| Vorträge Mit
intelligenter Lenkung von Stoffströmen zu umweltverträglichen Produkten 23.11.
2007, 19 Uhr Universität Göttingen, ZHG 002 Vortrag
Prof. Michael Braungart: Umweltfreundliches Wirtschaften - Veranstalter: PD Dr.
Christian Jooß, Institut f. Materialphysik d. Georg-August-Universität Göttingen
und Institut f. Forschung u. Bildung Göttingen (ifb) Aus 30 Jahren Diskussion
über Umweltprobleme ist das Wissen entstanden, wie Stoffströme so gestaltet werden
können, dass intelligente Verschwendung zu neuen, umweltverträglichen Produktionsweisen
und zu neuen nicht schädlichen Produkten führt. Im Unterschied zu den derzeit
propagierten Konzepten umweltschonenden Wirtschaftens geht es aber nicht darum,
einen möglichst geringen "ökologischen Fußabdruck" zu erzeugen. Ein verändertes
Verständnis von Sparsamkeit und Verschwendung kann vielmehr bewirken, dass nicht
nur Umweltschäden vermieden werden, sondern anderen Lebewesen auch eine neue,
breitere existenzielle Basis geboten wird. Hieraus ist das Cradle to Cradle-Design-Konzept
von Professor Michael Braungart entstanden, welches durch die Natur inspiriert
ist, in der es keine Probleme mit "Abfall" gibt. "Abfall" ist hier vielmehr gleichbedeutend
mit "Nahrung". Anschaulich wird dieser Ansatz am praktischen Beispiel der niederländische
Region Venlo, die dieses Konzept gemeinsam mit dem EPEA-Institut ganzheitlich
umsetzen will. Ökologische
und ökonomische Optimierung des Anbaus von Energiepflanzen 9.10.
2007, Universität Göttingen, ZHG 002 19.30 Uhr Der
Referent, Prof. Dr.Konrad Scheffer, ist Mitglied des Institutes für Nutzpflanzenkunde
an der Universität Witzenhausen/Kassel und des Interdisziplinären Zentrums für
Nachhaltige Entwicklung der Universität Göttingen Veranstalter: PD Dr. Christian
Jooß vom Institut für Materialphysik de Zukünftig werden ca. ein Drittel der ackerbaulich
genutzten Flächen Deutschlands für den Anbau von Energiepflanzen zur Verfügung
stehen. Damit kann die Landwirtschaft in Deutschland einen erheblichen Beitrag
zu einer Energiewende leisten. Voraussetzungen sind hohe Flächenerträge verbunden
mit ökologischen Anbaumethoden und hohe Nutzungseffizienz der Energiepflanzen.
Die Umwidmung des Ackerbaus in eine neue Dreifelderwirtschaft (Nahrung, Futter,
Energie) beinhaltet die große Chance, zumindest das neue Drittel nach ökologischen
Richtlinien ohne wirtschaftliche Einbußen zu nutzen. Gegenwärtig liegt diese bezogen
auf den Energiegehalt der Gesamtpflanze zwischen ca. 10 % (Biodiesel, Ethanol)
und ca. 40 % (Strom und Wärme aus Biogas), weil große Anteile der Pflanze ungenutzt
bleiben und/oder der Energieverbrauch bei der Konversion zu Endenergie zu hoch
ist. Gegenwärtig steht die Gewinnung von Biogas aus landwirtschaftlichen Nutzpflanzen
an erster Stelle. Die jetzigen Bedingungen fördern unverhältnismäßig Monokulturen
von Mais. Neben Pflanzenvielfalt und ökologischen Anbaumethoden muss nach Wegen
gesucht werden, die Effizienz der Energieausbeute aus Biomasse bei niedrigeren
Verfahrenskosten zu erhöhen. Ein neues Verfahren strebt an, die Pflanzenvielfalt
in diesem Bereich entscheidend zu steigern und die Energieausbeute ohne Schadstoffeinsatz
bedeutend effizienter zu machen. Ist
wirksamer Klimaschutz möglich? Für eine Wende zur Solar- und Kreislaufwirtschaft
- Dienstag. 20. März 2007, 19:30 Uhr,im DGB-Haus, Obere Maschstraße
10 PD Dr.Christian Jooß
Eine Wende zur Solar- und Kreislaufwirtschaft ist dringend notwendig, um die drohende
Entwicklung zu einer globalen Klima- und Umweltkatastrophe aufzuhalten. In dem
Vortrag wird die Frage aufgeworfen, ob die derzeit im Kyoto -Prozess verfolgten
neoliberalen Ansätze des Emissionshandels nicht zu einer entscheidenden Bremse
für einen wirksamen Klimaschutz geworden sind. Befürworter
des vereinbarten Kyoto-Prozesses argumentieren so, als wäre die Atmosphäre
eine riesige kostenlose "Müllhalde" für Emissionen. So wie
die Müllentsorgung ihren Preis habe, müsse auch heute die Atmosphärenbenutzung
einen festen Preis haben, um Emissionen zu kontrollieren. Dieser neoliberale Ansatz
macht das Recht zu verschmutzen zu einer Funktion der ökonomischen Stärke.
