenschutz vielleicht nur noch eine Illusion? Datenschutzgesetze können immerhin dazu benutzt werden Auskunftsrechte geltend zu machen und Korrekturen bzw. Löschungen von Daten zu verlangen. Die GrüneJugend versucht das nach BDSG §19 nun mal beim BKA. 5.1.18

Wieder mal Hochwasser

Kurz vor der Gefahr von Ausuferungen (Meldestufe 2) ist die Tendenz und die Vorhersage am Hochwasser-Messpunkt Göttingen: "fallend". In Northeim ist die Meldestufe 2 und in Hannover gar die Meldestufe 3 jedoch überschritten worden 3.1.18

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So sieht es immer aus bei ca. 143 ü. NN

AK Asyl: zu den Vorgängen im Iran

Im Iran demonstrieren große Teile der Bevölkerung gegen die Unterdrückung durch das Mullah-Regime und gegen wirtschaftliche Not. Das Regime geht mit Gewalt gegen die Demonstrant*innen vor. Nicht nur die ca. 1000 Iraner*innen in Göttingen verfolgen das Geschehen mit Sorge. Der AK Asyl hat eine Stellungnahme veröffentlicht. 3.1.18


Transparent Irankundgebung Gö 2009
Die Deutsch-Palästinensische Gesellschaft (DPG) hat eine Kundgebung mit 150 Teilnehmer*innen gegen Trumps Nahostpolitik von durchgeführt . Israelisch-nationalistisch orientierte Gruppen, die Trumps Jerusalem-Entscheidung unterstützen, veranstalteten eine Kundgebung mit 20 Teilnehmern. 21.12.17
Jerusalem-Demos am Abend vor Weihnachten


Ca. 150 Personen nahmen an der Kundgebung der DPG am 23.12.17 teil / Foto goest

Mitarbeiterin der Ausländerbehörde als "Zeugin" bei Hausdurchsuchung

Bei der G20-Hausdurchsuchung in der Wohnung eines Kreistagsabegordneten, der nachweislich nicht auf der G20-Demo war, wurden Unterlagen aus nicht-öffentlichen Sitzungen des Kreistages beschlagnahmt. Der Kreistagsabgeordnete ist auch engagiert in Flüchtlingsfragen, daher ist es sehr merkwürdig, dass als "Neutrale Zeugin" eine Mitarbeiterin der Ausländerbehörde an der Hausdurchsuchung teilnahm.

Demo gegen Polizeigewalt und -willkür

Samstag 9.12.17 // Vorsichtig geschätzt 500 Teilnehmer*innen (Schätzung der Polizei: 600, der ALI: 700) protestierten in einem Demonstrationszug gegen Polizeigewalt und -willkür im Zusammenhang mit den Anti-G20-Protesten und den Hausdurchsuchungen. / aktualisiert Sonntag 10.12.17 / 16 Uhr /

Auf youtube ist ein >>Video von diesem Vorfall veröffentlicht worden, bei dem u.a. zu sehen ist, wie der Ordner verprügelt und dann durch einen gezielten Faustschlag gegen den Kopf niedergestreckt wird. Allerdings ist dabei auch das Gesicht des Betroffenen phasenweise in einer entwürdigenden und daher, persönlichkeitsverletzenden Weise zu erkennen.

An der Stelle 0:37-0:43 zeigt das Video den gezielten Faustschlag

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