Bild der Woche 23.11.11 > Biwo-Archiv  

Brennender echter 5Euro-Schein am 15.10.2011 : Zu einer spontanen Aktion kam es am Marktplatz im Rahmen des Protestes gegen Bankenmacht und Investment-Casino-Spekulationen und gegen Inflation als eine Methode, die Geldgeschenke des Staates an die Banken und daraus entstandene Schulden auf die Bevölkerung abzuwälzen indem ihre Sparguthaben sowie Löhne und Gehälter entwertet werden. Real Zins-Verlust und Real-Lohn-Verlust ....

Siehe die Seite goest.de/banken.htm

Am 15.10.11 wurde reales Geld verbrannt - als Protest gegen die Geldentwertung durch Inflation.
Das Verbrennen von Geld führt manchmal zu heftigen Reaktion, so als würde das Goldene Kalb angetastet, eine Blasphemie begangen. Konfrontiert mit der Tatsache, dass Geld für unnütze Dinge, schädliche und gefährliche Dinge eingesetzt werde und die Vernichtung des Geldes dann vergleichsweise weniger schädlich sei, folgen meist nur irrationale Argumente. Beliebt ist auch der Versuch die Unsinnigkeit der Geldverbrennung damit zu belegen, dass das Geld doch besser gespendet werden solle. Das Argument, das seien eben die Kosten für eine bewußtseinsbildende Kunstaktion vermag jedenfalls viele nicht zu überzeugen. Über die Vernichtung des Geldwertes durch Inflation regen sich die gleichen Leute manchmal vergleichsweise wenig auf.

Die Frage, ob es strafbar sei, Geld zu verbrennen wird von einem Strafverteidiger im Internet verneint.