Der Verschmutzungshandel wird zu einem Instrument des Konkurrenzkampfes darum,
wer verschmutzen darf und wer nicht. Er bedeutet eine Privatisierung des öffentlichen
Gutes Luft. Konzentration des (Verschmutzungs)-Kapitals, Konkurrenzkampf um die
Beherrschung von Verschmutzungsanteilen, Ruinierung der Schwächeren und Fixierung
auf privaten Gewinn werden zu entscheidenden Triebkräften. Anstatt
das Verursacherprinzip zur Grundlage des Klimaschutzes zu machen, degeneriert
der Kyoto-Prozess das Erdklima zu einem Spekulationsobjekt. Es liegt in der Natur
dieses Ansatzes, dass jede Regierung oder jeder Konzern nur bestrebt ist, für
sich am meisten herausholen. Basierend auf
neueren Untersuchungen der Klimaveränderung werden Alternativen für
eine Wende zur Solar- und Kreislaufwirtschaft formuliert. Die
Veranstaltung ist öffentlich, Gäste sind herzlich willkommen !Institut
für Forschung und Bildung (IFB), VUK,Göttinger Wissenschaftlerinnen
für Frieden und Abrüstung, Evangelische Studierendengemeinde (ESG) Göttingen Wohin
mit dem Atommüll ? - Endlager Asse II säuft ab - 20.
Februar, 19.30 Uhr, im DGB-Haus, Obere Maschstraße 10 Prof.Dr.Rolf
Bertram Dienstag, Seit über 50 Jahren wird - bisher erfolglos- versucht, ein "sicheres
Endlager" zu finden. Bis zur Stunde gibt es nicht einmal verbindliche Kriterien
zur Endlagerung. Ob Salz, Ton , Granit oder anderes Material, immer stellt sich
bei der Eignungsprüfung heraus, dass die Lösung des Problems mit jeder neuen Erkenntnis
schwieriger wird. Es geht nämlich nicht darum, den Atommüll möglichst tief zu
verscharren; es geht darum, ihn für alle Zeiten von der Biosphäre fernzuhalten.
Das aber kann nach dem heutigen Kenntnisstand niemand garantieren. Die Ereignisse
um das Atommüllendlager Asse II bei Wolfenbüttel zeigen, wie hilflos die Betreiber
den Folgen früherer Einlagerungen gegenüberstehen. Die permanenten Wassereinbrüche
in das Salzbergwerk sind nicht zu stoppen. Die Schließungskonzepte gefährden im
hohen Maße nicht nur die nähere Umgebung, sondern können im Laufe der Zeit auch
das Grundwasser im südniedersächsischen Raum radioaktiv verseuchen. Die Veranstaltung
ist öffentlich, Gäste sind herzlich willkommen ! Veranstalter: Institut für Forschung
und Bildung (IFB), Verein für Umwelt- und Konfliktforschung (VUK), Göttinger Wissenschaftlerinnen
für Frieden und Abrüstung, Evangelische Studierendengemeinde (ESG) Standort
Erde - Ein vernetztes und verletzliches System Dienstag, 30. Januar,
2007, 19.30 Uhr, DGB-Haus, Obere Maschstr. 10, Referent:
Prof. Dr. Jürgen Schneider, Universität Göttingen, Geologie u. Paläontologie Zeit:
Der Umweltgeologe Prof. Dr. Jürgen Schneider wird in seinem Vortrag auf einige
grundsätzliche Fragen zu den globalen Problemen und Gefährdungen unseres Planeten
aus der Sicht der Umwelt-Geowissenschaften eingehen. Dies sind insbesondere: -
Das System Geobiosphäre und seine Evolution seit 4,5 Mrd. Jahren - Kurze Darstellung
zur Lage der globalen Umwelt - Grundfragen zum Verständnis von Systemen und Regelkreisen
- Entropie-Gesetz und ökonomisches Wachstum - Probleme und Möglichkeiten ökonomischen
Wachstums vor dem Hintergrund endlicher Ressourcen - Wie kann zukünftiges menschliches
Handeln für eine niederentropische und friedliche Gesellschaft aussehen? ESG
, von-Bar-Str. 2, 30. Mai 2006, 19.30 Uhr Jagd und Naturschutz Miteinander
oder gegeneinander? Referenten: Bernd Baumgart (Landschaftsplaner, Berlin)
und Dr. Jürgen Endres (IFB) Bernd Baumgart ist Landschaftsplaner in Berlin und
berät unter anderem den NABU Brandenburg in Naturschutzfragen. Er ist Mitgründer
des Verein Tarpan e.V., der sich für die Wiederansiedlung fast ausgerotteter seltener
Tierarten in Brandenburg einsetzt. Der ausgewiesene Naturschützer Dr. Jürgen Endres
ist Vorstandsmitglied des IFB. Wichtiges Spezialgebiet ist die Analyse der Veränderung
des Lebensraumes auf einheimische Tierarten. Die Auswirkungen der Jagd beeinflussen
das Erscheinungsbild unserer Landschaften und die Zusammensetzung unserer Tierwelt
weitaus stärker als viele glauben. Rund 342.000 Jagdscheininhaber in der Bundesrepublik
bilden eine zahlenmäßig zwar kleine, politisch aber dennoch sehr einflussreiche
Interessengruppe. Die etablierte Jagd gerät aber auf immer mehr Feldern in Konflikt
mit anderen Interessenlagen – so auch mit dem Naturschutz. Dies ist z.B. die Jagd
auf bestandsbedrohter Tierarten, die Beeinträchtigung diverser Ökosysteme durch
die einseitige Überhege von Trophäenträgern oder die Jagdausübung in Schutzgebieten.
Zweifel am herrschenden Jagdsystem werden nicht nur von außen laut – von Waldbesitzern,
Natur- und Tierschützern. Auch in den Reihen der Jägerschaft selbst kommen zunehmend
Forderungen nach weitreichenden Reformen des Jagdwesens auf. Radikale Stimmen,
die das Töten von Tieren generell ablehnen, rufen sogar nach einer vollständigen
Abschaffung der Jagd. Eine gesellschaftliche Diskussion, ob und in welcher Form
die Jagd in unserer überformten Zivilisationslandschaft zukünftig praktiziert
werden soll, erscheint daher umso dringlicher. An Fallbeispielen des vielschichtigen
ThemasNaturschutz“ soll daher die Frage diskutiert werden, ob und ggf. welche
Alternativen zur gegenwärtigen Form der Jagdpraxis nötig und möglich erscheinen
und wie die Rolle des/der Jäger/in hierbei zukünftig aussehen könnte. Mitveranstalter:
Rosa-Luxemburg-Bildungswerk e.V., Göttinger Wissenschaftler für Frieden und Abrüstung
e.V., Verein für Umwelt- und Konfliktforschung und Evangelische Studierendengemeinde
Göttingen. ESG
von Bar Str. 2-4, 21.2.06, 19.30 Uhr Neue Arbeitsplätze durch Energieabgaben
- Von Wahn und Einfalt der Wachstumsideologie ESG), Die Probleme auf dem
Arbeitsmarkt und bei den Sozialkassen spitzen sich immer weiter zu. Der Vortrag
bringt die Wachstumsabhängigkeit in Zusammenhang mit der fast völligen Ignorierung
des Produktionsfaktors Energie. Die fundamentale Schieflage zwischen den Produktionsfaktoren
Energie und menschliche Arbeit führt laut Grahl dazu, dass teure und relativ produktionsschwache
menschliche Arbeitskraft im Zuge von Rationalisierung und Automatisierung permanent
durch billige und hocheffiziente "Energiesklaven" ersetzt würden. Die eigentlichen
Ziele "Vollbeschäftigung" und soziale "Absicherung" würden durch diese Wachstumsideologie
in einem scheinbar unauflösbaren Grundkonflikt geraten, der in der kaltschnäuzigen
Formulierung gipfele, sozial sei alles, was Arbeit schaffe. Im Lichte dieser Analyse
werden die Gedankenfehler der heutigen Reformdiskussion kritisch unter die Lupe
genommen. Die Heranziehung des Faktors Energie zur Finanzierung des Staates und
der Gemeinschaftsaufgaben erscheint aus dieser Perspektive als Schlüssel, um die
Massenarbeitslosigkeit und die Krise der Sozialsysteme und Staatsfinanzen zu überwinden.
Dr. Referent: Dr. Jürgen Grahl vom Mathematischen Institut der Universität Würzburg
ist stellvertretender Vorsitzender des Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V.
(SFV). Veranstalter: Institut für Forschung und Bildung (IFB), VUK, Göttinger
Wissenschaftlerinnen für Frieden und Abrüstung, Evangelische Studierendengemeinde
(ESG) Dienstag
24. Januar 2006 Ist eine globale Klimakatastrophe noch vermeidbar? –
Das Scheitern des Klimaschutzes à la Kyoto und die notwendigen Alternativen
– Priv. Doz.
Dr. Christian Jooß, Universität
Göttingen, um
19:30 Uhr Evangelische
Studierendengemeinde, Von Bar Str. 2-4 Zum
Vortrag: Schon jetzt ist bereits ein erheblicher Teil der Weltbevölkerung
direkt oder indirekt von sich verstärkenden Klimaveränderungen betroffen.
Wasserknappheit durch Dürre, Extremereignissen, wie Wirbelstürme, Hitzerekorde
Überschwemmungen, eine zunehmende Zahl von Umweltflüchtlingen: Mehr
als 2 Milliarden Menschen wurde seit 1994 Schäden zugefügt, der materielle
Verlust addiert sich seither auf mehrere 100 Milliarden Euro*. Der
Vortrag wird eine allgemeinverständliche Zusammenfassung des aktuellen Forschungsstandes
zu Ursachen und Folgen der Klimaveränderung geben. Dabei wird aufgezeigt,
dass einige verstärkende Rückkopplungseffekte, wie die Freisetzung von
Methan durch Auftauen der Permafrostböden bereits eingesetzt haben. Die Entwicklung
in eine globale Klimakatastrophe beschleunigt sich dadurch erheblich. Der Vortrag
befasst sich ebenso mit den notwendigen und möglichen Maßnahmen zum
Klimaschutz. Dazu werden das UN Klimaschutzprogramm und das Kyoto Protokoll kritisch
analysiert. Es wird aufgezeigt, dass die neoliberalen Instrumente des Kyoto Prozesses,
wie z. B. "Emissionshandel" und "Clean Development Mechanisms"
zum Milliardengeschäft für internationale Konzerne und Banken werden
– jedoch zum Klimaschutz kaum beitragen. Wird das Erdklima den Profitinteressen
geopfert? Wird die Öffentlichkeit mit "Erfolgsmeldungen zum Klimaschutz"
irregeführt? Tragen Umweltverbände durch Einbindung in den Kyoto Lobbyismus
in fataler Weise zur Lähmung der Umweltbewegung bei? Diese Fragen, sowie
tatsächlich notwendige internationale Klimaschutzmaßnahmen und die
Wege ihrer Durchsetzung werden zum Abschluss des Vortrages behandelt. *Weltkatastrophenbericht
des Roten Kreuzes und Roten Halbmondes 2005 Zur
Person: Dr. Christian Jooß ist Privatdozent für Physik an der Universität
Göttingen. Seine Forschungsschwerpunkte sind Fragen der Materialforschung,
Festkörper- und Quantenphysik. Dabei hat er sich insbesondere mit Hochtemperatur-Supraleitern
befasst. Letztes Jahr erschien sein populärwissenschaftliches Buch "Albert
Einstein – Wissenschaftler und Rebell – eine kritische Würdigung". Ehrenamtlich
engagiert er sich zu Fragen des Klimaschutzes und Kreislaufwirtschaft, u. a. in
der bundesweiten "Bürgerbewegung für Kryoreycling und Kreislaufwirtschaft"
sowie im "Institut für Forschung und Bildung" in Göttingen.
10. Januar 2006
Sind westliche Demokratien friedensfähig? / Prof. Knut Krusewitz (
Künzell, Fulda ) , Ort: Evangelische Stud.Gemeinde (ESG) Von Bar Str. 2-4 Zeit:
10. Januar 2006 , 19.30 Uhr Mitveranstalter: ESG, Gött.Wiss. für Frieden und Abrüstung,
Rosa-Luxemburg Bildungswerk, VUK- Verein für Umwelt- und Konfliktforschung Veranstaltertext:
"Seit Ende des Kalten Krieges macht im Westen die Rede vom "demokratischen
Frieden" eine beachtliche wissenschaftliche und mediale Karriere. Danach seien
demokratisch verfasste Gesellschaften dauerhaft friedensfähig und die Gewalt in
der Welt könne nur von denjenigen ausgehen, die mit Intoleranz, Fundamentalismus,
brutalem Machtstreben demokratische Prinzipien verletzten. Dies Credo bestimmt
nicht nur weitgehend unser Alltagsdenken über Krieg und Frieden, sondern auch
in weiten Zügen unsere Außen-, Sicherheits-, und Entwicklungspolitik. Das tatsächliche
Bedrohungs-, Sicherheits- und Gewaltverhalten westlicher Demokratien widerspricht
eklatatnt diesem Selbstbild : Es waren nämlich "friedliche Demokratien", die im
kurzen Zeitraum zwischen 1991 und 2003 bereits siebenmal Krieg führten und zwar
ohne Selbstverteidigungsgrund. Im Referat wird dieses Problem an folgenden Fragen
thematisiert: Warum ist der Westen auch nach Ende des Kalten Krieges nicht zur
Selbstkritik bereit ? Warum sind die führenden Mitgliedstaaten nicht zur allgemeinen
und vollständigen Abrüstung bereit ? Wird der Westen auch zukünftig den wirtschaftlichen
und politischen Status quo gewaltsam verteidigen ? Zur Person: K.Krusewitz war
bis zu seiner Emeritierung Hochschullehrer an der TU Berlin im Fachbereich Umwelt
und Gesellschaft. Langjähriger Berater von Bürger- und Friedensinitiativen.Gastprofessuren
im In- und Ausland. Ca. 200 Buch- und Zeitschriftenveröffentlichungen zu folgenden
Themen: Kritische Umweltplanung, Gewerkschaftliche Umwelt- und Energiepolitik,
Nachhaltige Wasserwirtschaft,Nachhaltige Regionalentwicklung, Umweltkriege, Friedensursachenforschung,Pazifistische
UNESCO-Modellregionen, Theorie und Methodenkritik, Ökologische Kriegsführung." Dienstag,
7. Juni 2005, Kyoto-Protokoll – Wie können Kohlendioxidimmissionen
wirkungsvoll reduziert werden? Prof. Dr. Aloys Hüttermann, Der
Chemiker und Forstprofessor Dr. Aloys Hüttermann hat nachgewiesen, dass ein Hektar
Wald in einem Zeitraum von 50 Jahren 2000 bis 3000 Tonnen Kohlendioxyd in Form
von Holz und Humus akkumuliert. Hüttermann plädiert demzufolge für großflächige
Aufforstungen. Der Kyoto-Prozess zielt darauf ab, die Kohlendioxid-Emissionen
insgesamt zu reduzieren. Hierfür wurden Mechanismen ausgearbeitet, die sowohl
Reduktionen beim Emittenten als auch den Aufbau von geeigneten Senken, dies ist
beispielsweise die Aufforstung von Wäldern, wirtschaftlich belohnen. Auch die
ärmeren Länder können sich so Hüttermann durch großflächige Aufforstungen mit
anschließender Konversion der Biomasse in Elektrizität oder Energie-Chemikalien
an diesem Prozess zu beteiligen. Rückfragen: Prof. Dr. Rolf Bertram, Tel. 0551-24369
oder Dr. Eckhard Fascher, Tel. 0551-7895805 Veranstalter: Institut für Forschung
und Bildung (IFB) Frieden, Umwelt und globale Gerechtigkeit Evangelische Studierendengemeinde
(ESG) Dienstag, 21. Juni 2005, ,
Brotkünste versus Kunstbrot – zu den Beziehungen zwischen Technik, Wissenschaft,
und Politik im Hinblick auf gesellschaftliche Entwicklung. Prof. Dr. Siegmar
GroeneveldESG: zum
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